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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Archiv Aktuelles 2016

Unterordner mit archivierten älteren Artikeln der Rubrik "Aktuelles" aus dem Jahr 2016.

14.12.2016

Weihnachtsfeier

Am Mittwoch, den 14.12.2016 fand unsere Weihnachtsfeier im Gasthaus Kroder in Schlaifhausen am Fuße des Walberlas statt. Eingeladen waren neben allen Anwärtern und aktiven Einsatzkräften auch alle inaktiven Bergwachtler, Förderer und einige Vertreter vom BRK. Nach einigen Grußworten vom BRK-Kreisvorsitzenden und unserem Bereitschaftsleiter gab es eine Slideshow zu sehen, die noch einmal alle unsere Ereignisse und Aktivitäten aus dem Jahr 2016 Revue passieren ließ. Ein animierter Jahres-Kalender führte uns sehr eindrücklich vor Augen, an wie vielen Tagen im Jahr irgendeine Aktivität der Bergwacht Erlangen stattgefunden hatte. Die Weihnachtsfeier war ein schöner und gelungener Abend zum Ende des Jahres.

11.12.2016

Skifahren Stubai

Am Freitagmorgen machten sich rund vierzig Mitglieder der Bergwachten aus Erlangen und Fürth sowie einige Gäste auf den Weg zum traditionellen vorweihnachtlichen Skifahren der Bergwacht Erlangen am Stubaier Gletscher. Nach Startproblemen mit einem unserer Kleinbusse kamen dann aber doch noch alle rechtzeitig im Stubaital an.

Untergebracht waren wir in drei verschiedenen Ferienhäusern in Falbeson. Am Freitagnachmittag starteten wir gleich zum ersten Mal auf der Piste. Trotz des wenigen Schneefalls waren die Pistenverhältnisse recht gut, abgesehen von einigen vereisten Pisten. Einige Rinnen neben den Pisten waren auch mit etwas Vorsicht gut befahrbar.

Am Samstag brachen vier unserer Teilnehmer morgens gleich für eine längere Skitour zum Zuckerhütl auf. Ansonsten stand der Samstag ganz im Zeichen der Anwärterausbildung. In kleineren Gruppe wurde zunächst Skitechnik auf der Piste geübt und anschließend wurde die Lawinenverschüttetensuche abseits der Piste geübt. Am Nachmittag gab es dann noch eine kleine Übungs-Skitour. Zur Mittagszeit trafen wir uns jeweils in einem großen Selbstversorger-Raum, um gemeinsam zu vespern. An den Abenden ging es dann zum gemeinsamen Abendessen in ein Gasthaus nach Volderau bzw. Neustift.

Unser Dank gilt unserem Bereitschaftsleiter, der das Skiwochenende am Stubai und alle zugehörige Logistik wieder einmal perfekt vorbereitet hatte.

26.11.2016

1. Apres-Ski-Party

Am Samstag, den 26.11.2016 fand in Veilbronn unsere erste Apres-Ski-Party zur Einstimmung auf die Skisaison statt. Am Vormittag rückte schon ein Vorbereitungsteam zu unserer Diensthütte in Veilbronn an, um alles für die Party aufzubauen. Ein großes Rotkreuz-Zelt wurde aufgebaut, eine Bar, Dekoration, Musik- und Lichtanlage und vieles mehr.

Gegen 17Uhr war dann offizieller Beginn. Voraussetzung für den Besuch der Apres Ski Party war, dass man in irgendeiner Form ein wintersportliches Outfit vorweisen konnte. Neben Freunden und Verwandten unserer Bergwachtler kamen auch einige Bergwachtler aus den benachbarten Bereitschaften zu Besuch. An der Bar konnte man einen Skipass lösen und dafür Getränke und Essen erhalten. Unser DJ sorgte bis tief in die Nacht bei Partymusik für ausgelassene Stimmung. Für manch einen wurde es eine kurze Nacht.

Am nächsten Morgen war dann nach einem gemeinsamen Reste-Frühstück großes Aufräumen angesagt. Außerdem wurde unsere Hütte winterfest gemacht, da wir über die Wintermonate unsere Hütte an den Wochenenden nicht besetzen. Nachdem viele mitgeholfen hatten, war gegen zwölf alles aufgeräumt und in die Autos verladen.

Die Party war ein voller Erfolg und hat allen Spaß gemacht. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die mitgeplant und mitgeholfen haben. Nächstes Jahr ist bereits wieder eine Apres-Ski-Party eingeplant.

20.11.2016

Notfallmedizin Lehrgang 2016

Zum diesjährigen NFM Lehrgang trafen sich insgesamt sieben Anwärter (Lauf, Bamberg, Fürth, Amberg und Erlangen) in der Bergwacht Hütte Fürth in Untertrubach. Vier Wochenenden standen uns bevor und keiner wusste wohl genau, wie die wohl werden würden. Es sollte eine sehr anstrengende und auch sehr lehrreiche Zeit mit viel Spaß werden.

Das erste Wochenende stand ganz im Zeichen der Theorie und der ersten Fallbeispiele, bei denen wir alle noch sehr unsicher und unerfahren waren. Aber wir wissen jetzt alle, dass man Hyperventilation nicht mit Sauerstoff-Gabe behandelt.

Der Schwerpunkt des zweiten Wochenendes war die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Wir können jetzt im Eiltempo Atmung prüfen, Notarzt verständigen, Herzdruckmassage, mit Sauerstoff beatmen, Defibrillieren, Larynxtubus legen, dem Notarzt assistieren und Infusionen vorbereiten. Das Ganze im Prüfungsstress, da war schon auch mal hoher Blutdruck bei dem einen oder anderen vorhanden.

Nach zwei Wochen Pause ging es in das dritte und vierte Wochenende. Unsere Ausbilder haben uns mit Gast-Mimen und einem gut bestückten Schminkköfferchen sehr viele Fallbeispiele abarbeiten lassen. Über kardiales Lungenödem, Frakturen, Luxationen, Amputationen, Motorsägenunfälle, Messerattacken, Suizidversuche, Pfählungsverletzungen, Unterkühlungen, akute Abdomen, Schlaganfälle, Polytraumen bis zu Unterzuckerungen mit wüsten Helferbeschimpfungen (wir wissen jetzt das Unterzucker aggressiv macht), wurden wir sehr realistisch gefordert. Die gut dargestellte Brandverletzung, gekoppelt mit heftigen Schmerzensschreien haben uns daran erinnert, warum wir eigentlich dort sind und dass wir uns hier auf den Ernstfall vorbereiten. Je mehr Übung und Routine man bekommt, desto besser ist man vorbereitet und kann dem Patienten helfen. Und doch wird dann wohl jeder Einsatz wieder anders sein. Ein großes Dankeschön an die Ausbilder für ihr Engagement.

Aber auch bei den Mimen wollen wir uns bedanken. Wir wissen jetzt, wer eine Latex- und Erdnussallergie hat, wer Penizillin und Insulin regelmäßig nimmt, wer schwanger ist, wer schon mal einen Herzinfakt hatte und wer wann was zuletzt gegessen hat. Unsere Mimen mussten unzureichenden Wärmeerhalt, rücksichtslose Seitenlagen, Kleideraufschneiden, falsche Lagerungen, viele zärtliche aber auch schmerzhafte Blutzuckermessungen, unvollständige Ganzkörperuntersuchungen, liebevolles Anlegen vom Stifneck, unzählige Blutdruckmessungen usw. über sich ergehen lassen. Mit Gastvorträgen über die Themen Polytrauma und Krisen-Interventionsdienst (KID) wurde die Ausbildung noch bereichsübergreifender erweitert und abgerundet.

Sehr gut vorbereitet gingen wir dann in die theoretische und praktische Prüfung am letzten Sonntag. Bei der praktischen Prüfung gab es für jedes Zweier-Team ein chirurgisches und internistisches Fallbeispiel zu lösen. Alle haben mit Bravour bestanden. Die extra angereisten zusätzlichen Prüfer konnten keine gravierenden Fehler entdecken.

FAZIT: Die Teilnehmer waren während dieser vier langen Wochenenden ziemlich gefordert. Es hat aber richtig Spaß gemacht, wir haben viel gelernt und wir haben die Unsicherheit und Scheu vor einem richtigen Einsatz auf jeden Fall verloren.

02.10.2016

Bergwacht Erlangen beim Rockman Run im Fichtelgebirge am Start

Am 02.10.2016 nahmen drei Mitglieder der Bergwacht Erlangen beim Hindernislauf „Rockman Run“ im Fichtelgebirge teil. Hier musste eine Laufstrecke von 18 km mit mehreren Hindernissen bewältigt werden.

Unter anderem führte die Strecke durch Europas größtes Felsenlabyrinth in Wunsiedel. Auch Schlammgruben, Sandhügel und ein Badeweiher mussten mehrmals durchquert werden. Die notfall-medizinische Versorgung wurde aufgrund des unwegsamen Geländes größtenteils durch die Kameraden und Kameradinnen aus dem Fichtelgebirge (Bereitschaft Wunsiedel und Mehlmeisel) übernommen. Auch die kühlen Witterungsverhältnisse konnten die Gruppe der Bergwacht Erlangen nicht an einer Teilnahme hindern. Letztendlich meisterten sie gesamte Strecke verletzungsfrei in einer Zeit von 02:19:12 h und hatten dabei reichlich Spaß.

Vielen Dank auch und Grüße an die Kameraden und Kameradinnen im Fichtelgebirge.

17.09.2016

Massenanfall von Hochzeiten ;-)

Gleich zwei Hochzeiten in einer Woche hatten wir Mitte September zu feiern.

Am Freitag, den 16.09.2016 gaben sich zwei unserer Anwärter das Jawort auf dem Standesamt in Erlangen. Sie hatten nicht mit unserem zahlreichen Erscheinen gerechnet und mussten gleich eine Bewährungsprobe bestehen, bei der der Bräutigam die Braut durch einen Seilparcours tragen musste.

Am Samstag, den 17.09.2016 heirateten dann auf dem Standesamt in Baiersdorf zwei unserer langjährigen Kameraden. Der Nieselregen tat der guten Stimmung keinen Abbruch und das frisch vermählte Paar fuhr, statt in einem Hochzeitsauto, mit zwei geschmückten Fahrrädern zur nahe gelegenen Feier.

Wir wünschen beiden Paaren alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

28.08.2016

Kletterwochenende Blaueishütte

Bereits zum dritten Mal in Folge machte sich am Freitag, den 26.08.2016, eine elfköpfige Gruppe der Bergwacht Erlangen auf den Weg  zu einem Kletterwochenende an der Blaueishütte in den Berchtesgadener Alpen.

Bei perfekten Kletterbedingungen wurden mehrere Mehrseillängen-Touren wie Plattenweg, Logic-Line, Westgrat, Eisbär-Tour, die glorreichen Sieben, … begangen.
Natürlich kam der gesellige Teil auch nicht zu kurz und die Gruppe konnte den Tag jeden Abend bei Sonnenuntergang auf der Terrasse der Blaueishütte ausklingen lassen.
Am Sonntag, den 28.08.2016, erfolgte der Abstieg ins Tal und die anschließende Abkühlung im Hintersee kam allen Gruppenmitgliedern sehr entgegen.

Alles in Allem war es ein wunderschönes und sonnenreiches Wochenende ohne Verletzungen und Zwischenfällen mit erhöhtem Wiederholungscharakter.

31.07.2016

Erlanger Triathlon

Am 31.07.2016 war es wieder soweit: Das sportliche Highlight weit über die Grenzen Erlangens hinaus fand statt.

Der 26. Erlanger Triathlon (kurze Distanz: 1 km schwimmen / 40 km radeln / 10 km laufen und mittlere Distanz: 2 km schwimmen / 80 km radeln / 20 km laufen) mit ca. 800 Startern.

Um die Sicherheit der Starter zu gewährleisten, wurde zum normalen Rettungsdienst auch die Bergwacht mit ATV angefordert, um auf den Waldwegen schnell zur Stelle zu sein.

Da die Zusammenarbeit zwischen BRK und Bergwacht in Erlangen gut funktioniert, wurde das ATV mit einen Fahrer der Bergwacht und BRK-Beifahrer besetzt. Ein Eingreifen des ATV-Teams wurde zwar nicht nötig, aber die Einsatzleitung war froh, diese Möglichkeit gehabt zu haben.

10.07.2016

Sommer Eignungstest Teil 2


Für unsere Anwärter ging es vom 08.-10. Juli auf die Blaueishütte in den Berchtesgadener Alpen zum zweiten Teil des Sommereignungstests. Hier wurde das alpine Können überprüft, darunter auch das Klettern im Vorstieg, Standplatzbau mit und ohne mobile Sicherungsmittel und das Bewegen im alpinen und unwegsamen Gelände.

Als erste Hürde musste am Freitagmorgen der Konditionstest absolviert werden, der darin bestand, die Hütte in weniger als 2 Stunden zu erreichen. Anschließend stieg die Truppe nach einer kurzen Wiederholung des Standplatzbaus noch in die Klettertour „Anderl’s Neubeginn“ und "Logic-Line" ein.

Samstag und Sonntag wurden die anspruchsvolleren Mehrseillängenrouten „Plattenwege“, „Schärtenspitze NO-Wand“ und „Eisbärtour“ geklettert, um die Kletterfähigkeiten der Anwärter zu erweitern und abzuprüfen. Mehrere Abseilstände mussten beim Abstieg ebenfalls überwunden werden. Am Sonntagabend erfolgte nach zügigem Abstieg ins Tal die Heimreise der Teilnehmer.

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.

09.07.2016

Abseilaktion mit der Rettungshundestaffel Erlangen-Höchstadt

Am Samstag, den 09.07. ging es für drei Kameraden zu einem gemeinsamen Training mit der Rettungshundestaffel Erlangen-Höchstadt nach Herzogenaurach.

In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Herzogenaurach bauten sie einen Statikseilsatz an der Drehleiter auf, um die Hunde mit ihren Herrchen gesichert in luftige Höhen zu heben und anschließend abzulassen. Alle Vierbeiner reagierten gelassen und behielten auch beim Verlieren des Bodens unter den Pfoten die Ruhe, obwohl es für manche Hunde (und auch Herrchen !) eine ganz neue Erfahrung war.

Nach einem gemeinsamen und echt leckerem Mittagessen ging es noch für die letzten Teams nach oben. Dank der guten Zusammenarbeit bereitete der Tag allen Beteiligten sehr viel Spaß.
(Bilder Rettungshundestaffel Erlangen-Höchstadt)

03.07.2016

Grundlehrgang Luftrettung in Bad Tölz

Am Sonntag, den 03.07.2016 machten sich drei unserer Bergwachtlerinnen auf den Weg zum Grundlehrgang Luftrettung in Bad Tölz.

In zwei Gruppen aufgeteilt, konnte parallel an den beiden Hubschrauberzellen in der Simulatorhalle geübt werden. Die eine Gruppe begann mit der Kapprettung einer beim Mehrseillängenklettern ins Seil gestürzten Person, danach ging der Flug gleich weiter zum Abwinchen auf ein Hausdach. Hier wurde das Anlegen der Rettungswindel und der Doppelwinch geübt.

Als nächste Stadion stand das Abwinchen mit eingepackten Bergrettungssack auf dem Plan. Auf einer schrägen Fläche musste dieser korrekt gesichert und ein Patient eingepackt werden. Anschließend wurde der Patient mit einem Bergretter wieder vom Hubschrauber abgeholt und aufgewincht.

Die andere Gruppe übte das richtige Ein-und Aussteigen im Schwebeflug mit und ohne Skiern im Gepäck. Neben dem richtigen Sichern der Skiern beim Abwinchen auf ein Flachdach war bei dieser Gruppe auch die Gondelrettung ein Teil des Übungszirkels. Ein Bergretter wird hierbei vom Hubschrauber zum Drahtseil abgelassen und hängt den vorbereiteten Flaschenzug überhalb der Gondel ein und kann sich somit selbst (nach dem Entriegeln der Türe) in die Gondel ablassen um dort die Personen zu sichern und zu versorgen. Abschließend kann man mit Hilfe des Flaschenzugs wieder auf das Gondeldach steigen und wird dort wieder vom Hubschrauber abgeholt.

Frisch gestärkt nach einer Pizza-Pause mittags, tauschten die Gruppen die beiden Stationen. Allen Teilnehmern hat dieser Lehrgang eine Menge Spaß gemacht, nicht zuletzt dank der Ausbilder die echt geduldig jede Frage beantwortet haben. Für unsere drei Bergwachtlerinnen war dies der letzte Schritt zur aktiven Einsatzkraft, welchen sie erfolgreich bestanden haben!

05.06.2016

Hubschrauber Simulatortraining in Bad Tölz

Am Sonntag, den 05.06.2016 nahmen zwei unserer Bergwachtler am Grundlehrgang Luftrettung in Bad Tölz teil.

Dieser Lehrgang im Simulatorzentrum ist die Voraussetzung, um überhaupt an einem echten Hubschrauber trainieren zu dürfen. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, um parallel an den beiden Hubschrauberzellen in der Simulatorhalle zu üben. Zunächst ging es um das richtige Ein -und Aussteigen und die Selbstsicherung im Hubschrauber. Dann gab es gleich den ersten praktischen Durchlauf eines Übungszirkels. Man wurde zu einem Patienten auf ein Hausdach abgewincht, musst diesem eine Rettungswindel anlegen und wurde zusammen wieder aufgewincht. Danach wurde man zu zweit mit einem Bergesack zu einem Patienten abgewincht, musste diesen einpacken und wurde anschließend wieder aufgewincht und abgesetzt. Bei dem Durchlauf wurde sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Handzeichen korrekt sind und dass man zu keinem Zeitpunkt ungesichert war.

Nach der Mittagspause wurde getauscht und dann ging es an die zweite Hubschrauberzelle. Dort wurde dann die Kapprettung, die Gondelrettung und Abbruchverfahren geübt. Zum Schluß gab es dann noch einen Prüfungszirkel, den alle durchlaufen mussten und bei dem keine Fehler passieren durften. Alle Teilnehmer haben den Prüfungsdurchlauf erfolgreich bestanden. Es war ein langer Tag, der die ganze Zeit volle Konzentration erforderte, aber er hat auch viel Spaß gemacht.

01.06.2016

Gemeinsame Übung mit THW

Im Rahmen eines normalen Ausbildungsabends hatten wir uns zu einer gemeinsamen Übung mit dem THW verabredet. Wir trafen uns am Dechsendorfer Weiher, um in einem Steinbruch im Wald zu üben, wie wir gemeinsam mit unserer Ausrüstung einen Patienten aus schwierigem Gelände retten können. Dabei ging es auch darum, die gegenseitige Ausrüstung kennenzulernen, um bei solchen Szenarien besser zusammenarbeiten zu können.

Die Aufgabe bestand darin, einen abgestürtzten Patienten aus einem tiefen Steinbruch zu retten, dessen Wände senkrecht waren und es auch keine natürlichen Befestigungspunkte gab, um Umlenkungen anzubringen, um daran den Patienten mitsamt Rettern wieder nach oben zu ziehen. Hierbei kam dann die Ausrüstung des THW ins Spiel. Das THW baute ein großes Dreibeinstativ auf, um einen Umlenkungspunkt zu haben, der sich über der Abbruchkante befand. Nach einigem Feinjustieren war es dann soweit und die Gebirgstrage konnte in den Steinbruch abgelassen werden. Der Patient wurde verpackt und zusammen mit zwei Bergrettern mit dem Statikseil wieder nach oben gezogen.

Vielen Dank an das THW für diese Möglichkeit einer gemeinsamen Übung. Es war für alle Beteiligten eine lehrreiche Übung und hat gezeigt, wie sich unsere Ausrüstung ergänzen kann und dass kein Szenario dem anderen gleicht.

28.05.2016

Hüttenfest in Rödlas


Am Samstag 28.05.2016 fand in Rödlas anlässlich des 50-jährigen Hüttenjubiläums ein kleines Sommerfest statt für alle Bergwachtler, Freunde und Förderer.

Nachdem am späten Vormittag alle eingetrudelt waren, gab es Bratwürste und später auch Kaffee und Kuchen und man konnte in entspannter Atmosphäre plaudern und Neuigkeiten austauschen. Für Interessierte gab es auch noch eine Orchideenwanderung rund um die Hütte.

Unser Hüttenfest wurde am Nachmittag dann leider jäh unterbrochen durch gleich zwei Bergwacht-Einsätze hintereinander, zu dem acht Kameraden mit unserem Rettungsfahrzeug spontan ausrücken mussten.

Die Hütte in Rödlas wurde 1965 unter hohem persönlichen Einsatz vieler damaliger Bergwachtkameraden erbaut und durch viele kleine und größere Geld- und Sachspenden ermöglicht. Sie diente viele Jahre als Stützpunkt vor allem während des Winterdienstes am Rödlaser Skihang. Heute wird sie nur noch zu geselligen Anlässen genutzt, da aufgrund des Schneemangels der Liftbetrieb leider schon vor Jahren eingestellt werden musste.

 

08.05.2016

Tag der offenen Tür beim BRK Erlangen

Am Sonntag, den 08. Mai 2016 fand auf dem Gelände des BRK ein Tag der offenen Tür statt. Alle Hilfsorganisationen unter dem Dach des BRK präsentierten sich hier der breiten Öffentlichkeit und boten ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Das schöne Wetter trug auch dazu bei, dass der Besucherstrom den ganzen Tag nicht abriss.

Wir präsentierten auf dem Parkplatz vor unserer Kletterwand unsere Einsatzfahrzeuge und beantworteten Fragen von interessierten Besuchern. An unserer Kletterwand standen die Kinder Schlange, um das Klettern auszuprobieren oder zu üben. Den ganzen Tag herrschte an unserer Kletterwand durchgehend Betrieb.

Nachmittags gab es dann noch eine Abseilaktion mit Unterstützung durch die Siemens Werksfeuerwehr. Ein Bergretter wurde zusammen mit einem Rettungshundeführer und seinem Hund unter den Korb der Drehleiter gehängt. Nachdem die Drehleiter auf maximale Höhe ausgefahren war, wurde der Hundeführer mit seinem Hund abgelassen. Die Abseilaktion wurde auch anschließend spontan mit einem zweiten Hundeführer mit Hund wiederholt.

Vielen Dank an das BRK für die Organisation dieses Tages und an alle unsere Helfer, die an verschiedenen Stellen mitgeholfen haben.

01.05.2016

Sommereignungstest Teil 1

Nach Wochen der Vorbereitung war es am Samstag den 30.04.2016 soweit. Der erste Teil des Eignungstests für die neun Anwärter der Bergwacht Erlangen begann. Treffpunkt war die Hütte der Bergwacht Fürth in Untertrubach. Dort trafen sich die vier Prüfer mit den insgesamt 20 Anwärtern aus verschiedenen Bereitschaften der Region.

Nach kurzem Kennenlernen ging es auch schon los. Der gesamte Trupp machte sich auf zum Signalstein. Dort wurde in vier Gruppen abgeprüft, was in den letzten Wochen intensiv geübt wurde: Knotenkunde, Standplatzbau in allen Variationen und das Abseilen.

Nach kurzer Mittagspause teilte sich die Gruppe und an den Reibertsberger Wänden und am Leienfelser Pfeiler wurde die Kletterfertigkeit der Teilnehmer abgeprüft. Hierbei wurden Sicherungstechnik und das Verhalten der Teilnehmer am Fels beobachtet. Neben einigen Pflichtrouten, die die Anwärter nur mit mobilen Sicherungsgeräten und ohne Verwendung von Bohrhaken absichern mussten, war freie Routenwahl angesagt. Bei gutem Wetter ließ sich sogar die Sonne blicken und man freute sich über den entspannten Kletternachmittag. Gegen Ende war man aber auch froh über eine zünftige Einkehr und über das gemütliche Beisammensein in der Hütte der Bergwacht Fürth.

Nach einer kurzen Nacht ging es am Sonntag auch schon in aller Frühe weiter. Man traf sich um um neun am Zehnerstein. Dort wurde das Klettern von Mehrseillängen simuliert und die am Vortag geprüften Fertigkeiten in der Vertikalen demonstriert.

Die Prüfung haben alle neun Anwärter der Bergwacht Erlangen bestanden. Dann geht es im zweiten Teil des Sommereignungstests an der Blaueishütte im Juni weiter. Auch dafür sind alle guter Dinge. Dies ist besonders auch dem Engagement unserer Ausbilder geschuldet, denen die Anwärter an dieser Stelle danken möchten.

01.05.2016

Sanitätsdienst beim Reitturnier

Am Sonntag, den 01.05.2016 stellten wir den Sanitätsdienst beim Vereinsturnier in Heroldsbach. Da dies ein Vielseitigkeitsturnier war und die Reiter Hindernisse auf schmalen Waldwegen und in einer Sandgrube überwinden mussten, waren drei Einsatzkräfte vor Ort, die nachmittags von zwei weiteren Einsatzkräften unterstützt wurden, um schnell helfen zu können. Um gegebenenfalls in dem teilweise unwegsamen Gelände im Einsatzfall voranzukommen, waren unsere Einsatzkräfte mit einem geländegängigen ATV, der Gebirgstrage und dem LKLD ausgestattet. Im Gegensatz zum letzten Jahr konnte das Turnier bei strahlendem Sonnenschein stattfinden und bereitete allen Teilnehmern offensichtlich große Freude. Ebenso erfreulich war, dass bis auf eine kleine Versorgung, keine Hilfeleistung unsererseits benötigt wurde.

 

02.04.2016

Große Gemeinschaftsübung am Rodenstein

Am Samstag, den 02.04.2016 fand eine große Gemeinschaftsübung in der Fränkischen Schweiz statt. Beteiligt waren daran die Bergwachten aus Forchheim, Fürth und Erlangen, mit insgesamt circa 25 aktiven Einsatzkräften und Anwärtern.

Nachdem man sich am BRK in Forchheim zu einer kurzen Vorbesprechung getroffen hatte und ein Einsatzleiter ausgelost worden war, erfolgte gegen 10Uhr die Alarmierung zur Übung durch die Leitstelle Bamberg. Der Einsatzort war am Rodenstein und das Szenario zunächst unbekannt.

Der Einsatzleiter schickte nach dem Eintreffen zuerst ein Erkundungsteam voraus, um so schnell wie möglich einen Überblick über die Lage zu bekommen. Das Erkundungsteam meldete bald zurück, dass sich zwei schwer verletzte und nicht ansprechbare Personen ungesichert im Klettergelände befänden. Dieses Szenario war zwar für typische Einsätze in der Fränkischen Schweiz eher unüblich - aber es mussten ja schließlich über zwanzig Einsatzkräfte beschäftigt werden. Nachdem die Lage klarer war, rückten alle Einsatzkräfte mit ihren Fahrzeugen zum Gipfelplateau vor. Es wurde entschieden, dass man sich von oben zu den Verunfallten abseilen wollte und diese dann mit dem Statikseil bis zum Wandfuss ablassen wollte.

Vom Einsatzleiter wurden mehrere Teams eingeteilt und an ihre Einsatzorte geschickt. Zwei Teams begaben sich mit Gebirgstragen und Notfallrucksack an den Wandfuss, um die Verletzten in Empfang zu nehmen. Ein weiteres Team bereitete die Seilsicherung vor, die benötigt wurde, um die Gebirgstragen aus dem steilen Gelände sicher zum Gipfelplateau zu bringen, wo sich die fiktive Übergabestelle für den Rettungsdienst befand.

Ein größeres Team begab sich in den Gipfelbereich, um von oben zu den Verunfallten abzuseilen und die Statikseile vorzubereiten. Doch zunächst musste ein geeigneter Standplatz gebaut werden. Dann wurden mehrere Bergretter und ein Notarzt mit Bergesack zu den Verunfallten abgelassen. Nachdem der erste Patient notdürftig versorgt und in den Bergesack eingepackt worden war, wurde er zusammen mit einem Bergretter und Notarzt zum Wandfuss abgelassen, wo sie bereits von einem Team empfangen wurden. Der Patient wurde dann weiter notfallmedizinisch versorgt, in die Gebirgstrage verpackt und zum Übergabepunkt transportiert. Anschließend wurde auch der zweite Patient ebenfalls zum Wandfuss abgelassen, versorgt und mit der Gebirgstrage abtransportiert.

Nachdem alle Patienten - die aus Sicherheitsgründen nur von schweren Puppen gemimt wurden - gerettet waren, traf man sich noch am Gipfel zu einer gemeinsamen Nachbesprechung der Übung. Ein lehrreicher Vormittag ging damit für alle Beteiligten zu Ende - auch mit der Erkenntnis, dass es gar nicht so einfach ist, so viele Einsatzkräfte zu koordinieren.
Unser Dank gilt der Bergwacht Forchheim, die die Gemeinschaftsübung organisiert und vorbereitet hat!

12.03.2016

Hubschraubertraining mit der DRF

Drei unserer aktiven Einsatzkräfte hatten am Samstag 12.03.2016 die Gelegenheit, die Luftrettung mit einem richtigen Hubschrauber zu trainieren. Die DRF kam dazu mit dem in Nürnberg stationierten Rettungshubschrauber Christoph 27 zur Bergwachthütte nach Enzendorf in der Hersbrucker Schweiz. Der Hubschrauber Christoph 27 verfügt über eine Außenwinde und kommt bei Bergwacht Einsätzen in der Fränkischen Schweiz auch häufiger zum Einsatz. Deshalb ist es wichtig, dass unsere Einsatzkräfte den Ernstfall regelmäßig üben. An der Ausbildung nahmen neben Einsatzkräften aus verschiedenen Bergwachtbereitschaften im Frankenjura auch Notärzte teil, die Dienst auf dem Christoph 27 haben, um den reibungslosen Ablauf für den Einsatzfall zu trainieren.

Der Hubschrauber flog reihum mehrere Übungsstationen an, an denen beispielsweise das Absetzen eines Bergretters mit Notarzt, das Aufwinschen eines Patienten im Luftrettungssack, das Absetzen des Patienten am Landeplatz und die Kapprettung geübt wurden. Außerdem wurde speziell der Umgang mit dem neuen Antirotationsruder am Luftrettungssack geübt, das beim Aufwinschen des Luftrettungssacks die Antirotationsleine ersetzt.

Ein paar Bilder gibt es auch noch in der Bildergalerie

21.02.2016

Winterprüfung am Ochsenkopf

Am vergangenen Wochenende, 19. bis 21.02.2016, nahmen vier Anwärter der Bergwacht Erlangen an der Winterprüfung der Region Frankenjura mit Erfolg teil. Die Prüfung fand - wie üblich - am Ochsenkopf im Fichtelgebirge statt.

Im Laufe der drei Tage standen sowohl theoretische als auch praktische Fertigkeiten zur Rettung im winterlichen Gelände auf dem Prüfstand. Die Teilnehmer starteten am Freitagabend mit einem schriftlichen Test. Samstag und Sonntag mussten drei praktische Stationen auf der Skipiste und im umgebenden Steilgelände des Skigebietes am Ochsenkopf absolviert werden. Auf der Skipiste wurde die medizinische Versorgung und der sichere Abtransport eines Patienten mit dem Akja - einem speziellen Rettungsschlitten - geprüft. Im steilen und verblockten Gelände abseits der Pisten wurde in Teams à sechs Personen die technische Rettung mit Seilen, Flaschenzügen und weiteren Hilfsmittel umgesetzt. Dazu kam auch die Erstversorgung des Patienten, die in diesem Gelände eines speziellen Trainings bedarf. An einer weiteren Station musste eine fiktive Lawinenverschüttung zweier Personen bearbeitet werden. Dazu sollten in höchstens sieben Minuten zwei Attrappen mit dem Verschüttetensuchgerät gefunden und sondiert werden. Die Bergwacht Bayern legt einen bayernweit einheitlichen Standard für die Ausbildung der Retter fest, somit wird in allen Regionen auch die Verschüttetensuche geprüft. Temperaturen knapp unter Null, Schneefall und starker Wind erforderten am Samstag routiniertes Arbeiten um die Transportzeiten gering zu halten. Am Sonntagvormittag dominierten Plusgrade und durchgehender Regen - dies bremste aber weder Motivation noch Ausdauer der Teilnehmer und Prüfer. Gegen 14 Uhr am Sonntagnachmittag hieß es für alle Prüflinge "bestanden". Mit der Winterprüfung haben zwei Anwärter unserer Bereitschaft den Status der "Aktiven Einsatzkraft der Bergwacht Bayern" erlangt und sind nun uneingeschränkt für den Rettungseinsatz verfügbar.

13.02.2016

Fachmodul Einsatzleitung Winterrettung 2016

Dieses Wochenende machten sich zwei Kameraden der Bergwacht Erlangen auf den Weg zur Jennerbahn in Schönau am Königsee, um am Lehrgang Einsatzleitung Winter der Bergwacht Bayern teilzunehmen. Der Lehrgang dient dem Einsatzleiter bei der Entscheidungsfindung und der Risikoreduzierung bei Einsätzen.

Lehrgangsinhalt war am Freitag neben der Skitour auf das Stahlhaus am Jenner unter anderem Risikomanagement Winter mit lokaler Risikobewertung der Lawinengefahr und Ermittlung der lokalen Gefahrenstufe in Theorie und Praxis.
Am Samstag stand dann Logistik und Organisation bei einem Lawineneinsatz mit Einsatzleitertraining und die Rettung aus schwierigem Variantengelände sowie der Alarmplan Seilbahnevakuierung mit einer Einsatzübung zur Evakuierung von Seilbahnen auf dem Plan. Am Sonntag wurde die Einsatzleitung bei einem Lawineneinsatz und verschiedene Suchmethoden und Strategien geübt.

Ein sehr schöner und lehrreicher Lehrgang mit vielen anderen Kollegen aus verschiedenen Bereitschaften in ganz Bayern und Sachsen. Weiter geht's in diesem Jahr noch zu einem Zentralmodul an der die rechtlichen Grundlagen und Verfahren der Einsatzleitung gelehrt werden, bevor es dann weiter zu einem Sommermodul geht, an dem wieder die praktischen Tätigkeiten im Vordergrund stehen. Am Ende geht es dann noch in die Integrierte Leitstelle zu einem Praktikum, um den Ablauf und die Struktur besser zu verstehen. Alles in allem sind es dann wieder vier Wochenenden bis zum Abschluss der Ausbildung zum Einsatzleiter der Bergwacht Bayern.

31.01.2016

Wintereignungstest in Bad Tölz

Die Vorfreude auf ein paar Tage Skifahren und Skitourengehen war bei den vier Anwärtern groß. Vor allem der Saisonauftakt Anfang Dezember im Stubaital zeigte den Anwärtern, welche Möglichkeiten, aber auch welche Gefahren abseits präparierter Pisten anzutreffen sind.

Am Mittwoch, den 27.01.2016 ging es bereits um fünf Uhr morgens vollbepackt und mit viel Hoffnung auf Schnee nach Bad Tölz, zusammen mit zwei Kameraden aus Fürth. Nach der Begrüßung der insgesamt 16 Teilnehmer aus der Region Frankenjura war das erste Ziel das Skigebiet Brauneck.

Am ersten Tag stand zunächst Skikurs auf dem Plan und in Kleingruppen konnten sogar die versierten Skifahrer noch Einiges zur Verbesserung ihrer Skitechnik lernen. Mit vielen Übungen, Verständnis und Witz zeigte das Ausbilderteam, das Skikurs enorm viel Spaß machen kann. Am zweiten Tag ging es dann als Einstimmung auf die Skitour am Samstag entlang der Skipiste 900Hm von Wegscheid bis zum Brauneckhaus. Nach einer ordentlichen Brotzeit am Gipfelkreuz stand am Nachmittag Schneeprofil graben, Verschüttetensuche und der Umgang mit der persönlichen LVS Ausrüstung auf dem Programm.

Da es am Freitag Vormittag leider zu Regnen begann, wurde kurzerhand die Theorieprüfung eingeschoben, um am Nachmittag bei Sonnenschein wieder auf der Piste an der Skitechnik zu feilen. Aufgrund der geringen Schneehöhe wurde am Freitag Abend bei der Ausarbeitung der Tourenplanung eine Skitour zum Wetterkreuz im Kühtai ausgewählt.

Trotz Lawinenwarnstufe drei ging es am frühen Samstagmorgen los. Der Aufstieg dauerte drei Stunden, wobei die Gefährdungsbereiche unterwegs immer wieder bewertet wurden, um dann am Gipfelkreuz ein herrliches Bergpanorama genießen zu dürfen.

Abschließend stand am Sonntag noch die praktische Prüfung auf dem Programm, was aber nach der ordentlichen Vorbereitung durch die Bereitschaft und die Ausbilder vor Ort für die Anwärter kein Problem mehr darstellte...

Wir gratulieren unseren Anwärtern zum bestandenen Winter-Eignungstest.

26.01.2016

Fortbildung der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung

Am Dienstag trafen sich die Mitglieder der Erlanger Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UG-SanEL) zur ersten Fortbildung im Jahr 2016.

Nach ein paar organisatorischen Punkten stellten Kollegen des Führungsdienstes der Bergwacht Erlangen das (gemeinsam von den Bergwachten Erlangen und Fürth) betriebene Technikfahrzeug vor. Die Kurzbezeichnung LKLD (Lokalisation, Kommunikation, Lagebeschreibung und Dokumentation) sagt schon ziemlich genau, was die Einsatzgebiete dieses Fahrzeuges sind. Das umgangssprachlich „Suchfahrzeug Frankenjura“ genannte Fahrzeug ist mit Analog-, Digital- und Flugfunk sowie Laptops ausgestattet. Für Sucheinsätze hat es GPS-Geräte, Suchscheinwerfer und eine Wärmebildkamera an Bord. Die Kollegen werden regelmäßig für Sucheinsätze angefordert – könnten aber auch, da es sich um ein geländegängiges Fahrzeug handelt, als Abschnittsleitung im Gelände eingesetzt werden. Nach einem kurzen Vortrag wurden die Einsatzmöglichkeiten diskutiert und im Anschluss das Fahrzeug besichtigt.

Besondere Aufmerksamkeit wurde dabei der Wärmebildkamera zuteil, die gleich für ein kreatives Gruppenfoto genutzt wurde. Vielen Dank an die Kollegen der Bergwacht Erlangen für die interessante Fortbildung – wir sind gespannt, wann sich der nächste gemeinsame Einsatz ergibt!

16.01.2016

Winter-Ausbildungstag am Ochsenkopf

Am Samstag, den 16.01.2016 machten wir uns mit einigen Ausbildern, Einsatzkräften und Anwärtern für unseren Winter-Ausbildungstag auf den Weg zum Ochsenkopf ins Fichtelgebirge. Der Ausbildungstag sollte unsere Anwärter auf den bevorstehenden Wintereignungstest bzw. die Winterprüfung vorbereiten. Nachdem es in den letzten Tagen nochmal geschneit hatte, konnten wir uns heuer nicht über zu wenig Schnee am Ochsenkopf beklagen und es herrschten schöne winterliche Bedingungen.

Am Vormittag wurde auf der Piste der Umgang mit dem Akja geübt, wie man einen Patienten sicher im Akja verpackt und mit dem Akja fährt. Am Nachmittag wurde abseits der Piste die Lawinenverschüttetensuche in steilerem Gelände geübt, was angesichts des teilweise hüfttiefen Schnees eine anstrengende Wühlerei war. Außerdem wurde die Rettung eines Patienten im steilen winterlichen Gelände geübt. Dabei galt es unter Anderem, als Team zusammenzuarbeiten, den Akja zu sichern und zum Patienten abzulassen, den Patienten im Akja zu verpacken und dann wieder nach oben zu ziehen.

Insgesamt ein lehrreicher Tag, der allen Beteiligten Spaß gemacht hat. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die zum Gelingen unseres Winter-Ausbildungstags beigetragen haben.

06.01.2016

Lichterprozession in Pottenstein

Auch dieses Jahr zog die weitbekannte Lichterprozession in Pottenstein wieder zahlreiche Schaulustige an. Traditionell übernahm die Bergwacht Pottenstein dabei die notfallmedizinische Einsatzleitung dieser Veranstaltung. Zur Unterstützung waren heuer auch wieder Einsatzkräfte und Fahrzeuge aus den Bergwachten Kulmbach, Nürnberg und Erlangen mit dabei. Nach einer Einsatzbesprechung in der Bergrettungswache schwärmten die Teams und Fahrzeuge auf ihre Positionen in und um Pottenstein aus. Gegen 17Uhr wurden die etwa 1000 Holzfeuer an den Felshängen entzündet und den rund 20.000 Besuchern bot sich ein spektakuläres Lichtermeer, während sich unten im Ort die Prozession durch Pottenstein schlängelte. Für uns verlief die Veranstaltung sehr ruhig - lediglich zu Beginn musste eine Person mit internistischen Problemen und gegen Ende eine Person mit einer Knöchelfraktur versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden. Die Veranstaltung wurde komplett über Digitalfunk abgewickelt und es gab dabei keinerlei Probleme - obwohl auch noch zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei ebenfalls vor Ort waren. Nachdem die Feuer abgebrannt und sich Pottenstein von den zahlreichen Besuchern wieder geleert hatte, traf man sich noch auf der Bergwachthütte zu einem gemeinsamen Abendessen, bevor die auswärtigen Einsatzkräfte wieder ihren Heimweg antraten.

01.01.2016

Innenminister Herrmann ehrt Bergwachtler für 25 Jahre Ehrenamt

25 Jahre Ehrenamt

Den Silvesterbesuch bei den Erlanger Rettungsorganisationen hat der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann dazu genutzt, um langjährige Mitglieder von BRK, DLRG und der Bergwacht auszuzeichnen.

Der Innenminister lobte dabei auch sehr den Einsatz der rund 450.000 Ehrenamtlichen in Bayern, ohne deren Unterstützung beispielsweise der G7 Gipfel vom Freistaat Bayern nicht so erfolgreich gemeistert werden könnte.

Für 25 Jahre Ehrenamt wurden die Erlanger Bergwachtler Helmut von Bernuth und Boris Üblacker ausgezeichnet.

 

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