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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Glücklicher Ausgang-für einen MTB-Fahrer

 

" Vermisstensuche wegen schlechter Absprache " Einen glücklichen Ausgang nahm eine Vermisstensuche am 19.10.17 im Bereich Winklmoos/Steinplatte/Seegatterl. Ein 69-jähriger MTB-Fahrer war zu einer Bergtour mit dem Rad auf die Steinplatte unterwegs. Er beging dort den Klettersteig "Schustergangl" und verständigte danach seine Ehefrau, dass sie ihn in Seegatterl abholen solle, da bereits es zu Dämmern begann.

Diese Nachricht war leider nicht eindeutig formuliert. Die Ehefrau nahm an, ihrem Mann sogleich in Seegatterl abholen zu müssen. Ihr Mann kam aber schneller als erwartet in Seegatterl an und beschloss mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren. Als die Ehefrau ihren Mann in Seegatterl auch nach längerem Warten nicht antraf, verständigte sie gegen 20:30 Uhr den Rettungsdienst. Da der Mann telefonisch nicht zu erreichen war, ging man von einem Unglück aus.

Die Bergwachtbereitschaften Reit im Winkl, Marquartstein, Grassau, Bergen und die Alpinhundestaffel begaben sich mit 47 Mann auf die Suche. Ebenso auf der österr. Seite beteiligten sich die Einsatzkräfte aus Waidring und Unken an der Suche, denn das Gebiet in welchen sich der Gesuchte befand ist so groß und es bestehen viele Möglichkeiten ins Tal zu kommen. Die Leitung der Suchmannschaften mit Polizei versuchten immer wieder die Person über Handy zu erreichen, aber ohne Erfolg. Gegen 23.30 Uhr meldete sich der Vermisste schließlich von zu Hause, dass er wohlbehalten angekommen sei.

Durch eine klare Absprache mit der Ehefrau bzw. nochmalige Rücksprache mit ihr im Bereich Seegatterl, hätte der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer vermieden werden können.

Das Wichtigste ist jedoch, dass dem Mann kein Unglück zugestoßen war.

Bergeübung Rossalmlift

- Reit im Winkl – Durch eine gute Zusammenarbeit zwischen der Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl und dem Personal der Lifte im Skigebiet Winklmoos verlief eine dort abgehaltene Bergeübung sehr erfolgreich.

Um für die bevorstehende Wintersaison gerüstet zu sein, wurde auch heuer wieder eine solche durchgeführt. Die fünf Lifte und Bahnen mit zwölf Kilometern präparierten Pisten und einem Funpark auf der Winklmoos-Alm erweisen sich immer wieder als ideal für Familien und Anfänger. Für die fortgeschrittenen Skifahrer dienen sie als Start ins Skigebiet Steinplatte. Im Winter besonders stark frequentiert sind die Sessellifte an der Rossalm und am Scheibelberg.

Handgriffe müssen für den Fall der Fälle sitzen

Die Sesselbahn gilt zwar als äußerst sicheres Transportmittel, falls aber technische Störungen auftreten und nicht zu beheben sind, wird die Bergwacht alarmiert. Bei den jährlichen Bergeübungen gemeinsam mit dem Liftpersonal ist eine enge Zusammenarbeit erforderlich, denn die Bergung stellt hohe Anforderungen. Die Bergwachtler müssen alle Handgriffe sicher beherrschen, um eine schnelle und sichere Bergung der Fahrgäste zu garantieren und auch die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Und dies auch bei einer voll besetzten Bahn und eventuell schlechten Witterungsverhältnissen.

Gut gerüstet in die Wintersaison

Trainiert wurde an verschiedenen Abschnitten des Rossalmlifts in enger Zusammenarbeit mit dem Liftpersonal. Das Rettungsmaterial stellten die Liftbetreiber, die Gebrüder Höflinger. Für die Wintersaison sei man sehr gut gerüstet, sagte Sepp Höflinger am Rande der Übung, der auf einen schneereichen Winter mit sehr guten Bedingungen für die Gäste hofft. Der Kartenvorverkauf beginnt bereits Anfang November. Bei der Abschlussbesprechung sprachen Höflinger und Bergwachtbereitschaftsleiter Peter Wlach von einem sehr erfolgreichen Verlauf der Bergeübung.

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Nach der Übung gab es Alarm für die Bergwacht - Abgestürzter Paraglider -

im Bereich Sprungschanze - Nach erfolgloser Absuche aller Bereiche konnte kein Verunfallter Paraglider aufgefunden werden - Gefunden wurde ein großer Luftballon-Hochzeitsstrauß an einem Baum hängend, welcher von weitem für den Melder wie ein Paraglider aussah und so waren die Einsatzkräfte froh, dass es keinen Ernstfall gab.

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