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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Mittwoch, 25. Juli 2012

Flugzeugabsturz am Kienberg

Hubschrauber ortet das abgestürzte Segelflugzeug im abseits gelegenem Waldgelände

PFRONTEN, LKR. OSTALLGÄU. (Polizei) Zwei Personen verloren am Montagnachmittag bei einem Flugzeugabsturz am Kienberg ihr Leben.

Gegen 14:40 Uhr wurde von einem Bergwanderer das Verschwinden eines Flugzeugs im Bereich des Breitenberges sowie anschließend ein lauter Knall wahrgenommen. Darafhin startete eine Suchaktion  mit dem Rettungshubschrauber Christoph 17  und eines  SAR Hubschrauber der Bundeswehr. Gegen 15:15 Uhr wurde das Wrack des  Flugzeugs im Bereich des Westgrates des Kienberges entdeckt. An der zu Fuß kaum zugänglichen Absturzstelle setzte der SAR Hubschrauber einen Notarzt und einen Bergretter ab. Die   Rettungskräfte konnten nur noch der Tod der beiden Insassen des Flugzeuges festgestellen.

Die beiden Piloten waren mit dem doppelsitzigen Hochleistungssegler mit Klapptriebwerk am Vormittag gegen 11.00 Uhr vom Segelflugplatz Füssen gestartet. Zur Klärung der Ursache des Unglücks hat ein  Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung  die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. An dem Flugzeug, das eine Spannweite von 28 Metern hatte und das bei dem Aufprall in mehrere Teile zerbrach, entstand Totalschaden.  Bei dem Einsatz waren neben den beiden Rettungshubschraubern sowie zwei Polizeihubschraubern die Einsatzmannschaft der Bergwacht Pfronten sowie der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West eingebunden.

Am Mittwochmittag konnte die Unglücksmaschine geborgen werden. Hierzu waren  erneut die Bergretter aus Pfronten gemeinsam mit einem Transporthubschrauber aus Österreich im Einsatz. In mehreren Flügen konnten die Flugzeugteile am Tau ins Tal geflogen werden.

 Bild 1 / Polizei

Bild 2-4 / Bergwacht

 

 

 

 

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