Mitglieder-Login

Passwort vergessen?

 

 

Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Nachrichten

Dienstag, 24. Juni 2008

Drei tolle Tage in der Wildnis des Bayerwaldes

Nachwuchs-Bergwachtler im Jugendcamp bei Zwiesel - Beim Klettern Mut bewiesen

Furth im Wald. Es nahm vor sechs Jahren seinen Ausgang in der Grenzstadt - das Jugendcamp der Bergwacht Bayerwald, ins Leben gerufen vom ersten Jugendbeauftragten Franz Seidl. In diesem Jahr lud er zum vierten Mal ein, diesmal an den Fuß des Falkenstein ins "Wildnis-Camp" Zwiesler-Waldhaus. Und sie kamen wieder, knapp 50 Buben und Mädchen der Bergwacht-Jugendgruppen aus Bogen, Ruhmannsfelden, Schönsee und Wolfstein. Auch eine zwölfköpfige Gruppe aus Furth im Wald war unter Leitung von Andrea Winklmüller und Judith Hofstetter dabei.
Von Freitagabend bis Sonntagmittag hatten sie viel Spaß miteinander, dank eines abwechslungsreichen Programms, für das dieses Mal die Bereitschaft Zwiesel mit ihrem Leiter Alois Fuggenthaler an der Spitze verantwortlich war. Mitten im Nationalpark Bayerischer Wald gelegen, bietet das Camp eine Reihe von Hütten und Zelten, in denen sich die kleinen "Bergwachtler" am Freitagabend gleich häuslich einrichteten.
Die weitläufigen Wiesen dazwischen ermöglichen viel Freiraum für diverse Spiele. Auch Lagerfeuer-Romantik durfte natürlich nicht fehlen, und so manchem fiel es dann sichtlich schwer, dem Geheiß ihrer Betreuer zur Nachtruhe Folge zu leisten. Neben dem Naturschutzbeauftragten der Region Bayerwald, Hermann Smetana, der selbst eine Gruppe leitete, war auch "Prominenz" angereist: Regionalleiter Heinrich Lobmeier, Bürgermeisterin Gerti Menigat aus dem nahen Lindberg, vom BRK-Zwiesel der Kreisgeschäftsführer Franz Ertl und der Leiter der Jugendarbeit Thomas Pfeffer. Sie alle zeigten sich beeindruckt von der engagierten Jugendarbeit in der Bergwacht oft in kameradschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz. Dass man sich gerade das "Wildnis-Camp" als Treffpunkt ausgesucht habe, demonstriere auch den nicht zu unterschätzenden Stellenwert des Naturschutzes als Aufgabenfeld in der Bergwacht für künftige Anwärter.
Am Samstagvormittag ging es zunächst zu einer Felsformation im Bereich des Hennenkobel. Dort warteten junge Zwiesler Bergwachtler auf die "Rasselbande". Sicher angeseilt galt es, verschiedene Kletterrouten zu entdecken und sich an Überhängen abzuseilen. Auch wenn manch einer zunächst zaudernd vor diesen Aufgaben zurückschreckte, gutes Zureden der Betreuer und das Vorbild der Mutigen half, den anfänglichen Kleinmut zu überwinden. Nicht mehr zu bremsen waren sie aber dann an der Seilrutsche, die von einer Felsspitze fast 40 Meter in den "Abgrund" führte. All das gab Selbstvertrauen und machte unbändigen Spaß.
Am Nachmittag besuchten die Jung-Bergwachtler dann das Freigehege am "Haus zur Wildnis", wo Nationalpark-Ranger Kuchler ihnen eine spannende Führung bot und jede Menge interessanter Fragen beantwortete. Auch hier waren alle mit Eifer dabei. Für das abendliche Grillen brachten sie dann mächtigen Hunger mit. Viel zu lachen gab es bei den anschließenden Sketchen in der "Theater-Arena", die von den einzelnen Gruppen vorbereitet worden waren und immer wieder tosenden Applaus einbrachten. Am Sonntagvormittag war schließlich Basteln angesagt. Aus Naturmaterialien der Umgebung konnten in Gruppen die Wappen des Nationalparks und der Bergwacht gestaltet werden. Eine nicht immer ganz leichte Übung. Beim mittäglichen Abschied kam schließlich Wehmut auf, denn das Wochenende war viel zu kurz. Allen hatte es viel Spaß gemacht, man hatte sich toll untereinander verstanden und als die aktiven Bergwachtkameraden von morgen kennen gelernt. Auch bei den Jung-Bergwachtlern aus der Grenzstadt wird es in den nächsten Gruppenstunden noch viel zu erzählen geben.

 

Autor: BW Furth im Wald

WissensBox-LOGIN

____________________

weitere Informationen

 

 

 

Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

Bergwacht-Zentrum