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Freitag, 1. Februar 2008

Härtetest für Touren-Skiläufer

Am vergangenen Samstag fand der erste "Arber-Bluadblodan-Lauf" der Bergwacht Zwiesel als anspruchsvoller Tourenskilauf für Zweier-Teams im Arbergebiet statt.

GROSSER ARBER. Anknüpfend an die frühere Tradition der Vergleichswettkämpfe der Bergwacht am Arber wurde von Daniel Köhler, dem Einsatzleiter der Bergwacht am Arber, die Idee geboren, einen Tourenskilauf für Zweier-Teams im Arbergebiet auszurichten.
Bei der Planung der anspruchsvollen Strecke äußerte jemand, dass man da wohl "Bluadblodan" bekommen werde, so war damit auch die Namensgebung für die Veranstaltung perfekt. Acht Teams begaben sich bei der Arberbergbahn-Talstation an den Start. Die Strecke führte über zehn Kilometer mit zu bewältigenden 1 500 Höhenmetern. Dies entspricht etwa viermal dem Aufstieg auf den Großen Arber. Neben steilen Anstiegen und Abfahrten in unwegsamen Gelände waren auch Kletterpassagen am Fixseil zu absolvieren. Zuletzt erfolgte die Abfahrt mit dem Akja über die Osthangverlängerung und ein Aufstieg über die Weltcupstrecke zum Ziel bei der Bergwacht Einsatzzentrale.
Bei der Siegerehrung im Arberschutzhaus bedankte sich Daniel Köhler bei den Läufern und den Helfern und stellte vor allem heraus, dass der herausfordernde Parcours ohne Verletzung von den Teilnehmern bewältigt werden konnte. Alois Fuggenthaler, Bereitschaftsleiter der Bergwacht Zwiesel, sprach den Teilnehmern seinen Respekt aus: "Jeder, der die Herausforderung aufnahm und diese Strecke bewältigte, verdient höchste Anerkennung und muss schon topfit sein.", meinte Fuggen thaler. Den Siegerpokal erhielten die Kameraden der tschechischen Bergwacht Spicak, die Brüder Ondrej und Martin Kocum, die mit einer fantastischen Zeit von zwei Stunden 26 Minuten eine sehr hohe Messlatte für zukünftige Veranstaltungen legten.
Die Ergebnisse im Einzelnen: 1. Platz: Ondrej und Martin Kocum, (2,26,14,62), Bergwacht Spicak; 2. Platz: Michael Mühlbauer und Martin Reul (2,59,49,32), Bergwacht Lam; 3. Platz: Thomas Haselsteiner/Roland Thiel (3,02,20,19), Bergwacht Lam; 4. Platz: Andreas Weiß/Johann Schwarz (3,30,53,05), Bergwacht Zwiesel; 5. Platz: Florian Dick und Thomas Adam (3,58,48,83), Bergwacht Zwiesel; 6. Platz: Josef Hofstetter und Florian Lehminger (4,48,11,51), Bergwacht Furth im Wald; 7. Platz: Alfred Bergbauer und Markus Schreder (4,48,17,18), Bergwacht Viechtach/Zwiesel). Ein Team erreichte das Ziel nicht.

 

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