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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Archiv Einsätze 2016

Unterordner mit archivierten älteren Artikeln der Rubrik "Einsätze" aus dem Jahr 2016.

04.11.2016

Erfolgreiche Vermisstensuche in Erlangen

Bergwacht Einsatzkräfte zusammen im Einsatz mit BRK, Wasserwacht, DLRG, Feuerwehr und Polizei


Am Freitag Abend wurde die Bergwacht Erlangen zu einer Vermisstensuche alarmiert. Eine Patientin der Kopfkliniken des Universitätsklinikum Erlangen war nach einem genehmigten Ausgang am Nachmittag nicht auf die Station zurückgekehrt und nach einer Suche im Nahbereich durch die Polizei sowie einen Polizeihubschrauber nicht aufzufinden. Zusammen mit den ebenfalls alarmierten Einheiten BRK Rettungshundestaffel Erlangen / Höchstadt, JUH Rettungshundestaffel Mittelfranken, Wasserwacht Erlangen, DLRG Erlangen, DLRG Dechsendorf, IuK Erlangen und Feuerwehr Erlangen wurde eine aufwändige Suche gestartet.

Koordiniert wurde die Suche in Zusammenarbeit von ELRD, Einsatzleiter Feuerwehr, Einsatzleiter Rettungshunde, Einsatzleiter Wasserrettung und Einsatzleiter Bergwacht von einer "Wagenburg" an den Kopfkliniken aus. Gesucht wurde mit Mantrailerern (Personenspürhunden) sowie gemischten Teams der verschiedenen Fachdienste. Neben "normalen" Fahrzeugen und den Helfern wurden auch ein ATV der Bergwacht und eine Drohne der Feuerwehr bei der Suche eingesetzt.

Um kurz vor Mitternacht konnte die Person dann durch ein Team von DLRG Erlangen und Rettungshundestaffel Erlangen im Bereich der Schleifmühle aufgefunden werden. Nach einer Erstversorgung der leicht unterkühlten Patientin durch den absichernden KTW wurde die Patientin zurück in die Klinik gebracht. An dieser erfolgreichen Suche waren insgesamt 52 Helfer und 13 Hunde sowie 16 Fahrzeuge der Hilfsorganisationen beteiligt.

16.10.2016

Anaphylaktischer Schock bei Kanndorf

Am Sonntagnachmittag rückten die Bergwachten Erlangen, Fürth und Forchheim aus, um einen Wanderer zu retten, der nach einem Insektenstich einen anaphylaktischen Schock erlitten hatte.

Der Wanderer war auf einem Wanderweg, nahe dem Golfplatz in Kanndorf vermutlich von einer Wespe gesprochen worden und reagierte mit einer massiven allergischen Reaktion. Nachdem zunächst nicht eindeutig klar war, wo sich der Patient genau befindet, mussten die Bergwachten die in Frage kommenden Wanderwege von mehreren Seiten erkunden und wurden schon nach kurzer Zeit nahe des Golfplatzes in Kanndorf fündig.

Nach notärztlicher Versorgung durch den Notarzt Ebermannstadt, wurde der Patient durch die Bergwacht mit der Gebirgstrage zum Rettungswagen, der zwischenzeitlich über den Golfplatz angefahren war, abtransportiert.

Noch während die Bergwachten ihr Einsatzmaterial verstauten, wurden sie von einigen weiteren Personen mit zum Teil mehrfachen Insektenstichen angesprochen und um Hilfe gebeten. In diesen Fällen hatte glücklicherweise niemand allergisch reagiert, so dass Eispacks schnell für ausreichende Linderung sorgten. Zusammen mit einer der gestochenen Personen gingen Einsatzkräften der Bergwacht aus Fürth zu einer Stelle an der Wespen aus ihrem Nest aufgescheucht worden waren und brachten für weitere Wanderer ein Hinweis-/Warnschild an.

Im Einsatz waren die Bergwachten aus Forchheim, Fürth und Erlangen, der Einsatzleiter Bergwacht, der Einsatzleiter Rettungsdienst sowie Notarzt und Rettungswagen aus Ebermannstadt. Wir danken allen Einsatzkräften für die reibungslose Zusammenarbeit.

18.08.2016

Vermisstensuche am Bezirksklinikum

Suchfahrzeug (Archivbild)


Am Donnerstag, den 18.08.2016 wurden wir kurz nach Mitternacht alarmiert und zum Klinikum am Europakanal gerufen. Wir rückten mit unserem Rettungsfahrzeug, Suchfahrzeug und dem ATV aus. Die Polizei und mehrere Rettungshundestaffeln waren bereits vor Ort.

Eine Patientin war abgängig und es bestand die Befürchtung, dass sie suizidale Absichten hat. Daraufhin durchsuchten wir gemeinsam mit den Hundestaffeln das Waldgebiet rund um das Bezirksklinikum und das Ufer am Europakanal.

Im Morgengrauen gegen fünf Uhr wurde die Suche abgebrochen, nachdem weder die Mantrailer eine erfolgversprechende Spur aufnehmen konnten, noch die Person gesichtet werden konnte.

 

24.07.2016

Knieverletzung am Walberla

Am Sonntag, den 24.07.2016 wurden wir am späten Nachmittag von der Leitstelle Bamberg alarmiert und zum Walberla gerufen.

Aufgrund starker Gewitterschauer waren die Wanderwege rund um den Walberla an diesem Tag sehr rutschig.

Ein Wanderer war auf einem Weg unterhalb des Walberlas ausgerutscht, hatte sich am Knie verletzt und konnte infolgedessen nicht mehr gehen.

Wir trafen am Wanderparkplatz oberhalb von Schlaifhausen an, wo bereits der Rettungsdienst und Kollegen der Bergwacht Forchheim vor Ort waren.

Wir brachten unsere Gebirgstrage zum Patienten, der sich nur unweit des Parkplatzes befand. Der Patient wurde nach Analgesie durch den Notarzt in den Bergesack und die Gebirgstrage umgelagert und zum Rettungswagen am Wanderparkplatz transportiert.

Der Patient wurde vom Rettungsdienst in das Krankenhaus nach Forchheim gebracht. Wir fuhren ebenfalls zur Klinik, um unseren Bergesack wieder abzuholen.

 

03.07.2016

Einsatz im Aufseßtal

Am 03.07.2016 rückten die Bergwachten Erlangen, Fürth und Forchheim zusammen mit dem Bergwacht Einsatzleiter Wiesenttal aus, um im unteren Aufseßtal eine Wanderin zu bergen, die bei einer Rundwanderung aus nicht näher geklärten Umständen einen schweren allergischen Schock erlitten hatte.

Aufgrund der Gesamtumstände entschieden sich die Einsatzkräfte für einen Abtransport mit dem Rettungshubschrauber. Während Notarzt und Rettungsdienst bereits die medizinische Versorgung der Patientin eingeleitet hatten, wählten die Einsatzkräfte der Bergwacht einen geeigneten Landeplatz für den Rettungshubschrauber aus und bereiteten den Transport der Patientin in einer Gebirgstrage zum Übergabepunkt vor. Dank der reibungslosen Zusammenarbeit  aller Einsatzkräfte konnte die Wanderin umgehend auf den Weg zur Klinik gebracht werden.

Im Einsatz waren neben den Bergwachten der Einsatzleiter Rettungsdienst, der Rettungswagen und Notarzt aus Ebermannstadt sowie der Christoph Nürnberg.

03.07.2016

Hilfeleistung nach Unfall

Noch während die Einsatzkräfte der Bergwachten aus Fürth und Erlangen am 03.07.2016, unmittelbar nach einem Einsatz im Aufseßtal, zusammensaßen, um beim Naturfreundehaus in Veilbronn ihr Mittagessen nachzuholen, wurden sie von Mitarbeitern des dortigen Kletterwaldes um Hilfeleistung bei einem Unfall auf der Zufahrt zum Kletterwald gebeten.

Die Einsatzkräfte versorgten einen Patienten mit einem offenem Bruch vor Ort bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Im Einsatz waren die Bergwachten Fürth und Erlangen sowie der Rettungswagen Ebermannstadt und der Notarzt Forchheim.

28.05.2016

Einsatzreicher Samstag für die Bergwachten im Landkreis Forchheim

Gleich fünf Mal wurden am Samstag die Bergwachten im Landkreis Forchheim alarmiert.

Der erste Einsatz war an der unteren Schlossbergwand bei Burggailenreuth, wo ein 43-jähriger aus ungefähr vier Metern Höhe aus einer Kletterroute auf den Boden stürzte. Daraufhin wurden die Bergwachtbereitschaften Forchheim, Fürth und Erlangen alarmiert. Wir waren zu diesem Zeitpunkt gerade mit unserem Rettungsfahrzeug und einer Einsatzmannschaft bei unserem Hüttenfest in Rödlas.Wir fuhren daraufhin zu dem Einsatz nach Burggailenreuth an.

Gerade als wir eintrafen, wurde erneut ein Einsatz bei Bärnfels gemeldet. Ein 12-jähriges Mädchen hatte sich bei einem Sturz das Sprunggelenk verletzt. Wir rückten daraufhin umgehend zu diesem Einsatz ab und kümmerten uns um die junge Patientin. Nachdem unser Bergwacht-Notarzt ihr einen Zugang gelegt und Schmerzmittel verabreicht hatte, wurde ihr verletztes Sprunggelenk wieder reponiert. Wir legten ihr eine Vakuumbeinschiene an und transportierten sie mit der Gebirgstrage zum Rettungswagen, der sie in die Klinik brachte.

Gerade als wir wieder zurück in Rödlas waren, wurde bereits der dritte Einsatz bei Doos durchgegeben, zu dem wir aber aufgrund der Entfernung nicht mehr anfuhren. Die Kollegen aus Forchheim und Fürth hatten bis in die Nacht hinein noch zwei weitere Einsätze an diesem Tag zu bewältigen, an denen wir aber nicht mehr beteiligt waren.

04.05.2016

Abgestürzte Kletterin am Zehnerstein

Am Mittwochabend 04.05.2016 waren wir im Rahmen unserer wöchentlichen Ausbildungsabende bei einer Außenübung in Uttenreuth. Als wir gegen 21Uhr unsere Übung beendet hatten und unsere Ausrüstung gerade wieder in die Fahrzeuge verstaut hatten, bekamen wir über unseren Einsatzleiter mitgeteilt, dass die Bergwacht Forchheim soeben zu einem Bergwachteinsatz am Zehnerstein alarmiert worden war. Eine Kletterin hatte sich bei einem Sturz schwere Verletzungen zugezogen.

Da wir sofort einsatzbereit und mit Mannschaftsstärke einsatzklar waren, fuhren wir zur Unterstützung ebenfalls direkt zum Einsatzort an. Bei unserem Eintreffen waren bereits einige Einsatzkräfte der Bergwacht Forchheim vor Ort, sowie zwei Rettungswagen, Notarzt, der Rettungshubschrauber Christoph Nürnberg und zwei Feuerwehren. Die Feuerwehren kümmerten sich vorbildlich um die Ausleuchtung des Landeplatzes am Sportplatz, der Zugangswege und der Einsatzstelle. Zusammen mit den Kameraden aus Forchheim brachten wir die Ausrüstung zur Einsatzstelle. Die Patientin war vom Rettungsdienst und Notarzt bereits versorgt und auf einem Spineboard fixiert. Wir lagerten sie in den Bergesack und auf die Gebirgstrage um.
Parallel dazu war bereits das Statikseil an einem Fixpunkt angebracht worden und die Patientin wurde dann in der Gebirgstrage bis zu einem Weg abgelassen. Von dort wurde sie dann weiter bis zum Rettungswagen getragen und umgelagert.

Nachdem der Notarzt sie im Rettungswagen nochmal gründlich untersucht hatte, wurde sie zum Sportplatz gefahren, in den Hubschrauber eingeladen und in die Universitätsklinik Erlangen geflogen. Da der Rettungshubschrauber Christoph Nürnberg nachtflugtauglich ist, war der Flug in die Klinik auch weit nach Einbruch der Dunkelheit problemlos möglich. Wir bedanken uns für die problemlose Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Forchheim und allen beteiligten Einsatzkräften.

24.04.2016

Abgestürzter Gleitschirmflieger am Walberla

Am Walberla hatte am Mittag ein Gleitschirmflieger die Kontrolle über seinen Schirm verloren und war dann in unzugängliches Gelände abgestürzt. Sein Gleitschirm hatte sich dabei in einem Obstbaum verfangen, wobei sich der Pilot schwere Verletzungen zuzog.

Die alarmierten Rettungskräfte des BRK sowie Notarzt und Polizei konnten die verletzte Person zunächst nur über ein am Rettungswagen des BRK befestigtes Seil erreichen. Nachdem der Notarzt die verletzte Person für den Transport freigegeben hatte, wurde er von der Bergwacht in einer Vakuummatze sowie einer speziellen Gebirgstrage zum wartenden Rettungswagen abtransportiert. Helfer bargen dann später noch den Schirm des Piloten aus dem Baum. Im Einsatz waren zwei Rettungskräfte der Erlanger Bergwacht, den diensthabenden Einsatzleiter stellte die Bergwacht Forchheim.

29.01.2016

Vermisstensuche bei Zirndorf

Am Freitag gegen 16 Uhr wurden wir zum Seniorenheim nach Zirndorf alarmiert, wo ein Heimbewohner seit dem frühen Nachmittag vermisst wurde. Das Bergwacht Suchfahrzeug wurde mit Einsatzkräften aus Fürth und Erlangen besetzt und rückte zum Einsatzort aus. Die an das Seniorenheim angrenzenden Wald- und Wohngebiete wurden von Flächenhunden, Mantrailern und mit Fahrzeugen abgesucht. Um ca. 19 Uhr erreichte uns dann die Meldung, dass die vermisste Person in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Wir danken allen beteiligten Einsatzkräften für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

 

19.01.2016

Vermisstensuche in Fürth

Am Dienstag, den 19.01.2016 forderte der Einsatzleiter Rettungsdienst aus Fürth gegen 22.00 Uhr bei der Leitstelle Nürnberg die Bergwacht zur Unterstützung für eine Vermisstensuche an.

Der zuständige Bergwacht Einsatzleiter Hersbruck 10 veranlasste, dass das Suchfahrzeug Frankenjura und die Bergwacht Fürth alarmiert wurden. Die Bergwacht aus Fürth und das Suchfahrzeug aus Erlangen rückten daraufhin zu der Vermisstensuche bei einem Altenheim in der Fürther Innenstadt an.

Es wurde eine Seniorin gesucht, die zuletzt beim Mittagessen vom Pflegepersonal gesehen wurde. Da die Dame aus NRW stammte und sich somit in der Umgebung nicht auskannte und die kalten Temperaturen darauf schließen ließen, dass die herum irrende Frau extrem ausgekühlt sein muss, wurde mit Hochdruck nach ihr gesucht. Bereits gegen 19.00 Uhr flog ein Hubschrauber der Polizei den Bereich um den Wiesengrund und der Uferpromenade ab. Im Laufe des Abends wurden immer mehr Einsatzkräfte zu dem Einsatz hinzugezogen. Unter anderem die BRK Rettungshundestaffeln aus Fürth und Ansbach, der Fachdienst IuK des BRK Fürth, die Wasserwacht Fürth, die DLRG Fürth, die BRK Betreuung und Weitere. Ab 23.00 Uhr suchten dann rund 50 Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen nach der vermissten Seniorin.

Um 00.45 Uhr kam dann der erleichternde Anruf der Polizeiinspektion Erlangen. Ein Streifenwagen hatte die Vermisste zufällig im Bereich der Autobahn in Erlangen entdeckt, sie war unterkühlt und wurde vom Rettungsdienst behandelt. Somit ein gutes Einsatzende für alle eingesetzten Kräfte! Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit allen Kollegen und Kameraden der Hilfsorganisationen aus Fürth.

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