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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Der monat Juni forderte die BW-Reit im Winkl

Tödlicher Unfall mit dem Unimog: Mann stürzt 150 Meter in die Tiefe (18.06.2018)

Rund 150 Meter ist ein Autofahrer in Reit im Winkl in die Tiefe gestürzt. Der Mann kam dabei ums Leben. Unter einem Felsvorsprung wurden Autoteile entdeckt.

Reit im Winkl - Am sogenannten Dackelsprung in Reit im Winkl verunglückte ein 52-jähriger Autofahrer am frühen Montagmorgen tödlich. 

Ein Zeuge meldete sich gegen 8 Uhr bei der Polizei und meldete, dass sich auf der Mautstraße zur Winklmoosalm offensichtlich ein Verkehrsunfall ereignet hat. Am „Dackelsprung“ führt eine Schneise in den Wald und endet an einem Felsvorsprung. Darunter waren verstreute Autoteile und Arbeitsgeräte zu erkennen. Der Pkw ist laut Polizei rund 150 Meter in die Tiefe gestürzt.

Zahlreiche Einsatzkräfte suchen unwegsames Gelände ab

Die Feuerwehr und Bergwacht suchten sofort das unwegsame Gelände ab. Gegen 8.45 Uhr wurde eine leblose Person, unweit des Unfallfahrzeuges, gefunden.

Die Polizei vermutet, dass der 52-jährige Mann alleine mit dem Unimog die Mautstraße zwischen Winklmoosalm und Parkplatz Seegatterl talabwärts gefahren ist. Dabei kam der Fahrer aus bislang unbekannter Ursache von der Straße ab, durchbrach eine Leitplanke und stürzte über den „Dackelsprung“ rund 150 Meter ab. Dabei zog sich der Mann tödliche Verletzungen zu. (Chiemgau 24de)

Für die Bergwachten Reit im Winkl, Ruhpolding und Marquartstein war die Bergung des Verunfallten Unimogfahrer ein schwieriger Einsatz nicht nur vom Gelände sondern auch persöhnlich, da die Reit im Winkler Bergwachtangehörigen den Verunfallten persöhnlich kannten, die Bergwacht war mit 27 Kameraden im Einsatz.

Nachdem eine Bergung mit Hubschrauber nicht möglich war, musste der Verunfallte terrestrisch aus dem Steilgelände geborgen und anschliesend über eine längere Strecke über ein Bachbett zur Forststraße gebracht werden.

Dank der guten Zusammenarbeit der Bergwachtkameraden/KID und der Feuerwehr konnte hier die Bergung abgewickelt werden.

Der Familie und deren Angehörigen gilt auch von unser Seite das Mitgefühl über den Verlust des Sohnes und Bruder.

Der Monat Juni war doch für uns wieder eine Forderung. bereits 9 Tage später war der nächste Einsatz, in der Nähe der Bergstation der Dürrnbahchornbahn verunglückte eine Wanderin und zog sich einen Oberschenkelhasbruch zu.

Nachdem eine Gewitterfront im Anzug war konnte der Hubschrauber nicht zur Unfallstelle fliegen und muste an der Talstation zur Landung gehen. Ein Bergwachtmann und der Notarzt wurde dann bei starken Regen mit dem Sesselift zur Bergstation gebracht ,was natürlich ein größerer Zeitaufwand war, der Rest der Mannschaft konnte ein Teilstück mit dem Fahrzeug anfahren und begab sich dann zu Fuß zur Bergstation, wo inder Zwischenzeit die Person vom Notarzt und einem Bergwachtmann versorgte wurde.

Nachdem sich die Gewitterfront verzogen hatte, konnte die Verfallte, nach einer kurzen Auflockerung mit dem Christoph 14 geborgen werden, musste aber hierzu von der Bergwacht an passenden Landeplatz gebracht werden.

Wäre hier die Rettung durch den Hubschrauber nicht möglich gewesen, so hätte die Bergwacht hier einen größeren und zeitaufwendigen Abtransport vorsich gehabt, denn bei Gewitter hätte die Bahn nicht mehr fahren können.

Am 30.6. war der nächste Einsatz eine MTB-Fahrerin hat sich im Bereich der Jochbergalm eine Sprungelenkverletzung zugezogen, nach der Versorgung durch die Bergwacht wurde die Radfahrerin mit dem CH 14 ins Krankenhaus geflogen.

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