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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Donnerstag, 28. Juni 2018

Einsatzmarathon für die Bergwacht Oberstdorf

Trotz des schlechten Wetters, herrschte in den Oberstdorfer Bergen reger Betrieb.

28.06.2018/Oberstdorf: Kurz nach der Mittagszeit kam der erste Alarm vom Heilbronner Weg. Eine Gruppe Holländer war von der Rappenseehütte aufgebrochen um den Heilbronner Weg zu durchsteigen. Ein Teilnehmer der Bergsteigergruppe bekam medizinische Probleme, an ein Weiterkommen war nicht zu denken.

Der alarmierte Einsatzleiter der Bergwacht Oberstdorf erkannte nach Abklärung der Lage vor Ort den Ernst, da im Einsatzgebiet dichter Nebel herrschte. In der weiteren Folge wurde eine größere Rettungsaktion in Gang gesetzt um den Bergsteiger aus seiner Lage an der Socktalscharte zu holen.

Von Oberstdorf aus war ein gutes Dutzend Bergretter mit Rettungshelikopter Christoph 17, Materialseilbahn und zu Fuß unterwegs um ins Einsatzgebiet zu gelangen. Parallel dazu wurde der österreichische Bergrettungsdienst aus Holzgau alarmiert. Diese versuchten südseitig an den Allgäuer Hauptkamm zu gelangen.

In einem kurzen Nebelfenster gelang es dem hinzugeholten Helikopter RK2 aus Reutte, den Patienten in einer Crashrettung an Bord zu holen. Anschließend wurde der Patient in das Krankenhaus nach Reutte geflogen.

Eine Gruppe von Bergrettern, die von der Rappenseehütte Richtung Heilbronner Weg unterwegs war, musste einen Patienten versorgen, der sich am Heilbronner Weg eine Kopfverletzung zugezogen hat. Der Abtransport erfolgte dann terrestrisch, der Patient wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Zeitgleich ereilte uns ein Hilfeleistungsersuchen der Bergrettung Riezlern. Am Zwei-Länder-Klettersteig nächstens der Kanzelwand war ein Bergsteiger am Klettersteig ins Seil gestürzt. In Zusammenarbeit mit der Bergrettung Riezlern waren drei Mann der Bergwacht Oberstdorf am Klettersteig im Einsatz. Obwohl auch hier das Wetter seine Kapriolen spielte, konnte wiederum ein Nebelloch ausgenutzt werden, um mit dem Helikopter „Libelle“ aus Vorarlberg den Bergsteiger auszufliegen.

 

 

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