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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Samstag, 9. Januar 2010

Verkehrsunfall, 2 Personen eingeklemmt

Bergwacht Furth im Wald als Erstversorger alarmiert

Pärchen aus dem Landkreis Straubing in Pkw eingeschlossen - Rettung durch Feuerwehr, BRK und Bergwacht.
Ein Pärchen aus dem Landkreis Straubing-Bogen, 40 und 44 Jahre alt, hatte sich seine Einkaufstour ins Nachbarland anders vorgestellt. Schon früh nach Furth im Wald aufgebrochen, um hier gleich nach der Grenze einzukaufen, fuhr das Paar mit ihrem blauen Skoda Fabia am Glashüttenweg am Dreikönigstag gegen 9.15 Uhr stadtauswärts. Auf Höhe der Fa. Satelliten-Weiß im Kreuzungsbereich mit dem Eichertweg wollten sie einen Unimog des Klärwerks überholen.
Dieser setzte jedoch zum Abbiegen in den Eichertweg nach links an. Die Straubinger konnten den Unimog noch überholen, stießen dann jedoch mit dem Vorderrad gegen einen Bordstein. Der Fahrer riss das Steuer nach rechts, der Wagen kam ins Schleudern, schlitterte ca. 50 Meter über die Straße, drehte sich. An der rechten Böschung bekam dann der Skoda wieder "Grip" unter den Rädern. Durch das abrupte Abbremsen kippte der Wagen um, überschlug sich und blieb mit der Fahrerseite an einer Baumgruppe in der Böschung hängen.

Die beiden Insassen konnten sich aus eigener Kraft nicht befreien. Die durch die Polizeieinsatzzentrale des Polizeipräsidiums Regensburg verständigte Integrierte Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr, ebenfalls in Regensburg, alarmierte durch die Notrufinhalte ein Großaufgebot von Rettungsdienst, Bergwacht und Feuerwehr. Da im Further Raum kein Rettungswagen zur Verfügung stand wurde die Bergwacht Furth als Hilfskrankenwagen alarmiert, die zum Winterdienst auf der Althütte unterwegs waren. Zunächst musste mithilfe der Motorsäge ein allgemeiner Zugang (Entfernen von Ästen und Bäumen) zum Fahrzeug und den Insassen von der Böschungsunterseite her geschaffen werden.
Beide Personen waren mittelschwer verletzt und waren ansprechbar. Eine erste Sichtung ergab dieses Bild. Über die hintere Türe auf der Fahrerseite wurde mit dem hydraulischen Spreizer ein Zugang für die ersten Rettungsdienstkräfte von der Bergwacht und der Further Schnelleinsatzzgruppe des BRK geschaffen. Weitere Rettungswagen und Notärzte aus Cham und Bad Kötzting kamen an die Einsatzstelle. Die rettungsdienstliche Einsatzleitung hatte Michael Daiminger vom BRK. Nach 15 Minuten war der Mann befreit, nach 22 Minuten die Frau.
Die Nordgaustraße wurde in diesem Bereich total gesperrt, um zum einen die Rettung der verletzten Personen und zum anderen die polizeiliche Unfallaufnahme zu ermöglichen. Nach der ersten notärztlichen Versorgung wurden die Verletzten ins Kreiskrankenhaus nach Cham verbracht.
Am Pkw entstand Totalschaden.

Autor: BW Furth

Einsatzstelle an der Nordgaustraße

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