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Nachrichten

Mittwoch, 3. September 2014

Flugübung mit dem Hubschrauber der Bundeswehr

Bergwacht-Bereitschaften aus dem Achental übten an der Hochplatte

In Zusammenarbeit mit dem Lufttransportgeschwader 61 (LTG 61) vom Fliegerhorst Landsberg/Lech finden jedes Jahr im Achental Flugübungen mit den Berwachten aus Bergen, Marquartstein, Reit im Winkl, Schleching und Grassau statt. Unter Federführung der Bergwacht Grassau fand diese Übung nun am Mittwoch, 03.09.2014 nachmittags im Bereich der östlichen Hochplatte statt. Letztmals war die Hochplatte 2008 Schauplatz dieser Übung.

Um 15:30 Uhr traf die Besatzung, bestehend aus drei Piloten und zwei Windenoperatoren, mit dem Transporthubschrauber Bell UH-1D am Drachenfliegerlandeplatz in Piesenhausen ein. Nach der Begrüßgung durch Josef Grießenböck, Verantwortlicher für die Übung auf Seiten der Bergwacht Grassau, fand ein ausführliches Briefing statt. Dabei wurde allen Übungsteilnehmern der Übungsablauf und das richtige Verhalten in und an der Maschine erläutert. Um das Gewicht der Maschine für den Übungsbetrieb zu reduzieren wurden noch einige Umbauten durchgeführt und eine Türe und ein Sitz am Boden zurückgelassen.

Als Übungsgelände dienten die drei Landeplätze am Drachenfliegerlandeplatz in Piesenhausen, eine Wiese im Bereich Fahrnpoint und der Steinbruch in Lanzing. Vorrangiges Ziel der Übung war das Training beim Ein- und Aussteigen und das Auf- und Abseilen mit der Winde. Daher wurden die insgesamt zehn Bergwachtler verteilt auf fünf Gruppen von Landeplatz zu Landeplatz geflogen und dort abgesettz bzw. wieder aufgenommen und dabei das korrekte Verhalten trainiert. Insgesamt konnten während der zweistündigen Flugzeit 13 Runden mit ca. 40 Windenoperationen durchgeführt werden.

Nach der abschließenden Manöverkritik am Drachenfliegerlandeplatz in Piesenhausen war die Übung gegen 19:00 Uhr beendet. Um 19:30 Uhr verabschiedeten sich die Soldaten, um den zweistündigen Rückflug nach Penzing inklusive Tankstop in Salzburg noch vor Einbruch der Dunkelheit zu schaffen.

Ein herzlicher Dank gilt den Eigentümern der zur Verfügung gestellten Flächen, die als Landeplätze genutzt werden konnten. Für die mit der Übung einhergehenden Einschränkungen und möglichen Lärmbelästigungen wird um Entschuldigung gebeten.

Autor: Josef Grießenböck

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