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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Nachrichten

01.10.2017

Rettungsübung der Bergwacht Bad Feilnbach

Unter realen Bedingungen konnte dieser Tage die Bad Feilnbacher Bergwacht eine Rettungsübung im Wendelsteingebiet durchführen. Wegen des am Übungstag herrschenden schlechten Wetters wäre eine Bergung der angenommenen Verunglückten mit einem Hubschrauber auch bei einem echten Einsatz nicht möglich gewesen. Teils starker Regen und tief hängende Wolken verdeutlichten, dass eine Rettungsaktion unter solchen Umständen ein Vielfaches anspruchsvoller ist, als eine „Schönwetterbergung“. Trotzdem waren nicht nur die zahlreichen Anwärter mit viel Eifer  bei der Sache und die Bergung aus der rutschigen Löchlwand in der Nähe der Aiblinger Hütte bereitete keine größeren Schwierigkeiten.

15.05.2017

Neue Rucksäcke für Bergwacht Bad Feilnbach

Die Bergwacht Bad Feilnbach bekommt neue Rucksäcke für ihre Einsätze. Für die Beschaffung stand eine großzügige Spende in Höhe von 700 Euro Pate. Diese stammt von Sepp Eder aus Bad Feilnbach, der vor wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag feiern durfte. Inniger Wunsch des Jubilars waren nicht Geschenke, sondern ein Geldbetrag zugunsten der hiesigen Bergwacht sollte es sein. Den ansehnlichen Obolus nahmen mit Freude Bereitschaftsleiter Matthias Eggersberger und sein Stellvertreter Martin Braun entgegen.

 

Text / Foto: P. Strim

20.03.2017

Jahreshauptversammlung der Bergwacht

Vorstandschaft bei turnusmäßigen Wahlen bestätigt

Bad Feilnbach. Da sich die Vorstandschaft der Bergwacht Bad Feilnbach bereits zu Beginn der kürzlich im Bergwachthaus abgehaltenen Jahresversammlung bereit erklärt hatte, ihre Ämter auch für die nächsten vier Jahre wieder zu übernehmen, war das Thema Wahlen in kürzester Zeit erledigt. Bereitschaftsleiter Matthias Eggersberger, sein Vertreter Martin Braun und Kassierin Annemarie Engelsberger wurden von den wahlberechtigten Bergwachtlern ohne Gegenstimmen wiedergewählt. 

Vor den Wahlen gab Eggersberger einen kurzen Jahresrückblick. Über 30 Einsätze, teils gebietsübergreifend, waren für die Feilnbacher Einsatzkräfte, darunter auch Such- und Lawinenhund „Spike“, zu bewältigen. Dabei zahlte sich erneut die fundierte Ausbildung der Retter aus. Ausbildungsleiter Martin Braun wies darauf hin, dass allein die Ausbildung im SAN-Teil 80 Stunden in Anspruch nimmt. Dazu kommen die Themen Rettungstechnik Sommer und Winter, Hubschrauberausbildung, Lawinenmanagement, Naturschutz und andere zeitaufwendige Ausbildungsinhalte. So wird von den Bergrettern auch regelmäßig die Ausbildungshalle in Bad Tölz besucht, wo unter realen Bedingungen unter anderem auch Gleitschirmbergungen aus Bäumen oder die Evakuierung einer Seilbahn geübt werden.

Dass die Ausbildung erfolgreich ist, zeigte sich auch daran, dass wieder zwei Anwärter kürzlich die Gesamtprüfung, zwei die Winterprüfung und mehrere „AZUBIS“ die vorgeschalteten Eignungstests Sommer und Winter bestanden haben.

Bergwachtarzt Dr. Paul Gartmaier  lobte das Engagement  der Ausbilder und die Fitness der Einsatzkräfte. Gute Kondition sei gerade bei schlechtem Wetter, wenn kein Hubschrauber fliegen kann, immer noch eines der wichtigsten Kriterien für einen erfolgreichen Einsatz.

Kassierin Annemarie Engelsberger konnte über einen ausgeglichenen Haushalt berichten. Ihr Dank galt den zahlreichen Förderern und Spendern, ohne die eine vernünftige Arbeit nicht möglich wäre, da sich die Bereitschaft größtenteils selbst finanzieren muss. Die Zuschüsse der Bergwacht Bayern reichten gerade, um den Unterhalt der Rettungsfahrzeuge und die nötigen Versicherungen bestreiten zu können. So wäre die Anschaffung neuer Diensthosen ohne großzügige Spenden nicht möglich gewesen. 

Erfreulich war laut Bericht von Lisa Michalke, Leiterin der Jugendgruppe, dass aus der Gruppe heraus wieder zwei Nachwuchskräfte als Anwärter eingetreten sind. Aus der Jugendgruppe kann seit Jahren regelmäßig Nachwuchs für den aktiven Rettungsdienst rekrutiert werden.  Kinder ab 12 Jahren, die „geländegängig“ sind, sind hier jederzeit herzlich willkommen.

Das Hauptaugenmerk für das Jahr 2017 liegt laut Bereitschaftsleitung beim großen Gautrachtenfest. Der Trachtenverein soll hierbei nicht nur durch die Mitarbeit beim Sanitätsdienst, sondern auch durch andere Tätigkeiten unterstützt werden. Beim Gaufest handelt es sich um ein Fest für ganz Feilnbach, bei dem alle Feilnbacher gefordert sind und laut Eggersberger auch tatkräftig mitwirken sollten.

Das „Gnaier Dorffest der Bergwacht“ findet auf Grund dieses Großereignisses erst wieder im nächsten Jahr statt.

Wie üblich gab es zum Abschluss der Versammlung noch eine deftige Brotzeit.

 

Thomas Meder

28.12.2016

Einen Tausender für Bad Feilnbacher Bergwacht

Das herrliche Kirchenkonzert der Musikkapelle Bad Feilnbach im Advent erwärmte, wie berichtet, nicht nur die Herzen der vielen Besucher in der vollbesetzten Pfarrkirche Herz Jesu. Es füllte bei freiem Eintritt vielmehr die Körbe am Schluss der Veranstaltung. Ein stolzer Betrag von eintausend Euro kam als Erlös der Bad Feilnbacher Bergwacht zugute. Mit Freude nahm Bereitschaftsleiter Matthias Eggersberger einen großen Scheck von Josef Stadler, Vorstand vom Musikverein Bad Feilnbach, und Stefan Kirchberger, Dirigent der Musikkapelle Bad Feilnbach zu Beginn der traditionellen Christbaumversteigerung entgegen.

Beide Geber dankten in diesem Zusammenhang ihrem Ansager Vitus Reger, der nicht nur beim Jubiläumskonzert im vergangenen April sondern auch beim Kirchenkonzert mit einfühlsamen Worten die vielen Gäste begeisterte, der seine Gage der Jugendförderung in der Blaskapelle zugutekommen ließ.

Bericht/Foto: P. Strim

14.11.2016

Lions-Spende an die Bergwacht

Den unermüdlichen Einsatz und die Hilfsbereitschaft der Bergwacht Bad Feilnbach honoriert der Lions-Club Bad Aibling-Mangfalltal mit einer Spende. Den symbolischen Scheck über € 4.000,00 übergaben im Bergwachthaus an der Wendelsteinstraße Mitglieder des Clubs an den Bereitschaftsleiter der Bergwacht Matthias Eggersberger und den Kassier Anna Engelsberger.

Mit dieser Spende würdigt der Lions-Club die ehrenamtliche Arbeit der Bergwacht-Mitglieder. Die Bergwacht, die auf jede finanzielle Hilfe angewiesen ist und leider von wenigen Institutionen und öffentlichen Stellen unterstützt wird, setzt diese Spende für die Bekleidung seiner Mitglieder ein.

Bei einem Rundgang durch das Bergwachthaus erläuterten Matthias Eggersberger und Anna Engelsberger den Mitgliedern des Lions-Club die Arbeit der Bergwacht. Sie gaben Hinweise auf den Einsatz, der technischen Geräte, der Fahrzeuge, der Räumlichkeiten und der Einsatzpläne.

Die Lions-Mitglieder zeigten sich beeindruckt von Ausstattung und Einsatz der Bergwacht.

 

Text: Michael Stumpf, Foto: Viktor Mann

Die Aufnahme zeigt von links Anna Engelsberger Kassier Bergwacht Bad Feilnbach, Kirsten Möschel (Präsidentin des Lions-Club), Michael Stumpf (Lions-Mitglied), Bereitschaftsleiter Matthias Eggersberger und Karin Freiheit (Lions-Mitglied) bei der Übergabe des symbolischen Schecks.

25.09.2016

Achtsamkeit beginnt im Kleinen

Bayerns Bergwacht, explizit die Bereitschaft Bad Feilnbach, zählen zu jenen unverzichtbaren Rettungsdiensten die sich dem Schutz der Schöpfung widmen und ihre Dienste zum Erhalt von Leben und Gesundheit in Bergnot geratener Mitmenschen stellen. Aus Dankbarkeit für die erbrachten guten Taten gegenüber den Nächsten und in würdigem Maße den verstorbenen Kameradinnen und Kameraden gedenken, hatte die Bad Feilnbacher Bereitschaft unter Federführung ihres Leiters Matthias Eggersberger und eine stattliche Anzahl seiner „Ehrenamtlichen“ einen ansprechenden Berggottesdienst organisiert und vorbereitet.

Viele Besucher nutzten angesichts eines herrlichen Frühherbstsonntags, auch um Gott für eine gute Stunde näher zu sein, die relativ steilen und schweißtreibenden Wege zu ihrer Bergwachthütte unterhalb der Tregler Alm. Als besonderes Geschenk Gottes bezeichnete es Diakon Michael Wagner den Gottesdienst in Vertretung von Pfarrer Andreas Strauß, der im Turnus als diesjähriger Geistlicher vorgesehen war, zu zelebrieren. Den musikalischen Rahmen besorgte mit alpenländischen Klängen die bereichseigene Bergwachtmusi.

Achtsamkeit und Sorgsamkeit beginne nach Ansicht des Diakons vom Pfarrverband „Maria Morgenstern“ in Anlehnung an zwei Lesungen sowie einem Vers aus dem Lukas-Evangelium vom armen und kranken „Lazarus“ mit Einbezug von Jesus Christus im Kleinen. Der Mensch trage als Herr und Hüter zugleich eine große Verantwortung gegenüber der Schöpfung Gottes. Die Welt sei den Menschen nicht vererbt, sondern ausschließlich geliehen worden. Leihen, so der Diakon, verpflichte zu achtsamen und schadlosen Umgang durch mancherlei Verzicht und Wertschätzung. Dies erfordere, eingehend auf die Pabstenzyklika „Lauda tu si“ auch eine radikale Änderung des Lebensstils entgegen jeder Gleichgültigkeit und Egoismus die einen tiefen Abgrund zwischen Arm und Reich sowie rücksichtlosem Umgang mit Natur und Ressourcen bewirken.

Text & Fotos: P. Strim

30.07.2016

Bergwacht - Rettung im Zeichen der Zeit

Bergwacht Bad Feilnbach feiert 70-jähriges Bestehen am fünften Gnaier Dorffest

Die Bergwacht Bayern zählt zu den unverzichtbaren Einheiten zur Rettung in Bergnot geratener Bergwanderern, Bergsteigern und den Winter über verletzter Skifahrer oder Lawinenopfer. Die Einsatzbereitschaft der Bergwacht Bad Feilnbach unter der Leitung von Matthias Eggersberger kann in diesem Jahr auf 70 Jahre Bestehen zurückblicken. Bergen, Retten, sowie Gesundheit und Leben des Nächsten bewahren stehen seither rund um die Uhr im Mittelpunkt. Auch am Jubiläumssonntag galt es neben den Vorbereitungen in den Morgenstunden noch eine verunfallte junge Person an der Aiblinger Hütte ersthelferisch zu versorgen und für den Weitertransport per Hubschrauber vorzubereiten.

Die Bad Feilnbacher Bereitschaft genießt hohes Ansehen in der Bevölkerung innerhalb ihres Einsatzbereichs. Dieses spiegelten zahlreiche Besucher sowohl an der Auftaktveranstaltung beim Ochsen- und Kesselfleischessen wider, die dafür sorgte, dass die herrlichen Delikatessen, serviert von reizenden Mitgliedern, im Nu verputzt waren. Für Unterhaltung sorgte das Quintett der Feilnbacher Musi.

Rettung und Bergung im Zeichen der Zeit, so bezeichneten überaus zahlreiche Besucher die Höhepunkte eines interessanten und kurzweiligen Programms an Vorführungen am Festsonntag. Die Durchführbarkeit regelte allerdings der Himmel, der sich bedeckt und regnerisch gab, aber zu einigen Darbietungen seine Wassereimer im Zaum hielt.

Die Qualität der Rettung und Bergung von Verunfallten, Verirrten und Vermissten in der sonst herrlichen und friedvollen Bergregion habe sich drastisch gewandelt, wie Sebastian Kirner, einstiger Bereitschaftsleiter, sowie einige ehemalige und langjährige Einsatzkräfte mit gebührender Verwunderung anhand des Gezeigten feststellen mussten.

Menschliches Leben ist kostbar und bedarf schneller und gezielter Einsätze wie Spezialkräfte der Bereitschaften Brannenburg, Oberaudorf, Hausham und Rosenheim-Samerberg mit fachkundigem Wissen und modernsten Gerätschaften vor staunendem Publikum erläuterten.

Sofortige und Erste Hilfe etwa zur Reanimation bei Herz-Kreislauf-Problemen oder Bewusstseinsverlust kann und sollte jeder Bürger leisten, wie Jürgen Wimmer von der Bereitschaft Bad Feilnbach am Beispiel Herzmassage, Mund-zu-Mund-Beatmung und richtigen Handhabung eines „DEFI“ betonte.

Als enormen Schritt Menschen in Bergnot schnelle Hilfe zu gewähren bietet der Einsatz von Drohnen, wie die begeisterte Zuschauermenge am Beispiel zweier fliegender Objekte und Blick auf einen Monitor im Einsatzfahrzeug der „LKLD-Staffel“ (Lokalisation, Kommunikation, Lagedarstellung und Dokumentation) mitverfolgen konnten. Sie sind, wie Martin Riedl und Franz Maier (BW Hausham) hervorhoben, zwar teuer in der Anschaffung (zwischen sechstausend und achttausend Euro), bieten jedoch in Bezug auf Ausstattung mit hochauflösenden Kameras, bei Bedarf auch mit Wärmebildkamera, vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Sie erweisen sich vorteilhafter gegenüber einem Hubschrauber im schwer zugänglichen Gelände oder bei Inversionswetterlagen mit Nebel im Tal. Nachteilig sind jedoch reglementierte Auflagen gesetzgeberischer Behörden (für die Bergwacht Bayern sind die Flugkörper lizensiert jedoch in Tirol verboten) und zeitliche Verfügbarkeit derzeit eingesetzter Akkus.

Reichlich Beifall erntete eine mannschafts- und geräteintensive „Canyioning-Rettung“ eines verunfallten Bergsteigers aus einer Schlucht. Dazu hatte ein örtliches Fuhrunternehmen eigens seinen mobilen Selbstlader mit lang ausladenden Kran herausgeputzt und den Einsatzkräften zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe vieler Seile und starken Männern mit hundertprozentigem Kameradschaftsgeist gelang es ein Opfer bestens in einer Tragevorrichtung verpackt samt Helfer sicher zu bergen.

Zuverlässige Partner sowohl im Sommer, wenn ortsunkundige Wanderer sich abseits ausgewiesener Wege bewegen und sich verirren als auch im Winter vor allem nach Lawinenabgängen sind nach wie vor die Kameraden auf vier Pfoten der Lawinenhundestaffel. Auch sorgten zwei hervorragend ausgebildete Suchhunde für Begeisterung,

Wie Helis betankt werden, wurde mittels Betankungsanhänger,  einem größeren mobilen Benzinkanister der Bergwacht Brannenburg verdeutlicht. Zum Thema ausreichende Beleuchtung am Einsatzort hatte dieselbige Bereitschaft ihren Beleuchtungsanhänger mit neuester LED-Technik mitgebracht.

Bericht: P. Strim

03.06.16

Gemeinschaftsübung an der Neumeister Hütte

Am Freitag den 3.6.16 kamen die Bergwacht Bad Feilnbach und die Feuerwehren Bad Feilnbach und Au zu einer Gemeinschaftsübung zusammen. Simuliert wurde der Brand einer Berghütte mit verletzten Personen. Es zeigte sich wie wichtig es ist, im schwer zugänglichen Gelände zusammenzuarbeiten. Die Geländefahrzeuge der Bergwacht konnten für die Feuerwehr benötigtes Material wie Schläuche, Pumpen, Aggregate zum Einsatzort transportieren. Während die Bergwacht nach dem Eintreffen zwei Personen mit Brandverletzungen versorgte und abtransportierte wurden die Atmeschutzträger der Feuerwehr dringend benötigt um eine dritte Person aus dem Gefahrenbereich zu bergen. Mit großem Aufwand gelang es der Feuerwehr Wasser aus dem Jenbach bis zur Hütte zu pumpen. Geübt wurde auch die Zusammenarbeit der Einsatzleiter der Feuerwehr und der Bergwacht und die Kommunikation über den neuen Digitalfunk, was hervorragend funktionierte. Für ein realistisches Einsatzszenario sorgte eine Nebelmaschine und die durch ein Team der Realistischen-Unfall-Darstellung geschminkten Opfer. Ein Dank geht an alle Organisatoren und Teilnehmer für eine erfolgreiche und lehrreiche Übung.

 

08.04.2016

Langjährige Mitglieder ausgezeichnet

Ehrennadeln der Bergwacht Bayern für Bergwachtarzt und ehemaligen Bereitschaftsleiter

Im Rahmen der Jahresversammlung der Bergwacht Bad Feilnbach überreichten Bereitschaftsleiter Matthias Eggersberger (re.) und sein Stellvertreter Martin Braun (li.) das silberne Ehrenzeichen der Bergwacht Bayern an Bergwachtarzt Dr. Paul Gartmaier (2. v.li.) für 25-Jährige Mitgliedschaft. Dr. Gartmaier ist in der Aus- und Fortbildung der Bereitschaft sowie bei zahlreichen Einsätzen aktiv tätig. Für über 40-Jährige aktive Mitarbeit im Bergrettungsdienst wurde Thomas Meder das goldene Ehrenzeichen verliehen. Meder war lange Zeit Ausbilder, Jugendgruppen- und Bereitschaftsleiter. Außerdem bekamen Franz Weinhart, Simon und Sebastian Siedersleben und Julius Bär für über 10-Jährige Bergrettungstätigkeit das offizielle Bad Feilnbacher Bergwachtkrügerl überreicht.

 

03.04.2016

Ski-Letzt am Sudelfeld

Bergwacht Bad Feilnbach sucht Meister im Riesentorlauf

Zum Abschluss der Wintersaison startete die Feilnbacher Bergwacht am Sudelfeld noch mal richtig durch. Die interne Skimeisterschaft im Riesentorlauf wurde am letzten Tag, an dem die Lifte liefen, an der Herrenabfahrt durchgeführt. Bei besten Schneeverhältnissen setzte sich Franz Weinhart knapp vor Uli Suchfort und Peter Wendlinger durch. Bei der anschließenden Siegerehrung an der Schindelbergalm konnte man anschließend die volle Frühlingssonne genießen, … bis der Strandkorb brach.

Ergebnisliste

Rang

Name

Zeit

1

Franz Weinhart

38:36

2

Ulli Suchfort

38:91

3

Peter Wendlinger

39:10

4

Moni Engelsberger

39:82

5

Tom Meder

39:95

6

Hias Eggersberger

40:92

7

Mike Meder

41:53

8

Anderl Laböck

44:51

9

Sebastian Siedersleben

45:46

10

Raphael Sandner

46:36

11

Andreas Kohl

47:74

12

Anna Engelsberger

48:46

13

Norbert Fritsch

48:59

14

Christiane Koschack

55:40

15

Mane Engelsberger

55:54

16

Szabi Fekete

1:18:58

 

 

Kinder

Rang

Name

Zeit

1

Thomas Hanke

50:44

2

Lena Meder

1:13:28

3

Carina Wendlinger

1:18:62

4

Marina Eggersberger

1:20:68

5

Verena Eggersberger

2:21:43

6

Sophie Vogler

3:14:37

 

Gäste

Rang

Name

Zeit

1

Uschi Engelsberger

44:27

2

Dani Vogler

48:60

3

Claudia Eggersberger

1:15:34

 Text: Meder / Fotos: Fritsch

Lawinenübung

28.02.2016

Trotz der geringen Schneelage übte die Bergwacht Bad Feilnbach dieser Tage im Bereich der Aiblinger Hütte die Suche nach Lawinenverschütteten. Nachdem bereits am Samstagabend die theoretischen Grundlagen wiederholt und aufgearbeitet wurden, wurde am Sonntag rund um die Abilinger Hütte sowohl die Kameradenrettung als auch der planmäßige Lawineneinsatz in der Praxis geübt. In aufwändig vorbereiteten Abschnitten konnte die Arbeit mit Sonden und Verschüttetensuchgeräten (LVS) einsatzgetreu nachgestellt werden. Es zeigte sich wieder einmal, dass die so genannte Kameradenhilfe, also die Suche durch die Begleiter eines Verschütteten mit dem LVS, absolute Priorität hat. Auch unerfahrene Mitglieder der Bergwachtjugendgruppe konnten damit innerhalb kürzester Zeit eine Ortung zu Stande bringen. Und Zeit entscheidet bei einer Verschüttung über Leben oder nicht Leben.

Bild 1: Planmäßige Suche mit einer Sondiermannschaft
Bild 2: Dass wenig Schnee lag ist an dem Radl erkennbar, mit dem ein Bergwachtler an der Aiblinger Hütte auftaucht

19.07.2015

Gnaier Dorffest mit Attraktionen für alle Generationen

Ein durchaus gelungenes Gnaier Dorffest darf die Bergwacht Bad Feilnbach in ihrer diesjährigen Chronik verbuchen. Überaus zufrieden gaben sich Bereitschaftsleiter Matthias Eggersberger und sein Einsatzteam, die mit einem attraktiven Programm zahlreiche gut gelaunte Gäste an den Festplatz am Bergwachthaus locken konnte.

Während sich erwachsene Besucher gemütliche Stunden bei kulinarischen Genüssen zu den stimmungsvollen Weisen der „Mitteroim Tanzlmusi“ gönnten und das gesellige Miteinander pflegten, nutzten etwas jüngere Gäste das abenteuerliche Angebot der Bad Feilnbacher Bergwachtler. Für die kleinen Besucher war die Kletterwand ein stets gefragter Anlaufpunkt. Gefragt war vor allem bei den kleinen Gästen die Hüpfburg sowie Generation übergreifend eine Balanceübung am Slake-Line-Band.  Als absolute Krönung für besonders Mutige war ein Wettbewerb im Biertragerlkraxeln. Natürlich befanden sich die Teilnehmer, die neben  einer gehörigen Portion „Schneid“ Konzentration und guten Gleichgewichtssinn mitbringen mussten vorschriftsmäßig angeseilt und gesichert in absolut fachmännischen Händen engagierter Mitglieder.

Angesichts der Hitze am vergangenen Sonntag verlief der Nachmittag in etwas ruhigeren Bahnen. In Sachen Unterhaltung versorgten Veronika Lax an der Geige und Manfred Engelsberger am Akkordeon mit gern gehörten Volksweisen und Schlagern. Umso besser schmeckte manchem Gast dabei ein Stück vom reichhaltigen Kuchenangebot, das die Veranstalter von weiblichen Mitgliedern, sowie Freunden und Gönnern  aus Bad Feilnbacher Familien und Geschäftswelt gespendet bekamen.

Zur Tradition des Gnaier Dorffest gehörte auch in diesem Jahr der  Einzug der Feilnbacher und Litzldofer Trachtler mitsamt Musikkapelle die nur wenige Stunden vorher beim 125. Gaufest durch Rosenheim zogen.

(P. Strim)

14.06.2015

Naturschutzexkursion der Bergwacht

Die Naturschutzreferenten der Bergwachtregion Hochland trafen sich am vergangenen Wochenende zu ihrer jährlich stattfindenden Naturschutzexkursion. Gastgeber war in diesem Jahr die Bereitschaft Bad Feilnbach, die Teilnehmer aus Bergwachten zwischen Garmisch und dem Priental begrüßen konnte.  

An die 40 Bergwachtler ließen sich zunächst in der Sterntaler Filze unter fachkundiger Leitung von Wanderführer Hermann Tutschka die Entstehung des dortigen Hochmoores erläutern. Im Anschluss konnten die Teilnehmer bei einer Wanderung durch die Jenbachwasserfälle und weiter zur Schlossalm die derzeit blühende Flora der hiesigen Bergwelt bewundern. Akeleien, Waldhyazinthen, Waldvöglein und Frauenschuh präsentierten sich dazu am Wegesrand. Die noch geplante Besichtigung einer großen Bienenbelegstelle im hinteren Jenbachtal fiel wegen eines aufziehenden Gewitters im wahrsten Sinne des Wortes leider ins Wasser.

Nach einer Brotzeit in der trockenen Wirtsalm traten die Teilnehmer dann, teils mit Elektrofahrzeugen, wieder die Heimreise an.

 

März 2015

Bergwachtausbildung erfolgreich abgeschlossen

Nach mehrjähriger Ausbildung konnten jetzt wieder drei Anwärter der Bergwacht Bad Feilnbach die letzten Prüfungen zum Bergwachtler mit Erfolg abschließen. Bereitschaftsleiter Matthias Eggersberger (Foto v. l.) gratulierte Anian Köllmeier, Moni Engelsberger und Tobias Kopton und bedankte sich bei ihnen und beim stellvertretenden Bereitschaftsleiter und Ausbildungsleiter Martin Braun für die unzähligen ehrenamtlich geleisteten Stunden während der Ausbildungszeit, die den Weg vom Anwärter zum Bergwachtler ermöglichten.  In mehreren Prüfungen mussten die Prüflinge ihre Fähigkeiten in alpiner Notfallmedizin, im Bereich Naturschutz, beim Umgang mit dem Hubschrauber und in der Sommer- und Winterrettung unter Beweis stellen. Ebenso wurden Kondition, bergsteigerische Fähigkeiten und Skitechnik geprüft. Trotz der sehr hohen Anforderungen ist das Interesse an der Bergwacht derzeit sehr groß. Zahlreiche Anwärter befinden sich momentan in der Ausbildung, die durchaus mit einem Lehrberuf vergleichbar ist mit dem man allerdings keine „müde Mark“ verdienen kann. Ein Lob an alle, die sich dieser ehrenamtlichen Aufgabe stellen.

 

02.11.2014

Teilerlös der Bad Feilnbacher Bergwacht gespendet

Die Bad Feilnbacher Bergwacht erfährt in der Öffentlichkeit als unverzichtbare Rettungseinheit nach wie vor großes Ansehen. Die Bereitschaft sie durch Spenden für ihr ehrenamtliches Engagement bei Hilfe in Not zu unterstützen ist ebenfalls ungebrochen.

Eine solche durfte vor einigen Tagen Bereitschaftsleiter Matthias Eggersberger von der Tregleralmwirtin Tanja Millauer in Höhe von 750 Euro entgegen nehmen. Auslöser über das Zustandekommen dieses Betrages war die sehr gut besuchte Bergmesse am Bergwachthaus unterhalb der Tregleralm gelegen. Dort warb die Wirtsfamilie mit einem Teilerlös aus den Tageseinnahmen als Spende die örtliche Rettungseinheit finanziell zu unterstützen.
Wie Eggersberger bei Entgegennahme des Betrages betonte, sei diese Spritze momentan ein willkommener der zur Anschaffung eines wichtigen Gerätes für Ausbildungszwecke benötigt wird. Vor allem der Beamer habe nach gut zehn Jahren sein Lebenswerk abgeschlossen mit einer dringenden Ersatzbeschaffung als Folge.
Schließlich baue eine stete zuverlässige Einsatzbereitschaft auf eine qualitativ hohe Aus- und Weiterbildung nach derzeit geltenden Regelungen und Plänen mit entsprechenden technischen Hilfsmitteln. Zu den laufenden Qualifizierungsmaßnahmen gehört auch die Jugendarbeit, die in Bad Feilnbach vorbildlich und gewissenhaft durchgeführt wird und sich im motivierten Miteinander widerspiegle.


Bericht: P. Strim

28.09.2014

Berggottesdienst der Bergwacht

 

Bad Feilnbach. Der liebe Gott hat es wieder mal gut mit den Feilnbacher Bergwachtlern gemeint. Bei strahlend blauem Himmel am Berg und dichtem Nebel im Tal konnten sie mit Pfarrer Andreas Strauß den Berggottesdienst an der Bergwachthütte unterhalb der Tregleralm feiern. Die neu formierte „Bergwachtmusi“ umrahmte den Gottesdienst mit stillen Musikstücken. Beim Blick in die herrliche Umgebung konnte sich jeder der zahlreichen Besucher nur dem Dank von Pfarrer Strauß an unseren Herrgott für unser hier noch vorhandenes „Paradies“ anschließen. Für dessen Erhalt, für weltweiten Frieden und für ein friedliches Zusammenleben aller müssen sich Politiker, aber auch jeder Einzelne von uns, einsetzen.

Im Anschluss konnten sich alle Besucher bei einer Brotzeit, Kaffee und Kuchen stärken. Die anwesende Kinderschar  hatte  mit ihrer selbst gebauten Rutschbahn noch die größte Freude. Das Rauf und Runter an der Rutsche garantierte am Abend einen festen Schlaf

Edelweisser unterstützen die Bad Feilnbacher Bergwacht

 

Die Bereitschaft der Bergwacht Bad Feilnbach bedankt sich herzlich beim Edelwessverein Bad Feilnbach für die Spende, die Vorstand Markus Scheble kürzlich überreichte sowie für den netten Text auf ihrer Internetseite:

 

Sommer wie Winter steht die Bergwacht parat um Skifahrern, Bergwanderern, Mountainbikern oder Kletterern aus der Klemme zu helfen, wenn einmal etwas passiert. Dabei gehen die Bergwachtler mit großem Knowhow vor, welches sie sich in unzähligen Ausbildungsstunden aneignen. Immer wieder werden „Ernstfall-Szenarien“ geprobt um Verletzte aus schwierigstem Gelände und Felshängen zu bergen, aus Schluchten und Höhlen zu retten, oder gar aus Lawinen zu befreien um Erste Hilfe leisten zu können und sicheren Abtransport zu gewährleisten.

Aber auch der Naturschutz ist Aufgabengebiet der Bergwacht. So wird dem Bergwachtnachwuchs schon sehr früh alles über die alpine Fauna und Flora beigebracht um aktiv mitzuhelfen, unsere schöne Bergwelt mit ihrer Vielzahl von geschützten Blumen und Tieren zu bewahren.

In unseren Augen leistet die Bad Feilnbacher Bergwacht eine vorbildliche Arbeit und wir freuen uns, dass wir dem Bergwacht-Vorstand Matthias Eggersberger eine Spende überreichen durften.

 

zur Internetseite der Edelweisser: http://www.theater-feilnbach.de/index.php/neues

 

Sonne und Schnee. Skirennen der Bergwacht bei traumhaften Bedingungen


Bad Feilnbach/Spitzingsee. Im Tal Frühling, am Berg wunderbarster Winter. So
konnte die Feilnbacher Bergwacht am vergangenen Sonntag am Drei-Tannen-Lift
am Spitzingsee wieder ihr traditionelles Skirennen ausgetragen. An die 25
Starter durften dabei die traumhaften Pisten- und Wetterbedingungen
genießen. Wie immer kam bei dem für die ganze Familie geeigneten Rennen die
original Handstoppung der Bergwachtler zum Einsatz, da nicht nur schnelle
Zeiten, sondern hauptsächlich das gemeinsame Skierlebnis im Vordergrund
stehen sollte. Daher auch nur kurz notiert: Bergwachtmeister 2014 wurde
Franz Weinhart, Siegerin bei der Jugendgruppe Franziska Simon.

 

mehr Bilder im Fotoalbum

Bild 1: Die jüngste Teilnehmerin Lena Meder (5)
Bild 2: Bereitschaftsleiter Matthias Eggersberger kurz vor dem Ziel
Bild 3: Bergwachtmeister 2014 Franz Weinhart

Ergebnisliste

(Dankeschön an Claudia Eggersberger fürs Mitschreiben)

Kinder:



1.

 

    Lena Meder & Marina Eggersberger

 





Jugendgruppe:



1.

Simon Franziska

65:60

2.

Hanke Thomas

68:91

3.

Mark Fabian

69:29

4.

Hanke Julia

77:54




Bergwacht:



1.

Weinhart Franz

56:53

2.

Meder Tom

57:75

3.

Eggersberger Matthias

59:59

4.

Engelsberger Moni

60:16

5.

Meder Mike

62:81

6.

Engelsberger Manfred

63:06

7.

Laböck Anderl

64:66

8.

Michalke Lisa

65:15

9.

Engelsberger Anna

68:87

10.

Fritsch Norbert

78:90

11.

Koschack Christiane

80:81

12.

Steinhart Tom

81:77




Gäste Kinder:



1.

Hofer Anna

79:09

2.

Millauer Angelina

84:17

3.

Hausmann Kathi

92:90




Gäste:



1.

Millauer Andi

59:16

21.02.2014

Unerwarteter Geldsegen für die Bergwacht


Eine unerwartet hohe Spende übergab kürzlich Peter Gasteiger
(Foto) an die Bergwacht Bad Feilnbach. Anlässlich seines 40.
Geburtstages hatte er seine Gäste gebeten, anstatt von Geschenken eine
Geldspende für die Bergwacht in die Spendenkasse der Bereitschaft zu werfen.
Beim Öffnen der "Spendenalm" durfte sich Bereitschaftsleiter Matthias
Eggersberger jetzt über eine stattliche Summe von 1200 Euro freuen. Der
Betrag kann zur Anschaffung von etwa sechs neuen Einsatzanoraks verwendet
werden. Gute Bekleidung ist gerade für die Bergretter wichtig, die bei jedem
Wetter zu ihren Einsätzen ausrücken müssen.

21.02.2014

Lawinenhundeprüfung mit Bravour gemeistert


Nachdem er bereits bereits vor zwei Jahren erfolgreich die
A-Prüfung zum Lawinenhund bestanden hatte, war in diesem Winter auch die
letzte Hürde, die C-Prüfung, kein Problem für Lawinenhund "Spike" mit seinem
Herrchen Mike Meder von der Bergwacht Bad Feilnbach. Nach einer Woche
intensiven Trainings am Kreuzeck bei Garmisch, konnten beide ihr Können
eindrucksvoll unter Beweis stellen. Mehrere in einem Lawinenkegel vergrabene
Personen wurden von dem Schäfermischling in kürzester Zeit gefunden. Auch
der Umgang mit dem Hubschrauber stellt für den dreijährigen Rüden keinerlei
Problem dar. Laut seinem Herrchen muss er regelrecht gebremst werden, um
nicht schon in den im Anflug befindlichen Hubschrauber zu springen. "Er
fliegt halt einfach zu gerne", so die Aussage von Mike Meder. Dass sich
beide auf ihren Lorbeeren ausruhen können, ist jetzt aber nicht der Fall.
Zusätzlich zu regelmäßigen Übungen während des Jahres muss die Prüfung mit
dem wöchentlichen Kurs jeden Winter wiederholt werden.

24.11.2013

Segen für zwei neue Bergwachteinsatzfahrzeuge

Rettungseinheiten zur Bergung von Menschen in Not bedürfen einer zeitgerechten Gerätschaft. Auf diese dürfen die Einsatzkräfte der Bergwacht Bad Feilnbach stolz sein. Mit einem feierlichen Segen durch Pfarrer Ernst Kögler wurden gleich zwei Fahrzeuge, ein „ATV – Quad“ und ein funkelnagelneu neues Rettungsfahrzeug vom Typ „VW-AMAROK“ offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bezug nehmend auf die miesen spätherbstlichen Bedingungen kam das segensreiche Nass nicht nur aus dem Weihwassergefäß sondern in gehöriger Menge auch vom Himmel auf die von Gitti Vogt mit Girlanden und Blumen aus dem Hause Klimt geschmückten Fahrzeuge. Das „ATV-Quad“ hat nach Angaben von Bereitschaftsleiter Matthias Eggersberger seine Bewährungsproben bei vielen Einsätzen in diesem Jahr mit Bravour bestanden. Es zeichnet sich insbesondere durch seine Wendigkeit mit vielen Vorteilen auf dem Gebiet der Landrettung im unwegsamen Gelände, z.B. Sterntaler Filze oder Bergregion. Im Sommer allradbereift und im Winter mit Kettenantrieb ausgestattet bietet es Platz für drei Personen. Der VW-AMAROK, ebenfalls ein Fahrzeug mit Allradantrieb ist nach neuestem Stand der Technik ausgestattet. Dazu gehört eine neuzeitliche Funkanlage sowie ein fest eingebaute Trage. Besonders notwendig und aus eigenen Mitteln finanziert, befindet sich eine starke Seilwinde am Bug des Fahrzeuges.


(text & fotos P. Strim)

mehr Fotos der Fahrzeugweihe unter "Bilder"

12.08.2013

Waldbrand am Breitenstein. Gemeinschaftsübung der Feuerwehr und der Bergwacht

Bad Feilnbach. In letzter Zeit häufen sich Einsätze wegen Waldbränden in den
hiesigen Bergregionen. Das war Anlass für die Feuerwehr Bad Feilnbach in
Zusammenarbeit mit der Bergwacht Bad Feilnbach am Montag Abend eine
Gemeinschaftsübung am Breitenstein durch zu führen.

Als Szenario wurde von einigen Glutnestern und Brandherden an der Nordseite
des Breitenstein oberhalb einer Forststraße ausgegangen. Hauptthema der
Übung war die Sicherheit der Einsatzkräfte und den Transport des benötigten
Gerätes sicher zu stellen. So wurden von der Bergwacht Seilgeländer
aufgebaut an denen sich alle Helfer absturzsicher bewegen konnten. Der
Transport der Löschmittel wurde teils in Gemeinschaftsarbeit bewältigt, was
in dem steilen Gelände eine zeit- und kraftraubende Angelegenheit
darstellte. Von der Bergwacht musste noch ein "verletzter" Feuerwehrmann
versorgt werden, bevor die Übung bei einer Abschlussbesprechung in der
Wirtsalm beendet wurde.

Noch auf der Anfahrt zur Übung mussten Rettungskräfte der Bergwacht zu einem
Einsatz an die Farrenpoint abrücken. An einer Weidepeitsche im Bereich der
Walchalm war, wieder einmal, ein Mountainbiker gestürzt. Der 26-Jährige
Rosenheimer fuhr von der Schuhbräualm Richtung Kutterling. Da er die
Weidepeitsche, die bei der Durchfahrt automatisch öffnet, als starres
Hindernis deutete, verbremste er sich und stürzte. Zum Glück für den Biker,
der alleine unterwegs war, setzte ein Senner, der den Vorfall beobachtet
hatte, sofort den Notruf ab. Der Radler musste mit schwersten Verletzungen
nach der Erstversorgung mit dem Hubschrauber mittels Seilwinde geborgen und
ins Krankenhaus Harlaching geflogen werden. Die Unfallaufnahme erfolgte
durch die Polizei Brannenburg.

21.07.2013

Drittes Gnaier Dorffest

Bei schönstem Sommerwetter konnten die Bad Feilnbacher
Bergwachtler am Wochenende ihr "Gnaier Dorffest" feiern.

Zahlreiche Besucher ließen sich am Samstag das Kesselfleisch und Ochsenfleich am Vorplatz des Bergwachthauses schmecken.

Am Sonntag kamen auch die Kinder auf ihre Kosten.
Sie konnten sich in der Hüpfburg und an der Kletterwand austoben.

Dass unter den Bergwachtlern besonders geschickte Bedienungen eingesetzt waren, sah man auf der Slackline, wo mit Bier und Brotzeit auf dem dünnen Seil getanzt wurde.

Auch die Trachtler und die Feilnbacher und Litzldorfer Musikkapelle trugen zum Erfolg des Festes bei. Sie besuchten auf der Heimfahrt vom Gaufest noch schnell ihre Feilnbacher Bergwacht.

 

20.04.2013

"Falsch verbunden ? " 

Jugendgruppe der Bergwacht Bad Feilnbach absolviert Erste Hilfe Kurs

 Obwohl, wie auf dem Gruppenbild zu sehen, einige
Jugendgruppler der Bad Feilnbacher Bergwacht "falsch verbunden" waren, haben
doch alle den Erste Hilfe Kurs ohne Probleme bestanden. Die Gruppe war mit
Ausbilder Jürgen Wimmer (li.) und den Gruppenleitern Lisa Michalke und Anian
Köllmeier (re.) für zwei Tage auf der Bergwachthütte und konnte dort
ungestört üben und die Prüfungen ablegen. Ein erster Schritt in der langen
Ausbildung eines Bergwachtlers ist damit getan. Interesse an der
Jugendgruppe ? Infos unter www.bergwacht-bayern.org/bad_feilnbach .

15.03.2013

Führungswechsel bei der Bergwacht Bad Feilnbach

Nach 12 Jahren Tätigkeit stellte Thomas Meder sein Amt als Bereitschaftsleiter der Bergwacht Bad Feilnbach zur Verfügung.
Im Rahmen der turnusgemäßen Neuwahlen wurde bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung Matthias Eggersberger als sein Nachfolger gewählt.
Der 30-jährige, Vater von zwei kleinen Töchtern, war schon mit zwölf Jahren in der Jugendgruppe der Bergwacht, deren Leitung er dann später selbst übernahm. Als aktiver Einsatzleiter kennt er das Tagesgeschäft der Bergwacht bestens.

Der scheidende Bereitschaftsleiter sicherte bei der Amtsübergabe weiterhin seine Unterstützung zu.

Die Neue Vorstandschaft der Bergwacht Bad Feilnbach.

Sellvertretender Bereitschaftsleiter Martin Braun, Bereitschaftsleiter Matthias "Hias" Eggersberger und Kassier Anderl Kirner (v.l)

15.03.2013

50 Jahre aktiv bei der Bergwacht

Im Rahmen der Jahresversammlung der Bergwacht Bad Feilnbach
durfte der scheidende Bereitschaftsleiter Thomas Meder (Bild re.) als eine
seiner letzten Amtshandlungen eine erfreuliche Ehrung vornehmen. Wast
Kirner, langjähriger Bereitschaftsleiter, Naturschutzausbilder und aktive
Einsatzkraft, blickt auf eine über 50-Jährige Zugehörigkeit zur Bereitschaft
zurück. Als Anerkennung für seine unermüdliche Tätigkeit für die
Bereitschaft erhielt er das goldene Ehrenzeichen der Bergwacht Bayern und
die dazugehörige Urkunde, unterzeichnet vom Vorsitzenden der Bergwacht
Bayern, Alois Glück. Die Feilnbacher Bergwachtler überreichten als Präsent
noch ein Fernglas, mit dem er jetzt auch mal ganz gemütlich aus der Ferne in
die heimischen Berge schauen kann.

Sommerübung am Lechnerköpfl mit anschließdendem Einsatz

30.09.2012

" Zwei Verletzte nach Absturz im Gebiet Lechnerköpfl / Hochsalwand " ... so lautete die Einsatzmeldung der diesjährigen Sommerübung der Bergwacht Bad Feilnbach.
Nachdem die beiden Verletzten unterhalb des Gipfels des Lechnerköpfl aufgefunden wurden, erfolgte die Bergung der beiden. Da diese sich in steilem, unwegsamen Gelände befanden, wurde zur Eigensicherung der Helfer erstmal ein Seilgeländer aufgebaut.

Da bei dem ersten Verletzen nur eine Armverletzung festgestellt wurde, konnte dieser schnell geborgen werden und den Weg zum Rettungsfahrzeug selbständig zurücklegen. Bei dem Mädchen hingegen musste die Bergung aufgrund einer Beinverletzung mittels Gebirgstrage erfolgen. Nachdem die Verletzte darin mit einem Statikseil  zum Gipfel hinaufgezogen und anschließend bis zum Sattel zwischen Lechnerköpfl und Hochsalwand wieder abgelassen wurde ging es mit dem Einrad bis zum Geländefahrzeug.

Auch im Ernstfall hätte eine Bergung an diesem Tag so ausgesehen, da wegen des dichten Nebels der Einsatz eines Hubschraubers nicht möglich gewesen wäre.


Aus der Brotzeit am Ende der Übung auf die sich die meisten schon gefreut hatten, wurde allerdings erstmal nichts.Noch während die Übungseinsatztruppe auf dem Weg zurück zum Geländefahrzeug war, wurde ein richtiger Einsatz gemeldet. Zwei Wanderer aus München hatten sich am Farrenpoint verstiegen und waren aufgrund des Nebels in einem so steilem Gelände gelandet, dass sie weder vor noch zurück konnten. Da die beiden per Handy erreichbar waren und die Koordinaten ihres Standpunktes durchgeben konnten, konnten sie relativ bald am Rande des "Brechs" gefunden und von den Bergwachtlern geborgen werden. Verletzt hatte sich zum Glück niemand.

Zuletzt noch vielen Dank and die freiwilligen "Opfer", alle Teilnehmer und vor allem dem Organisator dieser gelungenen Übung!

 

22.07.2012

Beste Stimmung bei Regen und Sonnenschein - zweites Gnaier Dorffest

Bad Feilnbach(pes)-In diesem Jahr Feste zu organisieren und diese erfolgreich über die Bühne bringen ist angesichts der Wetterkapriolen eine wahre Kunst. Dies gelang dennoch mal im Zelt mal unter freiem Himmel der Bergwacht Bad Feilnbach mit ihren „Gnaier Dorffest“. Obgleich am Eröffnungsabend Petrus mit seinem Gieswerkzeug ein bestens organisiertes Fest verwässerte ließen sich zahlreiche Gäste nicht entmutigen bestens beschirmt deftiges und herrlich duftendes Kesselfleisch schmecken zu lassen. Die Beilage in musikalischer Form servierte das Quintett der Musikkapelle Bad Feilnbach.

Mehr Einsehen mit den ehrenamtlich engagierten Helfern unter Federführung von Tom Meder hatte der Himmel am darauffolgenden Sonntag. Kesselfrische Weißwürste, Spezialitäten vom Grill, ein reichhaltiges Sortiment an selbstgebackenen Kuchen mit einer Portion Kaffee  lohnten sich für viele Besucher, überwiegend aus Bad Feilnbach  und näheren Umgebung am Bergwachtshaus an der Wendelsteinstraße Halt zu machen. Weitere Zuckerl in den Nachmittagsstunden waren stimmungsvolle Weisen der Litzldorfer Musi sowie am frühen Abend eine noch unbekannte Unterhaltungsbesetzung aus Kematen.

Während zahlreiche Gäste eines unbeschwerten Nachmittags an den Biergarnituren bei herrlichem Sommerwetter erfreuten, nutzten junge Gäste und vielleicht künftige Mitglieder der ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte zur Rettung und Bergung, mit reichlich Mut an der hauseigenen steilen Kletter- und Übungswand ihre Kraxelkünste unter Beweis zu stellen. Wer sich unter den Allerjüngsten noch nicht unter Anleitung und Sicherung bestens geschulter Jungbergwachtler noch nicht ins Klettergeschirr traute, konnte nach Herzenslust im Hüpfeinsatzwagen des BRK Rosenheim gekonnte Sprünge wagen. Zur Prüfung des eigenen Gleichgewichtsvermögens hatten die Bad Feilnbacher Bergwachtler einen „Slakeline-Gurt“ gespannt.

Wie Meder und seine engeren Vorstandsmitglieder betonten, habe die gute Besucherzahl dieses „Gnaier Dorffest“ den wertschätzenden Charakter der unverzichtbaren Leistungen der Bergwacht in der Kommune gezeigt. 

Neben der Veranstaltung kam es noch zu einem ungewöhnlichen Einsatz.  Ein Nachbar am Bergwachthaus hatte sich aus seiner Wohnung ausgesperrt. Die Bergwacht leistete sofort Hilfe. Ein Bergwachtler kletterte über ein offenes Dachfenster in dessen Wohnung und öffnete mit dem in der Wohnung von innen steckenden Schlüssel.

 

P. Strim

20.07.2012

Hubschrauberübung im Wirtsalmgebiet


Bad Feilnbach. Mitglieder der Bergwachten Oberaudorf, Brannenburg und Bad
Feilnbach hatten am Freitag die Gelegenheit mit einem Hubschrauber der
Bundeswehr im Wirtsalmgebiet bei Bad Feilnbach eine Übung durchzuführen.
Durch die Besatzung des Hubschraubers vom LTG 61 aus Penzberg wurden dabei
Einsatzkräfte der Bergwacht an verschiedenen Stationen mit der Seilwinde
abgesetzt. Nach der Aufnahme von angenommenen Verletzten erfolgte der
Rücktransport zur Wirtsalm. Spektakulärste Station bei der Übung war der
Gipfel des "Rührkübels", einer markanten Felsnadel am Breitenstein. Die
Übung zeigte auch wieder einmal, dass der Hubschrauber in der Bergrettung
zwar eines der wichtigsten Rettungsmittel ist, aber dass es für die
Luftrettung auch Grenzen gibt. Eine der Stationen musste wegen einfallenden
Nebels zu Fuß verlassen werden. Ein Patient hätte von dort somit auf dem
Landweg abtransportiert werden müsse

04.03.2012

Ergebnisliste Skirennen Tregleralm

Merce an die Zeitstopper Pauli und Tom P.

Klasse: Allgemein

Platz

Name

Zeit 1

Zeit 2

Gesamt

1

Tom Kirner

14:78

14:13

28:91

2

Tom Meder

15:28

14:85

30:26

3

Hias Eggersberger

16:06

14:87

30:93

4

Mane Engelsberger

16:19

15:00

31:19

5

Martin Braun

15:84

16:28

32:12

Klasse: Senioren

Platz

Name

Zeit 1

Zeit 2

Gesamt

1

Wast Kirner          

17:28

17:63

34:91

Klasse: Kinder

Platz

Name

Zeit 1

Zeit 2

Gesamt

1

Tobi                  

16:41

16:54

32:95

Klasse: Damen

Platz

Name

Zeit 1

Zeit 2

Gesamt

1

Margit

16:49

15:44

31:93

2

Maria Engelsberger

16:50

15:44

32:03

Klasse: Jugend Weiblich

Platz

Name

Zeit 1

Zeit 2

Gesamt

1

Moni Engelsberger

15:63

14:63

30:26

2

Uschi Engelsberger

15:75

14:88

30:63

3

Anna Engelsberger

16:16

14:97

31:13

Klasse: Jugend Männlich

Platz

Name

Zeit 1

Zeit 2

Gesamt

1

Philip Breitkopf

16:84

16:38

33:22

2

Anderl Laböck

17:28

16:31

33:59

 Gesamtwertung

 

Platz

Name

Zeit

01

Tom Kirner

28:91

02

Tom Meder

30:13

03

Moni Engelsberger

30:26

04

Uschi Engelsberger

30:63

05

Hias Eggersberger

30:93

06

Anna Engelsberger

31:13

07

Mane Engelsberger

31:19

08

Margit

31:93

09

Maria Engelsberger

32:03

10

Martin Braun

32:12

11

Tobi

32:95

12

Philip Breitkopf

33:22

13

Anderl Laböck

33:59

14

Wast Kirner

34:91

30.01.2012

neues Mitglied für die Bergwacht Bad Feilnbach

Bad Feilnbach. Das neue vierbeinige Mitglied in den Reihen der Bergwacht Bad Feilnbach hat vor Kurzem die Prüfung zum Lawinenhund bestanden. Bei der Prüfungswoche im Kreuzeckgebiet bei Garmisch-Partenkirchen absolvierte er alle Aufgaben mit großem Erfolg. Ob bei der Suche nach Verschütteten oder beim Abseilen aus dem Hubschrauber überzeugte der Schäfermischling an allen Stationen.

Auch die bereits im Sommer absolvierte Prüfung bei der Flächensuche waren für den zweijährigen Rüden kein Problem. Mit seinem "Herrchen", Mike Meder, war er inzwischen schon bei mehreren Vermisstensuchen und auch beim Lawinenabgang am Wildalpjoch vergangene Woche im Einsatz.

Mike und Spike: ein gutes Team, das ab sofort für die Bergwacht Bad Feilnbach und die Lawinenhundestaffel der Bergwacht Bayern einsatzklar ist.

17.12.2011

Ehrungen für verdiente Bergretter


Bad Feilnbach. Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Bergwacht Bad Feilnbach
durfte Bereitschaftsleiter Thomas Meder drei seiner Bergwachkameraden
Ehrungen für über 10-Jährige und für 25-Jährige Mitgliedschaften
überreichen. So wurde Thomas Bernlochner (li.) der Ehrenkrug der
Bereitschaft überreicht. Die silberne Ehrennadel der Bergwacht Bayern
erhielten für 25-Jährigen aktiven Dienst Thomas Kirner (re.) und Peter
Wendlinger (2. v.li.).

Seilbahnübung am Sudelfeld

Sudelfeld - Die Evakuierung eines Sessellifts übten mehrere Rettungsorganisationen am Samstag im Sudelfeldgebiet.

Die Übung hatte durchaus Realitätsbezug. Im Januar dieses Jahres war es, da hatte wegen einer defekten Sicherung ein mehrstündiger Stromausfall die Kitzlahner Sesselbahn im Sudelfeld-Gebiet lahmgelegt. 280 Skifahrer musste damals evakuiert werden. Genau dieses Szenario war am Samstag auch Gegenstand einer gemeinsamen Übung des Liftbetreibers, der Bergwachten Bayrischzell, Brannenburg, Feilnbach, Hausham und München sowie des Technischen Hilfswerks (THW) Miesbach. Während die Skifahrer im Januar allerdings per Rückwärtsgang zurück in die Talstation befördert wurden, lag der Schwerpunkt diesmal auf der Bergung mittels Seilfahrgerät und Bergestange. Binnen zwei Stunden konnten bei der Übung nach Angaben des THW alle Personen aus dem Sessellift gerettet werden


- miesbacher Merkur 31.10.11 -

"Hilferufe aus der Südwand"

Bad Feilnbach. Die Südwand des Breitensteins war Ziel der Saisonabschlussübung der Bergwacht Bad Feilnbach. Zwei Mädchen hatten sich verstiegen, eine der beiden war schwer verletzt, so die Übungsannahme. Nach der Ortung im unübersichtlichen Felsgelände erfolgte die Bergung der Verletzten mit der Gebirgstrage, die mit einem Statikseil mehr als 100 Meter abgelassen werden musste. Mit dem Einrad ging es auf dem folgenden schmalen Weg dann weiter bis zum Geländefahrzeug. Im Ernstfall wäre für die Bergung natürlich ein Hubschrauber mit Seilwinde zum Einsatz gekommen. Da aber nicht immer Flugwetter herrscht, müssen auch diese Zeit- und Personalaufwändigen Bergemethoden regelmäßig geübt werden.

03.10.2011

Gelungener Kletterausflug der Feilnbacher Bergwacht

Gerade noch vor dem großen Wetterumschwung konnten die
Feilnbacher Bergwachtler ihren zweitägigen Ausflug genießen. Bei herrlichem
Herbstwetter ging es in den Rofan, wo Bergtouren, Klettersteige und
Klettertouren auf dem Programm standen. Die (ersten beiden) Fotos zeigen die
Südwand des Rosskopfes, an dem ein schwieriger Klettersteig gemeistert
wurde. Dass dieser Klettersteig nicht ohne Gefahren ist, zeigte sich leider
zwei Tage nach der Begehung durch die Bergwachtler. Laut österreicherischen
Pressemeldungen verunglückte dort ein 35-Jähriger Deutscher tödlich.
Am zweiten Tag des Ausfluges ging es in die Plattenwände der Hochiss zum
Klettern. Dort konnten, wieder bei schönstem Wetter und angenehmen
Temperaturen, verschieden Touren geklettert werden. Nach einem erfrischenden
Bad im Achensee traf man sich mit den Daheimgebliebenen noch zum gemeinsamen
Abendessen.

16.07.2011

Erstes "Gnaier Dorffest" - ein voller Erfolg

Als voller Erfolg bestätigte sich das erste "Gnaier Dorffest" zu dem die Mitglieder der Bergwacht Bad Feilnbach eingeladen hatten. Sichtlich zufrieden zeigte sich Bereitschaftsleiter Thomas Meder, der an zwei Tagen auf überaus gefüllte Bierbänke vor dem Berwachthaus an der Wendelsteinstraße blicken konnte. Entsprechend alle Hände voll zu tun hatten Kameraden und Bedienungen, die vielen Gäste mit Speis und Trank zu versorgen. Vor allem am ersten Veranstaltungsabend verwöhnte Petrus mit angenehmen Temperaturen und regenfreiem Himmel die vielen Gäste, die sich zum deftigen Kesselfleisch und stimmungsvollen Klängen des Quintetts der Musikkapelle Bad Feilnbach vergnügliche Stunden gönnten.

Mit Nass von Oben dagegen gestaltete sich der sonntägliche Familiennachmittag. Trotz trüber und nasser Bedingungen ließen sich viele Besucher, darunter die Heimkehrer des Trachtenvereins GTEV "D´Jenbachtaler" Bad Feilnbach vom Gaufest in Burghausen, im Zelt, in der Bar oder im Kletterturm nieder.  

Bei dieser Gelegenheit durften Kinder unter Betreuung von Bergwachtmitgliedern sich angeseilt und gesichtert im Klettern üben. Verstärkerfrei und bestens gelaunt vermittelte das Duo der "Jochstub´n - Buam" die richtige Stimmung bei Kaffee  und selbstgebackenen Kuchen sowie Leckereien vom Grill.

Feiern und trotzdem für den Nächsten zur Stelle sein, wenn dieser in Not gerät, hat auch für die ehrenamtlichen Retter und Helfer der Bad Feilnbacher Bergwacht Priorität. Unauffällig und ohne die Besucher es spüren zu lassen, wurden einige Kameraden am Samstag Abend zu einem Einsatz gerufen, da eine Person vermisst wurde, welche aber schon bald darauf wieder auftauchte. .

Artikel: Peter Strim

 

 

 

08.04.2011

Besuch der ILS Rosenheim

Am Freitag den 08.04.2011 besuchte die Bergwacht Bad Feilnbach die integrierte Leitstelle (kurz ILS) in Rosenheim. 

Eugen Thierauf, stellvertretender Leiter der ILS Rosenheim informierte die Bergwachtler anhand einer Präsentation über die Struktur und den Aufgabenbereich der Leitstelle, welche für die Stadt Rosenheim sowie den Landkreis Rosenheim und Miesbach zuständig ist.

Nach der Präsentation wurde der Aufbau und die Funktion des Arbeitsplatzes eines ILS- Mitarbeiter vorgeführt. Zuerst wurde anhand eines Test-Einsatzes die Vorgehensweise bei einem Notruf, beginnend mit der Annahme des Gesprächs über die Verarbeitung der Informationen bis hin zur Alamierung der notwendigen Hilforganisationen, zu denen auch die Bergwacht gehört demonstriert. Anschließend durften die Mitglieder der Bergwacht den Live-Betrieb der ILS im Hauptraum bei der Bearbeitung realer Notrufe mitverfolgen.
Zum Schluss wurden dann noch die Technikräume der ILS besichtigt.

Die Bergwacht Bad Feilnbach bedankt sich nochmals für die interessante Führung!

 

Vortrag in Benediktbeuern

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) führt seit längerer Zeit im Kloster
Benediktbeuern Tagungen durch, bei denen u.a. die von ihr geförderten
Projekte vorgestellt werden. Im Rahmen dieser Tagungen hatte der
Bereitschaftsleiter der Bergwacht Bad Feilnbach im Jahre 2008 die
Möglichkeit, den von der DBU unterstützen Umbau der Bergwachthütte
vorzustellen. Wegen technischer Probleme am "Klosterbeamer" wurde der
Vortrag den Zuhörern damals "frei Hand" und in aller Kürze dargeboten. Da
einige Vorredner ihr Zeitkontingent bereits weit überschritten hatten,
konnte der Tageszeitplan damit gerettet werden. Für alle, die den
Gesamtvortrag noch immer vermissen, hier die Langversion zum Nachlesen:

 

 

Bergwachthütte Bad Feilnbach

 

Von der DBU gefördertes Abwasserprojekt oberhalb von Bad Feilnbach

Aktenzeichen: 17400/36, 17400/80 und 17400/83

Bad Feilnbach liegt am Fuße des Wendelsteins am südlichen Rand des Rosenheimer Beckens. Jeder der auf der Autobahn München-Salzburg in den Urlaub fährt kennt den Blick vom Irschenberg in dieses vom ehemaligen Inngletscher geformte Becken und auf den dahinter aufragenden Wendelstein mit seinem markanten Sendmasten am Gipfel. Den Bereich nördlich des Wendelsteins betreut die Bergwacht Bad Feilnbach als ihr Dienstgebiet. Bad Feilnbach selbst liegt nur auf 500 Meter Höhe. Die Hütte der Bergwacht liegt auf ca. 900 Meter unterhalb der Almwirtschaft „Tregleralm“.

Bereits im Jahre 1897 entstand die erste Elektrische Eisenbahn Bayerns von Bad Aibling nach Feilnbach, was dazu führte, dass der Tourismus in unserem Gebiet aufblühte. Die Bergwacht gründete sich im Jahr 1946. Mit der Eisenbahn kamen, gerade nach dem Krieg, zahlreiche Skifahrer in den Ort, um die Skiabfahrt von der Tregleralm zu befahren. Wegen der damaligen schlechten Ausrüstung kam es regelmäßig zu gebrochenen „Haxen“. Die Bergwacht Feilnbach (man war noch nicht zum „Bad“ erhoben worden) erwarb deshalb bereits 1952 eine Holzhütte, die sie in Einzelteilen an die Skiabfahrt trug und dort aufstellte. Im Jahr 1961 erfolgte am jetzigen Standort dann der Neubau einer gemauerten Hütte, die 1982 wegen gestiegener Mitgliederzahlen erweitert werden musste. Der Bau und die Erweiterung der Hütte konnten nur mit einfachsten Mitteln ausgeführt werden, da es, damals wie heute, am nötigen Kleingeld fehlte.

Inzwischen sind die Skiunfälle von Fahrradunfällen abgelöst worden. Mountainbikefahrer nutzen die schönen Forststraßen und Hohlgassen in diesem Gebiet. Aber nicht nur die Rettung Verunglückter, auch “Natur bewahren“ gehört zu den Aufgaben der Bergwacht.

Da an der Hütte Sanitäranlagen komplett fehlten, gab es seit langem die Überlegung eine Kläranlage zu bauen. Das bestehende „PC“ (Plumps-Klosett)  war, gerade bei Bergmessen mit zahlreichen Besuchern an der Hütte, unzumutbar. Auch die Lösung mit DIXI-Häuschen war nicht machbar, da beim Transport auf der steilen Forststraße doch einiges „auf der Strecke bleiben“ konnte. Bauliche Maßnahmen scheiterten an der Finanzierung, da der Einsatz von Spendengeldern absolut tabu war und nur für die Beschaffung von Rettungsmitteln dienen sollte. Somit war das Thema eigentlich gestorben.

Doch dann kam die DBU, wie Phönix aus der Asche – und der verloren geglaubte Traum einer Kläranlage war plötzlich wieder da.

Im Jahre 2002 hörte die Bereitschaftsleitung erstmals von der Möglichkeit der Förderung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Der ehemalige Bergwachtarzt der Bergwacht Penzberg, Herr Dr. Wehner, hatte die ersten Kontakte geknüpft und damit alles ins Rollen gebracht.

2003 sammelte man Ideen, wie man das Abwasserkonzept durchführen könnte. Von der Rohrleitung ins Tal bis zu einem geschlossenen System, einer „Ein-Kammer-Grube“ mit Funkgesteuerter Füllmengenanzeige, gab es mehrere Vorschläge. Der Bau einer Leitung scheiterte daran, da zu viele Grundstücke durchschnitten werden mussten und sich die Verhandlungen vermutlich jahrelang hingezogen hätten. Eine Grube mit einer einzelnen Kammer wäre zu schnell gefüllt gewesen und  hätte eine Unmenge an Leerungen nach sich gezogen.

Auf Grund der Tatsache, dass an der Hütte ganzjährig Wasser von einer nahen Quelle vorhanden ist, ein Stromanschluss besteht und die Zufahrt auf einem Forstweg die Entsorgung in der Kläranlage gewährleistet, fiel die Entscheidung zuletzt für eine Anlage „von der Stange“. Also eine im wohnbaulichen Außenbereich übliche Drei-Kammer-Grube mit nachgeschaltetem Pflanzenbeet. Dass eine solche Anlage auch an einer Berghütte reibungslos arbeiten kann, bestätigen die bisherigen Messergebnisse.

Bereits 2003 erneuerte man deshalb die bestehende eigene Quellfassung, um sicher zu gehen, dass auch genügend Wasser für die geplanten Spültoiletten zur Verfügung stehen würde. Die Kosten von über 1000 Euro übernahm die DBU leider nicht, da hier bereits vor Genehmigung der Maßnahme gegraben wurde. Ohne diese Vorarbeit wäre eine Umsetzung des Projekts aber unmöglich gewesen.: kein Wasser, keine Spülung. 

2004 ging es endlich los. Von der DBU war der Maßnahmenbeginn genehmigt worden.

Bei geplanten Gesamtkosten von 87.687.- € wurde eine Fördersumme von 57.197.- € zugesichert. Der zu erbringende Eigenanteil belief sich auf 30.490.- € und wurde beinahe ausschließlich durch Eigenleistung bestritten.

Dipl. Ing. (FH) Thomas Beierl, Bad Feilnbach, anerkannter privater Sachverständiger in der Wasserwirtschaft, erstellte ein wasserrechtliches Gutachten. Die wasserrechtliche Erlaubnis erteilte das Landratsamt Rosenheim. Der von Architekt Marcus Moser, Bad Aibling, gefertigte Bauplan war ohne Probleme durch die Gemeinde Bad Feilnbach genehmigt worden.

Mit den eigentlichen Arbeiten konnte nun begonnen werden. Der Baggerbetrieb Konrad Antretter, Litzldorf, setzte eine  Wasserreserve mit  3000 Liter Fassungsvermögen, verlegte die Wasserleitung frostsicher, nahm den Aushub für den Hüttenanbau, die Baustellenzufahrt und den Klärteich vor. Notwendige Abrissarbeiten am Altbau erledigte man in Eigenregie, genau so wie das Betonieren der Bodenplatte. Der gut isolierte Dachstuhl und die Seitenwände des OG wurden in Fertigteilen in der Zimmerei Schnitzenbaumer, Bad Feilnbach, zum Teil ebenfalls in Eigenleistung zusammengebaut. Befreundete Landwirte mit ihren Schleppern und der ehemalige Bereitschaftsleiter Wast Kirner, stellvertretender Bauhofleiter der Gemeinde Bad Feilnbach, mit einem Unimog der Gemeinde, übernahmen den schwierigen Transport der tonnenschweren Teile zur Hütte. Das Aufstellen der Teile mit einem kleinen Kran erforderte äußerste Vorsicht und Präzision von allen Beteiligten.

Nach dem Fertigstellen des Rohbaus wurde der Klärteich angelegt. Die Fa. Bernd Unterholzer, Traunreut-Hörpolding, installierte eine „vollbiologische Kläranlage,
Typ Pflanzenkläranlage Vertikalbeschicker, System Chiemgau HH 05.1, für 4 Einwohnerwerte“. Das Setzen der  Drei-Kammer-Ausfaulgrube mit nachfolgendem Schwallbeschicker für das Kiesbeet übernahm wieder die Fa. Antretter; ebenso das setzen des Sickerschachtes für das gereinigte Abwasser. Auch dabei konnten durch Eigenleistung erhebliche Mittel eingespart werden. Weiter konnte man die Toilette der „alten Bergwachthütte“, die seit Jahren verpachtet ist, mittels Pumpen an die neue Anlage anschließen. Die Fa. Reinhard Hackl, Bad Feilnbach, installierte die Sanitäreinrichtungen.

Mit dem neuen Dachstuhl und den Seitenwänden des OG konnte endlich auch die Umsetzung des Brandschutzes realisiert werden. In der alten Hütte konnte man sich im Schlafraum nur kriechend fortbewegen. Jetzt ist der Kniestock über einen Meter hoch und eine Fluchttreppe ist an der Außenwand angebracht. Auch eine komfortable  Innentreppe ist jetzt eingebaut; man muss nicht mehr über Deckendurchbrüche und Leitern nach unten klettern. Weiter sorgen mehrere Brandmelder für Sicherheit im Brandfall.

Zahlreiche kleinere und größere erst während der Bauphase auftretende Probleme führten dazu, dass der geplante Finanzierungsrahmen nicht eingehalten werden konnte. So kam bei den Baggerarbeiten  unvorhergesehen felsiger Untergrund zum Vorschein. Die Firma musste Bohrmeißel einsetzen. Der alte Kamin in der Hütte konnte nicht einfach verlängert werden, sondern musste  ganz erneuert werden. Dadurch passten auch die Anschlüsse der Holzöfen nicht mehr. Auch brauchten die beteiligten Firmen durch die Anfahrten zur Hütte mehr Zeit als vorgesehen. Außerdem setzte sich der frisch aufgefüllte Boden vor der Ausfaulgrube, so dass die Abwasserrohre abgedrückt wurden. Es war wieder einmal „Graben von Gruben“ angesagt.

Doch auch hier stand die DBU sofort wieder parat und erhöhte im Jahr 2005 die Fördersumme um 16.380.- € durch eine Nachbewilligung von Fördermitteln. Der zusätzliche Eigenanteil von 8.820.- € konnte problemlos durch Eigenleistung eingebracht werden. Die Bergwachtler werkelten in ihrer Freizeit „wie die Wilden“.

So half man auch tatkräftig beim Innenausbau der Hütte mit, welchen die Schreinerei Thomas Pichler, Bad Feilnbach, federführend übernahm. Durch den Anbau des Toilettentraktes mussten Fenster versetzt werden. Das führte wiederum dazu, dass auch die Wandvertäfelung erneuert werden musste. Hierbei ergab sich auch die Gelegenheit, die Außenwände und Zwischenwände besser zu isolieren.  Auch bei der Elektroinstallation durch die Fa. Bernhard Pichler, Derndorf, konnte geholfen werden. Der Elektriker brachte die Frostwächter für den Bereich der Toiletten an, so dass diese ganzjährig nutzbar sind. Der Rest der Hütte ist aus Gründen der Energieersparnis  nicht geheizt und somit auch nicht frostsicher. Bei einem Aufenthalt in der Hütte stehen die vorgenannten Holzöfen zur Verfügung.

Als zusätzliche Wärmequelle konnten von der evangelischen Kirche in Miesbach drei Solarlüfter übernommen und an der südlichen Außenwand angebracht werden. Bei Sonne entsteht in den Platten warme Luft, die ein mittels Solarmodul betriebener Lüfter direkt ins Hütteninnere bläst. Im Winter kann hierdurch Energie beim Betrieb der Frostwächter eingespart werden. Bei hochstehender Sonne in den Sommermonaten sind die Flächen der Lüfter teils im Schatten des Vordaches. Die Lüfter werden aber trotzdem betrieben und sorgen immer für einen Luftaustausch in der Hütte. Das führt dazu, dass der modrige Geruch, der früher bei längerem Leerstehen der Hütte entstand, nicht mehr auftritt. Die Lüfter der Fa. Grammer Solar-Technik, Amberg,  installierte die Fa. Elektro Pichler, Bad Feilnbach.

Im Laufe des Jahres 2006 waren die Arbeiten dann großteils abgeschlossen. Bei einer großen Einweihungsfeier im September konnten sich  400 Besucher über die Umbaumaßnahmen informieren.

Seit 2007 muss die neue Abwasseranlage jetzt monatlich ihre Reinigungskraft unter Beweis stellen. Durch eine weitere Bewilligung von Mitteln seitens der DBU können mit dieser sogenannten Begleitung des Projekts die Analyse von Wasserproben, regelmäßige Untersuchungen durch Gutachter und den Anlagenhersteller, sowie die entsprechende Dokumentation finanziert werden. Die DBU stellte hierzu nochmals eine Fördersumme von 4.150.- € (Eigenanteil 2.235.- €) zur Verfügung.

Fazit: Die Umsetzung des Projekts führte zu absolut sauberem Abwasser, das in Hüttennähe versickern kann. Die Brandschutzmaßnahmen wurden optimiert. Der verwendete Baustoff Holz bei den Baumaßnahmen, die Vergabe von Arbeiten an heimische Firmen und die zusätzliche Heizung mittels Solar-Luft-Kollektoren muss hinsichtlich der viel diskutierten CO2-Verminderung hervorgehoben werden.

Abschließend darf ich mich bei meinen Bergwachtlern für ihren Einsatz und die Arbeit beim Umbau der Hütte bedanken. Es wurden über 3000 Arbeitsstunden geleistet. Die Befürchtung, dass es während der Bauphase zu Zwistigkeiten kommen könnte, da einer mehr und der andere weniger Zeit für das Projekt aufbringen konnte, trat nicht ein. Alle sind stolz darauf, was in gemeinschaftlicher Arbeit auf die Füße gestellt wurde. Der Erfolg ist inzwischen auch an den gestiegenen Übernachtungszahlen messbar.

Im Namen der ganzen Bergwacht Bad Feilnbach darf ich mich aber besonders bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt bedanken. Ohne die finanzielle Unterstützung wäre die Realisierung des Projekts unmöglich gewesen. Mein Dank gilt dabei Herrn Dr. Ing. E.h. Fritz Brickwedde und natürlich meinem „persönlichen Sachbearbeiter“, Herrn Franz Peter Heidenreich, den ich mit meinen Fragen und Unsicherheiten oftmals belästigen musste.

Thomas Meder

Bergwachtbereitschaft Bad Feilnbach

Wendelsteinstraße 42

83075 Bad Feilnbach

DBU unterstützt Abwasserprojekt der Bergwacht Bad Feilnbach

Dank der Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) war es der Bergwacht Bad Feilnbach möglich, an ihrer Berghütte unterhalb der Tregleralm vor einigen Jahren eine moderne Kleinkläranlage zu errichten. Im Rahmen der Baumaßnahmen konnten auch hinsichtlich des Brandschutzes und der Wärmedämmung erhebliche Verbesserungen erreicht werden.
 
Das Abwasserprojekt wurde jetzt drei Jahre lang durch regelmäßige Probennahmen begleitet. Fazit: die Anlage arbeitet einwandfrei; die Qualität des Abwassers ist hervorragend und es kann bedenkenlos zur Versickerung gebracht werden.
 
Die Bergwacht Bad Feilnbach bedankt sich nochmals ausdrücklich bei der DBU für die Förderung des Projektes und bei der Gemeinde Bad Feilnbach sowie deren Mitarbeiteren der Klärnalage für die Unterstützung bei der Untersuchung der Wasserproben.

Thomas Meder
 
Aus beiliegeden Tabellen sind die Messergebnisse ersichtlich:

 
 

Auswertung Ablauf Pflanzenkläranlage bei der Bergwachthütte, Fl. Nr. 774, Gemarkung Wiechs, Gemeinde Bad Feilnbach

2007 / 2008

Datum

25.05.2007

24.07.2007

09.10.2007

21.11.2007

08.01.2008

18.02.2008

07.03.2008

24.04.2008

19.05.2008

26.06.2008

Uhrzeit

11:30

13:00

11:00

10:30

 

11:00

14:30

15:00

15:15

15:30

BSB5        mg/l

1,6

0,84

1,44

0,32

0,92

1,04

1,08

1,16

2,3

0,32

CSB        mg/l

9,2

5,7

17,4

6,11

7,81

5,9

3,55

3,35

6,21

7,51

P ges.     mg/l

0,61

1,57

0,93

1,4

0,94

0,76

0,671

0,543

0,497

0,267

NH4 - N   mg/l

0,58

0,007

2,76

0,51

2,83

0,02

0,054

0,122

0,003

0,015

Trübung

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

 

 

NO3-N 5,37mg/l

NO3-N 17,9mg/l

NO3-N 2,57mg/l

NO3-N 6,13mg/l

NO3-N 4,74mg/l

NO3N 7,22mg/l

NO3N 2,06mg/l

NO3N 1,89mg/l

NO3N 4,67mg/l

Auswertender

Franck

Franck

Bauer

Bauer

Franck

Eder

Bauer

Eder

Franck

Franck

Probennahmeart:

Nicht abgesetzte, homogenisierte qualifietierte Stichprobe.

Auswertung:

BSB5 nach DIN

CSB, P ges. u. NH4 - N mit Küvettentest von Dr. Lange 

 

2008 / 2009

Datum

29.07.2008

31.08.2008

29.09.2008

14.10.2008

27.11.2008

21.01.2009

23.03.2009

27.04.2009

06.05.2009

23.06.2009

Uhrzeit

15:15

18:00

18:00

14:45

14:30

15:30

10:00

14:00

13:45

09:30

BSB5        mg/l

0,64

1,04

1,72

3,86

0,12

6,32

2,52

1,68

3,84

1,5

CSB        mg/l

6,67

30

14,5

17,7

7,48

15,8

5,46

12,7

6,55

7,88

P ges.     mg/l

0,2

0,37

0,81

0,604

0,45

0,678

0,623

0,894

0,813

0,639

NH4 - N   mg/l

0,008

2,48

1,78

2,42

1,66

1,46

0,971

2,15

0,198

0,12

Trübung

Glasklar

Glasklar

Glasklar

leicht Eintrübung

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

NO3-N     mg/l

0,139

1,35

2,48

1,07

1,96

4,39

2,95

4,67

1,48

1,07

Auswertender

Bauer

Franck

Bauer

Eder

Bauer

Franck

Franck

Bauer

Eder

Franck

Probennahmeart:

Nicht abgesetzte, homogenisierte qualifietierte Stichprobe.

Auswertung:

BSB5 nach DIN

CSB, P ges. u. NH4 - N mit Küvettentest von Dr. Lange 

 

2009 / 2010

Datum

26.08.2009

16.09.2009

07.10.2009

06.11.2009

24.01.2010

25.02.2010

25.03.2010

26.04.2010

18.05.2010

28.07.2010

30.08.2010

20.09.2010

24.10.2010

16.11.2010

Uhrzeit

09:00

10:30

11:00

11:00

11:00

17:30

09:30

14:30

09:45

09:30

09:15

14:30

16:00

03:36

BSB5        mg/l

0,25

0,4

1,6

 

2,08

0,92

2,04

0,2

0,43

0,92

0,68

5,84

0,82

0,12

CSB        mg/l

4,32

4,84

6,74

6,75

7,84

10,2

4,9

5,75

6,78

5,53

7,88

19,1

8,68

6,38

P ges.     mg/l

0,585

0,593

1,13

1,36

1,12

0,69

0,534

0,695

1,05

0,532

0,592

0,661

0,852

0,976

NH4 - N   mg/l

0,038

0,413

0,16

1,13

2,09

1,04

0,107

0,022

0,069

0,03

0,359

0,353

1,31

0,032

Trübung

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

Glasklar

NO3-N    mg/l

2,49

8,32

10,3

17,5

12,6

2,87

3,09

3,78

9,89

0,189

10

2,3

15,8

13,6

Auswertender

Bauer

Eder

Eder

Bauer

Franck

Bauer

Eder

Franck

Franck

Bauer

Franck

Bauer

Franck

Bauer

Probennahmeart:

Nicht abgesetzte, homogenisierte qualifizierte Stichprobe.

Auswertung:

BSB5 nach DIN

CSB, P ges. u. NH4 - N mit Küvettentest von Dr. Lange 

BSB5 Blindprobe zweimal zuviel Zerung am 06.11.09

 

 

26.09.2010

Sportlicher Ausflug

Bad Feilnbach. Der Familienausflug der Feilnbacher Bergwacht war in diesem
Jahr recht sportlich geprägt. Am Vormittag stand der Besuch des neuen
Waldseilgartens in Oberaudorf auf dem Programm. Nicht nur die Kinder hatten
beim Balancieren in den Baumgipfeln und am "Flying Fox" ihren Spaß. Am
Nachmittag wurde am Samerberg dann noch der Bergwachtmeister im "Bauerngolf"
ermittelt. Auch bei diesem nicht ganz ernst zu nehmenden Golfturnier war der
Spaßfaktor das wichtigste. Alles in allem ein gelungener Ausflug zu
regionalen Attraktionen. Übrigens: Bergwachtbauerngolfmeister wurde Peter
Wendlinger.


Thomas Meder

19.09.2010

Bergmesse der Bergwacht Bad Feilnbach

Bad Feilnbach. Zahlreiche Gläubige fanden sich am vorletzten Sonntag im
September zur Bergmesse an der Hütte der Bergwacht Bad Feilnbach unterhalb
der Tregleralm ein. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen
zelebrierte diesmal Pfarrer Ernst Kögler aus Bad Feilnbach die Messe, die
wieder von einer Instrumentalbesetzung des Ismael-Chores musikalisch umrahmt
wurde.

19.06.2010

Sonnwendfeuer unter Regenschauer

"Angezündet wird das Feuer allemal!" lautete die Devise von Thomas Meder, Leiter der Bergwacht Bad Feilnbach vor dem großen Holzhaufen unterhalb der Tregleralm. Eigentlich hätte es eine herrliche Sonnwendfeier am beliebten Berggasthof werden sollen. Wie schon im letzten Jahr aber hatte sich Petrus gegen den Veranstalter entschieden und bescherte ihm dafür heftige Regengüsse und ließ die Feier buchstäblich ins Wasser fallen. Mit reichlich Engagement und Inititative beherzter Mitglieder gelang es trotz der Nässe ein Feuer anzufachen, das von einigen beschrimten Besucher der Tregleralm betrachtet wurde.


OVB 21.6.2010

28.02.2010

Lawinenübung der Bergwachtbereitschaft

Zur Vorbereitung auf die Bergwachtprüfung verbrachten die Anwärter der Bergwacht

Bad Feilnbach zusammen mit ihren Ausbildern ein Wochenende auf der Sticklalm im Pinzgau.

 

Die günstige Schneelage machte es möglich, wichtige Kenntnisse zum Thema

„Lawinenrettung“ in Theorie und Praxis zu erwerben.

 

Entsprechend den Ausbildungsrichtlinien der Bergwacht Bayern wurde neben der Verschüttetensuche mit modernen Ortungsgeräten (RECCO) auch die Kameradenrettung mit digitalen Lawinenverschüttetensuchgeräten, Lawinensonden und Schaufel vermittelt.

20.02.2010

Skirennen der Bergwacht-Region Hochland am Samstag, 20.02.2010

Die drei Siegermannschaften aus Kochel, Grainau und Bad Feilnbach (links: Regionalleiter Norbert Heiland)
Rennfoto (Nr. 64 Roland Christ, Penzberg)

Bad Feilnbach/Ostin. Zum 37. mal veranstaltete die Bergwacht Region Hochland
ihren Mannschafts-Vergleichskampf im Skifahren. Der Region gehören 29
Bereitschaften vom Priental über Garmisch-Partenkirchen bis nach Bad
Kohlgrub an. Aber auch Gastmannschaften waren am Start. Die weiteste Anreise
nahmen Bergwachtler aus dem Frankenjura auf sich. Zudem waren zwei
Mannschaften des Lufttransportgeschwaders 61 aus Penzing engagiert bei der
Sache. Die Penzinger sind seit Jahrzehnten treue Verbündete der Bergwacht in
Sachen Luftrettung.
Der diesjährige Ausrichter war die Bereitschaft Bad Feilnbach, die mit
Unterstützung des Skiclubs Au das Rennen am Ödberglift in Ostin durchführte.
Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans Hofer, der selbst als
Vorläufer am Start war, gab es auf dem flüssig gesteckten Kurs spannende
Kämpfe um die besten Platzierungen.
Souveräner Sieger des Rennens, bei dem vier Läufer verschiedener
Altersgruppen gewertet werden, war die Mannschaft aus Kochel. Den zweiten
Platz erkämpften sich die Läufer der Bereitschaft Grainau. Über den dritten
Platz konnten sich die Bergwachtler des Gastgebers aus Bad Feilnbach freuen.
Dank der Unterstützung heimischer und überregionaler Sponsoren gab es bei
der Siegerehrung für alle Mannschaften schöne Sachpreise zu gewinnen.

03.10.2009

Bergwachtausflug Dachstein

Bergwacht Bad Feilnbach fliegt aus.

Bad Feilnbach

Wegen des Flugzeugabsturzes am Sulzberg, bei dem am vergangenen Freitag auch 22 Bergwachtler aus Bad Feilnbach bis spät in die Nacht im Einsatz waren, musste die Abfahrt zum geplanten Ausflug am Samstag zum Dachstein auf die Mittagszeit verschoben werden.

Trotzdem war die zweitägige Bergfahrt noch ein Erlebnis für alle Teilnehmer, da auch das Wetter mitspielte.

Nach der Übernachtung auf der Dachsteinsüdwandhütte ging es am Sonntag in verschiedenen Gruppen an den Berg. Eine schwierige Kletterroute, verschieden schwere Klettersteige oder eine einfache Gletscherwanderung standen auf dem Programm, bei dem jeder auf seine Kosten kam.

Am Abend traf man sich dann noch mit den Daheimgebliebenen zum Abschlussessen in der Bärenstubn in Bad Feilnbach

 

Thomas Meder

Zu den Fotos

Sommerübung der Bergwacht: Rettung aus der Weißwand

"Hilferufe im bereich der Weißwand oberhalb der Kohlstat", so lautet die einzige Information, welche die Einsatzkräfte der Feilnbacher Bergwacht für ihre Sommerübung erhielten. Ein Voraustrupp musste daher erst einmal die Lage peilen und weitere Kräfte und Material nachfordern sowie einweisen. Nachdem zwei angenommene Verletzte in einem steilen Graben unterhalb der Wendelsteinweges geortet waren, entschied man sich für einen Abtransport mit der Gebirgstrage. Ein normalerweise möglicher Hubschraubertransport wurde aus Übungszwecken ausgeschlossen. Da sich die Unfallstelle überhalb eines hohen Wasserfalls befand, wurden die Verletzten zunächst mit Flaschenzugsysthemen nach oben gezogen und anschließend problemlos in ein angrenzendes Seitental abgeseilt. Schwieriger gestaltete sich der weitere Transport duch einen lichten Hochwald, der mit umgestürzten Bäumen und Felsblöcken durchsetzt war. Aber auch diese Hindernisse konnten mit viel Einsatz gemeistert werden. Die anschließende Brotzeit an der Wirtsalm hatten sich alle 15 Übungsteilnehmer dann redlich verdient. Das Fazitder Feilnbacher Bergwacht um Bereitschaftsleiter Thomas Meder: eine gelungene Übung mit einem realistischen Szenario in einer fantastischen Landschaft.

22.12.2008

Überwältigende Hilfsbereitschaft - 765 Spender bei Typisierungsaktion in Bad Feilnbach

Bad Feilnbach. Die von der Bergwacht Bad Feilnbach in Zusammenarbeit mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) organisierte Typisierungsaktion zugunsten ihres an Leukämie erkrankten Förderers Jimmy Heiloway traf auf eine überwältigende Resonanz nicht nur im Gemeindebereich.

Auch aus zahlreichen Nachbargemeinden kamen Spender, um sich mittels einer Blutentnahme bereit zu erklären, für Leukämiekranke als Stammzellenspender zur Verfügung zu stehen. Insgesamt 765 Spender kamen am Sonntag in die Schule nach Bad Feilnbach und ließen sich eine kleine Menge an Blut abnehmen. Nach einer Laboruntersuchung des Blutes kann demnächst festgestellt werden, ob der Spendenwillige für eine Stammzellenspende in Frage kommt oder nicht.

Die Daten werden weltweit verglichen, um dadurch ein Menschenleben retten zu können. Unter den insgesamt ca. 65 Helfern der Aktion waren vier Ärzte und zahlreiche Krankenschwestern, Rettungsdiensthelfer und Arzthelferinnen, die professionell die Blutproben entnahmen. Weitere Helfer übernahmen die Datenerfassung der Spender und die Überwachung der ordnungsgemäßen Registrierung der Proben.

An einer Verpflegungsstation wurden gespendete Kuchen, Kaffe, Getränke und Wurstsemmeln verteilt. Der Dank der Organisatoren richtete sich besonders an die zahlreichen Helferinnen und Helfer und die Sponsoren (Getränkemarkt Kirner, Feinkost Wimmer, Metzgerei Weingast), die zum Gelingen der Typisierungsaktion maßgeblich beigetragen haben. An Geldspenden gingen am Aktionstag 12.779,63 Euro ein. Die Untersuchungskosten einer einzigen Blutspende liegen laut DKMS bei ca. 50 Euro (765 x 50 = 38.250.- €).

Zahlreiche Spender hinterlegten den für die Untersuchung nötigen Betrag auch gleich in einer aufgestellten Spendenbox. Größere Beträge wurden von den Burschenvereinen Au und Dettendorf und der Kurapotheke Bad Feilnbach gespendet. Da sich dankenswerterweise auch viele junge Spender an der Aktion beteiligten, fielen die Geldspenden natürlich geringer als nötig aus. Dass die jüngeren Spender nicht so viel Geld aufbringen konnten, war voraus zu sehen. Die Bergwacht und die DKMS hoffen daher, dass sich noch zahlreiche Sponsoren finden, welche die Aktion im Nachhinein finanziell unterstützen.

10.12.2008

Leukämie kann jeden treffen

Die Bergwacht bittet um Ihre Unterstützung

Unserer Fördermitglied, Jimmy Heiloway, aus Bad Feilnbach, ist seit langem an Leukämie erkrankt. Alle bisherigen Versuche, die Krankheit in den Griff zu bekommen, halfen nur bedingt. Seine inzwischen letzte Chance ist ein geeigneter Knochenmarkspender.

Wir planen daher eine größere Aktion zur Typisierung von geeigneten Spendern über die „Deutsche Knochenmarkspenderdatei“ (DKMS) in Bad Feilnbach zu starten.

Nähere Informationen über Internet //www.dkms.de// oder  am Aktionstag am 21.12. in der Schule Bad Feilnbach von 11 Uhr bis 16 Uhr.

Das Ganze tut nicht weh und kostet nichts ...nur ein bisschen Blut abgeben.
Wenn irgendwo auf unserer schönen Erde das Untersuchungsergebnis eines Spenders mit den Daten eines Kranken (=Todkranken) übereinstimmt, wird man gefragt, ob man seine Zellen spenden will (auch dann besteht keine Pflicht!).

Für alle die sich finanziell beteiligen möchten, besteht dazu die Möglichkeit direkt am Aktionstag oder bis Sommer 2009 über das unten angegebene Spendenkonto. Die eingegangenen Spenden werden zur Finanzierung der Laborkosten von 50,- Euro pro Blutuntersuchung verwendet, da die Krankenkassen diese Kosten nicht übernehmen.

Wir hoffen, dem Jimmy damit helfen zu können. Je mehr Spender in dieser Datei registriert sind, desto leichter wird es in Zukunft, einen geeigneten Spender für einen möglicherweise Betroffenen aus unserem eigenen Freundeskreis oder unserer Verwandtschaft zu finden.

Bitte macht alle bei der Aktion mit und nehmt auch Arbeitskollegen, Freunde und Verwandte mit.

Danke

Tom Meder                                 Bad Feilnbach, Dezember 2008
Bergwacht Bad Feilnbach
08066-1768  

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Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

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