Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

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Hochwassereinsatz im Lkr. Rosenheim und Lkr. Deggendorf

In der Woche vom 02.06. – 08.06.13 waren Einsatzkräfte der Bergwacht Hausham zum Hochwassereinsatz in den Landkreisen Rosenheim und Deggendorf tätig.

 

Acht Mann halfen am Sonntag den 02.06.13 am Bauhof Miesbach, Sandsäcke für die Hochwassergebiete zu  füllen.

Am Montag 03.06.13 waren vier unsere Einsatzkräfte im Landkreis Rosenheim eingesetzt.

Vom 04.06. bis 08.06.13 waren insgesamt neun Bergwachtler im Landkreis Deggendorf im Hochwassereinsatz tätig.

Ihre Aufgaben umfassten: Tätigkeiten als Einsatzleitung, Einrichtung von Einsatzleitzentralen, vorsorgliche Informierung und Evakuierung der Einwohner, Erkundungsfahrten zur Feststellung der Wassertiefe und Kontrollfahrten.

Skitourengeherin mit Hubschrauber am Lahner gerettet

Einen Einsatz mit dem Rettungshubschrauber Christoph 1 aus München bescherte der Bergwacht Hausham am Mittwoch 06.03.2013 der Notruf einer Skitourengruppe am Lahnerkopf oberhalb der Krainsbergalmen. Gegen 14 Uhr wurde die Mannschaft und der Einsatzleiter der Bergwacht Hausham durch die ILS Rosenheim alarmiert.

Ein Dame aus einer Gruppe von 4 Skitourengehern am Lahnerkopf war gestürzt, hatte sich das Knie verdreht und war mit starken Schmerzen nicht mehr in der Lage die Abfahrt fortzusetzen. Die Einsatzkräfte entschlossen sich die Verunfallte  mit dem Hubschrauber Christoph 1 und einer Windenbergung aus dem Hang zu bergen. 

Nach einer Zwischenlandung in Agatharied stieg ein Bergretter in die Maschine und winschte sich mit dem Notarzt zur Patientin ab. Am Unfallort wurde die Patientin versorgt, mit Bergesack und Arzt im Doppelwinch in den Rettungshubschrauber verladen und ins KKH Agatharied geflogen.

Anschließend kehrte Christoph 1 zum Unfallort zurück und holte Bergretter und Rettungssanitäter ab. Der parallel angefahrene ATV der Bergwacht brachte die Ausrüstung und die verbliebenen Tourengeher sicher ins Tal.

Gegen 16 Uhr 30 war der Einsatz für die 6 Bergretter beendet.

 

 

Einsatzreiches Wochenende für die Bergwacht

Am Wochenende 02./03.03.2013 hatte die Bergwacht Hausham wieder einige Einsätze zu bewältigen. So begann es schon am Samstagvormittag, wo sich ein 16 jähriges Mädchen am Knie verletzte. Sie hatte so starke Schmerzen, dass ein Arzt zur Schmerzbekämpfung mit dem Heli 3 hinzugezogen wurde. Das Mädchen wurde dann zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Rosenheim geflogen.

Am Samstagnachmittag waren auch die Einsatzkräfte auf der Bodenschneid gefordert. Dort verletzte sich eine Skitourengeherin, die von der Bergwacht versorgt und mit einer schweren Knieverletzung mit dem Schneefahrzeug ins Tal gebracht wurde.

Am Sonntag war die Bergwacht an einem weiteren Hubschraubereinsatz beteiligt. Ein fünf jähriges Mädchen brach sich Ihr Bein und wurde vom Notarzt des Heli 1 behandelt und auch nach Rosenheim geflogen.

Insgesamt war die Bergwacht Hausham an 8 Einsätzen an diesem Wochenende beteiligt.  

 

 

Einsatzreiches Wochenende für die Bergwacht Hausham

Am Wochenende 26./27.01.2013 war die Bergwacht Hausham wieder einmal stark gefordert. An den beiden Tagen wurde die Bergwacht im Skigebiet Sudelfeld zu sieben Einsätzen gerufen.  

Bei den Einsätzen war, von einer Hilfeleistung bis zu einer Fraktur des Schlüsselbeines, alles dabei!

Besonders am Sonntag, bei guten Pistenverhältnisse, kam die Bergwacht Hausham nicht zu Ruhe. So war der erste Einsatz schon kurz nach dem Eintreffen im Skigebiet, wo sich ein Snowboarder am Fußgelenk verletzt hatte und beim letzten Einsatz behandelte der Notarzt der Bergwacht Hausham eine Rückenverletzung als der Betrieb der Liftanlagen bereits eingestellt wurde.

 

 

Einsätze in Ostin

Die Bergwacht wurde gleich mehrfach in Ostin gefordert.

Am 14.12.2012 wurde die Bergwacht Hausham gegen 21:45 Uhr telefonisch über eine verletzte Person am Ödberglift informiert.

Eine junge Snowborderin verletzte sich am Sprunggelenk und zog sich auch eine Gehirnerschütterung zu. Anhand der telefonischen Informationen alarmierte der Einsatzleiter auch einen RTW und einen Notarzt.

Die Bergwachtler versorgten zusammen mit der Notärztin, die mit einer Pistenraupe an den Unfallsort gebracht wurde, die Verletzungen und die Bergwachtler transportierte die Patientin ins Tal. Dort wurde die Patentin in den RTW verlagert und zur weiteren Untersuchung in das Krankenhaus Agatharied gebracht.

 

Am 15.12.2012 ging gegen 13:00 Uhr wieder telefonisch ein Alarm ein. Eine 44 Jährige verletzte sich am Knie auf der Piste in Ostin. Nach der Versorgung und dem Transport wurde die Patentin an einem Krankenwagen übergeben.

 

 

Suchaktion am Rosskopf

Die Bergwacht Hausham wurde am 12.12.2012 gegen 17:00 Uhr alamiert. Ein Snowboarder hat sich im Bereich des Rosskopf verstiegen und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Er konnte aber mit seinem Handy einen Notruf absetzten und startete damit einen Großeinsatz der Bergwacht. Die Bereitschaft Schliersee übernahm die Einsatzleitung und wurde mit Einsatzkräften der Bereitschaften Rottach, Brannenburg und Hausham unterstützt. Auch ein Hubschrauber der Polizei war bei der Suchaktion eingebunden. Der Snowboarder konnte nach kurzer Zeit gefunden werden und wurde mit einer Unterkühlung in das Krankenhaus Agatharied transportiert.

Für die Bergwacht Hausham war der Einsatz gegen 20:15 Uhr beendet, die mit Ihrem Schneefahrzeug (ATV) und vier Personen am Einsatz beteiligt war.

 

Sehen Sie auch den Bericht im Miesbacher Merkur!

 

 

Suchaktion zwischen Gindelalm und Hennerer

Am 16.10.12 wurde die Bergwacht gegen 21:45 Uhr alamiert. Auf dem Weg von der Gindelalm zum Hennerer ist ein 65 jähriger Münchner vom Weg abgekommen und stürzte ein paar Meter ab. Dabei zog sich er sich leichte Verletzungen im Gesicht und am Fuß zu und er konnte sich selbst nicht aus seiner Lage befeien. Mit viel Glück konnte der Münchner einen Notruf über sein Handy abgeben, da in diesem Bereich ein sehr schlechter Handy - Empfang ist.

Die Bergwacht rückte mit 8 Mann und 3 Fahrzeugen aus, da noch nicht klar war, wo genau der Verletzte sich befindet und eine Rückruf nicht mehr möglich war.

Zwei Bergwachtler die sich mit dem ATV vom Hennerer in Richtung Gindelalm unterwegs waren, fanden die Person und brachten Ihn zurück zur Gindealm. Dort wartete schon ein das Mannschaftsfahrzeug, die den Patienten ins Tal brachte, wo er nach einem kurzen Check selbst nach Hause fahren konnte.

Gegen 23:00 Uhr war der Einsatz beendet.

    

Gestürzter Radfahrer

Am 28.09.2012 wurde die Bergwacht gegen 15:20 Uhr zu einem Einsatz gerufen. Gemeinsam mit der Bergwacht Schliersee fuhr eine Mannschaft zum Auracher Köpferl. Dort stürzte ein Radfahrer und verletzte sich am Arm und am Oberschenkel. Er wurde von der Bergwacht versorgt und zum Bahnhof nach Neuhaus transportiert. Dort wurde der Patient an den Rettungswagen zum Transport ins Krankenhaus Agatharied übergeben.

Der Einsatz war gegen 16:45 Uhr für die Bergwacht Hausham wieder beendet.

 

 

Gestürzter Radfahrer

Am 15.09.2012 wurde die Bergwacht gegen 12:00 Uhr alarmiert. Ein Radfahrer stürzte in der Nähe der unteren Krainsbergeralm und verletzte sich an der Schulter. Die Einsatzkräfte der Bergwacht versorgen die Verletzung, transportierten den Patienten ins Tal und übergaben Ihn an den Rettungswagen.

Kurz nach diesem Einsatz wurde die Bergwacht zu einem weiteren Einsatz gerufen. Auf der Motocross-Strecke am Brenten verletzte sich ein Fahrer. Da aber der Notarzt und der Rettungswagen die Unfallstelle sehr gut erreichen konnte, war die Unterstützung der Bergwacht nicht notwendig.

 

 

Gestürzte Radfahrerin auf dem Weg zur Gindelalm

Am 23.08.2012 wurde die Bergwacht Hausham zu einer gestürzten Radfahrerin auf dem Weg zur Gindelalm gerufen.

Gegen 12:00 Uhr ging der Alarm und eine Mannschaft rückte zur Verletzten aus. Kurz vor dem Rettungswagen aus kam die Bergwacht bei der 30 jährigen Patientin an und versorgten die Sprunggelenksverletzung.  Der Rettungswagen transportierte die Patientin ins Krankenhaus Agatharied zur weiteren Untersuchung.

Gegen 13:00 Uhr war der Einsatz für die Bergwacht wieder beendet.

 

 

Einsatz auf der Gindelalm

Am 15.08.2012 wurde die Bergwacht Hausham gegen 16:00 Uhr alarmiert. Ein Mann aus München erleidete kurz vor den Gindelalmen einen Kreislaufzusammenbruch. Als die Bergwacht Hausham an der Gindelalm ankam, wurde der Patient schon von seinen Bekannten zur Gindelalm gebracht und konnte sich dort schon von seinem Zusammenbruch erholen. Nach einem Körpercheck wurde der Patient zur Sicherheit mit dem Fahrzeug nach Hausham gebracht. 

 

  

Einsatz in Miesbach

Mit der Meldung "Person unter Zug" wurde die Bergwacht Hausham am 01.08.12 gegen 05:50 Uhr alarmiert. Auf den Weg zwischen Miesbach und Thalham ist eine Person unter den fahrenden Zug geraten und an den Verletzungen am Unfallort verstorben. Da sich der Unfallort in unsicheren Gelände befand wurde neben dem medizinischen Rettungskräften, der Feuerwehr auch die Bergwacht alarmiert.

Die Bergwacht wurde bei dem Einsatz aber nicht benötigt und nach Abstimmung mit dem Einsatzleiter, entfernten sich die Einsatzkräfte der Bergwacht wieder vom Unfallort.

 

Vermisste Person auf der Baumgartenschneid

Am 20.07.2012 wurde die Bergwacht Hausham gegen 10:40 Uhr alarmiert. Eine Person war auf dem Weg von der Baumgartenscheid über einen längeren Zeitraum abgegangen und somit wurde die Bergwacht für eine Suchaktion gerufen.

Der Einsatz konnte nach einer kurzen Zeit aber abgebrochen werden, da sich die Person auf dem Weg ins Tal wieder gemeldet hat. 

 

 

Einsatz an der Freudenreichalm

Die Bergwacht Hausham wurde am 29.05.2011 gegen 17:45 Uhr alarmiert. Eine Urlauberin hat sich auf dem Weg zwischen der Freudenreichalm und der oberen Firstalm am Sprunggelenk verletzt. Die Bergwacht fuhr mit dem Einsatzfahrzeug zur Freudenreichalm. Der Fuß der Patientin wurde verbunden und stabilisiert. Danach transportierte die Einsatzmannschaft die Person zum Fahrzeug und übergab diese im Tal dem Rettungsdienst zum weiteren Transport ins Krankenhaus Agatharied.

 

 

Einsatz am Taubenberg

Am 17.05.2012 gegen 17:00 Uhr wurde die Bergwacht Hausham alarmiert. Ein 6 jähriges Mädchen war auf dem Taubenberg bewustlos geworden. Kurz nach der Alarmierung fuhr die erste Mannschaft in Richtung Einsatzstelle und parallel wurde auch ein Notarzt und ein Rettungswagen von der Bergwacht alarmiert. Alle Fahrzeuge trafen fast glechzeitig an der Unfallstelle ein und so übernahm der Notarzt die Versorgung der jungen Patientin, die mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Agatharied gebracht wurde.

 

 

Einsatz in Hausham

Am 11.05.2012 wurde die Bergwacht Hausham gegen 15:30 Uhr alarmiert.

Ein Motorradfahrer war auf der Motorcross-Strecke schwer gestürzt und die Bergwacht wurde zur Unterstützung der Landrettung mit alarmiert. Kurz nach dem Rettungswagen erreichte die Mannschaft der Bergwacht die Einsatzstelle. Der gestürzte Motoradfahrer wurde vom dem Notarzt und den Einsatzkräften versorgt und zum Krankenhaus Agatharied transportiert.

 

 

Zwei Einsätze für die Bergwacht Hausham

Am 01.05.2012 wurde die Bergwacht Hausham zu zwei Einsätzen gerufen.

Gegen 12:00 Uhr wurde die Mannschaft der Bergwacht Hausham auf der Bodenschneid alarmiert. Eine Frau war mit dem Mountainbike gestürzt und zog sich eine Kopfverletzung zu. Die Patientin wurde von der Bergwacht versorgt und zum Hennerer transportiert. Dort wurde Sie für die weitere Versorgung im Krankenhaus Agatharied, dem Krankenwagen übergeben.

Gegen 15:00 Uhr wurde die Talbesetzung der Bergwacht Hausham vom Einsatzleiter der Bergwacht Schliersee zur Unterstütung gerufen. Auf der oberen Firstalm war eine Frau gestürzt und verletzte sich am Arm. Die Patentin wurde versorgt und zum Übergabepunkt an den Krankenwagen am Spitzingsattel gebracht.  

 

Einsatzreiches Wochenende am 11./12.02.12

Heli 3 im Einsatz im Sudelfeld

Am vergangenen Wochenende war die Bergwacht Hausham wieder stark gefordert. An den beiden Tagen wurde die Bergwacht zu 12 Einsätzen gerufen.

Besonders am Sonntag Nachmittag kam die Einsatzmannschaft nicht zur Ruhe. Innerhalb einer kurzen Zeit waren drei Einsätze, wo sich unter anderem ein 11 jähriges Mädchen aus dem Landkreis Rosenheim, ein schmerzhafte Waden- und Schienbeinfraktur zugezogen hat. Einsatzkräfte der Bergwacht Bayrischzell und Hausham versorgten die jungen Patientin und Sie wurde mit dem Hubschrauber Heli3 ins Krankenhaus Rosenheim geflogen.

Kaum war der Hubschrauber abgehoben, wurde die Kammeraden nur ein paar Meter weiter zu einem weiteren Unfall gerufen. Hier zog sich ein Skifahrer eine Kopf- und Rippenverletzung zu. Ein Arzt, der zufällig am Einsatzort war, versorge den Patienten und die Bergwacht brachte die verletzte Person mit dem Akia zur Grafenherberg. Von dort wurde der Patient mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Agatharied gebracht.

Diese Einsätze wurden in Zusammenarbeit mit den Bergwachten Bayrischzell/Leitzachtal und Brannenburg durchgeführt. Bei einem solchen einsatzreichen Tag ist die Zusammenarbeit der Bergwachten die Grundlage für einen reibungslosen Ablauf der Einsätze.

 

 

Nächtliche Suchaktion zur Wildfeldalm

Am 21.01.2011 gegen 00:15 Uhr wurde die Bergwacht Hausham zu einer nächtlichen Suchaktion gerufen. 6 Personen haben sich im Schneesturm auf den Weg zur unteren Wildfeldalm verstiegen und die Bergwacht alarmiert. 10 Personen der Bergwacht Hausham unterstützten die Bergwacht Schliersee bei der Suchaktion. Auch wurde das neue Schneefahrzeug der Bergwacht Hausham bei der Suche eingesetzt.

Gegen 03:00 Uhr konnten die Personen aufgefunden werden und wurden sicher zum Spitzingsee gebracht.

Für die Kammeraden endete die nächtliche Suchaktion gegen 07:00 Uhr in der Früh!

 

Lesen Sie hier auch den Bericht in der Miesbacher Merkur!

 

 

Einsatzreiches Wochenende in den Skigebieten

Die Bergwacht Hausham war am Wochenende 14./15.01.2012 stark gefordert. In den Skigebieten Sudelfeld, Spitzingsee und Ostin wurde die Bergwacht Hausham zu insgesamt 11 Einsätzen gerufen. Besonders das schöne Wetter am Sonntag nutzten viele Skifahrer aus und erhöhten somit auch die Einsatzzahlen der Bergwacht.

So kam es am Sonntag zum Beispiel fast gleichzeitig zu zwei Skiunfällen im Sudelfeld, wobei sich die Patienten jeweils eine Gehirnerschütterung zuzogen. Die Patienten wurden von der Bergwacht versorgt und zur Grafenherberge mit dem Akia transportiert. Dort wurden sie zusammen in einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren.

Schwerer wurde am Sonntag Nachmittag eine 53 jährige Skifahrerin ebenfalls im Sudelfeld verletzt, die nach einem Sturz nur noch bedingt ansprechbar war. Ein Arzt der Bergwacht versorgte die Skifahrerin, die mit dem Verdacht einer Kopfverletzung mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde.

 

 

Bergwanderer verirrten sich im Schneesturm an der Freundenreichalm

Am Freitag 05.01 um 17:30 Uhr wurden die Bergwachten Schliersee und Hausham von der ILS Rosenheim alarmiert. 8 Bergwanderer hatten sich auf dem Weg von der Firstalm zur Grammel Hütte an der Freudenreichalm bei dichtem Schneetreiben im Sturm "Andrea" verirrt. Sie wollten ein Wochenende auf der Berghütte verbringen.

Die Bergwacht Schliersee suchte ausgehend von der Firstalm, die Bergwacht Hausham über das Tuftal mit dem erst kürzlich in Betrieb genommenen Schneefahrzeug.

Schon nach kurzem konnten die Einsatzkräfte, die aus den neuen Bundesländer stammenden Wanderer oberhalb der Freudenreichalm lokalisieren und Kontakt zu Ihnen aufnehmen.  6 Mitglieder der Gruppe wurden aus dem Gelände, 2 von der Berghütte ins Tal gebracht und in der Bergrettungswache Hausham mit heißen Getränken versorgt.  Nachdem für die Übernachtung noch ein Quartier vermittelt wurde konnten die Gruppe am Samstag erholt die Heimreise antreten.

Am Einsatz waren 25 Rettungskräfte der Bergwachten Hausham und Schliersee beteiligt.

Für die Einsatzkräfte war der Einsatz um 21:30 Uhr beendet.

 

 

Suchaktion am Taubenberg

Am 22.11.2011 wurde die Bergwacht Hausham gegen 22:00 Uhr alamiert. Ein Mann war seit dem Nachmittag nicht von seiner Wanderung zurückgekommen und nun wurde eine große Suchaktion mit Polizei, Suchhunde, Feuerwehr und Bergwacht eingeleitet. Mit 10 Mann und zwei Fahrzeugen, sowie dem ATV (Quad) rückte die Bergwacht Hausham aus. Bei der Feuerwehr Warngau wurde die Einsatzzentrale eingerichtet. Gegen 03:45 Uhr wurde die Person unterkühlt aber soweit unverletzt aufgefunden und somit endete der Einsatz gegen 04:30 Uhr für die Bergwacht Hausham.

Lesen Sie dazu auch den Bericht im Miesbacher Merkur! 

 

Am 23.11.2011 wurde die Polizei noch einmal über Hundegebell in der Region informiert. Da nicht sicher war, dass es sich um eine weitere Person in Not handelte, wurde eine weitere Suchaktion ausgelöst. Wieder rückte die Bergwacht Hausham gegen 09:00 Uhr mit 6 Mann aus und zusammen mit der Polizei und der Feuerwehr Gotzing wurde das Gebiet noch einmal überprüft. Gegen 12:00 Uhr wurde die Suche ohne Ergebniss eingestellt.

 

Tragisches Ende einer Wanderung

Am 16.10.2011 wanderte ein 68 jähriger Münchner vom Bodenschneidhaus in Richtung Bodenschneid, als er gegen 14:00 Uhr plötzlich zusammenbrach. Sofort machte sich ein Augenzeuge auf den Weg zur Bodenschneid und alarmierte die Bergwacht. Ein Mann der Bergwacht Hausham, der auf der Bodenschneid seinen Dienst absolvierte, machte sich sofort auf den Weg zu der Unfallstelle und unterstützte die Ersthelfer bei der Reanimation des Patienten. Auch wurde der Hubschrauber Christoph 1 zu der Unfallstelle gerufen, der nach kurzer Zeit einen Arzt und einen Rettungssanitäter an der Unfallstelle absetzten konnte. Um die Einsatzkräfte zu untersützen, wurden weitere Einsatzkräfte der Bergwacht Hausham von dem Bodenschneidhaus zur Unfallstelle geflogen. Nach einer intensiven Behandlung wurde der Patient mit dem Christoph 1 durch die Winde unter Reanimationsbedingungen geborgen und zum Bodenschneidhaus geflogen. Dort konnte nur noch der Tod des Münchners festgestellt werden.

Zu der Einsatzstelle wurde auch der Kriseninterventions Dienst der Bergwacht Bayern gerufen, um die Betreuung der Tochter zu übernehmen, die zusammen mit dem Verstorbenen unterwegs war. Der Leichnam wurde von der Bergwacht nach Schliersee - Ortsteil Hennerer - transportiert und dort an ein Bestattungsinstitut übergeben. Gegen 17:30 Uhr endete der Einsatz für die Bergwacht Hausham.

 

 

Einsatz auf der Bodenschneid

Die Bergwacht Hausham wurde am 14.10.11 gegen 13:15 Uhr alarmiert. Eine 67 jährige Frau aus Rosenheim hat sich auf dem Weg zwischen Bodenscheidhaus und Bodenschneid das Knie verletzt. Eine Manschaft der Bergwacht machte sich sofort auf dem Weg und war nach kurzer Zeit am Einsatzort.

Dort wurde die Verletzung versorgt und die Patientin zum Bergwachtsauto am Bodenschneidhaus mit dem Einrad transportiert. Mit dem Geländewagen ging es dann zum Hennerer, wo die Patientin an den KTW zum Transport ins Krankenhaus Agatharied umgeladen wurde. Gegen 15:00 Uhr war der Einsatz für die Bergwacht Hausham beendet.

 

 

Einsätze auf der Freundenreichalm und am Brenten

Am Freitag Abend gegen 18:30 Uhr wurde die Bergwacht Hausham zu einem Einsatz auf der Freudenreichalm alarmiert. Ein 27 jähriger Münchner hatte auf dem Weg von der Freudenreichalm zur Brecherspitze einen Asthmaanfall erlitten. Darauf hin ging er wieder zu der Hütte zurück und die Bergwacht wurde verständigt. Die Bergwacht Hausham machte sich mit einem Notarzt auf den Weg zur Freudenreichalm, wo der Patient sofort versorgt wurde.

Nach der erforderlichen medizinischen Versorgung wurde der Patient ins Tal gebracht und dem Rettungwagen zum weiteren Transport ins Krankenhaus Agatharied übergeben. Gegen 20:00 Uhr war damit der Einsatz für die Bergwacht Hausham wieder beendet.

 

Am Samstag (17.09.11) wurde die Bergwacht gegen 15:30 Uhr alamiert. Ein 13 jähriger Junge verletzte sich am rechten Unterarm beim Motorcross fahren am Brenten (Gemeinde Hausham). Die Bergwacht fixierte den verletzten Arm und unterstützte beim Transprort in den gerufenen Rettungswagen.  Nach 30 Minuten kehrte die Manschaft wieder in die Bergrettungswache zurück.

 

 

Herzinfakt auf der Gindelalm

Gegen 13:20 Uhr wurde die Bergwacht Hausham über den FME-Empfänger alarmiert. Ein 65 jähriger Mann hatte einen Kreislaufzusammenbruch auf der Gindelalm. Eine Manschaft der Bergwacht rückte aus und versorgte den Patient. Gleichzeitig zur Bergwacht wurde der Notarzt alarmiert, der nach kurzer Zeit auch auf der Gindelalm eintraf. Der Notarzt stellte einen Herzinfarkt bei dem Patienten fest und die Bergwacht transportierte den Patienten nach einer weiteren Versorgung ins Krankenhaus Agatharied. Eine übliche Übergabe an den Rettungswagen in Hausham konnte nicht stattfinden, da der Rettungswagen in einem anderen Einsatz am Brenten eingebunden war. Dort stürzte ein Motorradfahrer schwer und hier unterstützte die Bergwacht Hausham den Transport zum Rettungswagen mit zwei Einsatzkräften. 

Gegen 15:00 Uhr kehrten alle Einsatzkräfte wieder zurück!

 

 

Gestürzter Radfahren zwischen Ostin und Hausham

Um 12.30 Uhr wurde die Bergwacht Hausham über die FME-Empfänger alamiert. Ein 24 jähriger Radfahrer ist auf dem Radweg zwischen Ostin und Hausham gestürzt und hast sich dabei verletzt. Drei Mann der Bergwacht Hausham rückten zu dem Einatz aus und waren nach kurzer Zeit am Einsatzort der Wallenburger Höhe. Der Radfahrer zog sich bei dem Sturz multible Abschürfungen und Prellungen zu, die von der Bergwacht versorgt wurden.

 

 

Kreislaufkollaps auf der Gindelalm

Am Mittwoch (03.08.2011) wurde die Bergwacht Hausham gegen 15:00 Uhr wegen einem Einsatz an der Gindelalm alarmiert. Eine 67 jährige Münchnerin erlitt einen Kreislaufkollaps. Drei Mann der Bergwacht Hausham versorgten die Patientin und brachte sie ins Tal. Bei der Fahrt nach Hausham verschlechtere sich der Zustand der Münchnerin und so wurde bei der Übergabe an den Rettungswagen auch ein Notarzt zur Unterstützung mit angefordert. Mit Notarztbegleitung wurde die Patentien zur weiteren Untersuchungen in Krankenhaus Agatharied gebracht.

 

Gestürzter Radfahrer auf den Weg zur Kreuzbergalm

AM 26.06.2011 wurde die Bergwacht Hausham gegen 16:00 Uhr telefonisch von die Polizei alarmiert. Gleichzeitig ging noch ein Alarm über der FME-Melder von der Rettungsleitstelle Rosenheim ein. Als Meldebild wurde ein gestürzter Radfahrer im Bereich Westerberg gemeldet. Da die Einsatzstelle nicht genau bekannt war, rückte die Bergwacht mit zwei Fahrzeugen aus und die Mannschaft von der Bodenschneid unterstützte ebenfalls bei der Suche nach der verletzten Person. Eine halbe Stunde nach der Alarmierung konnte der Radfahrer am Prinzenweg auf dem Weg zur Kreuzbergalm gefunden werden. Der 50 jährige Radfahrer hatte sich bei einem Sturz den linken Unterarm gebrochen. Die Verletzung wurde von der Mannschaft der Bergwacht versorgt und der Patient wurde zum Hennerer (Gemeinde Schliersee) gebracht und dort an den KTW für den Transport zum Krankenhaus Agatharied übergeben. Der Einsatz endete damit für die Bergwacht Hausham gegen 17:30 Uhr.

 

Einsatz auf der unteren Krainsbergeralm

Am 22.06.2011 gegen 15:00 Uhr wurde die Bergwacht Hausham über den FME (Piepser) alamiert. Eine 65 jährige Frau war gestürzt und hat sich an Ihrer Hüfte verletzt.

Die Bergwacht Hausham ist mit drei Mann ausgerückt und hat noch auf dem Weg zur Einsatzstelle den Notarzt mit aufgenommen. Der Notarzt versorgte die Patientin und Sie wurde mit dem Einsatzfahrzeug der Bergwacht zum Hennerer (Gemeinde Schliersee) gebracht. Dort wurde Sie dem RTW übergeben und in das Krankenhaus Agatharied zur weiteren Untersuchungen transportiert.

 

 

Einsatz auf der Bodenschneid

Gegen 14:00 Uhr wurde die Bergwacht Hausham telefonisch alamiert. Eine 24 Jährige hat auf der Spitze der Bodenschneid einen Kreislaufzusammenbruch erlitten. Der Einsatzleiter der Bergwacht Hausham hat bei Einsatzbeginn gleich einen Hubschrauber zur Unterstützung mit angefordert, der direkt zur Unfallstelle flog.

Eine Manschaft machte sich parallel bodengebunden zur Einsatzstelle auf, aber der Hubrschrauber Christoph Murnau erreichte die Einsatzstelle zuerst, nahm die Patientin direkt auf und flog Sie in ein nahe gelegenes Krankenhaus zur weiteren Untersuchung.

 

 

Notfalleinsatz Motocrossstrecke in Hausham

Einsatz am Brenten in Hausham

Ein schwerer Motorradunfall ereignete sich am 09.04.2011 gegen 10:30 Uhr am Brenten an der dortigen Motocrossstrecke. Ein 24 jähriger Tiroler kam von der Strecke ab und stürzte mit seinem Motorrad in ein schwer zugängliches Waldstück. Das Rettungsdienstpersonal und der Notarzt konnten mit dem allradgetriebenen Einsatzfahrzeug der Bergwacht zur Unfallstelle gebracht werden.

Aufgrund des Geländes und der Halswirbelverletzung, wurde der Motocrossfahrer mit der Rettungswinde des Rettungshubschrauber geborgen und in ein Unfallkrankenhaus geflogen.

 

 

Suchaktion im Brecherspitzgebiet

Polizeihubschrauber "Edelweiß 9" unterstützte bei der Suchaktion

Nach einem einsatzreichen Wochenende für die Bergwacht Hausham kam es am 06.02.2011 noch zu einer Suchaktion im Brecherspitzgebiet.

Gegen 17:45 Uhr wurde die Bergwacht Schliersee zu einem Sucheinsatz alamiert. Drei Personen haben sich im Brecherspitzgebiet verstiegen und konnten über Ihr Handy die Bergwacht alamieren. Die Bergwacht Schliersee forderte die Bergwacht Hausham zur Unterstützung an.

Insgesamt ca. 20 Einsatzkräfte der beiden Beteitschaften rückten zum Einsatz aus. Durch die gute Wetterlage konnte auch der Polizeihubschrauber "Edelweiß 9" angefordert werden, der bei der Suche unterstützte.

Nach kurzer Suche konnte Rufkontakt zu den vermissten Personen herstellt werden. Der Hubschrauber der Polizei lokalisierte den genauen Ort anhand der Wärmebildkamera. 

Die drei Wanderer hatten sich beim Abstieg von der Brecherspitz in Richtung Freudenreichalm verstiegen.

Die Suchtrupps machen sich auf den Weg und konnten die vermissten Personen unverletzt bergen. Der Einsatz endete gegen 21:00 Uhr.

Durch die gute Zusammenarbeit der Bergwacht mit der Polizei konnte die Suchaktion erfolgreich durchgeführt werden.

 

Suchaktion am Spitzingsee

Schliersee/Hausham/Rottach-Egern - Drei Wanderer haben sich bei einer Schneeschuhtour im Bereich zwischen Rotkopf und Stolzenberg verirrt und sind an einem vereisten Wasserfall nicht mehr weiter gekommen. Aufwändiger Such- und Bergeeinsatz der Bergwachten Schliersee mit Hausham und Rottach-Egern

Am Montagnachmittag wurden die Bergwachten Schliersee und Hausham zu drei in Bergnot geratenen Wanderern alarmiert. Diese waren um 11:00 Uhr vom Spitzingsee aus zu einer Schneeschuhtour über Roßkopf, Rotkopf und Stolzenberg gestartet. Da eine genaue Ortsangabe der Wanderer zum Zeitpunkt des Notrufes nicht möglich war, rückten beide Bergwachten zu einer großangelegten Suchaktion aus.

Dank des guten Handykontaktes mit den Verstiegenen konnte ihr möglicher Aufenthaltsort auf den südwestlichen Bereich, zwischen Rotkopf und Stolzenberg, eingegrenzt werden. Zur weiteren Suche in diesem Bereich unterstützen Einsatzkräfte der Bergwacht Rottach-Egern die Suche. Zur schnelleren Ortung der Männer, wurde den Verstiegenen durch Licht- und Tonsignale ein Anhaltspunkt gegeben. Letztlich fanden Einsatzkräfte der Bergwacht Schliersee die drei Wanderer. Diese hatten sich in ein tiefes Bachbett verstiegen, aus dem sie nicht mehr weiter konnten. Zudem versperrte ein vereister Wasserfall den weiteren Weg. Die Bergretter seilten die drei Männer sowie sich selber in sicheres Gelände ab und brachten die Wanderer mit zwei Fahrzeugen der Bergwacht Rottach-Egern ins Tal. Die Wintersportler sind laut eigener Aussage irrtümlich Markierungen gefolgt, welche aber in keiner Weise die von ihnen geplante Route kennzeichneten. Durch die fortgesetzte Stunde und die exponierte Lage in dem Bachbett, entschieden sie sich für den Notruf. Der Einsatz endete gegen 00:30 Uhr. An dem Einsatz waren 28 Einsatzkräfte beteiligt. Den Einsatz zeichnete eine reibungslose und gut koordinierte Zusammenarbeit innerhalb der benachbarten Bereitschaften aus.

 

Einsätze in Ostin

Erster Einsatz am 29.12.10

Innerhalb von drei Tagen wurde die Bergwacht Hausham zu drei Einsätzen zum Ödberg-Lift bei Ostin gerufen.

So wurde am 27.12.10, gegen 17:00 Uhr die Bergwacht alarmiert, weil sich ein 14 jähriges Mädchen an der Wirbelsäule verletzte. Parallel zur Bergwacht wurde der Rettungswagen aus Agatharied und ein Notarzt gerufen. Der Rettungswagen traf als erstes Rettungsfahrzeug am Unfallort ein und übernahm die Versorgung der verletzten Person. Die Notärztin entschied das Mädchen mit den Rettungshubschrauber in eine Klinik nach München zu transportieren. Die Bergwacht Hausham leuchtete zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Gmund einen Landeplatz aus und wies den Hubschrauber Christoph München bei der Landung ein.

Am 29.12.10 (gegen 13:00 Uhr) wurde die Bergwacht Hausham noch einmal zum Ödberg gerufen. Ein 12 jähriger Junge verletzte sich am rechten Sprunggelenk und wurde von den Kameraden der Bergwacht Hausham versorgt und mit den Akia ins Tal befördert. Dort wurde der junge Patient an den Rettungswagen übergeben und ins Krankenhaus Agatharied zur weiteren Untersuchung transportiert.

Am gleichen Tag, gab es gegen 17:00 Uhr noch einmal eine Alarmierung für die Bergwacht Hausham. Ein 12 jährige Skifahrerin hatte eine leichte Verletzung am linken Knie. Diese wurde mit einer Schiene stabilisiert und die Eltern der Patientin brachten Ihre Tochter selbst in Krankenhaus Agatharied für weiteren Untersuchungen.

 

Schwerer Unfall im Sudelfeld

HELI 3

18.12.2010: Der ersten Tag des Winterdienstes 2010 / 2011 im Skigebiet Sudelfeld hat gleich mit einem schwierigen Einsatz für die Bergwacht Hausham begonnen.

Schon gegen 08:30 Uhr wurde die Bergwacht Hausham zu einem Einsatz kurz vor der Talstation in Bayrischzell gerufen. Ein 17 jähriger Mann, aus dem Landkreis FFB, ist bei der Talabfahrt von der Piste abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Er hat sich dabei wahrscheinlich schwere innere Verletzungen und Verletzungen an der Wirbelsäule zugezogen.    

Die eingetroffenen Bergwachts-Kameraden haben die schwere Verletzung sofort erkannt und einen Notarzt sowie einen Huschrauber nachgefordert. 

Nach der ersten Versorgung des Patienten durch die Bergwacht, übernahm der Notarzt die weitere Behandlung. Mit dem nach alarmierten Rettungswagen wurde der Patient zum Hubschrauber HELI 3 gebracht und direkt ins Krankenhaus Rosenheim geflogen.

 

Erste Einsätze in der Wintersaison 2010 / 2011

Ödberglift bei Ostin

Am Ödberg bei Ostin wurde die Bergwacht Hausham nun zu den ersten Einsätzen in der Wintersaison 2010 / 2011 gerufen.

Am 04.12.2010 wurde die Bergwacht Hausham gegen 13:40 Uhr alarmiert. Ein 4 jähriges Mädchen war beim Liftfahren gestützt und hatte sich am linken Oberarm verletzt. Das Mädchen wurde von zwei Kameraden der Bergwacht versorgt und den gerufenen Rettungswagen für den Transport zum Krankenhaus Agatharied übergeben.

Am nächsten Tag (05.12.) wurde die Bergwacht Hausham wiederum nach Ostin gerufen. Gegen 15:30 Uhr verletzte sich ein 15 jähriger Junge an seinem linken Schlüsselbein. Die Verletzung wurde von der Bergwacht soweit versorgt, dass die Eltern den verletzten Jungen selbst in das nahe gelegene Krankenhaus Agatharied fahren konnten. 

 

„Nacht- und Nebel-Aktion“ am Taubenberg

Blick vom Taubenberg

Die Bergwacht Hausham wurde am 21.11.2010 um 17:45 zu einem Einsatz am Taubenberg alarmiert. Zwei Wanderinnen aus München hatten sich im Bereich Nüchternbrunn, auf Grund der eingetretenen Dunkelheit in Verbindung mit dichtem Nebel, verlaufen. Die Kontaktaufnahme konnte per Handy erfolgen und die Wanderinnen konnten grob ihren Standort bzw. den gelaufenen Weg beschreiben.

Die Bergwacht Hausham rückte daraufhin mit 12 Mann und 3 Fahrzeugen zum Taubenberg aus. Die zwei Frauen wurden unverletzt, jedoch sichtlich erleichtert, durch die Einsatzkräfte im stock dunklen Wald aufgefunden. Sie wurden im Anschluss zu ihrem parkenden Auto nach Osterwarngau gefahren und konnten von dort aus selber die Heimfahrt nach München antreten. Der Einsatz war damit gegen 20:00 Uhr beendet.

 

Einsatz am Bodenschneidhaus

Am Mittwoch 13.10.2010 wurde der Einsatzleiter der Bergwacht Hausham gegen 16:50 Uhr von der Hüttenwirtin des Bodenschneidhauses am Einsatzleiterhandy alarmiert.

2 Wanderer meldeten eine gestürzte ältere Dame auf dem Weg vom Bodenschneidgipfel zum Bodenschneidhaus. Noch während der Aufnahme der Meldung kam ein Kamerad der Bergwacht Hausham zufällig ins Bodenschneidhaus, machte sich einen Eindruck der Lage und begab sich mit den 2 Meldern, die eine Ausbildung als Rettungsassistent hatten, zur Patientin zur Erstversorgung.

Der Einsatzleiter alarmierte über die Leitstelle die Mannschaft der Bergwacht Hausham sowie einen Notarzt. Da die gesamte Region sowie der Unfallort im Nebel lagen wurde eine bodengebundene Rettung organisiert. Der angeforderte Notarzt wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 1 aus München nach Agatharied geflogen und stieg dort ins Bergwachtfahrzeug um.

Die Patientin wurde dann vor Ort versorgt und mit Vakuumbett , Gebirgstrage und dem Bergwachtfahrzeug ins KKH Agatharied transportiert.

Der Rettungshubschrauber mußte auf Grund der hereinbrechenden Dunkelheit ohne seine Med-Crew wieder nach München starten, diese wurde im Anschluß des Einsatzes noch von der Bergwacht nach München Harlaching zurückgebracht.

 

Schnittverletzung auf der Gindelalm

Am 10.10.2010 gegen 13:30 Uhr wurde die Bergwacht Hausham zu einem Einsatz auf die Gindelalm gerufen. Ein 12 jähriger Junge ist beim Schnitzen mit einem Messer abgerutscht und hat sich eine schwere Schnittverletzung am Unterschenkel zugezogen. Ein Bergwachtsmann der Bergwacht Schliersee, der zufällig vor Ort war, hat die Wunde verbunden und die Bergwacht Hausham alarmiert.

Der Junge sowie seine Mutter und dessen Bruder wurde von der Bergwacht Hausham ins Tal gefahren, wo der junge Patient den Krankenwagen übergeben wurde. Für die weitere Behandlung der Verletzung wurde der Patient ins Krankenhaus Agatharied transportiert. 

Der Einsatz war damit für die Bergwacht Hausham gegen 14:30 Uhr wieder beendet.

 

 

Traurige Gewissheit nach Großeinsatz

 

Am Donnerstag den 23.09.2010 verunglückte ein 79-jähriger Bergwanderer, der als ortskundig und erfahren galt, an der Dürnbachspitze (Bereich Brecherspitz) tödlich.

Nachdem am Donnerstag Nachmittag der Hund und das Auto des Vermissten am Bahnhof Neuhaus entdeckt wurden, konzentrierte sich die Suche von Beginn an auf das Brecherspitz- und Bodenschneidgebiet. Die Bergwacht-Bereitschaften Hausham und Schliersee verständigten sich sofort auf eine gemeinsame Einsatzleitung: „Alle Aktivitäten wurden gemeinsam koordiniert“, erklärte Franz Mayer, der Haushamer Bereitschaftsleiter. Immerhin galt es, 40 Einsatzkräfte, sowie 6 Hundeführer der Bergwacht-Lawinenhundestaffel und der Polizei zu steuern. Zudem war der Polizeihubschrauber „Edelweiss 2“ im Einsatz, der mit einer Wärmebildkamera das primäre Suchgebiet überflog.

„Gegen 0.30 Uhr in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mussten wir die Suche vorerst abbrechen“, so Günter Riedl, der Bereitschaftsleiter aus Schliersee, „allerdings wurde vereinbart, die Suche am Freitag in der Früh um 7.00 Uhr wieder aufzunehmen.“

Die Suchmannschaften der Bergwacht wurden am Freitag von der „Alpinen Einsatzgruppe“ der Polizei unterstützt. Zudem waren erneut ein Polizeihubschrauber und ein SAR-Hubschrauber des Luftwaffentransportgeschwaders Penzing in der Luft. Eine berittene Polizeistreife, Suchhundestaffeln des BRK und MHD aus Rosenheim, sowie  Hundestaffeln aus Tirol durchkämmten tiefergelegene Wanderwege. Neben den bereits bisher eingesetzten Lawinensuchhunden kamen am Freitag auch sogenannte „Mantrailer-Hunde“ zum Einsatz, die gezielt auf einzelne Personen angesetzt werden konnten.

Durch die „Mantrailer“, die offenbar eine Spur in Richtung Ankl-Alm verfolgten und die Beobachtungen einer Neuhauserin konnte das Suchgebiet auf den Bereich der Dürnbachspitze eingegrenzt werden. Der SAR-Hubschrauber mit einem ortskundigen Bergwacht-Mann an Bord wurde von der Einsatzleitung dorthin beordert und konnte bald einen leblosen Körper in einer Geröllrinne ausmachen.

Nach einer kurzen Lagebesprechung auf der Schlierseer Seewiese entschied sich die gemeinsame Einsatzleitung zu einer Bergung mit der Seilwinde des Hubschraubers, da der Fundort in einem sehr schwer zugänglichen Gebiet lag.

Haushamer und Schlierseer Bergretter und ein Bergwacht-Notarzt seilten sich an dem extrem steilen und steinschlaggefährdeten Unglücksort vom Hubschrauber ab, um die Windenbergung vorzubereiten. Der 79-Jährige war etwa 60 Meter abgestürzt und kam erst nach weiteren rund 30 Metern in der besagten Geröllrinne zum Liegen. Dabei hatte er sich so schwere Verletzungen zugezogen, dass der Bergwacht-Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Das Opfer und die Bergretter wurden vom Hubschrauber wieder mit der Seilwinde an Bord gewincht und nach Neuhaus geflogen.

Die nach Schliersee geeilten Angehörigen wurden bereits seit Donnerstag Abend von einem „Krisen-Interventions-Team“ der Bergwacht Bayern betreut.

Franz Mayer von der Bergwacht Hausham war von der Leistung der Bundeswehr-Piloten beeindruckt: „Die SAR-Besatzung war trotz starker Föhnwinde - mit Spitzen bis zu 95 km/h - den ganzen Tag im Einsatz und meisterte zum Schluss eine außerordentlich schwierige Bergung mit der Seilwinde – eine fliegerische Meisterleistung!“

Der Schlierseer Bereitschaftsleiter Günter Riedl machte sich Gedanken darüber, warum das Opfer trotz der großangelegten Suchaktion nicht früher entdeckt wurde: „ Am Donnerstag machte uns die inzwischen relativ früh einbrechende Dunkelheit zu schaffen.

Der außergewöhnlich abgelegene Unglücksort sowie die gedeckten Farben der Kleidung des Opfers verhinderten auch am Freitag einen allzu schnellen Erfolg.“

Trotz des tragischen Anlasses waren sich die beiden Bereitschaftsleiter einig, dass die Abwicklung dieses Großeinsatzes sehr gut funktionierte.

 

 

Gestürzte Radfahrerin auf der Gindelalmstraße

Am 21.08.2010 wurde die Bergwacht Hausham gegen 16:30 Uhr zu einem Einsatz auf die Gindelalmstraße gerufen. Eine 32 jährige Radfahrerin ist auf dem Weg von der Gindelalm gestürzt und hat sich beim Sturz im Gesicht und an der Schulter verletzt. Ein Bergwachtsmann war privat auf der Gindelalm und hat die Erstversorgung übernommen. Die Bergwacht Hausham rückte mit weiteren drei Männern aus, aber der gerufene Rettungswagen war bereits am Umfallort und übernahm die weitere Versorgung der Patientin und den Transport ins Krankenhaus Agatharied.

Die Bergwacht transportierte das Fahrrad der Patientin noch ins Tal.

 

Unterstützung der Landrettung

Am 11.07.2010 gegen 15:00 Uhr wurde die Bergwacht Hausham zur Unterstützung der Landrettung gerufen. In Miesbach, in der Nähe der Kläranlage, stürzte ein Fahradfahrer in die Schlierach und verletzte sich am rechten Fuß!

Der gerufene Notarzt und RTW versorgten die Verletzung bereits, als die Bergwacht Hausham am Einsatzort eintraf. Das geländefähige Einsatzfahrzeug der Bergwacht konnte bis zur Unfallstelle fahren und gemeinsam mit den Einsatzkräften des RTW´s wurde der Patient in das Einsatzfahrzeug eingeladen. Der Notartzt entschied, dass der Transport der verletzten Person zum Krankenhaus Agatharied, mit dem Bergwachtsfahrzeug durchgeführt wird. 

 

Kreislaufkollaps im Huberspitzgebiet

Am Freitag, den 11.06.2010 wurde die Bergwacht Hausham gegen 15:00 Uhr zu einem Notfalleinsatz im Huberspitzgebiet alarmiert. Das Meldebild lautete: „Wanderer mit Kreiskaufkollaps“. 3 Bergwacht-Männer rückten als Vorauskommando mit dem Bergrettungsfahrzeug wenig später aus. Der zusätzlich alarmierte Notarzt des BRK wurde von einem 4. Bergwacht-Mann mit dem Quad der Bergwacht Hausham zu der schwer zugänglichen Einsatzstelle gefahren.

Der Kreislaufkollaps bestätigte sich bei der Vorortversorgung des 76-jährigen Mannes nicht. Es wurde lediglich eine Erschöpfung und Überanstrengung bei den heißen Temperaturen festgestellt. Die Bergwacht nahm den Herrn mit ins Tal, von wo aus er mit seinen Angehörigen die Heimreise antrat.

 

 

Doppeleinsatz im Einsatzgebiet Schlierachtal

Am 08.06.2010 wurde die Bergwacht Hausham gegen 15:00 Uhr alarmiert, um die Bergwacht Schliersee bei einem Einsatz am Lempersberg (Taubensteingebiet) zu unterstützen. Dort hatte sich eine 66-jährige Frau eine Sprunggelenksverletzung auf einem Wanderweg zugezogen. Für den bodengebundenen Abtransport vom Lempersberg bis zur Taubenstein-Bergstation mit Hilfe der Gebirgstrage war ein größerer personeller Aufwand nötig, somit waren insgesamt 11 Bergwacht-Männer im Einsatz. Anschließend wurde die verletzte Frau mit der Taubensteinbahn ins Tal gefahren, von wo aus sie an den bereits wartenden Rettungswagen übergeben wurde und zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus Agatharied gefahren wurde. Einsatzende war gegen 18:30 Uhr.

Während der Abwicklung dieses Einsatzes wurde die Bergwacht zu einem weiteren Einsatz im Spitzingsee-Gebiet gerufen. Ein Mann klagte über Kreislaufprobleme und Brustschmerzen. Die Bergwacht Hausham übernahm die Erstversorgung und der zusätzlich alarmierte Notarzt und Rettungsdienst transportierten den Patienten nach weiterer Versorgung mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Krankenhaus Agatharied.

 

 

STIFTUNG BERGWACHT
Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.