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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Canyonrettung Bergwacht Chiemgau


Canyonrettung, die andere Fließwasserrettung

 

Die Canyonrettung ist ein Spezialistenbereich der Bergwacht, denn die Einsätze finden im Gebirge und im Wasser statt.

Im bayerischen Alpengebiet gibt es rund 300 Schluchten, wovon mindestens 15% regelmäßig durch Canyonisten gegangen werden.

Canyoning hat nichts mit dem Wandern auf Triftsteigen, z.B. Almbachklamm bei Marktschellenberg zu tun.

Beim Canyoning werden Schluchten in Fließrichtung durch Gehen, Rutschen, Springen und Abseilen durchquert.

Die Persönliche Schutzausrüstung unterscheidet sich vom normalen Bergwachtmann ganz besonders, da der Canyoningretter sich im Wasser bewegt und dementsprechend mit einem Neoprenanzug ausgestattet ist.


über den Tellerrand geschaut

 

Canyonretter werden durch die Bergwacht ausgebildet. Der Lehrgang ist den Gruppierungen im Alpengebiet vorbehalten.

Bei der Bergwacht gibt es Canyonrettungsgruppen in den Regionen Allgäu, Hochland und Chiemgau.

Das Chiemgau stellt hierbei eine Besonderheit dar. Hier hat sich 2001 die erste Canyonrettungsgruppe gegründet, zu gleichen Teilen aus Bergwacht und Wasserwacht besteht. Die Stärke beläuft sich auf rund 20 Einsatzkräfte, wobei die Führung bei der Bergwacht liegt.

Im Einsatzgebiet befinden sich rund 15 Schluchten, die mit Abseilhaken eingerichtet sind. Fünf Schluchten sind durch ehemalige Triftsteige touristisch genutzt.

Obwohl die Steige durch Geländer gesichert sind, kommt es vor, dass Personen vom Weg abkommen und ins Wasser stützen.

Die primäre Aufgabe der Canyonrettungsgruppe Chiemgau ist es die Personen zu retten und transportfähig zu machen.


Bindeglied zur Bergrettungsmannschaft

 

Die Canyonrettungsgruppe ist somit ein unersetzliches Bindeglied zwischen Patient und der Bergwacht-Rettungsmannschaft.

In der Bergrettung wird vorzugsweise ein Hubschrauber eingesetzt. In einer Schlucht ist dies nicht immer möglich, weil das Windenseil oft  nicht bis zum Schluchtgrund reicht.

Die Hubschrauberausbildung ist Standard bei den Bergrettern und den Canyonrettern der Wasserwacht.

Diese Luftrettungserfahrungen sind nicht nur bei der Canyonrettung gefragt. Wie die Hochwasserereignisse der letzten Jahre gezeigt haben, werden Canyonretter auch zu diesen Einsätzen alarmiert.

Der Vorteil hierbei ist die vorhandene PSA und die Erfahrungen mit dem Wasser. Zuletzt wurde die Canyonrettungsgruppe nach Simbach am Inn alarmiert, wo Personen erfolgreich gerettet haben.

 

 


Eindrücke aus dem Einsatzgeschehen


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weitere Informationen

 

 

 

Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

Bergwacht-Zentrum