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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Nachrichten

Freitag, 13. Juni 2014

Bergwacht Chiemgau stationiert neues Technikfahrzeug bei der Bereitschaft Traunstein

Bergwachtregion Chiemgau rüstet technisch auf.

Ausstattung und Technik der Bergretter bleiben auf der Höhe der Zeit.

Es ist eine rollende Einsatzzentrale und ein Kommunikationszentrum: Im neuen Technikfahrzeug der Bergwachtregion Chiemgau steckt jede Menge Technik.

Für die Einsatzunterstützung verfügt das Fahrzeug über mehrere Computersysteme und Funknetze samt Internetzugang. Der jeweilige Einsatzleiter kann auf vielfältige technische Ausrüstung zurückgreifen. Das Technikfahrzeug verfügt u.a. über eine leistungsstarke mobile Wärmebildkamera sowie über ein Teleskop. Die Daten können online auf die Bildschirme übertragen werden und so den Einsatzkräften, z.B. bei der Suche von vermissten Personen,  zur Verfügung gestellt werden.

Ein Einsatzdokumentationssystem erfasst sämtliche Einsatzdaten. Um bei alpinen Rettungseinsätzen einen genauen Überblick über den Standort der Bergretter zu erhalten, werden GPS-Livetrackingsysteme eingesetzt und deren Daten in Echtzeit auf digitalen Karten dargestellt. Auch der Einsatz mehrerer Hubschrauber, vor allem bei Katastrophenlagen oder größeren Lawinenunglücken, kann über die mobile Einsatzzentrale gesteuert und koordiniert werden.

In der Bergwachtregion Chiemgau sind Alex Beaury von der Bergwacht Traunstein und David Pichler von der Bergwacht Ruhpolding für das Technikfahrzeug verantwortlich. Ihnen steht ein Technikteam von 15 Bergrettern mit erweiterter technischer Ausbildung zur Seite. Die Alarmierung erfolgt über die Rettungsleitstelle auf Anforderung des jeweiligen Bergwachteinsatzleiters.

In der vergangenen Woche wurde das Fahrzeug vom Geschäftsführer der Bergwachtregion Chiemgau, Ludwig Lang, an den Bereitschaftsleiter der Bergwacht Traunstein, Thomas Lobensteiner, übergeben. Das Fahrzeug ist ab sofort in Siegsdorf stationiert und wird mit dem bereits seit einem Jahr dort stationierten Hubschrauber-Notbetankungsanhänger im Gespann eingesetzt. Die Betreuung beider Fahrzeuge obliegt der Bergwachtbereitschaft Traunstein.

Die Gemeinde Siegsdorf hat die Bergwacht bei der Suche eines geeigneten Standortes unbürokratisch unterstützt. Besonderer Dank gilt Bürgermeister Thomas Kamm und dem Bauhofchef Sepp Dangl.

Nun gilt es, die vorhandene Technik zu beherrschen und zielgerichtet in Einsatz zu bringen. Nachdem das Fahrzeug bereits am Freitag den 23.5. zur Einsatzunterstützung bei einer Vermisstensuche angefordert wurde, diente es auch als mobile Einsatzzentrale beim Höhlenunfall im Untersberg.

Autor: Bergwacht Traunstein

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