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25.06.2017

Schulterlux an Hirschwanghütte

Am Sonntag, den 25.06.2017 meldete die Leitstelle Allgäu eine Schulterluxation an der Hirschwangalpe unterhalb des Grubenkopfs.

Nach dem Rückruf des Einsatzleiters an der Unfallstelle wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, um den Patienten möglichst schonend abzutransportieren. Aufgrund des starken Regens war die Einsatzmöglichkeit eines Hubschraubers unklar, weshalb sich zwei Bergwachtmänner unverzüglich zu Fuß zur Unfallstelle aufmachten. Der Hubschrauber RK2 aus Reutte konnte allerdings trotz des schlechten Wetters anfliegen und nahm am Wankerfleck einen Bergwachtmann auf. Direkt neben der Hirschwanghütte wurden Notarz, Sanitäter und der Bergwachtmann im Schwebeflug abgesetzt und der Patient unverzüglich durch diese versorgt. 

In der Zwischenzeit verschlechterte sich das Wetter, der Regen nahm zu und die Wolken verdichteten sich zunehmend. Deshalb drehte der Rettungshubschrauber in Richtung Graswangtal ab und landete dort zwischen. Durch das verschlechterte Wetter war unklar, ob die Unfallstelle noch für den Hubschrauber erreichbar sein würde, weshalb im Hintergrund der terrestrische Abtransport vorbereitet wurde. Für den personalintensiven Abtransport mittels Gebirgstrage wurden weitere Einsatzkräfte vom Tal angefordert. 

Doch gerade, als 8 weitere Bergwachtmänner, ausgestattet mit diversem Sicherungsmaterial und Gebirgstrage in Richtung Grubenkopf starten wollten, konnte der Hubschrauber ein Wolkenloch nutzen und die Unfallstelle anfliegen. Patient und Notarzt wurden aufgenommen und ins Krankenhaus nach Füssen geflogen. Die drei oben verbliebenen Bergwachtmänner begleiteten die Angehörigen des Verunfallten noch zur Kenzenhütte, woraufhin der Einsatz für alle beendet war.

 

 

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