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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Münchnerin verirrt sich im Schneesturm

 

Die Bergwacht Hausham unterstützte am 11.11.2017 die Schlierseer Kameraden mit acht Mann und dem ATV.

mehr auf www.merkur.de

 

Mountainbiker stürzt 30 Meter tief in Wildwasser

Dramatisches Ende einer Bergfreundschaft

Kreislaufkollaps am Bodenschneidgipfel

 

Am Samstag den 29.07.2017 um 13:25 Uhr wurde die Bergwacht Hausham zu einem Einsatz im Bereich des Bodenschneidgipfels alarmiert. Dort erlitt ein 72-jähriger Wanderer einen Kreislaufkollaps. Nach Abklärung der Einsatzörtlichkeit und des Patientenzustands wurde vom Einsatzleiter ein Rettungshubschrauber angefordert.

Zeitgleich rückte die diensthabende Mannschaft mit einem Bergwachtnotarzt vom Rettungsstützpunkt Bodenschneid zur Einsatzstelle aus. Das Bergwachtrettungsfahrzeug Hausham mit drei Einsatzkräften, wurde zur Bereitstellung eines  Luftretters zum Zwischenlandeplatz am Bodenschneidhaus entsandt.

Der angeforderte Rettungshubschrauber Heli 3 führte zuerst in Absprache mit der Einsatzleitung einen Überflug zur Abklärung der Einsatzstelle durch und nahm dann einen Bergretter am Zwischenlandeplatz auf. Im Anschluss wurden die Retter in der Nähe vom Patienten im Gipfelbereich abgesetzt. Der Patient wurde versorgt, vom Heli 3 aufgenommen und zur weiteren Abklärung ins nächste Krankenhaus geflogen.

Der Einsatz war für die beteiligten 11 Bergretter gegen 15:00 Uhr beendet.

 

Anstrengender Nachteinsatz

Die Bergwacht Hausham unterstütze die Nachbarbereitschaft Rottach Egern.

Siehe auch:

Bergwacht Rottach Egern

 

Arbeitsreiche Woche für die Bergwacht Hausham

Die Bilder zeigen das Technikfahrzeug „Hochland 12/2“ und das Mannschaftsfahrzug Hausham an der Hofalm bei Aschau.

 

In den letzten Tagen wurden die Einsatzkräfte der Bergwacht Hausham zu mehreren Einsätzen alarmiert.

 • Donnerstag 18.05.2017, 06:32 Uhr zur Unterstützung bei einer Vermisstensuche rund um den Schlierseeer Campingplatz. Angefordert wurden das Technikteam und unser ATV.

• Montag 22.05.2017, 14:40 Uhr, Sprunggelenksverletzung im Bereich der Raineralm. Versorgung einer 53-jährigen Wanderin und Abtransport per Bergwacht Rettungsfahrzeug ins Tal, zur Übergabe an den Landrettungsdienst.

• Dienstag 23.05.2017, 11:45 Uhr, Sprunggelenksverletzung auf dem Weg vom Hennerer zur Gindlalm. Versorgung einer 13-jährigen Schülerin und Abtransport per Bergwacht Rettungsfahrzeug zum Hotel in Schliersee.

• Mittwoch 24.05.2017, 12:00 Uhr, Anforderung Technikfahrzeug mit Drohne zur Unterstützung der Feuerwehr bei einer Rindersuche in Pastetten, Landkreis Erding. Siehe Bericht im BR:

www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau-der-sueden/rinder-stiere-flucht-100.html

• Freitag 26.05.2017, 12:35 Uhr, Handgelenksfraktur, Prellungen auf dem Weg Gindlalm zur Neureuth. Versorgung einer 59 jährigen Wanderin und Abtransport per Bergwacht Rettungsfahrzeug nach Hausham, zur Übergabe an den Rettungsdienst.

• Freitag 26.05.2017, Unterstützung der Bergwacht Rottach durch eine Einsatzkraft „Krisenintervention Berg“ bei einem Einsatz in Kreuth / Schwarzentenn.

• Sonntag 28.05.2017. 02:50 Uhr, Vermisstensuche in Aschau, Bereich Hofalm. Anforderung Technikfahrzeug mit 2 Drohnen sowie des Suchhundeführer Hausham zur Unterstützung der Bergwacht Aschau bei einer Personensuche.

 

Einsatz im „großen Bital“ an der Bodenschneid

 

Am Samstag den 04.03.2017 um 11:30 Uhr wurde die Bergwacht Hausham zu einem Einsatz im „großen Bital“ an der Bodenschneid alarmiert.

Dort war ein 61 jähriger Wanderer aus Geisenhausen, auf einem steilen Schneefeld, abgestürzt. Nach Beurteilung der Lage wurde ein Hubschrauber mit Winde zur Rettung angefordert. Zeitgleich rückte die diensthabende Mannschaft vom Rettungsstützpunkt Bodenschneid zum Verunfallten aus. Das Bergwachtrettungsfahrzeug, mit nachgeforderter Rettungsmannschaft, wurde zur Unterstützung in die Gegend um die Freudenreichalm entsandt.

Nach dem Auffinden des Verunfallten durch unsere Einsatzkräfte, wurde der Rettungshubschrauber Chrsitoph 1 eingesprochen, um den exakten Unfallort aus der Luft lokalisieren zu können. Das Hubschrauberrettungsteam wurde via Winde abgelassen. Nach einer raschen Versorgung konnte der Verunfallte vom Hubschrauber aufgewinscht und in ein Münchner Klinikum, zur Versorgung der Gesichts- und Steißbeinverletzung, geflogen werden.

Der Einsatz war für unsere acht Einsatzkräfte um 13:50 Uhr zu Ende.

 

Akute Herzbeschwerden am Bodenschneidhaus

 

Am Dienstag den 28.02.2016 um 11:20 Uhr wurde die Bergrettungswache Hausham zu einem Notfall am Bodenschneidhaus alarmiert. Meldebild war männlich, 80 Jahre, akuten Herzbeschwerden.

Nach Abklärung der Erstmeldung, wurde von unserem Einsatzleiter ein Rettungshubschrauber mit Notarzt über die Leitstelle Rosenheim angefordert. Wegen den wechselnden Witterungsverhältnissen war die Luftrettung nur zu 50% gesichert. Aus diesem Grund wurde parallel dazu eine bodengebundene Einsatzmannschaft zum Einsatzort entsendet.

Das Wetter ließ eine Landung des Rettungshubschraubers, Heli 3 aus Kufstein, zu. Der Patient konnte notärztlich versorgt und zusammen mit  der eingetroffenen Einsatzmannschaft zum Hubschrauber verbracht werden. Der Münchner wurde zur weiteren kardiologischen Abklärung ins Krankenhaus Agatharied geflogen. Am Einsatz waren fünf Bergwachteinsatzkräfte sowie die Besatzung des Heli 3 beteiligt. Gegen 13:00 Uhr war der Einsatz für uns abgeschlossen.

 

Unterstützender Einsatz an der Baumgartenschneid

 

Am 01.01.2017, wurde die Bergwacht Hausham um 19.55 Uhr zur Baumgartenschneid nachalarmiert.

Wir unterstützten die Kameraden aus Rottach bei der Versorgung und Rettung einer schwer verletzten Person, die aus ca. 3 Metern vom Hüttendach auf den Rücken stürzte.

Der Abtransport gestaltete sich schwierig, aufgrund des unwegsamen Geländes.

Die Bergwacht Hausham war mit 9 Mann im Einsatz, unter ihnen einer unserer Bergwachtnotärzte.

siehe auch Tegernseer Stimme

 

Großangelegte Rettungsaktion in den Blaubergen

 

Bergwacht Bayern

 

Die Bergwacht Hausham unterstütze insgesamt mit 18 Bergretter den Einsatz. Darunter unser Technikteam und unser Bergwacht- Notarzt.

 

Wanderer erlitt Kreislaufkollaps am Huberspitz

 

Am Sonntag, den 24.07.2016, um 11:25 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Bergwacht Hausham zu einem Einsatz alarmiert. An den Serpentinen Richtung Huberspitz war ein 47 jähriger Wanderer mit Kreislaufkollaps zusammengebrochen.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der Patient untersucht und erstversorgt. Zum Abtransport wurde der Rettungshubschrauber Christoph 1 nachgefordert.

Das Einsatzteam konnte den Wanderer in einem Bergwacht- Luftrettungssack aus dem Waldgelände an einen offenen Hang transportieren. Von dort konnte dieser vom Rettungshubschrauber per Winde aufgenommen und ins Krankenhaus zur weiteren Versorgung geflogen werden.

Der Einsatz war um 13:30 Uhr beendet.

 

Wanderer an der Bodenschneid verstorben

 

Am Sonntag, 17.07.2016 gegen 10:20 Uhr, wurden die Einsatzkräfte der Bergwacht Schliersee und Hausham zu einem Einsatz, mit der Meldung bewusstlose Person zwischen Oberer Firstalm und Bodenschneid, alarmiert. Kurz darauf folgte die Meldung „laufende Reanimation“.

Zur Unterstützung wurde der Rettungshubschrauber Christoph 1 angefordert, der nach auffinden der Einsatzstelle seine medizinische Besatzung absetzen konnte um die Reanimationsmaßnahmen fortzusetzen. Trotz intensiver Maßnahmen verstarb der 71 Jährige an der Einsatzsatzstelle.

Die Bergung des Verstobenen erfolgte von den Einsatzkräften der Bergwacht mit Unterstützung des Hubschraubers. Das Kriseninterventionsteam der Bergwacht wurde zur Betreuung der Angehörigen verständigt.

Nach Übergabe des Verstorbenen an ein Bestattungsunternehmen könnten die Einsatzkräfte gegen 13:45 Uhr wieder ins Tal abrücken. Gesamt waren 16 Einsatzkräfte der Bergwacht, der Rettungshubschrauber Christoph 1 und die alpine Einsatzgruppe der Polizei am Einsatz beteiligt.

 

Unfall am Taubenberg

 

Am Samstag den 09.07.2016 um 14 Uhr verletzte sich ein 57 jähriger Holzkirchner
im unwegsamen Waldgelände am Taubenberg.

Nach dem Auffinden der Unfallstelle und der Erstversorgung durch die Einsatzkräfte der Bergwacht Hausham wurde der Rettungshubschrauber Christoph 1 mit Notarzt zu weiteren Versorgung der Kopfverletzung und zur Bergung des Patienten nachgefordert. Nach Übertragung der GPS- Daten konnte der Anflug zur Einsatzstelle im Wald durchgeführt werden. Der Patient konnte mit der Rettungswinde vom Hubschrauber aufgenommen und im Anschluss in eine Münchner Klinik geflogen werden.

Am Einsatz waren fünf Mann der Bergwacht Hausham beteiligt.

 

Suchaktion im Gemeindegebiet Schliersee am Hennerer

 

Die Bergwachtbereitschaften Hausham und Schliersee wurden am Dienstag den 13.06.2016 um 22:25 Uhr zu einer Suchaktion im Gemeindegebiet Schliersee im Bereich vom Henner angefordert.

Dort wurde bereits von Polizei und BRK ein suizidgefährdeter 31 jähriger Ottobrunner gesucht.

Die Bergwachteinsatzkräfte suchten mit ihren geländegängigen Fahrzeugen in der Nacht bei starken Regen die umliegenden Forststraßen und Wege ab. Ein primäres Suchgebiet wurde mit Suchhunden abgesucht. Ergänzend wurde ein Almgebiet per Wärmebildkamera  des Technikteams der Bergwacht überprüft.

Die Suche wurde gegen 02:15 Uhr vorübergehend eingestellt und am nächsten Morgen ab 07:15 Uhr fortgesetzt.

Mit verstärkten Einsatzkräften, Fahrzeugen und Suchhunden wurde das Suchgebiet weiter intensiv abgesucht. Die Suche wurde aus der Luft durch einen Polizeihubschrauber Edelweiß 3 unterstützt. Ein weiterer Hubschrauber der Bundeswehr war in Hausham vor Ort, kam aber nicht zum Einsatz

Am Dienstag den 14.06.2016 wurde die Vermisstensuche gegen 18:30 Uhr ergebnislos abgebrochen. Vor Wiederaufnahme der Suche am Mittwoch den 14.06.2016 erreichte uns die Nachricht, dass der Vermisste in Landkreis München nach Suizid aufgefunden wurde.

Beteiligte Einsatzkräfte/Einheiten:

Polizei, BRK mit der UGSAN EL des Lkr. Miesbach, verschiede Hundeführer.

Bergwachten Hausham, Schliersee, Rottach Egern, Leitzachtal, Bad Feilnbach und Brannenburg.

Sowie Spezialeinsatzkräfte der Bergwacht zur Krisenintervention KID-Berg, Hundeführer der Bergwacht Hochland und Chiemgau, das Technikfahrzeug Hausham sowie der Tankanhänger aus Brannenburg.

Von der Bergwacht wurden Montag 24 und am Dienstag 48 Einsatzkräfte in die Suche einbezogen.

 

Einsatz zwischen Bodenschneidhaus und Freudenreichalm

 

Der Einsatzleiter und die Mannschaft der Bergwacht Hausham wurden am Freitag 06.05.2016 um 11.14 Uhr von der integrierten Leitstelle Rosenheim alarmiert.

Mitteiler waren die Wirtsleute vom Bodenschneidhaus. Es handelte sich um eine verletzte Wanderin aus Potsdam, zwischen Bodenschneidhaus und Freudenreichalm. Diese hatte sich eine Sprunggelenksverletzung zugezogen.

Nach der Erstversorgung durch die Einsatzkräfte der Bergwacht wurde zum weiteren Abtransport ins Krankenhaus der Rettungshubschrauber Christoph 1 nachgefordert.

 

Einsatzgeschehen Winter 2015/16

 

Das zentrierte Einsatzgeschehen, das uns diesen Winter überwiegend im Skigebiet Sudelfeld gefordert hat, gründet unter anderem in den milden Temperaturen mit stark wechselnden Schneeverhältnissen.

Dabei waren die primären Einsätze, die Versorgung von Skiunfällen in unserem Vorsorgedienst. Diese reichten von der klassischen Knieverletzung, Unterschenkelfrakturen, Handfrakturen, Schulterluxationen, über die Gehirnerschütterung bis hin zu komplexen Hüft- und Wirbelsäulenverletzungen.

Auch unsere Bergwacht - Notärzte waren immer wieder bei der Versorgung der Patienten involviert und arbeiteten Hand in Hand mit ihren Kameraden zusammen um die Verunglückten zu versorgen, für den Transport ins Krankenhaus zu stabilisieren und abzutransportieren.

Ein Einsatzleiter der Bergwacht Hausham konnte bei einem schweren Arbeitsunfall in Miesbach den Rettungsdienst als Erstversorger unterstützen und die folgende Hubschrauberanforderung begleiten.

Beim Lawineneinsatz am Miesing, wurde u.a. das Technikteam der Bergwacht Hausham alarmiert um die Einsatzdokumentation zu führen. Des Weiteren waren Einsatzkräfte der FME – Mannschaft an der Bergrettungswache Hausham auf Abruf bereitgestellt.

 

Zugunglück in Bad Aibling

Bergwacht Bayern

 

Erfolgreicher Sucheinsatz im Hochries- und Spitzsteingebiet

Suchaktion an der Kampenwand bei Aschau

 

Unser Technikfahrzeug, besetzt mit  drei Einsatzkräften, sowie unser Hundeführer unterstützten eine großangelegte Suchaktion am 28.07.2015 an der Kampenwand bei Aschau.

 

siehe auch Bergwacht Bayern

 

Einsatzgeschehen Juni 2015

Am 04.06.2015 stürzten zwei Mountainbiker die durch unsere Einsatzkräfte im Vorsorgedienst an der Bodenschneid versorgt werden.

Der erste Radsturz ereignete sich auf der Forststraße am Dürnbach gegen 12:30 Uhr.
Die Patientin wurde zusammen mit zwei Schlierseer Kameraden versorgt und mit dem Bergwacht - Rettungsfahrzeug nach Neuhaus gefahren und dort dem Rettungsdienst zum Transport ins Krankenhaus übergeben.

Kaum nach dem unsere Einsatzkräfte wieder am Rettungsstützpunkt zurück waren, wurden Sie um 14:40 Uhr zu einem Sturz eines Mountainbikers ins Tufttal alarmiert. Der gestürzte Radler aus Großhelfendorf hatte sich eine Schlüsselbeinfraktur zugezogen.

Nach der medizinischen Versorgung wurde der Patient mit dem Bergwacht Rettungsfahrzeug zum Hennerer - Parkplatz transportiert und dort dem Rettungswagen des BRK zum Weitertransport ins Krankenhaus übergeben.

 

Am 13.06.2015 um 14:30 Uhr wurden unsere Einsatzkräfte von der Leitstelle Rosenheim  zu einem Unfall im Kletterwald am Ödberg in Ostin alarmiert. Eine 31 jährige Münchnerin musste mit einer Oberschenkelfraktur von einer Plattform im Kletterwald geborgen werden.

Vor der Bergung wurde die Patientin notärztlich auf der Baumplattform versorgt. Nach dem Ablassen konnte Sie mit einer Trage zum Bergwachtfahrzeug gebracht werden. Mit diesen wurde der Weitertransport aus dem Waldgelände zur Ödberg – Talstation durchgeführt.
Dort wurde dann die Patientin in den Rettungswagen des BRK umgelagert und ins Krankenhaus transportiert.

Am Einsatz waren sechs Bergwachtler beteiligt die um 16:00 Uhr wieder in Hausham einrücken konnten.

 

Einsatzgeschehen zum Winterausklang

Das Bild zeigt die Landung des Rettungshubschraubers Christoph 1 an der Kitzlahner Bergstation.

 

Zum Winterausklang waren unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte bei 17 Einsätzen seit Anfang März gefordert. Das Einsatzspektrum reichte hierbei von der Versorgung und Bergung verunfallter Skifahrern im Vorsorgedienst am Sudelfeld, über die Einsatzunterstützung mit unserem ATV im Bereich Rotwand bis zur Totenbergung im Gemeindebereich Weyarn.

 

Einsatzreiche Tage über Fasching

 

In der Faschingszeit waren unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte an verschiedenen Einsatzgebieten gefordert.

·        Brecherspitz /Ankelalm: Lawinenabgang am Samstag 14.02.2014. Nach Alarmierung eines Lawinenabgangs durch einen Snowboard- Tourengeher, wurde das Lawinenfeld durch Einsatzkräfte der Bergwachten Schliersee und Hausham sowie durch vier Lawinenhundeführer, ohne Feststellung von Verschütteten, abgesucht. Die Einsatzkräfte wurden durch den Rettungshubschrauber Christoph 1 und durch einen Polizeihubschrauber per Rettungswinde auf der Lawine abgesetzt.

 

·        Skigebiet Sudelfeld: Am 14./15.02.2015 wurden durch unsere Bergretter acht Einsätze abgewickelt. Hierbei musste bei zwei Einsätzen jeweils  ein Rettungshubschrauber zum Abtransport eingebunden werden. Auch unser Bergwacht- Notarzt war bei den Einsätzen und der Versorgung der Patienten gefordert.

 

·        Spitzingsee: Am Samstag und Sonntag den 14./15.02.2015 wurde unser Schneefahrzeug  (ATV) zum Vorsorgedienst im Skigebiet unsere Nachbarbereitschaft mit eingebunden. Mit dem ATV konnten wir, bei sechs Einsätzen, die Versorgung und den Abtransport der Patienten unterstützen.

 

·        Ödberg: Am Dienstag den 17.02.2015 wurden wir durch die Leitstelle Rosenheim zu einem Skiunfall am Ödberglift alarmiert. Auf der Skipiste wurde ein Kind mit einer Unterschenkelfraktur versorgt und per Akja zur Talstation gefahren. Dort wurde es dem Landrettungsnotarzt übergeben, der Rettungsdienst übernahm den weiteren Transport ins Krankenhaus.

 

·        Huberspitz: Am Freitag den 20.02.2015 wurde unser Einsatzleiter zu einem Einsatz im Bereich Huberspitz alarmiert. Nach einem Sturz auf der Rodelstrecke wurde dort eine Oberarmfraktur versorgt und per Bergwacht Rettungsfahrzug ins Tal gebracht und dem angeforderten BRK- Rettungswagen übergeben.

 

Einsatz am Wildalpjoch

 

Am 24.01.2015 gegen 13.00h, wurde unser Bergwacht Notarzt, der im Vorsorgedienst am Sudelfeld tätig war, zu einem Einsatz auf dem Wildalpjoch (1720 Meter) angefordert. Mit den Kameraden aus Bayrischzell und Brannenburg versorgten sie einen 73-Jährigen Schneeschuhwanderer, der sich, zwischen Larcher Kar und Wildalpjoch, bei einem Sturz eine Oberschenkelfraktur zuzog. Der gestürzte Wanderer war mit einer Gruppe von rund zehn Schneeschuhwanderern aus München in diesem Gebiet unterwegs. Nach der Erstversorgung wurde der Münchner mit dem beendet. Rettungshubschrauber Christoph 1 nach München ins Krankenhaus geflogen. Der Einsatz war gegen 16.00h beendet.

 

Bergwacht unterstützt bei Evakuierung in der Stadt Rosenheim

siehe Bergwacht Bayern

 

Einsätze zum Jahresanfang

In den letzten Tagen wurde die Bergwacht Hausham in den unterschiedlichsten Einsatzszenarien gefordert:

Zum Jahresausklang wurde am Silvesternachmittag, eine Wanderin nach Sturz mit Rückbeschwerden, im Bereich Schliersberg von unseren Einsatzkräften, mit unserem Geländefahrzeug, geborgen. Zur weiteren Abklärung  wurde sie vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Im neuen Jahr waren wir im Vorsorgedienst, im Skigebiet Sudelfeld, insgesamt bei 10 Einsätzen gefordert. Die Verletzungsmuster der Wintersportler reichten von der Gehirnerschütterung über Schnittwunden, Handgelenksverletzungen, Knie- und Sprunggelenkverletzungen bis hin zur Unterschenkelfraktur mit Notarztversorgung.

Zu Einsätzen am Ödberglift in Ostin wurden unsere Bergwachtler zweimal von der Leitstelle Rosenheim alarmiert. Bei einem Einsatz musste nach einem Kollisionsunfall ein Kind versorgt und von der Piste, per Akja, geborgen und mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus befördert werden. Zu Abklärung wurde die Polizei hinzu gefordert.

Bei einem Rodelunfall im nördlichen Bereich der Neureuth verletzte sich ein Münchner im Brust- und Beckenbereich. Nach Lokalisierung der Örtlichkeit, die per GPS- Handyortung ermittelt wurde, erfolgte die Anforderung eines Rettungshubschraubers. Hierfür machte der Hubschrauber Christoph 1 eine Zwischenlandung am Krankenhaus in Agatharied und nahm einen Bergwachtler auf und flog weiter zur Unfallstelle. Dort wurden die Einsatzkräfte abgewinscht und konnten den Verletzten notärztlich versorgen. Von Tegernsee aus fuhren parallel die Einsatzkräfte der Bergwacht Rottach-Egern zum Neureuthhaus. Dort eingetroffen konnten Sie die Bergung des Verletzten unterstützen. Nach der Erstversorgung wurde der Verletzte auf eine Lichtung im Bergwald gebracht und von dort aus per Rettungswinde vom Hubschrauber aufgenommen. Der Münchner wurde zur weiteren Versorgung in eine Münchner Klinik geflogen.

 

Erhöhtes Einsatzaufkommen zum Jahresende

Nach den ersten Schneefällen an den Weihnachtsfeiertagen konnte der Skibetrieb am  Sudelfeld aufgenommen werden. Unsere Dienstgruppen hatten somit die ersten Einsätze am Samstag und Sonntag den 27./28.12.2014. Diese reichten von der Schnittverletzung über Radiusfraktur bis hin zur Knieverletzung.

Mit den zunehmenden Schneefällen der letzten Tage, unterstützten unsere Einsatzkräfte die Schlierseer Kameraden am Spitzingsee.

Am Montag den 29.12.2014 wurde die Bergwacht Hausham um 16:15 Uhr zu einem Einsatz im Umfeld des Rotwandhauses nachalarmiert. Dort wurde zwei Schneeschuhwanderer mit Erschöpfung und einer Knieverletzung von den Bergwachtkräften des Schlierach- und Leitzachtals geborgen und ins Tal gebracht. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte wurden drei Schneefahrzeuge (ein Skidoo und zwei ATV) im Pendelverkehr Richtung Rotwand eingesetzt. Der Einsatz endete gegen 22:15 Uhr.

Am Dienstag den 30.12.2014 ging es wieder ins Rotwandgebiet. Diesmal kamen zwei Wanderer, gegen 15:00 Uhr im Bereich der Oberen Wallenburger Alm, nicht mehr weiter und setzten erschöpft einen Notruf ab. Nach der Lageklärung machten sich zwei separate Suchmannschaften der Bergwachten Schliersee und Hausham auf den Weg. Die eine über die Wildfeldalm und die andere mit der Taubensteinbahn mit Anmarsch über dem Lempersberg, Richtung Obere Wallenburger Alm. Die Wanderer wurden von den Suchteams an der Oberen Wallenburger Alm angetroffen. Dort konnten Sie mit heißen Tee versorgt werden. Mit Schneeschuhen ausgestattet konnten sie den Rückweg zur Taubenstein - Bergstation in der Spur der Einsatzkräfte selbständig bewältigen. Von dort aus wurden sie mit der Bahn zur Talstation am Spitzingsee gebracht werden. Der Einsatz endete gegen 21:45 Uhr

Die Bilder zeigen die Schnee und Witterungsverhältnisse bei der Bergung.

 

Herzbeschwerden am Huberspitz

Am Samstag den 26.07.2014 um 13.30h hatte, beim Aufstieg zum Huberspitz, ein 25jähriger Wanderer aus Eichstätt unklare Herzbeschwerden und sendete einen Notruf ab.  Der Mann wurde an der Einsatzstelle durch die Bergwacht Hausham und einen Notarzt versorgt. Anschließend wurde dieser mit einer Gebirgstrage zu einem geeigneten Hubschrauberlandeplatz am Huberspitz transportiert. Von dort aus wurde der Patient mit dem nachgeforderten Rettungshubschrauber Christoph 1, zur weiteren Versorgung, in eine Münchner Klinik geflogen.

Einsatzende für die fünf  Bergretter der Bergwacht Hausham, dem BRK Rettungswagen Agatharied und dem BRK Notarzt Schlierachtal war um 15.20h.

 

Einsatz im Mangfallgebiet

Am 06.07.2014 um 13:30 Uhr wurde die Bergwacht Hausham zusammen mit dem Rettungsdienst und einem Rettungshubschrauber durch die Integrierte Leitstelle Rosenheim zu einem Einsatz in unwegsamen Gelände, im Bereich der Maxlmühle, an der Mangfall, alarmiert. Dort brach ein 71jähriger Wanderer aus dem Landkreis München bewusstlos zusammen. Die Bergretter, der Notarzt und die Hubschrauberbesatzung des Christoph 1 aus München, fanden einen Wanderer mit Kreislaufversagen vor.

Dieser wurde durch die Einsatzkräfte reanimiert, was jedoch erfolglos blieb.

Die Totenbergung wurde durch die Einsatzkräfte der Bergwacht Hausham mittels Gebirgstrage durchgeführt. Zur Betreuung der Angehörigen und Ersthelfer wurde das Kriseninterventionsteam hinzugezogen.  Der Einsatz dauerte für die fünf Einsatzkräfte der Bergwacht bis 17:15 Uhr.

 

Unterstützung beim Höhleneinsatz am Untersberg

Der Höhleneinsatz im Berchtesgadener Land ging auch an der Bergwacht Hausham nicht spurlos vorüber. Das Technikfahrzeug der Bergwacht Hausham wurde, zur technischen und logistischen Unterstützung, angefordert. Die EDV- sowie die Funk - Ausstattung des Fahrzeuges wurde, als Ergänzung zur Abwicklung des Großeinsatzes, mit eingebunden.

Von Sonntag, den 15.06.2014 morgens bis Einsatzende am 19.06.2014 abends wurde das Fahrzeug, im Schichtbetrieb, durch jeweils zwei Einsatzkräfte besetzt. Am Hubschrauber – Tallandeplatz, in der Strub – Kaserne in Bischofswiesen, wurde das Fahrzeug dann als Bindeglied, zur Einsatzleitung, im 24 Stunden Dienst betrieben. Die eingesetzten italienischen Höhlenretter konnten somit den italienischsprachigen Funk über unser Fahrzeug ergänzend betreiben.

Unsere Einsatzkräfte unterstützten bei der Registratur der Einsatzkräfte, stellten Internet und EDV- Anbindung bereit, und waren Ansprechpartner für alle möglichen Belange am Hubschrauberlandeplatz.

Hochmotiviert und um einiges an Erfahrung reicher, kamen unsere Einsatzkräfte von diesem außergewöhnlichen Einsatz nach Hause.

 

Land-, Berg- und Luftrettung an der Mangfall

Am 07.03.2014 wurde die Bergwacht Hausham von der Leitstelle Rosenheim zu einem Einsatz bestellt, da dieser nicht alleine durch die Landrettung abgewickelt werden konnte. Die Einsatzstelle lag in unwegsamen Gelände, neben der Mangfall, auf Höhe Grubmühl / Weyarn. Es Handelte sich um eine 37 - jährige Spaziergängerin die sich neben dem Wanderweg das Knie verletzte. Gemeinsam wurde entschieden, die Verletzte Person per Luftrettung aus dem Gelände zu bergen.

 

Familie an der Rotwand in Not

Am Freitag den 07.02.14, gegen 18.30h rückte die Bergwacht Hausham mit den Kameraden aus Schliersee und Münchner wieder Richtung Rotwand aus. Insgesamt waren 15 Bergwachtler im Einsatz, unterstützt wurden sie auch durch zwei Hubschrauber mit Wärmebildkameras.

Auf Höhe vom Lämpersberg geriet eine vierköpfige Familie in Bergnot. Diese wollte am Abend zum Rotwandhaus wandern, um dort die Nacht zu verbringen. Allerdings kämpften die vier bei einsetzender Dämmerung und Schneefall mit einer unerwartet tiefen Schneedecke, die vor allem, für die Kinder kaum zu bewältigen war.

Gegen 19.30 Uhr wurden die in Not geratenen, oberhalb der Wallenburger Alm auf etwa 1700 Metern Höhe gefunden und versorgt. Vom Rotwandhaus aus wurden sie mit Schneefahrzeugen der Bergwacht zum Spitzingsee und von dort zur Untersuchung ins Krankenhaus gefahren.

Nachteinsatz an der Rotwand

Am Abend zum 01.02.2014 wollten zwei Wanderer eine Nachtwanderung zur Rotwand unternehmen. Sie Unterschätzten jedoch die Schnee - und Temperaturverhältnisse und gerieten somit in Bergnot. Um 04.17 ging der Notruf, per Handy, an der ILS ein. Diese alarmierte via FME die Bereitschaften Schliersee und Hausham. Insgesamt waren 10 Kameraden mit Ski, ATV und Ski - Doo im Einsatz. Die Wanderer machten sich mit einem Feuer bemerkbar und konnten erschöpft und stark unterkühlt, jedoch unverletzt, mit dem angeforderten SAR - Hubschrauber der Bundeswehr, geborgen werden. Der Abtransport ins Krankenhaus Agatharied erfolgte mit einem KTW vom Besenreiser. Einsatzende war um 07.30h.

 

Unterstützung der Nachbarbereitschaft Schliersee

Am 28.12.2013 unterstützten wir die Nachbarbereitschaft Schliersee. Auf Anforderung der Polizei, musste zur Abklärung, einer möglicherweise vermissten Person, an der Burgruine Hohenwaldeck gesucht werden.

Die Einsatzkräfte wurden mit dem ADAC Hubschrauber Christoph Murnau zur Einsatzstelle geflogen und dort abgewinscht. Die Suche wurde, nach Rücksprache mit der Polizei, ohne Feststellung, eingestellt.

 

Skisaison eröffnet

Der Schneefall Anfang Dezember bescherte schöne Skitage und somit aber auch die ersten Unfälle im Skigebiet Sudelfeld und am Ödberglift in Ostin.

Das anhaltend schöne Wetter dannach, mit kaum Niederschlag, zog viele Wanderer an. Die Leitstelle Rosenheim alarmierte uns zweimal zu Einsätzen am Taubenberg. Hierbei war unklar ob der Landrettungsdienst anfahren konnte und somit waren wir als unterstützende Einheit vor Ort.

 

Unterstützung bei Suchaktionen

Die Bergwacht Hausham war in den Monaten September, Oktober und November bei mehreren Suchaktionen unterstützend in den Gebieten Wallberg, Heuberg und Hackensee tätig. Unsere Kameraden wirkten nicht nur in Suchmannschaften mit, sondern brachten sich auch als Spezialisten interdisziplinär, in Form von Hundeführer, Kriseninterventionsdienstler zur psychosozialen Notfallversorgung oder als Mitglied der Koordinierungsgruppe mit ein.

 

Verletzter Wanderer an der Gindelalmschneid

Am Samstag, den 21.09.13, um 15.45h wurde die Bergwacht Hausham zu einem Einsatz an der Gindelalmschneid gerufen.

Auf dem Weg zwischen Gindelalm und Kreuzbergalm hat sich ein 47-jähriger Wanderer eine Sprunggelenksfraktur zugezogen. Der Verletzte wurde nach der Erstversorgung mit der Gebirgstrage vom Unfallort zur nächst gelegenen Forststraße gebracht. Den weiteren Abtransport, mit einem Bergwachtrettungsfahrzeug, übernahmen die Kameraden der Bergwacht Rottach Egern. Diese Übergaben den Verunglückten an die Landrettung, die den Weitertransport ins Krankenhaus Agatharied weiterführten. Insgesamt waren bei dem zweieinhalb stündigen Einsatz acht Einsatzkräfte vor Ort.

 

Großbrand zerstört Kreuteralm

Am Montagabend, 9. September 2013, war die Bergwacht Hausham mit sechs Einsatzkräften an der Kreuteralm, südlich des Wendelsteins, bei einem Großbrand tätig. Primäre Aufgabe war die Unterstützung der Bergwacht Bayrischzell beim Transport von Material und Feuerwehrpersonal von Hochkreut zur Kreuteralm.
Der Einsatz dauerte von Montag 21.30h bis Dienstag 04.00h.

 

Mehrere Einsätze für die Bergwacht Hausham

Abgestürzter PKW am Taubenberg

Die Bergwacht Hausham war innerhalb von 48 Stunden bei mehreren Einsätzen gefordert.

Am 20.08.13 gegen 11:00 Uhr wurde ein gestürzter Mountenbiker zwischen Hausham und Gmund mit leichten Verletzungen versorgt und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus Agatharied übergeben.

 

Am gleichen Tag gegen 15:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Bergwacht Hausham zur Suche nach einem abgestürzten PKW am Taubenberg alarmiert. Das abgestürzte Fahrzeug konnte zusammen mit der Feuerwehr und Polizei gefunden werden. Der Fahrer des PKWs war unverletzt. Nach 1,5 Std. war der Einsatz für die Bergwacht Hausham beendet.

 

Am Mittwoch den 21.08.13 gegen 16:00 Uhr wurde die Bergwacht Hausham erneut alarmiert. Eine 69 jährige Frau aus Unterschleißheim kam bei der Wanderung zwischen Gindelalm zum Huberspitz vom Weg ab und verirrte sich im steilen, unwegsamen Waldgelände. Nach einer Suchaktion mit 17 Einsatzkräften konnte die Frau lokalisiert werden und unverletzt ins Tal gebracht werden. Dieser Einsatz endete gegen 19:30 Uhr.

 

Am Donnerstag den 22.08.13 wurde dann die Bergwacht auch schon wieder zum nächsten Einsatz gerufen. Gegen 23:15 Uhr wurde die Bergwacht zu einer Suchaktion am Schliersee alarmiert. Eine Person ging gegen 21:00 Uhr zum Schwimmen in den See und wurde dabei von einem Fischer beobachtet. Als eine Stunde später die Sachen der Person immer noch am Ufer waren und von dem Schwimmer nichts zu erkennen war, alarmierte der Fischer die Rettungskräfte. Gemeinsam mit der Bergwacht Schliersee, der Feuerwehr, der Rettungshundestaffel und der Polizei wurde der ganze See abgesucht. In den Morgenstunden wurde die Suche dann erfolglos abgebrochen. Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte der Bergwacht Hausham an der Suchaktion beteiligt. 

 

Einsatz auf dem Weg zur Huberspitz

Am 15.08.2013 gegen 16.30 Uhr alarmierte die Leitstelle Rosenheim die Bergwacht Hausham. Eine 74 jährige Münchnerin verletzte sich auf dem Weg zwischen der Hannerlalm und der Huberalm am Sprunggelenk. Der Einsatzleiter machte sich von der Hannerlalm auf den Weg zur Patientin und eine Einsatzmannschaft kam von der Huberalm entgegen. Die Frau konnte nach kurzer Zeit aufgefunden werden und wurde von der Bergwacht sofort versorgt. Die Mannschaft transportierte die Patientin ins Tal und übergab Sie an den Rettungswagen zum Weitertransport ins Krankenhaus Agatharied. Gegen 17.30 Uhr war der Einsatz für die Bergwacht wieder beendet.

 

Dramatischer Einsatz am Taubenberg

Am 08.08.2013 kam es am Taubenberg zu einem dramatischen Einsatz der Bergwacht. Gegen 14:30 Uhr wurde die Bergwacht zusammen mit einem Rettungswagen und einem Notarzt alarmiert. Ein 77 jähriger Mann erlitt am Taubenberg beim Mountainbikefahren einen akuten Herzinfarkt. Als erste Einsatzkraft erreichte der Einsatzleiter der Bergwacht Hausham den Einsatzort. Der Patient war in diesem Moment noch ansprechbar, aber nach kurzer Zeit viel der Mann in Ohnmacht. Der Einsatzleiter versorgte den Patient sofort mit Sauerstoff und der eintreffende Notarzt und die Einsatzmannschaft des Rettungswagen stellten Kammerflimmern bei dem Patienten fest. Im Rettungswagen konnte der Patient wieder stabilisiert und ins Krankenhaus nach Agatharied transportiert werden. Dort wurde der Mann sofort operiert und in die Intensivstation verlegt.

Die weiteren Einsatzkräfte der Bergwacht kümmerten sich um die Frau des Patienten und übergaben Sie zur Betreuung des ebenfalls alarmierten KID-Berg Team.

 

Einsatz auf der Bodenschneid

Am 14.07.2013 wurde die Bergwacht gegen 12:30 Uhr alarmiert. Ein 78-jähriger Mann stürzte kurz unterhalb der Bodenschneid und zog sich dabei eine Rippenverletzung zu. Eine Einsatzmannschaft machte sich sofort von der Bergwachtshütte auf der Bodenscheid auf den Weg zum Gipfel. Parallel flog der Einsatzleiter der Bergwacht Hausham mit dem Hubschrauber Christoph 1 zur Unfallstelle. Fast gleichzeitig kamen die Einsatzkräfte an der Unfallstelle an und versorgten zusammen mit der Besatzung des Christoph 1 den Verletzten. Der wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus Agatharied geflogen, wo der Patient weiter versorgt wurde.

 

Einsatz auf der Gindelalm

Die Bergwacht Hausham wurde am Freitag, den 05.07.2013 gegen 20:00 Uhr alarmiert. Eine Bergwacht-Einsatzmannschaft rückte in Richtung Gindelalm aus. Ein 12 jähriger Junge aus Ingolstadt stürzte beim Spielen und verletzte sich am linken Unterschenkel an einem Stein. Ein Augenzeuge versorgte die Wunde bereits, bevor die Bergwacht eintraf. Da der Patient starke Schmerzen hatte wurde ein Notarzt zur Schmerzbekämpfung nach alarmiert.

Die Bergwacht transportierte dann den Verletzten talwärts, wo man sich auf halber Strecke mit dem Notarzt traf. Im Tal wurde der Verletzte an den Rettungswagen übergeben und zur weiteren Behandlung in Krankenhaus Agatharied transportiert. Dort wurde die offene Wunde genäht und der Junge konnte noch am Abend auf die Gindelalm zurück gebracht werden.

 

Hochwassereinsatz im Lkr. Rosenheim und Lkr. Deggendorf

In der Woche vom 02.06. – 08.06.13 waren Einsatzkräfte der Bergwacht Hausham zum Hochwassereinsatz in den Landkreisen Rosenheim und Deggendorf tätig.

Acht Mann halfen am Sonntag den 02.06.13 am Bauhof Miesbach, Sandsäcke für die Hochwassergebiete zu  füllen.

Am Montag 03.06.13 waren vier unsere Einsatzkräfte im Landkreis Rosenheim eingesetzt.

Vom 04.06. bis 08.06.13 waren insgesamt neun Bergwachtler im Landkreis Deggendorf im Hochwassereinsatz tätig.

Ihre Aufgaben umfassten: Tätigkeiten als Einsatzleitung, Einrichtung von Einsatzleitzentralen, vorsorgliche Informierung und Evakuierung der Einwohner, Erkundungsfahrten zur Feststellung der Wassertiefe und Kontrollfahrten.

 

Skitourengeherin mit Hubschrauber am Lahner gerettet

Einen Einsatz mit dem Rettungshubschrauber Christoph 1 aus München bescherte der Bergwacht Hausham am Mittwoch 06.03.2013 der Notruf einer Skitourengruppe am Lahnerkopf oberhalb der Krainsbergalmen. Gegen 14 Uhr wurde die Mannschaft und der Einsatzleiter der Bergwacht Hausham durch die ILS Rosenheim alarmiert.

Ein Dame aus einer Gruppe von vier Skitourengehern am Lahnerkopf war gestürzt, hatte sich das Knie verdreht und war mit starken Schmerzen nicht mehr in der Lage die Abfahrt fortzusetzen. Die Einsatzkräfte entschlossen sich die Verunfallte  mit dem Hubschrauber Christoph 1 und einer Windenbergung aus dem Hang zu bergen. 

Nach einer Zwischenlandung in Agatharied stieg ein Bergretter in die Maschine und winschte sich mit dem Notarzt zur Patientin ab. Am Unfallort wurde die Patientin versorgt, mit Bergesack und Arzt im Doppelwinch in den Rettungshubschrauber verladen und ins KKH Agatharied geflogen.

Anschließend kehrte Christoph 1 zum Unfallort zurück und holte Bergretter und Rettungssanitäter ab. Der parallel angefahrene ATV der Bergwacht brachte die Ausrüstung und die verbliebenen Tourengeher sicher ins Tal.

Gegen 16 Uhr 30 war der Einsatz für die 6 Bergretter beendet.

 

Einsatzreiches Wochenende für die Bergwacht

Am Wochenende 02./03.03.2013 hatte die Bergwacht Hausham wieder einige Einsätze zu bewältigen. So begann es schon am Samstagvormittag, wo sich ein 16 jähriges Mädchen am Knie verletzte. Sie hatte so starke Schmerzen, dass ein Arzt zur Schmerzbekämpfung mit dem Heli 3 hinzugezogen wurde. Das Mädchen wurde dann zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Rosenheim geflogen.

Am Samstagnachmittag waren auch die Einsatzkräfte auf der Bodenschneid gefordert. Dort verletzte sich eine Skitourengeherin, die von der Bergwacht versorgt und mit einer schweren Knieverletzung mit dem Schneefahrzeug ins Tal gebracht wurde.

Am Sonntag war die Bergwacht an einem weiteren Hubschraubereinsatz beteiligt. Ein fünf jähriges Mädchen brach sich Ihr Bein und wurde vom Notarzt des Heli 1 behandelt und auch nach Rosenheim geflogen.

Insgesamt war die Bergwacht Hausham an 8 Einsätzen an diesem Wochenende beteiligt.  

 

Einsatzreiches Wochenende für die Bergwacht Hausham

Am Wochenende 26./27.01.2013 war die Bergwacht Hausham wieder einmal stark gefordert. An den beiden Tagen wurde die Bergwacht im Skigebiet Sudelfeld zu sieben Einsätzen gerufen.  

Bei den Einsätzen war, von einer Hilfeleistung bis zu einer Fraktur des Schlüsselbeines, alles dabei!

Besonders am Sonntag, bei guten Pistenverhältnisse, kam die Bergwacht Hausham nicht zu Ruhe. So war der erste Einsatz schon kurz nach dem Eintreffen im Skigebiet, wo sich ein Snowboarder am Fußgelenk verletzt hatte und beim letzten Einsatz behandelte der Notarzt der Bergwacht Hausham eine Rückenverletzung als der Betrieb der Liftanlagen bereits eingestellt wurde.

 

 

Einsätze in Ostin

Die Bergwacht wurde gleich mehrfach in Ostin gefordert.

Am 14.12.2012 wurde die Bergwacht Hausham gegen 21:45 Uhr telefonisch über eine verletzte Person am Ödberglift informiert.

Eine junge Snowborderin verletzte sich am Sprunggelenk und zog sich auch eine Gehirnerschütterung zu. Anhand der telefonischen Informationen alarmierte der Einsatzleiter auch einen RTW und einen Notarzt.

Die Bergwachtler versorgten zusammen mit der Notärztin, die mit einer Pistenraupe an den Unfallsort gebracht wurde, die Verletzungen und die Bergwachtler transportierte die Patientin ins Tal. Dort wurde die Patentin in den RTW verlagert und zur weiteren Untersuchung in das Krankenhaus Agatharied gebracht.

Am 15.12.2012 ging gegen 13:00 Uhr wieder telefonisch ein Alarm ein. Eine 44 Jährige verletzte sich am Knie auf der Piste in Ostin. Nach der Versorgung und dem Transport wurde die Patentin an einem Krankenwagen übergeben.

 

Suchaktion am Rosskopf

Die Bergwacht Hausham wurde am 12.12.2012 gegen 17:00 Uhr alamiert. Ein Snowboarder hat sich im Bereich des Rosskopf verstiegen und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Er konnte aber mit seinem Handy einen Notruf absetzten und startete damit einen Großeinsatz der Bergwacht. Die Bereitschaft Schliersee übernahm die Einsatzleitung und wurde mit Einsatzkräften der Bereitschaften Rottach, Brannenburg und Hausham unterstützt. Auch ein Hubschrauber der Polizei war bei der Suchaktion eingebunden. Der Snowboarder konnte nach kurzer Zeit gefunden werden und wurde mit einer Unterkühlung in das Krankenhaus Agatharied transportiert.

Für die Bergwacht Hausham war der Einsatz gegen 20:15 Uhr beendet, die mit Ihrem Schneefahrzeug (ATV) und vier Personen am Einsatz beteiligt war.

 

Sehen Sie auch den Bericht im Miesbacher Merkur!

 

Suchaktion zwischen Gindelalm und Hennerer

Am 16.10.12 wurde die Bergwacht gegen 21:45 Uhr alamiert. Auf dem Weg von der Gindelalm zum Hennerer ist ein 65 jähriger Münchner vom Weg abgekommen und stürzte ein paar Meter ab. Dabei zog sich er sich leichte Verletzungen im Gesicht und am Fuß zu und er konnte sich selbst nicht aus seiner Lage befeien. Mit viel Glück konnte der Münchner einen Notruf über sein Handy abgeben, da in diesem Bereich ein sehr schlechter Handy - Empfang ist.

Die Bergwacht rückte mit acht Mann und drei Fahrzeugen aus, da noch nicht klar war, wo genau der Verletzte sich befindet und eine Rückruf nicht mehr möglich war.

Zwei Bergwachtler die sich mit dem ATV vom Hennerer in Richtung Gindelalm unterwegs waren, fanden die Person und brachten Ihn zurück zur Gindealm. Dort wartete schon ein das Mannschaftsfahrzeug, die den Patienten ins Tal brachte, wo er nach einem kurzen Check selbst nach Hause fahren konnte. Gegen 23:00 Uhr war der Einsatz beendet.

 

Gestürzter Radfahrer

Am 28.09.2012 wurde die Bergwacht gegen 15:20 Uhr zu einem Einsatz gerufen. Gemeinsam mit der Bergwacht Schliersee fuhr eine Mannschaft zum Auracher Köpferl. Dort stürzte ein Radfahrer und verletzte sich am Arm und am Oberschenkel. Er wurde von der Bergwacht versorgt und zum Bahnhof nach Neuhaus transportiert. Dort wurde der Patient an den Rettungswagen zum Transport ins Krankenhaus Agatharied übergeben.

Der Einsatz war gegen 16:45 Uhr für die Bergwacht Hausham wieder beendet.

 

Gestürzter Radfahrer

Am 15.09.2012 wurde die Bergwacht gegen 12:00 Uhr alarmiert. Ein Radfahrer stürzte in der Nähe der unteren Krainsbergeralm und verletzte sich an der Schulter. Die Einsatzkräfte der Bergwacht versorgen die Verletzung, transportierten den Patienten ins Tal und übergaben Ihn an den Rettungswagen.

Kurz nach diesem Einsatz wurde die Bergwacht zu einem weiteren Einsatz gerufen. Auf der Motocross-Strecke am Brenten verletzte sich ein Fahrer. Da aber der Notarzt und der Rettungswagen die Unfallstelle sehr gut erreichen konnte, war die Unterstützung der Bergwacht nicht notwendig.

 

Gestürzte Radfahrerin auf dem Weg zur Gindelalm

Am 23.08.2012 wurde die Bergwacht Hausham zu einer gestürzten Radfahrerin auf dem Weg zur Gindelalm gerufen.

Gegen 12:00 Uhr ging der Alarm und eine Mannschaft rückte zur Verletzten aus. Kurz vor dem Rettungswagen aus kam die Bergwacht bei der 30 jährigen Patientin an und versorgten die Sprunggelenksverletzung.  Der Rettungswagen transportierte die Patientin ins Krankenhaus Agatharied zur weiteren Untersuchung.

Gegen 13:00 Uhr war der Einsatz für die Bergwacht wieder beendet.

 

Einsatz auf der Gindelalm

Am 15.08.2012 wurde die Bergwacht Hausham gegen 16:00 Uhr alarmiert. Ein Mann aus München erleidete kurz vor den Gindelalmen einen Kreislaufzusammenbruch. Als die Bergwacht Hausham an der Gindelalm ankam, wurde der Patient schon von seinen Bekannten zur Gindelalm gebracht und konnte sich dort schon von seinem Zusammenbruch erholen. Nach einem Körpercheck wurde der Patient zur Sicherheit mit dem Fahrzeug nach Hausham gebracht. 

 

Einsatz in Miesbach

Mit der Meldung "Person unter Zug" wurde die Bergwacht Hausham am 01.08.12 gegen 05:50 Uhr alarmiert. Auf den Weg zwischen Miesbach und Thalham ist eine Person unter den fahrenden Zug geraten und an den Verletzungen am Unfallort verstorben. Da sich der Unfallort in unsicheren Gelände befand wurde neben dem medizinischen Rettungskräften, der Feuerwehr auch die Bergwacht alarmiert.

Die Bergwacht wurde bei dem Einsatz aber nicht benötigt und nach Abstimmung mit dem Einsatzleiter, entfernten sich die Einsatzkräfte der Bergwacht wieder vom Unfallort.

 

Vermisste Person auf der Baumgartenschneid

Am 20.07.2012 wurde die Bergwacht Hausham gegen 10:40 Uhr alarmiert. Eine Person war auf dem Weg von der Baumgartenscheid über einen längeren Zeitraum abgegangen und somit wurde die Bergwacht für eine Suchaktion gerufen.

Der Einsatz konnte nach einer kurzen Zeit aber abgebrochen werden, da sich die Person auf dem Weg ins Tal wieder gemeldet hat. 

 

Einsatz an der Freudenreichalm

Die Bergwacht Hausham wurde am 29.05.2011 gegen 17:45 Uhr alarmiert. Eine Urlauberin hat sich auf dem Weg zwischen der Freudenreichalm und der oberen Firstalm am Sprunggelenk verletzt. Die Bergwacht fuhr mit dem Einsatzfahrzeug zur Freudenreichalm. Der Fuß der Patientin wurde verbunden und stabilisiert. Danach transportierte die Einsatzmannschaft die Person zum Fahrzeug und übergab diese im Tal dem Rettungsdienst zum weiteren Transport ins Krankenhaus Agatharied.

 

Einsatz am Taubenberg

Am 17.05.2012 gegen 17:00 Uhr wurde die Bergwacht Hausham alarmiert. Ein 6 jähriges Mädchen war auf dem Taubenberg bewustlos geworden. Kurz nach der Alarmierung fuhr die erste Mannschaft in Richtung Einsatzstelle und parallel wurde auch ein Notarzt und ein Rettungswagen von der Bergwacht alarmiert. Alle Fahrzeuge trafen fast glechzeitig an der Unfallstelle ein und so übernahm der Notarzt die Versorgung der jungen Patientin, die mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Agatharied gebracht wurde.

 

Einsatz in Hausham

Am 11.05.2012 wurde die Bergwacht Hausham gegen 15:30 Uhr alarmiert.

Ein Motorradfahrer war auf der Motorcross-Strecke schwer gestürzt und die Bergwacht wurde zur Unterstützung der Landrettung mit alarmiert. Kurz nach dem Rettungswagen erreichte die Mannschaft der Bergwacht die Einsatzstelle. Der gestürzte Motoradfahrer wurde vom dem Notarzt und den Einsatzkräften versorgt und zum Krankenhaus Agatharied transportiert.

 

Zwei Einsätze für die Bergwacht Hausham

Am 01.05.2012 wurde die Bergwacht Hausham zu zwei Einsätzen gerufen.

Gegen 12:00 Uhr wurde die Mannschaft der Bergwacht Hausham auf der Bodenschneid alarmiert. Eine Frau war mit dem Mountainbike gestürzt und zog sich eine Kopfverletzung zu. Die Patientin wurde von der Bergwacht versorgt und zum Hennerer transportiert. Dort wurde Sie für die weitere Versorgung im Krankenhaus Agatharied, dem Krankenwagen übergeben.

Gegen 15:00 Uhr wurde die Talbesetzung der Bergwacht Hausham vom Einsatzleiter der Bergwacht Schliersee zur Unterstütung gerufen. Auf der oberen Firstalm war eine Frau gestürzt und verletzte sich am Arm. Die Patentin wurde versorgt und zum Übergabepunkt an den Krankenwagen am Spitzingsattel gebracht.  

 

Einsatzreiches Wochenende am 11./12.02.12

Heli 3 im Einsatz im Sudelfeld

Am vergangenen Wochenende war die Bergwacht Hausham wieder stark gefordert. An den beiden Tagen wurde die Bergwacht zu 12 Einsätzen gerufen.

Besonders am Sonntag Nachmittag kam die Einsatzmannschaft nicht zur Ruhe. Innerhalb einer kurzen Zeit waren drei Einsätze, wo sich unter anderem ein 11 jähriges Mädchen aus dem Landkreis Rosenheim, ein schmerzhafte Waden- und Schienbeinfraktur zugezogen hat. Einsatzkräfte der Bergwacht Bayrischzell und Hausham versorgten die jungen Patientin und Sie wurde mit dem Hubschrauber Heli3 ins Krankenhaus Rosenheim geflogen.

Kaum war der Hubschrauber abgehoben, wurde die Kammeraden nur ein paar Meter weiter zu einem weiteren Unfall gerufen. Hier zog sich ein Skifahrer eine Kopf- und Rippenverletzung zu. Ein Arzt, der zufällig am Einsatzort war, versorge den Patienten und die Bergwacht brachte die verletzte Person mit dem Akia zur Grafenherberg. Von dort wurde der Patient mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Agatharied gebracht.

Diese Einsätze wurden in Zusammenarbeit mit den Bergwachten Bayrischzell/Leitzachtal und Brannenburg durchgeführt. Bei einem solchen einsatzreichen Tag ist die Zusammenarbeit der Bergwachten die Grundlage für einen reibungslosen Ablauf der Einsätze.

 

Nächtliche Suchaktion zur Wildfeldalm

Am 21.01.2011 gegen 00:15 Uhr wurde die Bergwacht Hausham zu einer nächtlichen Suchaktion gerufen. 6 Personen haben sich im Schneesturm auf den Weg zur unteren Wildfeldalm verstiegen und die Bergwacht alarmiert. 10 Personen der Bergwacht Hausham unterstützten die Bergwacht Schliersee bei der Suchaktion. Auch wurde das neue Schneefahrzeug der Bergwacht Hausham bei der Suche eingesetzt.

Gegen 03:00 Uhr konnten die Personen aufgefunden werden und wurden sicher zum Spitzingsee gebracht.

Für die Kammeraden endete die nächtliche Suchaktion gegen 07:00 Uhr in der Früh!

 

Lesen Sie hier auch den Bericht in der Miesbacher Merkur!

 

Einsatzreiches Wochenende in den Skigebieten

Die Bergwacht Hausham war am Wochenende 14./15.01.2012 stark gefordert. In den Skigebieten Sudelfeld, Spitzingsee und Ostin wurde die Bergwacht Hausham zu insgesamt 11 Einsätzen gerufen. Besonders das schöne Wetter am Sonntag nutzten viele Skifahrer aus und erhöhten somit auch die Einsatzzahlen der Bergwacht.

So kam es am Sonntag zum Beispiel fast gleichzeitig zu zwei Skiunfällen im Sudelfeld, wobei sich die Patienten jeweils eine Gehirnerschütterung zuzogen. Die Patienten wurden von der Bergwacht versorgt und zur Grafenherberge mit dem Akia transportiert. Dort wurden sie zusammen in einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren.

Schwerer wurde am Sonntag Nachmittag eine 53 jährige Skifahrerin ebenfalls im Sudelfeld verletzt, die nach einem Sturz nur noch bedingt ansprechbar war. Ein Arzt der Bergwacht versorgte die Skifahrerin, die mit dem Verdacht einer Kopfverletzung mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde.

 

Bergwanderer verirrten sich im Schneesturm an der Freundenreichalm

Am Freitag 05.01.2012 um 17:30 Uhr wurden die Bergwachten Schliersee und Hausham von der ILS Rosenheim alarmiert. Acht Bergwanderer hatten sich auf dem Weg von der Firstalm zur Grammel Hütte an der Freudenreichalm bei dichtem Schneetreiben im Sturm "Andrea" verirrt. Sie wollten ein Wochenende auf der Berghütte verbringen.

Die Bergwacht Schliersee suchte ausgehend von der Firstalm, die Bergwacht Hausham über das Tuftal mit dem erst kürzlich in Betrieb genommenen Schneefahrzeug.

Schon nach kurzem konnten die Einsatzkräfte, die aus den neuen Bundesländer stammenden Wanderer oberhalb der Freudenreichalm lokalisieren und Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Sechs Mitglieder der Gruppe wurden aus dem Gelände, zwei von der Berghütte ins Tal gebracht und in der Bergrettungswache Hausham mit heißen Getränken versorgt.  Nachdem für die Übernachtung noch ein Quartier vermittelt wurde konnten die Gruppe am Samstag erholt die Heimreise antreten.

Der Einsatz war für die 25 Rettungskräfte der Bergwachten Hausham und Schliersee um 21:30 Uhr beendet.

 

Suchaktion am Taubenberg

Am 22.11.2011 wurde die Bergwacht Hausham gegen 22:00 Uhr alamiert. Ein Mann war seit dem Nachmittag nicht von seiner Wanderung zurückgekommen und nun wurde eine große Suchaktion mit Polizei, Suchhunde, Feuerwehr und Bergwacht eingeleitet. Mit 10 Mann und zwei Fahrzeugen, sowie dem ATV (Quad) rückte die Bergwacht Hausham aus. Bei der Feuerwehr Warngau wurde die Einsatzzentrale eingerichtet. Gegen 03:45 Uhr wurde die Person unterkühlt aber soweit unverletzt aufgefunden und somit endete der Einsatz gegen 04:30 Uhr für die Bergwacht Hausham.

Lesen Sie dazu auch den Bericht im Miesbacher Merkur! 

 

Am 23.11.2011 wurde die Polizei noch einmal über Hundegebell in der Region informiert. Da nicht sicher war, dass es sich um eine weitere Person in Not handelte, wurde eine weitere Suchaktion ausgelöst. Wieder rückte die Bergwacht Hausham gegen 09:00 Uhr mit 6 Mann aus und zusammen mit der Polizei und der Feuerwehr Gotzing wurde das Gebiet noch einmal überprüft. Gegen 12:00 Uhr wurde die Suche ohne Ergebniss eingestellt.

 

Tragisches Ende einer Wanderung

Am 16.10.2011 wanderte ein 68 jähriger Münchner vom Bodenschneidhaus in Richtung Bodenschneid, als er gegen 14:00 Uhr plötzlich zusammenbrach. Sofort machte sich ein Augenzeuge auf den Weg zur Bodenschneid und alarmierte die Bergwacht. Ein Mann der Bergwacht Hausham, der auf der Bodenschneid seinen Dienst absolvierte, machte sich sofort auf den Weg zu der Unfallstelle und unterstützte die Ersthelfer bei der Reanimation des Patienten. Auch wurde der Hubschrauber Christoph 1 zu der Unfallstelle gerufen, der nach kurzer Zeit einen Arzt und einen Rettungssanitäter an der Unfallstelle absetzten konnte. Um die Einsatzkräfte zu untersützen, wurden weitere Einsatzkräfte der Bergwacht Hausham von dem Bodenschneidhaus zur Unfallstelle geflogen. Nach einer intensiven Behandlung wurde der Patient mit dem Christoph 1 durch die Winde unter Reanimationsbedingungen geborgen und zum Bodenschneidhaus geflogen. Dort konnte nur noch der Tod des Münchners festgestellt werden.

Zu der Einsatzstelle wurde auch der Kriseninterventions Dienst der Bergwacht Bayern gerufen, um die Betreuung der Tochter zu übernehmen, die zusammen mit dem Verstorbenen unterwegs war. Der Leichnam wurde von der Bergwacht nach Schliersee - Ortsteil Hennerer - transportiert und dort an ein Bestattungsinstitut übergeben. Gegen 17:30 Uhr endete der Einsatz für die Bergwacht Hausham.

 

Einsatz auf der Bodenschneid

Die Bergwacht Hausham wurde am 14.10.11 gegen 13:15 Uhr alarmiert. Eine 67 jährige Frau aus Rosenheim hat sich auf dem Weg zwischen Bodenscheidhaus und Bodenschneid das Knie verletzt. Eine Manschaft der Bergwacht machte sich sofort auf dem Weg und war nach kurzer Zeit am Einsatzort.

Dort wurde die Verletzung versorgt und die Patientin zum Bergwachtsauto am Bodenschneidhaus mit dem Einrad transportiert. Mit dem Geländewagen ging es dann zum Hennerer, wo die Patientin an den KTW zum Transport ins Krankenhaus Agatharied umgeladen wurde. Gegen 15:00 Uhr war der Einsatz für die Bergwacht Hausham beendet.

 

Einsätze auf der Freundenreichalm und am Brenten

Am Freitag Abend gegen 18:30 Uhr wurde die Bergwacht Hausham zu einem Einsatz auf der Freudenreichalm alarmiert. Ein 27 jähriger Münchner hatte auf dem Weg von der Freudenreichalm zur Brecherspitze einen Asthmaanfall erlitten. Darauf hin ging er wieder zu der Hütte zurück und die Bergwacht wurde verständigt. Die Bergwacht Hausham machte sich mit einem Notarzt auf den Weg zur Freudenreichalm, wo der Patient sofort versorgt wurde.

Nach der erforderlichen medizinischen Versorgung wurde der Patient ins Tal gebracht und dem Rettungwagen zum weiteren Transport ins Krankenhaus Agatharied übergeben. Gegen 20:00 Uhr war damit der Einsatz für die Bergwacht Hausham wieder beendet.

 

Am Samstag (17.09.11) wurde die Bergwacht gegen 15:30 Uhr alamiert. Ein 13 jähriger Junge verletzte sich am rechten Unterarm beim Motorcross fahren am Brenten (Gemeinde Hausham). Die Bergwacht fixierte den verletzten Arm und unterstützte beim Transprort in den gerufenen Rettungswagen.  Nach 30 Minuten kehrte die Manschaft wieder in die Bergrettungswache zurück.

 

Herzinfakt auf der Gindelalm

Gegen 13:20 Uhr wurde die Bergwacht Hausham über den FME-Empfänger alarmiert. Ein 65 jähriger Mann hatte einen Kreislaufzusammenbruch auf der Gindelalm. Eine Manschaft der Bergwacht rückte aus und versorgte den Patient. Gleichzeitig zur Bergwacht wurde der Notarzt alarmiert, der nach kurzer Zeit auch auf der Gindelalm eintraf. Der Notarzt stellte einen Herzinfarkt bei dem Patienten fest und die Bergwacht transportierte den Patienten nach einer weiteren Versorgung ins Krankenhaus Agatharied. Eine übliche Übergabe an den Rettungswagen in Hausham konnte nicht stattfinden, da der Rettungswagen in einem anderen Einsatz am Brenten eingebunden war. Dort stürzte ein Motorradfahrer schwer und hier unterstützte die Bergwacht Hausham den Transport zum Rettungswagen mit zwei Einsatzkräften. 

Gegen 15:00 Uhr kehrten alle Einsatzkräfte wieder zurück!

 

Gestürzter Radfahren zwischen Ostin und Hausham

Um 12.30 Uhr wurde die Bergwacht Hausham über die FME-Empfänger alamiert. Ein 24 jähriger Radfahrer ist auf dem Radweg zwischen Ostin und Hausham gestürzt und hast sich dabei verletzt. Drei Mann der Bergwacht Hausham rückten zu dem Einatz aus und waren nach kurzer Zeit am Einsatzort der Wallenburger Höhe. Der Radfahrer zog sich bei dem Sturz multible Abschürfungen und Prellungen zu, die von der Bergwacht versorgt wurden.

 

Kreislaufkollaps auf der Gindelalm

Am Mittwoch (03.08.2011) wurde die Bergwacht Hausham gegen 15:00 Uhr wegen einem Einsatz an der Gindelalm alarmiert. Eine 67 jährige Münchnerin erlitt einen Kreislaufkollaps. Drei Mann der Bergwacht Hausham versorgten die Patientin und brachte sie ins Tal. Bei der Fahrt nach Hausham verschlechtere sich der Zustand der Münchnerin und so wurde bei der Übergabe an den Rettungswagen auch ein Notarzt zur Unterstützung mit angefordert. Mit Notarztbegleitung wurde die Patentien zur weiteren Untersuchungen in Krankenhaus Agatharied gebracht.

 

Gestürzter Radfahrer auf den Weg zur Kreuzbergalm

AM 26.06.2011 wurde die Bergwacht Hausham gegen 16:00 Uhr telefonisch von die Polizei alarmiert. Gleichzeitig ging noch ein Alarm über der FME-Melder von der Rettungsleitstelle Rosenheim ein. Als Meldebild wurde ein gestürzter Radfahrer im Bereich Westerberg gemeldet. Da die Einsatzstelle nicht genau bekannt war, rückte die Bergwacht mit zwei Fahrzeugen aus und die Mannschaft von der Bodenschneid unterstützte ebenfalls bei der Suche nach der verletzten Person. Eine halbe Stunde nach der Alarmierung konnte der Radfahrer am Prinzenweg auf dem Weg zur Kreuzbergalm gefunden werden. Der 50 jährige Radfahrer hatte sich bei einem Sturz den linken Unterarm gebrochen. Die Verletzung wurde von der Mannschaft der Bergwacht versorgt und der Patient wurde zum Hennerer (Gemeinde Schliersee) gebracht und dort an den KTW für den Transport zum Krankenhaus Agatharied übergeben. Der Einsatz endete damit für die Bergwacht Hausham gegen 17:30 Uhr.

 

Einsatz auf der unteren Krainsbergeralm

Am 22.06.2011 gegen 15:00 Uhr wurde die Bergwacht Hausham über den FME (Piepser) alamiert. Eine 65 jährige Frau war gestürzt und hat sich an Ihrer Hüfte verletzt.

Die Bergwacht Hausham ist mit drei Mann ausgerückt und hat noch auf dem Weg zur Einsatzstelle den Notarzt mit aufgenommen. Der Notarzt versorgte die Patientin und Sie wurde mit dem Einsatzfahrzeug der Bergwacht zum Hennerer (Gemeinde Schliersee) gebracht. Dort wurde Sie dem RTW übergeben und in das Krankenhaus Agatharied zur weiteren Untersuchungen transportiert.

 

Einsatz auf der Bodenschneid

Gegen 14:00 Uhr wurde die Bergwacht Hausham telefonisch alamiert. Eine 24 Jährige hat auf der Spitze der Bodenschneid einen Kreislaufzusammenbruch erlitten. Der Einsatzleiter der Bergwacht Hausham hat bei Einsatzbeginn gleich einen Hubschrauber zur Unterstützung mit angefordert, der direkt zur Unfallstelle flog.

Eine Manschaft machte sich parallel bodengebunden zur Einsatzstelle auf, aber der Hubrschrauber Christoph Murnau erreichte die Einsatzstelle zuerst, nahm die Patientin direkt auf und flog Sie in ein nahe gelegenes Krankenhaus zur weiteren Untersuchung.

 

Notfalleinsatz Motocrossstrecke in Hausham

Einsatz am Brenten in Hausham

Ein schwerer Motorradunfall ereignete sich am 09.04.2011 gegen 10:30 Uhr am Brenten an der dortigen Motocrossstrecke. Ein 24 jähriger Tiroler kam von der Strecke ab und stürzte mit seinem Motorrad in ein schwer zugängliches Waldstück. Das Rettungsdienstpersonal und der Notarzt konnten mit dem allradgetriebenen Einsatzfahrzeug der Bergwacht zur Unfallstelle gebracht werden.

Aufgrund des Geländes und der Halswirbelverletzung, wurde der Motocrossfahrer mit der Rettungswinde des Rettungshubschrauber geborgen und in ein Unfallkrankenhaus geflogen.

 

Suchaktion im Brecherspitzgebiet

Polizeihubschrauber "Edelweiß 9" unterstützte bei der Suchaktion

Nach einem einsatzreichen Wochenende für die Bergwacht Hausham kam es am 06.02.2011 noch zu einer Suchaktion im Brecherspitzgebiet.

Gegen 17:45 Uhr wurde die Bergwacht Schliersee zu einem Sucheinsatz alamiert. Drei Personen haben sich im Brecherspitzgebiet verstiegen und konnten über Ihr Handy die Bergwacht alamieren. Die Bergwacht Schliersee forderte die Bergwacht Hausham zur Unterstützung an.

Insgesamt ca. 20 Einsatzkräfte der beiden Beteitschaften rückten zum Einsatz aus. Durch die gute Wetterlage konnte auch der Polizeihubschrauber "Edelweiß 9" angefordert werden, der bei der Suche unterstützte.

Nach kurzer Suche konnte Rufkontakt zu den vermissten Personen herstellt werden. Der Hubschrauber der Polizei lokalisierte den genauen Ort anhand der Wärmebildkamera. 

Die drei Wanderer hatten sich beim Abstieg von der Brecherspitz in Richtung Freudenreichalm verstiegen.

Die Suchtrupps machen sich auf den Weg und konnten die vermissten Personen unverletzt bergen. Der Einsatz endete gegen 21:00 Uhr.

Durch die gute Zusammenarbeit der Bergwacht mit der Polizei konnte die Suchaktion erfolgreich durchgeführt werden.

 

Suchaktion am Spitzingsee

Schliersee/Hausham/Rottach-Egern - Drei Wanderer haben sich bei einer Schneeschuhtour im Bereich zwischen Rotkopf und Stolzenberg verirrt und sind an einem vereisten Wasserfall nicht mehr weiter gekommen. Aufwändiger Such- und Bergeeinsatz der Bergwachten Schliersee mit Hausham und Rottach-Egern

Am Montagnachmittag wurden die Bergwachten Schliersee und Hausham zu drei in Bergnot geratenen Wanderern alarmiert. Diese waren um 11:00 Uhr vom Spitzingsee aus zu einer Schneeschuhtour über Roßkopf, Rotkopf und Stolzenberg gestartet. Da eine genaue Ortsangabe der Wanderer zum Zeitpunkt des Notrufes nicht möglich war, rückten beide Bergwachten zu einer großangelegten Suchaktion aus.

Dank des guten Handykontaktes mit den Verstiegenen konnte ihr möglicher Aufenthaltsort auf den südwestlichen Bereich, zwischen Rotkopf und Stolzenberg, eingegrenzt werden. Zur weiteren Suche in diesem Bereich unterstützen Einsatzkräfte der Bergwacht Rottach-Egern die Suche. Zur schnelleren Ortung der Männer, wurde den Verstiegenen durch Licht- und Tonsignale ein Anhaltspunkt gegeben. Letztlich fanden Einsatzkräfte der Bergwacht Schliersee die drei Wanderer. Diese hatten sich in ein tiefes Bachbett verstiegen, aus dem sie nicht mehr weiter konnten. Zudem versperrte ein vereister Wasserfall den weiteren Weg. Die Bergretter seilten die drei Männer sowie sich selber in sicheres Gelände ab und brachten die Wanderer mit zwei Fahrzeugen der Bergwacht Rottach-Egern ins Tal. Die Wintersportler sind laut eigener Aussage irrtümlich Markierungen gefolgt, welche aber in keiner Weise die von ihnen geplante Route kennzeichneten. Durch die fortgesetzte Stunde und die exponierte Lage in dem Bachbett, entschieden sie sich für den Notruf. Der Einsatz endete gegen 00:30 Uhr. An dem Einsatz waren 28 Einsatzkräfte beteiligt. Den Einsatz zeichnete eine reibungslose und gut koordinierte Zusammenarbeit innerhalb der benachbarten Bereitschaften aus.

 

Einsätze in Ostin

Erster Einsatz am 29.12.10

Innerhalb von drei Tagen wurde die Bergwacht Hausham zu drei Einsätzen zum Ödberg-Lift bei Ostin gerufen.

So wurde am 27.12.10, gegen 17:00 Uhr die Bergwacht alarmiert, weil sich ein 14 jähriges Mädchen an der Wirbelsäule verletzte. Parallel zur Bergwacht wurde der Rettungswagen aus Agatharied und ein Notarzt gerufen. Der Rettungswagen traf als erstes Rettungsfahrzeug am Unfallort ein und übernahm die Versorgung der verletzten Person. Die Notärztin entschied das Mädchen mit den Rettungshubschrauber in eine Klinik nach München zu transportieren. Die Bergwacht Hausham leuchtete zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Gmund einen Landeplatz aus und wies den Hubschrauber Christoph München bei der Landung ein.

Am 29.12.10 (gegen 13:00 Uhr) wurde die Bergwacht Hausham noch einmal zum Ödberg gerufen. Ein 12 jähriger Junge verletzte sich am rechten Sprunggelenk und wurde von den Kameraden der Bergwacht Hausham versorgt und mit den Akia ins Tal befördert. Dort wurde der junge Patient an den Rettungswagen übergeben und ins Krankenhaus Agatharied zur weiteren Untersuchung transportiert.

Am gleichen Tag, gab es gegen 17:00 Uhr noch einmal eine Alarmierung für die Bergwacht Hausham. Ein 12 jährige Skifahrerin hatte eine leichte Verletzung am linken Knie. Diese wurde mit einer Schiene stabilisiert und die Eltern der Patientin brachten Ihre Tochter selbst in Krankenhaus Agatharied für weiteren Untersuchungen.

 

Schwerer Unfall im Sudelfeld

HELI 3

18.12.2010: Der ersten Tag des Winterdienstes 2010 / 2011 im Skigebiet Sudelfeld hat gleich mit einem schwierigen Einsatz für die Bergwacht Hausham begonnen.

Schon gegen 08:30 Uhr wurde die Bergwacht Hausham zu einem Einsatz kurz vor der Talstation in Bayrischzell gerufen. Ein 17 jähriger Mann, aus dem Landkreis FFB, ist bei der Talabfahrt von der Piste abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Er hat sich dabei wahrscheinlich schwere innere Verletzungen und Verletzungen an der Wirbelsäule zugezogen.    

Die eingetroffenen Bergwachts-Kameraden haben die schwere Verletzung sofort erkannt und einen Notarzt sowie einen Huschrauber nachgefordert. 

Nach der ersten Versorgung des Patienten durch die Bergwacht, übernahm der Notarzt die weitere Behandlung. Mit dem nach alarmierten Rettungswagen wurde der Patient zum Hubschrauber HELI 3 gebracht und direkt ins Krankenhaus Rosenheim geflogen.

 

Erste Einsätze in der Wintersaison 2010 / 2011

Ödberglift bei Ostin

Am Ödberg bei Ostin wurde die Bergwacht Hausham nun zu den ersten Einsätzen in der Wintersaison 2010 / 2011 gerufen.

Am 04.12.2010 wurde die Bergwacht Hausham gegen 13:40 Uhr alarmiert. Ein 4 jähriges Mädchen war beim Liftfahren gestützt und hatte sich am linken Oberarm verletzt. Das Mädchen wurde von zwei Kameraden der Bergwacht versorgt und den gerufenen Rettungswagen für den Transport zum Krankenhaus Agatharied übergeben.

Am nächsten Tag (05.12.) wurde die Bergwacht Hausham wiederum nach Ostin gerufen. Gegen 15:30 Uhr verletzte sich ein 15 jähriger Junge an seinem linken Schlüsselbein. Die Verletzung wurde von der Bergwacht soweit versorgt, dass die Eltern den verletzten Jungen selbst in das nahe gelegene Krankenhaus Agatharied fahren konnten. 

 

„Nacht- und Nebel-Aktion“ am Taubenberg

Blick vom Taubenberg

Die Bergwacht Hausham wurde am 21.11.2010 um 17:45 zu einem Einsatz am Taubenberg alarmiert. Zwei Wanderinnen aus München hatten sich im Bereich Nüchternbrunn, auf Grund der eingetretenen Dunkelheit in Verbindung mit dichtem Nebel, verlaufen. Die Kontaktaufnahme konnte per Handy erfolgen und die Wanderinnen konnten grob ihren Standort bzw. den gelaufenen Weg beschreiben.

Die Bergwacht Hausham rückte daraufhin mit 12 Mann und 3 Fahrzeugen zum Taubenberg aus. Die zwei Frauen wurden unverletzt, jedoch sichtlich erleichtert, durch die Einsatzkräfte im stock dunklen Wald aufgefunden. Sie wurden im Anschluss zu ihrem parkenden Auto nach Osterwarngau gefahren und konnten von dort aus selber die Heimfahrt nach München antreten. Der Einsatz war damit gegen 20:00 Uhr beendet.

 

Einsatz am Bodenschneidhaus

Am Mittwoch 13.10.2010 wurde der Einsatzleiter der Bergwacht Hausham gegen 16:50 Uhr von der Hüttenwirtin des Bodenschneidhauses am Einsatzleiterhandy alarmiert.

2 Wanderer meldeten eine gestürzte ältere Dame auf dem Weg vom Bodenschneidgipfel zum Bodenschneidhaus. Noch während der Aufnahme der Meldung kam ein Kamerad der Bergwacht Hausham zufällig ins Bodenschneidhaus, machte sich einen Eindruck der Lage und begab sich mit den 2 Meldern, die eine Ausbildung als Rettungsassistent hatten, zur Patientin zur Erstversorgung.

Der Einsatzleiter alarmierte über die Leitstelle die Mannschaft der Bergwacht Hausham sowie einen Notarzt. Da die gesamte Region sowie der Unfallort im Nebel lagen wurde eine bodengebundene Rettung organisiert. Der angeforderte Notarzt wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 1 aus München nach Agatharied geflogen und stieg dort ins Bergwachtfahrzeug um.

Die Patientin wurde dann vor Ort versorgt und mit Vakuumbett , Gebirgstrage und dem Bergwachtfahrzeug ins KKH Agatharied transportiert.

Der Rettungshubschrauber mußte auf Grund der hereinbrechenden Dunkelheit ohne seine Med-Crew wieder nach München starten, diese wurde im Anschluß des Einsatzes noch von der Bergwacht nach München Harlaching zurückgebracht.

 

Schnittverletzung auf der Gindelalm

Am 10.10.2010 gegen 13:30 Uhr wurde die Bergwacht Hausham zu einem Einsatz auf die Gindelalm gerufen. Ein 12 jähriger Junge ist beim Schnitzen mit einem Messer abgerutscht und hat sich eine schwere Schnittverletzung am Unterschenkel zugezogen. Ein Bergwachtsmann der Bergwacht Schliersee, der zufällig vor Ort war, hat die Wunde verbunden und die Bergwacht Hausham alarmiert.

Der Junge sowie seine Mutter und dessen Bruder wurde von der Bergwacht Hausham ins Tal gefahren, wo der junge Patient den Krankenwagen übergeben wurde. Für die weitere Behandlung der Verletzung wurde der Patient ins Krankenhaus Agatharied transportiert. 

Der Einsatz war damit für die Bergwacht Hausham gegen 14:30 Uhr wieder beendet.

 

Traurige Gewissheit nach Großeinsatz

 

Am Donnerstag den 23.09.2010 verunglückte ein 79-jähriger Bergwanderer, der als ortskundig und erfahren galt, an der Dürnbachspitze (Bereich Brecherspitz) tödlich.

Nachdem am Donnerstag Nachmittag der Hund und das Auto des Vermissten am Bahnhof Neuhaus entdeckt wurden, konzentrierte sich die Suche von Beginn an auf das Brecherspitz- und Bodenschneidgebiet. Die Bergwacht-Bereitschaften Hausham und Schliersee verständigten sich sofort auf eine gemeinsame Einsatzleitung: „Alle Aktivitäten wurden gemeinsam koordiniert“, erklärte Franz Mayer, der Haushamer Bereitschaftsleiter. Immerhin galt es, 40 Einsatzkräfte, sowie 6 Hundeführer der Bergwacht-Lawinenhundestaffel und der Polizei zu steuern. Zudem war der Polizeihubschrauber „Edelweiss 2“ im Einsatz, der mit einer Wärmebildkamera das primäre Suchgebiet überflog.

„Gegen 0.30 Uhr in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mussten wir die Suche vorerst abbrechen“, so Günter Riedl, der Bereitschaftsleiter aus Schliersee, „allerdings wurde vereinbart, die Suche am Freitag in der Früh um 7.00 Uhr wieder aufzunehmen.“

Die Suchmannschaften der Bergwacht wurden am Freitag von der „Alpinen Einsatzgruppe“ der Polizei unterstützt. Zudem waren erneut ein Polizeihubschrauber und ein SAR-Hubschrauber des Luftwaffentransportgeschwaders Penzing in der Luft. Eine berittene Polizeistreife, Suchhundestaffeln des BRK und MHD aus Rosenheim, sowie  Hundestaffeln aus Tirol durchkämmten tiefergelegene Wanderwege. Neben den bereits bisher eingesetzten Lawinensuchhunden kamen am Freitag auch sogenannte „Mantrailer-Hunde“ zum Einsatz, die gezielt auf einzelne Personen angesetzt werden konnten.

Durch die „Mantrailer“, die offenbar eine Spur in Richtung Ankl-Alm verfolgten und die Beobachtungen einer Neuhauserin konnte das Suchgebiet auf den Bereich der Dürnbachspitze eingegrenzt werden. Der SAR-Hubschrauber mit einem ortskundigen Bergwacht-Mann an Bord wurde von der Einsatzleitung dorthin beordert und konnte bald einen leblosen Körper in einer Geröllrinne ausmachen.

Nach einer kurzen Lagebesprechung auf der Schlierseer Seewiese entschied sich die gemeinsame Einsatzleitung zu einer Bergung mit der Seilwinde des Hubschraubers, da der Fundort in einem sehr schwer zugänglichen Gebiet lag.

Haushamer und Schlierseer Bergretter und ein Bergwacht-Notarzt seilten sich an dem extrem steilen und steinschlaggefährdeten Unglücksort vom Hubschrauber ab, um die Windenbergung vorzubereiten. Der 79-Jährige war etwa 60 Meter abgestürzt und kam erst nach weiteren rund 30 Metern in der besagten Geröllrinne zum Liegen. Dabei hatte er sich so schwere Verletzungen zugezogen, dass der Bergwacht-Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Das Opfer und die Bergretter wurden vom Hubschrauber wieder mit der Seilwinde an Bord gewincht und nach Neuhaus geflogen.

Die nach Schliersee geeilten Angehörigen wurden bereits seit Donnerstag Abend von einem „Krisen-Interventions-Team“ der Bergwacht Bayern betreut.

Franz Mayer von der Bergwacht Hausham war von der Leistung der Bundeswehr-Piloten beeindruckt: „Die SAR-Besatzung war trotz starker Föhnwinde - mit Spitzen bis zu 95 km/h - den ganzen Tag im Einsatz und meisterte zum Schluss eine außerordentlich schwierige Bergung mit der Seilwinde – eine fliegerische Meisterleistung!“

Der Schlierseer Bereitschaftsleiter Günter Riedl machte sich Gedanken darüber, warum das Opfer trotz der großangelegten Suchaktion nicht früher entdeckt wurde: „ Am Donnerstag machte uns die inzwischen relativ früh einbrechende Dunkelheit zu schaffen.

Der außergewöhnlich abgelegene Unglücksort sowie die gedeckten Farben der Kleidung des Opfers verhinderten auch am Freitag einen allzu schnellen Erfolg.“

Trotz des tragischen Anlasses waren sich die beiden Bereitschaftsleiter einig, dass die Abwicklung dieses Großeinsatzes sehr gut funktionierte.

 

 

Gestürzte Radfahrerin auf der Gindelalmstraße

Am 21.08.2010 wurde die Bergwacht Hausham gegen 16:30 Uhr zu einem Einsatz auf die Gindelalmstraße gerufen. Eine 32 jährige Radfahrerin ist auf dem Weg von der Gindelalm gestürzt und hat sich beim Sturz im Gesicht und an der Schulter verletzt. Ein Bergwachtsmann war privat auf der Gindelalm und hat die Erstversorgung übernommen. Die Bergwacht Hausham rückte mit weiteren drei Männern aus, aber der gerufene Rettungswagen war bereits am Umfallort und übernahm die weitere Versorgung der Patientin und den Transport ins Krankenhaus Agatharied.

Die Bergwacht transportierte das Fahrrad der Patientin noch ins Tal.

 

Unterstützung der Landrettung

Am 11.07.2010 gegen 15:00 Uhr wurde die Bergwacht Hausham zur Unterstützung der Landrettung gerufen. In Miesbach, in der Nähe der Kläranlage, stürzte ein Fahradfahrer in die Schlierach und verletzte sich am rechten Fuß!

Der gerufene Notarzt und RTW versorgten die Verletzung bereits, als die Bergwacht Hausham am Einsatzort eintraf. Das geländefähige Einsatzfahrzeug der Bergwacht konnte bis zur Unfallstelle fahren und gemeinsam mit den Einsatzkräften des RTW´s wurde der Patient in das Einsatzfahrzeug eingeladen. Der Notartzt entschied, dass der Transport der verletzten Person zum Krankenhaus Agatharied, mit dem Bergwachtsfahrzeug durchgeführt wird. 

 

Kreislaufkollaps im Huberspitzgebiet

Am Freitag, den 11.06.2010 wurde die Bergwacht Hausham gegen 15:00 Uhr zu einem Notfalleinsatz im Huberspitzgebiet alarmiert. Das Meldebild lautete: „Wanderer mit Kreiskaufkollaps“. 3 Bergwacht-Männer rückten als Vorauskommando mit dem Bergrettungsfahrzeug wenig später aus. Der zusätzlich alarmierte Notarzt des BRK wurde von einem 4. Bergwacht-Mann mit dem Quad der Bergwacht Hausham zu der schwer zugänglichen Einsatzstelle gefahren.

Der Kreislaufkollaps bestätigte sich bei der Vorortversorgung des 76-jährigen Mannes nicht. Es wurde lediglich eine Erschöpfung und Überanstrengung bei den heißen Temperaturen festgestellt. Die Bergwacht nahm den Herrn mit ins Tal, von wo aus er mit seinen Angehörigen die Heimreise antrat.

 

Doppeleinsatz im Einsatzgebiet Schlierachtal

Am 08.06.2010 wurde die Bergwacht Hausham gegen 15:00 Uhr alarmiert, um die Bergwacht Schliersee bei einem Einsatz am Lempersberg (Taubensteingebiet) zu unterstützen. Dort hatte sich eine 66-jährige Frau eine Sprunggelenksverletzung auf einem Wanderweg zugezogen. Für den bodengebundenen Abtransport vom Lempersberg bis zur Taubenstein-Bergstation mit Hilfe der Gebirgstrage war ein größerer personeller Aufwand nötig, somit waren insgesamt 11 Bergwacht-Männer im Einsatz. Anschließend wurde die verletzte Frau mit der Taubensteinbahn ins Tal gefahren, von wo aus sie an den bereits wartenden Rettungswagen übergeben wurde und zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus Agatharied gefahren wurde. Einsatzende war gegen 18:30 Uhr.

Während der Abwicklung dieses Einsatzes wurde die Bergwacht zu einem weiteren Einsatz im Spitzingsee-Gebiet gerufen. Ein Mann klagte über Kreislaufprobleme und Brustschmerzen. Die Bergwacht Hausham übernahm die Erstversorgung und der zusätzlich alarmierte Notarzt und Rettungsdienst transportierten den Patienten nach weiterer Versorgung mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Krankenhaus Agatharied.

 

 

 

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