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17.12.2018: Koordinierungsgruppe für große Schadenslagen der Bergwacht-Region Chiemgau nimmt neues Multifunktionszelt in Betrieb

Regionalgeschäftsführer David Pichler, Anwärter Timon Hafner von der Bergwacht Schleching, ATV-Fahrer Franz Fürmann von der örtlich zuständigen Bergwacht Teisendorf-Anger, der neue stellvertretende Leiter der Bergwacht Bayern, Thomas Lobensteiner, Franz Loferer von der Bergwacht Schleching, Landrat Siegi Walch, der Leiter der neuen Koordinierungsgruppe, Andreas Zenz aus Bergen, Landrat Georg Grabner, Regionalleiter Dr. Klaus Burger und Technikbus-Chef Alex Beaury (von links).

 

Landräte Georg Grabner und Siegfried Walch besuchen die Bergretter: Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein finanzieren mit 10.000 Euro wichtige Ausstattung für den Katastrophenschutz im unwegsamen und alpinen Gelände

BERCHTESGADENER LAND/LANDKREIS TRAUNSTEIN (ml) – Die Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein haben für den Katastrophenschutz im unwegsamen und alpinen Gelände der Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen insgesamt 10.000 Euro in ein neues Multifunktionszelt samt Ausrüstung investiert, das die Bergwacht-Region Chiemgau für ihre Koordinierungsgruppe für große Schadenslagen benutzt. Die komplette Ausrüstung ist auf einem Anhänger bei der Bergwacht-Bereitschaft Schleching stationiert, wird dort von den Ehrenamtlichen unter der Leitung von Andreas Zenz gewartet und gepflegt und kann über die Leitstelle Traunstein im gesamten Gebiet angefordert werden. Das Zelt ist modular aufgebaut, besonders klimarobust und trotzdem so kompakt, dass es von konditionsstarken Einsatzkräften auch bodengebunden ohne Fahrzeug oder Heli zum Einsatzort getragen werden kann. Die Komponenten können auch per Hubschrauber oder mit anderen Transportmitteln rasch in sehr abgelegenes Gelände verfrachtet und dort aufgebaut werden, um den Einsatzablauf zu optimieren.

„Ohne die großzügige Unterstützung der Landratsämter Traunstein und Berchtesgadener Land wäre die Realisierung des Projekts nicht möglich gewesen“, betonte Regionalleiter Dr. Klaus Burger, der den beiden beeindruckten Landräten bei einem frostigen Ortstermin auf der Stroblalm am Högl die umfangreichen technischen und taktischen Möglichkeiten der Bergwacht bei komplexen Einsatzlagen im Gebirge demonstrierte. Ein einsamer, vorbeikommender Wanderer dachte zunächst, dass in der kargen, vom Inversionsnebel umhüllten Schneelandschaft zwischen Hochstaufen und Untersberg gerade ein neuer James-Bond-Film gedreht wird, als die ehrenamtlichen Bergretter Fahrzeuge, das All-Terrain-Vehicle (ATV), Kamera-Drohne, Aggregat, Beleuchtung, die Satelliten-Schüssel für schnelles, mobiles Internet und das futuristisch designte Zelt in Position brachten. Dr. Burger und sein Team bedankten sich bei den Landräten für die Finanzierung aus den Katastrophenschutz-Haushalten, wobei Grabner konterte: „Nicht Ihr müsst Euch bedankten, sondern wir als Vertreter der beiden Landkreise bei Euch für Euren unermüdlichen, oft sehr schwierigen und gefährlichen Einsatz zu jeder Tageszeit und bei jeder Witterung; Ihr verdient unseren allergrößten Respekt und uneingeschränkte Anerkennung!“

Andreas Zenz (Schleching) und Stefan Strecker (Bad Reichenhall) leiten die neue Koordinierungsgruppe, die aus der Regionalleitung, erfahrenen Einsatzleitern und den Chefs der Spezialeinsatzkräfte für Canyon-Rettung, Lawinen- und Suchhunde, Krisenintervention, Umweltschäden und Höhlenrettung besteht. Sie unterstützt und entlastet nach Anforderung die örtlichen Bereitschaften bei großen Schadenslagen fachlich und logistisch mit mobiler Infrastruktur und Technik für eine Einsatzleitung abseits der Zivilisation, kümmert sich um die Stabsarbeit und Zusammenarbeit mit Partnern und anderen Organisationen (z. B. andere Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, Forst, Hubschrauber-Betreiber, Sanitätseinsatzleitung, Örtlicher Einsatzleiter, Führungsgruppe Katastrophenschutz) und übernimmt Aufgaben wie Dokumentation, Lage-Darstellung und Registrierung, wie sie bei einem Massenanfall an Verletzten oder Erkrankten notwendig ist, beispielsweise bei einer großem Lawine, einem Felssturz, dem Brand einer Almhütte, einem Wettersturz im Gebirge mit vielen Unterkühlten oder bei einer Infektionserkrankung in einer abgelegenen Massen-Unterkunft. Sie unterstützt darüber hinaus die Regionalleitung bei der Übernahme großer Einsätze von den örtlichen Bereitschaften, koordiniert überregionale Einsätze nach Anforderung wie bei Hochwasser- oder Brand-Katastrophen und steht auch für Auslandseinsätze zur Verfügung, wo die Spezialisten der Bergwacht in der Vergangenheit immer wieder wertvolle Hilfe geleistet haben, beispielsweise bei Höhlen-Unfällen, bei Lawinenabgängen oder Vermisstensuchen.

Der Koordinierungsgruppe angegliedert ist das Team des bei der Bergwacht-Bereitschaft Traunstein stationierten Technikbusses (Lokalisation, Kommunikation, Lagebeschreibung und Dokumentation – LKLD), einer Art mobilen Einsatzzentrale unter der Leitung von Alex Beaury, der den beiden Landräten eindrucksvoll die Möglichkeiten der nachtflugtauglichen Wärmebild-Drohne bei der Vermisstensuche im Gebirge und auf Gewässern oder bei der Erkundung unübersichtlicher, großer Schadensräume nach einem Lawinenabgang oder bei einem Waldbrand demonstrierte. Bei der Beschaffung der umfangreichen Ausrüstung für die Koordinierungsgruppe haben auch mehrere Firmen die Bergwacht-Region Chiemgau mit Sachspenden unterstützt: Der Zelt-Hersteller Skywalk aus Marquartstein mit einem Preis-Rabatt, die Firma Würth mit der Beleuchtung, der Berger Baubedarf aus Traunstein mit einem Strom-Aggregat, Kabeln und der Zelt-Heizung sowie das Hofbräuhaus Traunstein  mit Biertisch-Garnituren, die zur Inneneinrichtung genutzt werden. 

 


16.12.2018: Deutscher Alpenverein ehrt Bergwacht-Regionalausbildungsleiter Christian Auer mit dem Grünen Kreuz

 

47-jähriger Marquartsteiner ist seit 1992 als Einsatzkraft in der Bergwacht aktiv und leitet seit 2016 das Ressort Aus- und Fortbildung der Region Chiemgau

BERCHTESGADENER LAND/LANDKREIS TRAUNSTEIN (ml) – Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat bei seiner bundesweiten Jahreshauptversammlung in Bielefeld den 47-jährigen Christian Auer aus Oberwössen mit dem Grünen Kreuz ausgezeichnet – Präsident Josef Klenner und Vize-Präsidentin Burgi Beste überreichten die hohe Ehrung. Auer ist seit 2016 Ressortleiter für Aus- und Fortbildung der Bergwacht-Region Chiemgau, seit 1990 ehrenamtliches Mitglied in der Bergwacht und seit 1992 aktive Einsatzkraft. Er ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter zwischen 17 und 22 Jahren und arbeitet seit 1996 als Hauptschullehrer – aktuell als Schulleiter – zuhause engagiert er sich als in seiner Landwirtschaft mit Schafen und als Imker.

In ihrer Einleitung zur Laudatio stellte die stellvertretende Vorsitzende der Bergwacht Bayern, Susanna Merkl, die Grundidee der Bergerettung, „Bergsteiger für Bergsteiger“ heraus und wies auf die Entstehungsgeschichte der Bergwacht hin. Die Begeisterung für den Bergsport sowie das Erfolgsmodell Ehrenamt verbinden den DAV und die Bergwacht eng miteinander. Die Orientierung war dabei stets die Idee des Bergsteigens und die Überzeugung, „Bergsteiger für Bergsteiger“. Die Mitglieder der Bergwacht Bayern sind Bergretter; sie leisten neben ihren Aufgaben im Natur und Umweltschutz jährlich rund 8.000 Einsätze in der Berg- und Höhlenrettung. Merkl: „Der vielgepriesene Alpinismus verwandelt sich zunehmend in einen alpinen Tourismus. Für uns als Bergwacht eine Herausforderung und spannende Zukunftsaufgabe zugleich!“

Der DAV wird 2019 150 Jahre alt; er ist damit Ausgangspunkt und wesentlicher Bestandteil der Geschichte und der Entwicklung des Alpinismus. Die Bergwacht selbst  wird 2020 100 Jahre alt. Gegründet wurde die Bergwacht damals von Mitgliedern des Alpenvereins und der verschiedenen Wandervereine. Seit 1922 verleiht der Deutsche Alpenverein das „Grüne Kreuz“, eine Auszeichnung für besonders verdiente Bergretter. Diese Ehrung haben neben Einzelpersonen auch Rettungsteams der Bergwacht erhalten. Hierzu zählen beispielsweise der Kriseninterventionsdienst (KID) und die Spezialisten der Höhlenrettung in der Bergwacht Bayern.

 Am 29. März 1992 wurde Christian Auer bei einer privaten Tour an der Hörndlwand bei Ruhpolding von einer Lawine verschüttet; er konnte sich selbst befreien, zwei seiner Kameraden ausgraben und im Tal einen Notruf absetzen – ein vierter Betroffener kam uns Leben. Jährlich absolviert er in der Bergwacht Marquartstein rund 15 bis 30 Einsätze. Von 2007 bis 2010 betreute er die Jugendgruppe der Bergwacht Marquartstein, seit 2008 absolvierte er diverse Lehrgänge zum Einsatzleiter und Ausbilder und organisiert die Übungen im Einsatzleitbereich Achental. Er ist seit 2009 Mitglied im Lehrteam der Bergwacht Chiemgau, war von 2014 bis 2016 stellvertretender Ausbildungsleiter der Bergwacht Chiemgau, ist seit 2010 Ausbildungsleiter der Bergwacht-Bereitschaft Marquartstein, seit 2011 Einsatzleiter im Einsatzleitbereich Achental und seit 2013 Mitglied im Technik-Bus-Team (Lokalisation, Kommunikation, Lagebeschreibung und Dokumentation - LKLD) Chiemgau. Seit 2015 engagiert er sich auch als Flüchtlingshelfer des Roten Kreuzes im Berchtesgadener Land, wobei die Bergwacht als weitere Rotkreuz-Gemeinschaft die BRK-Bereitschaften im personalintensiven Schichtdienst während der ersten Wochen in der Halle in Freilassing tatkräftig unterstützte.

Christian Auer war bei vielen, oft auch sehr schwierigen und aufwendigen Berg-Einsätzen dabei: Im Winter 2006 übernahm er Sicherungsarbeiten bei der Schnee-Katastrophe in Bodenmais im Bayerischen Wald. Silvester 2006 musste ein schwer verletzter Wanderer am Schnappen zusammen mit einem Polizeihubschrauber gerettet werden. Am 21. Juni 2007 war er bei der notärztlichen Versorgung nach einem schweren Unfall in absturzgefährlichem  Gelände auf der Hochgern-Ostseite dabei, wobei „Christoph 14“ den Patienten am 50-Meter-Tau ausflog.  Im Juni 2014 unterstützte er die Einsatzleitung  mit dem Technikbus beim Riesending-Höhleneinsatz am Untersberg und  übernahm einige Dienste als Abschnittsleiter am Höhleneingang und im Tal. An Silvester 2014 fand bei extremem Wetter mit Lawinenwarnstufe 4 und einem Meter Neuschnee ein Sucheinsatz der Bergwachten des Achentals im Bereich der Rossalm am Geigelstein statt, wobei die vermisste Person dann in der Alm gefunden wurde.  Bei der Abfahrt nach Sachrang folgte der nächste Einsatz aufgrund eines Lawinenabgangs an der Kampenwand, bei dem aber letztlich niemand verschüttet worden war. Am 16. Januar 2016 musste die Bergwacht Schleching bei der Rettung eines schwer verletzten Skitourengehers unterstützt werden, wobei Christian Auer zusammen mit dem Notarzt die Erstversorgung des Patienten übernahm, der dann im Akja abtransportiert wurde. Am 21. Januar 2018 folgte der sehr schwierige Lawineneinsatz am Geigelstein, bei dem Auer den Einsatzleiter unterstützte und dann im Schichtdienst ablöste. Am 18. Juni 2018 musste er als Einsatzkraft einen tödlich abgestürzten Unimog-Fahrer im Winklmoos-Gebiet bergen. 

 


09.12.2018 - Beistand in den schwierigsten Stunden des Lebens

 

Regionalleitung bedankt sich für außergewöhnliche Leistung im Hintergrund: Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht-Region Chiemgau wurde 2018 bisher 63 mal benötigt

 

BERCHTESGADENER LAND/TRAUNSTEIN/ALTÖTTING (ml) – Der Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht-Region Chiemgau wurde heuer bereits 63 mal bei tödlichen und sehr schweren, emotional belastenden Bergunfällen benötigt, was über einem Viertel aller Einsätze in Bayern entspricht.  Die aktuell 14 ehrenamtlichen Krisenberater aus neun Bereitschaften stehen Angehörigen, Freunden, Tourenpartnern und Augenzeugen in den schwierigsten Stunden des Lebens bei, leisten psychische Erste Hilfe bei tragischen Einsätzen, überbringen zusammen mit der Polizei die Todesnachricht an Angehörige und betreuen betroffene Familienmitglieder und Begleiter während längerer Vermisstensuchen. Der Kontrast könnte dabei nicht größer sein, da sich die schlimmen Ereignisse meist dann völlig unerwartet ereignen, wenn Betroffene in der Freiheit am Berg die schönsten, unbeschwerten Stunden des Lebens suchen – in einem Sekundenbruchteil schlägt dabei höchstes Glück in tiefstes Unglück um.

Unverzichtbare Arbeit im Schatten von Blaulicht und Martinshorn

Regionalleiter Dr. Klaus Burger, sein Stellvertreter Thomas Lobensteiner und Geschäftsführer David Pichler dankten KID-Chef Klaus Überacker (Altötting), seiner Stellvertreterin Evi Partholl (Ramsau) und dem gesamten Team bei einem Jahresabschluss-Essen in Anger für die geleistete, mittlerweile unverzichtbare, anspruchsvolle und seelisch sehr belastende Arbeit, die weitgehend im Schatten von Blaulicht und Martinshorn abseits der öffentlichen Wahrnehmung stattfindet. „Wenn wir anderen Einsatzkräfte nach einem tödlichen Absturz oder einer erfolglosen Wiederbelebung eines internistischen Patienten bereits zusammensitzen, um das Erlebte besser zu verarbeiten, seid Ihr noch helfend und betreuend unterwegs, oft viele Stunden oder sogar Tage – in besonderen Fällen sogar noch nach Wochen. Wir können für diesen Einsatz bis ans Limit alle nur den Hut vor Euch ziehen! Selbstverständlichkeit ist der Feind der Wertschätzung; Ihr sollt wissen, dass wir Eure sehr fordernde Tätigkeit nicht ansatzweise als selbstverständlich betrachten und alle sehr wertschätzen!“, lobte Dr. Burger, der an den vergangenen, sehr langen Sommer mit den gestiegenen Einsatzzahlen erinnerte. Die Bergwacht ist dabei immer mehr für unverletzte und auch nicht akut erkrankte, dafür aber psychisch blockierte Bergsteiger unterwegs, die mit den alpinen Bedingungen überfordert sind, sich versteigen und ihre persönlichen, individuellen Grenzen überschreiten. Trotz der vielen und auch riskanten Einsätze seien alle ehrenamtlichen Retter in der vergangenen Saison wieder gesund und ohne ernstere Verletzungen nach Hause zurückgekehrt.

Beginn vor 18 Jahren

Die ersten Bergretter im Chiemgau absolvierten vor 18 Jahren die Spezialausbildung zum Krisenberater. Nach einigen strukturgebenden Maßnahmen konnte der neue Fachdienst KID-Berg Chiemgau 2005 mit fünf Ehrenamtlichen unter der Leitung des evangelischen Pfarrers Dirk Wnendt (Traunstein) seine Arbeit aufnehmen. Als Wnendt 2008 die Leitung wegen beruflicher Veränderungen abgeben musste, übernahm der heutige Chef Klaus Überacker das Ruder. Mittlerweile engagieren sich im KID Berg vier Frauen und zehn Männer – alle sind ausgebildete Einsatzkräfte, kennen die Strukturen der Organisation und können sich im Sommer und Winter sicher im alpinen Gelände bewegen. Der erste Einsatz für den KID der Bergwacht Chiemgau war das Lawinenunglück mit drei Toten am 2. Januar 2006 am Schrecksattel auf der Nordwestseite der Reiter Alpe. 

Entlastung der Retter

Mittlerweile ist der zusätzliche Dienst für die Einsatzleiter nicht mehr wegzudenken, da die Krisenberater die Bergwachten mit ihrer Hintergrund-Arbeit mit den Betroffenen entlasten, so dass sich die Einsatzkräfte auf die eigentliche Rettung konzentrieren können. Über eine ständig besetzte Hotline ist der Hintergrunddienst des KID Berg für Betroffene, Einsatzkräfte und Leitstellen erreichbar. Eine weitere Aufgabe des KID ist die Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen (SbE) für die aktiven Einsatzkräfte der Bergwacht. Der KID der Bergwacht kommt nur bei bergspezifischen Unfällen zum Einsatz, da Bergsteiger sich besser auf Augenhöhe in andere Bergsteiger hineinversetzen und ihnen dadurch effektiver beistehen können. Für belastende und tödliche Einsätze im Tal  betreiben die ehrenamtlichen BRK-Bereitschaften einen eigenen KID, der sich um Betroffene kümmert. 

Regelmäßige Supervisionen

Die erforderliche Ausbildung zur Mitarbeit im KID Berg wird von der Bergwacht Bayern organisiert und alle zwei Jahre durchgeführt. Einsatzkräfte, die sich für die Mitarbeit im KID Berg interessieren, können sich bei der Regionalgeschäftsstelle Chiemgau oder direkt beim Leiter der Regionalgruppe informieren. Die Gruppenmitglieder treffen sich regelmäßig alle paar Wochen zu Einsatz-Nachbesprechungen und internen Fortbildungen. Zur Personalfürsorge, Nachbearbeitung von Einsätzen und daraus resultierenden Problemen führt der KID Berg auch regelmäßig Supervisionen durch, damit die ehrenamtlichen Krisenberater nicht an den belastenden Einsätzen seelisch zerbrechen. Von den heuer bayernweit bisher 230 KID-Einsätzen absolvierte 63 der KID Berg Chiemgau – darunter sind 36 reguläre KID-Einsätze, 21 weitere Einsätze im Rahmen der durch die Chiemgauer mit betreuten Telefon-Hotline und zwei SbE-Einsätze für betroffene Einsatzkräfte. 

 


03.11.2018 - Bergwacht-Region bedankt sich mit Abendessen bei Geehrten Rudi Fendt, Winfried Renner und Stefan Schneider und stellt neue Mitarbeiter vor

 

BAD REICHENHALL (ml) – Mit Franz Meier und Marcel Häusler verstärken seit einigen Monaten und Wochen zwei neue Gesichter das hauptamtliche Team in der Geschäftsstelle der Bergwacht-Region Chiemgau, die beide als langjährige ehrenamtliche Einsatzkräfte alte Hasen in der Bergwacht und fast allen schon bekannt sind. Bei einem gemeinsamen Arbeitsessen in geselliger Runde im Gasthaus Adlgaß am Frillensee tauschten hauptamtliche und ehrenamtliche Kräfte der Bergwacht Chiemgau aktuelle Anliegen aus und erläuterten wichtige kommende Aufgabenstellungen. 

Regionalleiter Dr. Klaus Burger und sein Stellvertreter Thomas Lobensteiner stellten die beiden neuen Hauptamtlichen vor: Franz Meier, zugleich seit 1990 ehrenamtlicher Bergretter in Teisendorf-Anger, und Marcel Häusler, zugleich seit 1988 ehrenamtlicher Bergretter in Bad Reichenhall. Mit dabei waren die Bergwacht-Urgesteine und  kürzlich von Innenminister Herrmann mit der Leistungsauszeichnung geehrten Bergretter Rudi Fendt aus Ramsau, Winfried Renner aus Ruhpolding und Stefan Schneider aus Bergen mit ihren Partnerinnen.

Die 15 Bergwachten der Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein und Altötting sind organisatorisch in der Bergwacht-Region Chiemgau zusammengefasst. Zusammen mit den Regionen Hochland und Allgäu sichert sie den gesamten bayerischen Alpenraum rettungsdienstlich ab. Zu den Bereitschaften in der Region Chiemgau gehören aktuell rund 600 aktive Einsatzkräfte, die im vergangenen Jahr zu nahezu 1.000 Einsätzen ausrücken mussten. Die Region verfügt wegen der vielfältigen Aufgaben, beispielsweise der Sommer- und Winter-Sichtungen und Prüfungen aller Anwärter über eine eigene hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle im Bergwachthaus Bad Reichenhall, in der mit Ludwig Lang, Geschäftsführer David Pichler und Sandra Abfalter drei Mitarbeiter tätig sind und die Regionalleitung in ihren vielfältigen operativen und administrativen Aufgaben unterstützen. „Die Bergwacht Bayern ist mit den drei Ebenen Landesleitung, Regionen und Bereitschaften sehr kosten- und personalsparend organisiert. Alle Aufgaben werden, mit Ausnahme weniger hauptamtlicher Mitarbeiter, fast ausschließlich von ehrenamtlichen Bergrettern übernommen“, erklärt dabei der ausschließlich ehrenamtlich tätige Regionalchef Dr. Burger.

Da Ludwig Lang demnächst den Ruhestand antritt, war die Stelle eines neuen IT-Administrators für das Rechenzentrum der Bergwacht Bayern am Dienstsitz in Bad Reichenhall ausgeschrieben: IT-Spezialist Marcel Häusler steht nun für die Administration der eingesetzten Hard- und Software, des IT-Sicherheitsmanagements, der Dokumentation der IT-Prozesse und der Betreuung der User, also aller Bergwachtler hauptberuflich zur Verfügung. „Es freut uns sehr, dass wir für dieses anspruchsvolle Anforderungsprofil einen Mann gewinnen konnten, der zugleich waschechter Bergretter aus unseren Reihen ist und somit auch viel Verständnis für die mehr berg- als computeraffinen Retter aufweisen wird!“, scherzt Burger.

Seit einigen Monaten verstärkt bereits Elektrotechniker Franz Meier hauptamtlich die Bergwacht Bayern beim Standortmanagement (SOM) sowie in der Technisch-Taktischen-Betriebsstelle (TTB) und kümmert sich um die Digitalfunk-Masten und Endgeräte. Franz Meier ist  aktiver Bergretter der Bereitschaft Teisendorf-Anger und Einsatzleiter im Saalachtal. Zu seinen fordernden Aufgaben zählen unter anderem der Betrieb und die Wartung von digitalem und analogem Behördenfunk sowie die Instandhaltung und der Störungsdienst für die digitale Infrastruktur; dies sowohl eigenverantwortlich als auch im Team, wobei entsprechende Arbeiten an stationären digitalen Funkanlagen im unwegsamen Gelände erfolgen – oft völlig unerwartet mitten in der Nacht oder bei extremem Wetter. „Ein Glücksfall für die Region, dass sich so ein sach- und ortserfahrener, sturm- und höhenerprobter Bergretter dieser überaus wichtigen Aufgabe rund um die Uhr stellt. Ohne Kommunikation, Lagevermittlung und gemeinsame Lagebewertung ist nämlich ein Einsatz taktisch und technisch so gut wie nicht durchführbar“, betont Burger.


Bergwacht Chiemgau dankt Regionalarzt Ralf-Martin Kaukewitsch für jahrzehntelange Pionierarbeit

Dr. Klaus Burger, Dr. Christian Freund, Ralf-Martin Kaukewitsch, Sebastian Bähr, David Pichler und Thomas Lobensteiner (von links).

 

Heutiges Vorreiter-Modell des Bergwacht-Notarztes mit realisiert - Nachfolger Dr. Christian Freund und Sebastian Bähr treten in große Fußstapfen

BERCHTESGADENER LAND/LANDKREIS TRAUNSTEIN (ml) – Die Bergwacht-Region Chiemgau hat dem bisherigen Regionalarzt Ralf-Martin Kaukewitsch mit einem Geschenk und Festessen im Gasthaus am Wachterl für seine langjährigen Verdienste um die notfallmedizinische Ausbildung und Versorgung im Gebirge und viele Meilensteine auf dem Weg zum mittlerweile realisiertem europaweiten Vorreiter-Modell des Bergwacht-Notarztes gedankt. Regionalleiter Dr. Klaus Burger, sein Stellvertreter Thomas Lobensteiner, der neue Regionalarzt Dr. Christian Freund und sein Stellvertreter Sebastian Bähr sowie Geschäftsführer David Pichler dankten dem Enthusiasten Kaukewitsch, der sich weiterhin als Bergwacht-Notarzt und Arzt der Bergwacht-Bereitschaft Berchtesgaden, Lawinenhundeführer und Canyon-Retter für die freiwilligen Bergretter und verunfallten Bergsteiger in der Region engagiert. Hauptberuflich arbeitet er als praktischer Arzt mit Schwerpunkten auf Naturheilkunde, Höhen- und Expeditionsmedizin in seiner Hausarztpraxis in Freilassing; sein Herz schlägt aber seit Jahrzehnten vor allem fürs Bergsteigen und die Bergwacht.

Kaukewitsch kam 1994 zufällig als junger Arzt  aus Berlin ins Berchtesgadener Land, da er als angehender Facharzt für Neurologie und Psychiatrie eine Ausbildungsstelle für Neurologie brauchte, die deutschlandweit eher rar gesät sind; in der Reha-Klinik Loipl wurde er dann fündig. „Dann lernte ich dummerweise die falschen Leute kennen“, scherzt Kaukewitsch, der sofort von der Landschaft begeistert war, seine Liebe zum Bergsteigen, Klettern und Skifahren entdeckte und schnell auch in der Bergwacht Berchtesgaden Anschluss fand. Als geländegängiger Notfallmediziner war er von Beginn an bei Einsätzen mit schwer Verletzten und akut Erkrankten im extremen Gelände gefragt und fast immer ganz vorne mit dabei.

„Ralf lebt für die Bergrettung und das Bergsteigen, die Hilfe am Nächsten und widmet seit Jahrzehnten als gefragter Spezialist einen großen Teil seiner Freizeit dafür; dafür kann ihm niemand genug danken!“, lobt Burger. Kaukewitsch und seine Kollegen hatten unter anderem die notfallmedizinische Aus- und Fortbildung der angehenden Bergretter mit einem jährlichen Grundkurs und einem Lehrbuch ausgebaut und weiter entwickelt und aus der praktischen Erfahrung heraus das heutige europaweite Vorreiter-Modell des Bergwacht-Notarztes mit aufgebaut. Ganz nebenbei ist Kaukewitsch mit seiner Lilli auch engagierter Such- und Lawinenhundeführer in der mittlerweile dritten Hunde-Generation und ausgebildeter Canyon-Retter für Einsätze in wasserführenden Klammen.

„Die Bergwacht war mir während der letzten 25 Jahre mit Abstand immer das Wichtigste“, gesteht der mittlerweile 58-Jährige; er übergibt sein Amt in der Regionalleitung in die jüngeren Hände von Dr. Christian Freund von der Bergwacht Grassau und Sebastian Bähr von der Bergwacht Ruhpolding, bleibt aber weiterhin Bergwacht-Notarzt und Arzt der Bergwacht Berchtesgaden. Im Rückblick auf rund ein viertel Jahrhundert Bergrettung in den Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen zeichnet er für unzählige gerettete Leben, auch im schwierigsten Gelände wie der Watzmann-Ostwand verantwortlich, hat rund 1.000 eigene Einsätze absolviert und allein 300 Tage notfallmedizinische Ausbildung durchgeführt – viele Einsätze auch unter Gefahr für das eigene Leben. Wie fließend der Übergang in die nächste Generation gelingt, sieh man daran, dass die Ärzte bei einigen großen Einsätzen während der letzten Jahre gemeinsam im Einsatz waren und Hand in Hand zusammengearbeitet haben, zuletzt erst bei den beiden Lawineneinsätzen am 21. Januar am Zwiesel und am Geigelstein.

Ziel der Bergwacht Bayern war es während der vergangenen Jahre, in jedem Gelände eine notärztliche Versorgung sicherstellen zu können, auch wenn kein Hubschrauber fliegen kann. Dafür wurde eine kompakte Ausbildungsreihe konzipiert, die die reguläre Notarztausbildung mit der Bergwachtausbildung ergänzt; mittlerweile ist die Region Chiemgau gut mit Bergwacht-Notärzten und Sanitätern versorgt. Der Bergwacht-Notarzt ist zu allen Jahreszeiten geländegängig und mit den Bergrettungstechniken sowie den speziellen medizinischen Notfallszenarien der Bergrettung vertraut. Er ist auch unter schwierigsten Bedingungen für die medizinische Versorgung des Notfallpatienten verantwortlich. Bereits ausgebildete Notärzte durchlaufen bei der Bergwacht Bayern eine umfassende Basisausbildung im Bergsteigen und eine Grundausbildung Bergrettung. Im Anschluss stehen sie für alpine Rettungseinsätze zur Verfügung.


Dr. Klaus Burger und Thomas Lobensteiner zeichnen Bergretter für jahrzehntelanges soziales Engagement in Leitungspositionen aus

Die Geehrten und Organisatoren des Festabends, zum Teil mit ihren Partnern: (hintere Reihe von links) Sepp Abfalter (Organisation), Birgit und Thomas Lobensteiner, Rosa und Engelbert Mayer, Mandy und Winfried Renner, Caro und Klaus Dietel, Sepp und Cordula Schweinöster und Dr. Klaus Burger, (vordere Reihe von links) Sandra Abfalter, David Pichler mit seiner Freundin Alexandra Beil (alle drei Organisation), Helmut und Susanne Meyer und Markus Leitner.

 

RUHPOLDING/BAD REICHENHALL (ml) –  2017 ist Wahljahr in der Bergwacht Bayern: Das hat zur Folge, dass in den Bereitschaften Führungen wechseln und Verantwortung an Jüngere übergeben wird. Die neue Leitung der Bergwacht-Region Chiemgau mit Dr. Klaus Burger und seinem Stellvertreter Thomas Lobensteiner hat bei einem Festabend in Helds Vitalhotel in Ruhpolding das besondere soziale Engagement bisheriger Bereitschaftsleiter und ihrer Stellvertreter im Beisein ihrer Ehefrauen gewürdigt und ihnen Buchgeschenke überreicht.

„Willst du froh und glücklich leben, lass kein Ehrenamt dir geben“, formulierte einst Wilhelm Busch. „Aber unser Gemeinwesen ist darauf angewiesen, dass Menschen wesentliche Teile ihrer Lebenskraft und ihrer Lebenszeit dem Gemeinwohl widmen und Verantwortung übernehmen. Dies herauszustellen und euch besonders verdienten Kameraden in unserer Region Traunstein, Berchtesgadener Land und Altötting zu danken, mit Worten und auch kulinarisch, das ist für uns wichtig, seid ihr es doch, die als Vorbilder in unserer Gesellschaft unverzichtbar sind und nicht Wilhelm Busch’s Empfehlungen gefolgt seid mit seiner Feststellung: Willst du nicht zu früh ins Grab, lehne jedes Amt gleich ab!“, scherzte Regionalleiter Burger.

„Ich werde heute keine erneuten großen Laudationes halten, nach dem Motto, es ist schon alles gesagt, nur nicht von mir, sondern wir möchten uns von der Regionalleitung und der Regionalgeschäftsführung bei Euch für Euer Wirken sehr herzlich bedanken, uns einen schönen und kurzweiligen Abend wünschen und als Erinnerung ein kleines Buchgeschenk überreichen, mit einer Widmung der Bergwacht, damit ihr es nicht weiterverschenken könnt“, sagte Burger, der auch den Frauen dankte, die unter dem Engagement ihrer Bergwacht-Männer gelitten haben und noch leiden werden. „Ohne euer großes Verständnis und ohne eure besondere Hilfe und Unterstützung wäre, das wissen wir alle, kein entsprechendes Ehrenamt möglich - außer, der Bergwachtler bevorzugt das Einsiedler-Dasein, was aber keiner will und auch nicht die für Führungsaufgaben notwendigen sozialen Kompetenzen fördert.“

Winfried Renner, der bisherige Bergwacht-Bereitschaftsleiter in Ruhpolding ist seit 1974 Mitglied der Bergwacht. Er war zwölf Jahre lang Bereitschaftsleiter, von 2005 bis 2017, darüber hinaus viele Jahre Ausbildungsleiter.  „Winfried gilt als souveräner Leader und absolutes Vorbild, der verdient nun seine Bereitschaftsleiter-Aufgaben einem Jüngeren übertragen durfte. Herzlichen Dank Winnie!“, lobte Burger. Klaus Dietel ist  seit 1977 Mitglied der Bergwacht. Er bekleidete von 2009 bis 2017 das Amt des stellvertretenden Bereitschaftsleiters in Ruhpolding und war über 20 Jahre dort als Kassier tätig.

Engelbert Mayer ist seit 1972 Mitglied der Bergwacht. Er war von 1989 bis 2017 in herausgehobenen Führungspositionen engagiert, von 1989 bis 2001 stellvertretender Bereitschaftsleiter in Inzell, dann von 2001 bis 2013 Bereitschaftsleiter in Inzell und von 2013 bis 2017 stellvertretender Regionalleiter im Chiemgau, also 28 Jahre lang in einer besonderen Führungsverantwortung. „Respekt, das grenzt ja schon an Märtyrertum, und für dies hast du dich auch klasse erhalten“, scherzte Burger und sagte weiter: „Engelbert genießt als sehr guter Kamerad alter Schule besonderes Ansehen bei Jung und Alt. Besonders hervorzuheben ist Engelberts ausgleichendes Wesen, das sich gerade in turbulenten Zeiten stets von unschätzbarem Wert für die Gemeinschaft der Bergretter in seiner Bereitschaft, in der Region und auch im Land erwiesen hat.“

Helmut Meyer ist seit 2004 Mitglied der Bergwacht, von 2009 bis 2017 als stellvertretender Bereitschaftsleiter in Altötting, einer Bergwacht, die nun als ergänzende Bergrettungswache den Schwerpunkt Umwelt- und Waldbrand-Einsatz der Bergwacht-Region übernimmt. Sepp Schweinöster ist seit 1965 Mitglied der Bergwacht.  Er war von 1977 bis 2001 Bereitschaftsleiter der Bergwacht Marquartstein und von 2005 bis 2009 stellvertretender Regionalleiter. „Die Ehrung heute soll insbesondere Dein leidenschaftliches Engagement als Beauftragter der gesamten Region für den Naturschutz und die Naturschutzprüfung würdigen!“, betonte Burger. „Thomas und ich haben auch den Stab der Bereitschaftsleitung übergeben, er in Traunstein und ich in Bad Reichenhall, aber wir finden uns heute in der Rolle der Ehrenden und können uns schlecht selbst loben oder ehren. Aber wir wissen jedenfalls, was es heißt und abverlangt, Bergwacht-Männer und Bergwacht-Frauen zu führen, zumal in den Bergen die Freiheit und nicht die Fremdbestimmung wohnt und unsere Kameradinnen und Kameraden dies tief verinnerlicht haben.“

Abschließend ehrte Burger auch Markus Leitner, Pressesprecher des Roten Kreuzes im Berchtesgadener Land. „Er bereitet zahlreiche Bergwachteinsätze medial auf und verfügt über die Erfahrung und die Netzwerke, die Bergrettung realitätsnah, kompetent und auch sympathisch der Öffentlichkeit zu vermitteln. Als „PuMa“, als Presse- und Medien-Arbeiter, besser Medien-Ass des BRK glänzt Markus auch mit den notwendigen Soft-Skills und diplomatischen Fähigkeiten, um auch sensible Sachverhalte wie gefährliche Rettungen bei äußerst leichtsinnigen Unternehmungen angemessen zu vermitteln. Der Begriff PuMa ist überdies trefflich, gibt es keinen noch so abgelegenen Ort, an dem man nicht darauf vertrauen kann, Markus nicht zu begegnen. Mit seinen Spikes läuft er nun schon seit Jahren pumagleich sämtliche Steiglein südlich des Rupertiwinkels im Berchtesgadener Land ab. Es freut mich, dass du heute hier bist, Markus, gibt es uns doch die Gelegenheit, dir in diesem Rahmen zu danken und Anerkennung für die vielfach geopferte Freizeit auszudrücken!“

Ebenfalls eingeladen, aber verhindert waren Thomas Küblbeck (Marktschellenberg), Regionalleiter von 2005-2017, der bisherige Regionalarzt Ralf-Martin Kaukewitsch (Berchtesgaden), Andreas Helminger (von 2009 bis 2017 Bereitschaftsleiter der Bergwacht Reit im Winkl, die insbesondere im Winter mit dem Mega-Skigebiet Winklmoosalm-Steinplatte als eine der beschäftigten Bereitschaften im Alpenraum bekannt ist) und Andreas Laubhuber (2001 bis 2005 Bereitschaftsleiter-Stellvertreter in Grassau, 2005 bis 2013 Bereitschaftsleiter und von 2013 bis 2017 wieder Stellvertreter).


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