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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Archiv Aktuelles 2017

Unterordner mit archivierten älteren Artikeln der Rubrik "Aktuelles" aus dem Jahr 2017.

13.12.2017

Bergwacht Weihnachtsfeier 2017

Am Mittwoch, den 13.12.2017 fand unsere Weihnachtsfeier im Gasthaus Kroder in Schlaifhausen am Fuße des Walberlas statt. Eingeladen waren neben allen Anwärtern und aktiven Einsatzkräften auch alle inaktiven Bergwachtler, Förderer und Vertreter vom BRK. Nach Grußworten von Beate Ulonska (Geschäftsführerin des BRK Erlangen-Höchstadt) und unserem Bereitschaftsleiter gab es eine Diashow zu sehen, die noch einmal alle unsere Ereignisse und Aktivitäten aus dem vergangenen Jahr 2017 in Erinnerung rief. Als besonderes Highlight führten dann einige Bergwachtler noch ein sehr realistisches Krippenspiel auf. Die Weihnachtsfeier war ein schöner und gelungener Abend zum gemeinsamen Abschluss des Jahres.

10.12.2017

Skifahren Stubaier Gletscher

Am Freitagmorgen machten sich rund 35 Mitglieder der Bergwacht Erlangen sowie einige Gäste auf den Weg zum traditionellen vorweihnachtlichen Skifahren der Bergwacht Erlangen am Stubaier Gletscher.

Untergebracht waren wir in drei Ferienhäusern in Falbeson. Am Freitagnachmittag starteten wir gleich zum ersten Mal auf der Piste. Aufgrund des Schneefalls in den vorangegangen Tagen waren dieses Jahr die Schneeverhältnisse recht gut. Im Gegensatz zu den vorigen Jahren war sogar die Abfahrt über die Skiroute bis zur Talstation möglich. Trotz teilweise sehr schlechter Sicht, fuhren einige von uns im Laufe des Wochenendes die Skiroute einige Male bis zur Talstation ab.

Am Samstagvormittag gab es Skiunterricht in zwei Gruppen für unsere Anwärter. Bei Temperaturen von circa minus zwanzig Grad Celsius war das ein sehr frostiges Unterfangen. Zur Mittagszeit trafen wir uns alle ziemlich durchgefroren in einem großen Selbstversorger-Raum, um gemeinsam zu essen und uns aufzuwärmen. Am Nachmittag konnte jeder fahren, wie er wollte und nach dem Apres-Ski gingen wir abends alle gemeinsam zum Essen in ein uriges Restaurant im Nachbardorf.

Am Sonntagvormittag wurde mit unseren Anwärtern die Lawinenverschüttetensuche auf einem LVS-Traingsfeld geübt. Die Temperaturen waren am Sonntag etwas höher, dafür war die Sicht aufgrund des aufziehenden Fönsturms noch schlechter als am Samstag. Nach dem Mittagessen konnte dann wieder jeder fahren, wie er wollte. Nach einem kurzen Apres-Ski trafen wir uns dann wieder in unseren Fahrgemeinschaften und traten den Heimweg an.

Vielen Dank an unseren Organisator Boris, der das Skiwochenende am Stubai und alle zugehörige Logistik wieder einmal perfekt vorbereitet hatte.

25.11.2017

Apres Ski Party 1.1

Am Samstag, den 25.11.2016 fand in Veilbronn unsere Apres-Ski-Party 1.1 statt. Nach dem alle von der Apres-Ski-Party 1.0 im Vorjahr begeistert waren, war eine Neuauflage unausweichlich.

Am Vormittag rückte schon ein Vorbereitungsteam zu unserer Diensthütte in Veilbronn an, um alles für die Party aufzubauen. Ein großes Rotkreuz-Zelt wurde aufgebaut, eine Bar, Dekoration, Musik- und Lichtanlage und vieles mehr. Sogar ein originaler Sitz aus einem ausgedienten Sessellift wurde aus dem Allgäu eigens nach Veilbronn transportiert. Gegen 17Uhr war dann offizieller Beginn. Die meisten Besucher erschienen - wie vorgeschrieben - in einem wintersportlichen Outfit. Neben Freunden und Verwandten unserer Bergwachtler kamen auch einige Bergwachtler aus den benachbarten Bereitschaften zu Besuch. An der Bar konnte man einen Skipass lösen und dafür Getränke und Essen erhalten. Unser DJ sorgte bis in die Nacht bei Partymusik für ausgelassene Stimmung.

Am nächsten Morgen war dann nach einem gemeinsamen Frühstück großes Aufräumen angesagt. Vielen Dank an dieser Stelle allen, die mitgeplant und mitgeholfen haben.

13.10.2017

Windentraining mit der Polizei

Am Freitag, den 13.10.2017 war die Bayerische Polizei Hubschrauberstaffel aus Roth mit einer Windenmaschine ihrer Edelweiß-Flotte zu Gast bei der Bergwacht in Enzendorf.

Die Bergwacht Regionen Frankenjura und Rhön trainieren jährlich zusammen mit den Besatzungen verschiedene Rettungsverfahren. Unter anderem Single Winch, Double Winch, Winch mit Bergesack, Leichenbergung mit Antirotationsleine und Kapprettung (Rettung eines im Seil hängenden Kletterer durch Kappen des Kletterseils).

Ein super Tag, der sich leider wie immer sehr schnell dem Ende neigte. Wir waren mit zwei Ausbildern und zwei Luftrettern dabei.

24.09.2017

Erfolgreicher Sommereignungstest für unsere Anwärter

An den beiden letzten Wochenenden nahmen drei unserer Anwärter an der Basisausbildung Sommer teil.

Das erste Lehrgangswochenende in der Fränkischen Schweiz wurde zur Feststellung und zum Ausbau der Kletterfähigkeiten genutzt. Wetterbedingt zwang es uns an die Neuhauser Wand, da hier auch bei kälteren Temperaturen und nasser Witterung häufig ein trockener Fels vorzufinden ist. Nützliche Tipps wurden von den Ausbildungsleitern aus dem Frankenjura und der Rhön gegeben. Der Standplatzbau und das Legen von mobilen Sicherungsmitteln wurde vertieft und in Übungen auf Zeit bewertet. Mehrseillängen-Klettern wurde an der AV-Wand in der Bamberger Region simuliert und trainiert.

Nach diesem Wochenende gingen unsere Anwärter gut vorbereitet auf den nun folgenden zweiten Teil ins alpinen Gelände an der Blaueishütte in den Berchtesgadener Alpen. Trotz vorheriger Schneefälle konnte die Hütte und auch einige Kletterrouten gut begannen werden. Um die Leistungsfähigkeit der Lehrgangsteilnehmer zu testen, musste der Aufstieg zur Blauseishütte innerhalb von zwei Stunden gemeistert werden. Verschwitzt aber mit belohnendem Sonnenschein konnten unsere Anwärter, oben angekommen, ihre Quartiere beziehen.

Viel Zeit zum Verschnaufen wurde den Lehrgangsteilnehmer nicht gelassen, da als erster Punkt auf dem Ausbildungsprogramm das Vorzeigen der Standplatzbaufähigkeiten stand. Trotz der gleichen Gesteinsart zeigte sich, dass sich das Legen von mobilen Sicherungsmitteln in der Fränkischen Schweiz von denen im alpinen Gelände stark unterscheiden kann.

Am zweiten Tag wurde das Hauptaugenmerk auf das Begehen von Mehrseillängen gelegt. Mehrere Gruppen kletterten Routen im UIAA Schwierigkeitsbereich zwischen 3 und 5. Dabei mussten Platten und teilweise zugefrorene Rinnen überquert werden - immer unter den kritischen Augen der Ausbilder. Orientierung am Berg und das begehen einer Seilraupe wurden gelehrt und vorgeführt.

Am letzten Tag wurden alle Fähigkeiten im Eignungstest Sommer von den Ausbildern geprüft. Unsere Anwärter konnten bei allen Prüfungen überzeugen und mit bestem Gewissen aus dem Eignungstest in Ihre Heimatbereitschaft entlassen werden.

Die Anwärter bedanken sich bei den engagierten Ausbildungsteams der Bergwacht für die Betreuung und Schulung, sowie bei den Teams der Unterkünfte für die köstliche Bewirtung und Unterbringung.

16.09.2017

Besuch aus Russland

Am Samstag, den 16.09.2017 besuchte uns eine Delegation aus Russland. Im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Erlangen und Wladimir wurden fünf hauptamtliche Mitglieder der dortigen Feuerwehr nach Erlangen eingeladen.

Am Samstag Vormittag besuchte die Gruppe aus Wladimir zusammen mit ihrem Dolmetscher die Hubschrauberübung der Bergwacht in Enzendorf. Anschließend ging es gleich weiter zu unseren Bergwacht Stützpunkt nach Veilbronn. Dort hatten wir einige Bergwachtfahrzeuge aus unserem Einsatzbereich ausgestellt und präsentierten unseren Gästen die Fahrzeuge und unsere Ausrüstung.

Unsere Gäste zeigten sich überrascht, dass in Deutschland viele nicht-polizeiliche Aufgaben durch ehrenamtliche Einsatzkräfte geleistet werden. Das ist in Russland weitgehend unbekannt. Die Feuerwehr in Russland ist von ihren Aufgaben her außerdem wesentlich breiter aufgestellt als in Deutschland. Das bedeutet, dass die dortige Feuerwehr eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben übernehmen muss, die hierzulande auf mehrere Hilfsorganisationen verteilt sind. Sie decken im Prinzip alles ab von technischer Rettung (THW) über Wasserrettung, Bergrettung bis hin zu den klassischen Aufgaben der Feuerwehr. Nur die Notfallmedizin und der Rettungsdienst wird von anderen Organisationen geleistet.

Nach der ausführlichen Präsentation unserer Ausrüstung ging es dann zum gemütlichen Teil über. Wir grillten an unserer Diensthütte in Veilbronn und luden unsere Gäste zum gemeinsamen Abendessen ein. Anschließend ging es für sie wieder zurück nach Erlangen und ins Hotel, da am nächsten Morgen gleich die Fahrt nach Bad Tölz bevorstand, um das Ausbildungszentrum der Bergwacht Bayern zu besichtigen.

16.09.2017

Hubschraubertraining mit DRF

Drei unserer aktiven Einsatzkräfte hatten am Samstag 16.09.2017 die Gelegenheit, die Luftrettung mit einem richtigen Hubschrauber zu trainieren. Die DRF kam dazu mit dem in Nürnberg stationierten Rettungshubschrauber Christoph 27 zur Bergwachthütte nach Enzendorf in der Hersbrucker Schweiz. Der Hubschrauber Christoph 27 verfügt über eine Außenwinde und kommt bei Bergwacht Einsätzen in der Fränkischen Schweiz deshalb auch häufiger zum Einsatz. Daher ist es wichtig, dass unsere Einsatzkräfte den Ernstfall regelmäßig üben. An der Ausbildung nahmen neben Einsatzkräften aus verschiedenen Bergwachtbereitschaften im Frankenjura auch Notärzte teil, die Dienst auf dem Christoph 27 haben, um den reibungslosen Ablauf für den Einsatzfall zu trainieren.

Der Hubschrauber flog reihum mehrere Übungsstationen an, an denen beispielsweise das Absetzen eines Bergretters mit Notarzt, das Aufwinschen eines Patienten im Luftrettungssack und das Absetzen des Patienten am Landeplatz geübt wurden. Außerdem wurde speziell der Umgang mit dem neuen Antirotationsruder am Luftrettungssack geübt, das beim Aufwinschen des Luftrettungssacks die Antirotationsleine ersetzt.

30.07.2017

Bergwacht Erlangen unterstützt beim Erlanger Triathlon

Am 30.07.2017 war es wieder soweit: Das sportliche Highlight weit über die Grenzen Erlangens hinaus fand statt.
Der 27. Erlanger Triathlon (kurze Distanz: 1 km schwimmen / 40 km radeln / 10 km laufen und mittlere Distanz: 2 km schwimmen / 80 km radeln / 20 km laufen) mit ca. 800 Startern.

Um die Sicherheit der Starter zu gewährleisten, wurde zum normalen Rettungsdienst auch die Bergwacht mit ATV angefordert, um auf den Waldwegen schnell zur Stelle zu sein. Da die Zusammenarbeit zwischen BRK und Bergwacht in Erlangen gut funktioniert, wurde das ATV mit einem Fahrer der Bergwacht und BRK-Beifahrer besetzt.

Trotz sehr warmem und schwülem Wetters gab es nur wenige Versorgungen mehr zu verzeichnen, als in den vergangenen Jahren. Leider gab es aber auf der Radstrecke zwei Stürze mit insgesamt drei verletzten Triathleten. Diese wurden von den Fahrzeugbesatzungen des BRK nach kurzer Zeit erstversorgt und anschließend zur Behandlung in Erlanger Kliniken transportiert. Im Zielbereich galt es Blasen, Schürfwunden, Krämpfe und Kreislaufprobleme zu versorgen. Die Athleten waren aber gut vorbereitet – die Feldbetten im Behandlungszelt waren nur selten und kurzzeitig komplett belegt.

Um 17 Uhr waren dann alle Athleten im Ziel, alle Patienten versorgt und alles Material wieder in den Fahrzeugen verstaut – Feierabend nach einem langen Tag für die Sanitäter vom BRK.

25.07.2017

Kistenklettern beim Sommerfest in Eckental

Am Dienstagabend, den 25.07.2017, betreuten zwei Kameraden der Bergwacht Erlangen und zwei Kameraden des THW Erlangen das Kistenklettern beim Sommerfest des Gymnasiums in Eckental.

Im Rahmen des SportsFinderDay haben wir diese Aktion dort bereits 2015 durchgeführt. Aufgrund von mehreren Schüleranfragen wurden wir von den Organisatoren angesprochen, ob wir nicht Lust hätten, die Station Kistenklettern erneut zu organisieren. Dieses Jahr unterstützte uns freundlicherweise das THW Erlangen mit einem Kran und dem Gerätesatz „Kistenstapeln“. Das Highlight des Sommerfestes war definitiv unsere Station, was sich am Besucherandrang und der langen Warteschlange - trotz des Starkregens - bemerkbar machte! Aufgrund des schlechten Wetters verlagerten wir unsere Station in die Turnhalle und setzten dort das Klettern fort. Eine gelungene Veranstaltung, die wir zusammen mit den Kameraden des THW meisterten.

18.06.2017

Sommereignung Modul 2 erfolgreich bestanden

Am Freitag fuhren drei unserer Anwärter zusammen mit anderen Anwärtern aus den Bereitschaften Fürth, Furth im Wald und Lauf auf die Blaueishütte bei Ramsau in den Berchtesgadener Alpen zum Modul 2 des Sommereignungstests.

Nach knapp zweistündigem Aufstieg wurde die Gruppe geteilt. Jeder besprach am Nachmittag - zunächst am Boden - verschiedene Arten, wie man Standplätze baut. Das ist eine Grundvoraussetzung, um die Mehrseillängenrouten rund um die Blaueishütte gehen zu können. Am Abend wurden die alpinen Gefahren, wie Wetter oder Steinschlag, besprochen. Am nächsten Tag ging es für die eine Gruppe ans Klettern von Mehrseillängen, Abseilen und Standplatzbau. Die andere Gruppe lernte das Begehen von Fixseilen und Fixseilraupen. Am Nachmittag wurden die Gruppen dann getauscht.

Am Sonntag folgte der Eignungstest. Hier wurde das Klettern, der Standplatzbau an Fixpunkten und mit mobilen Sicherungsmitteln sowie das Abseilen abgeprüft. Allen Teilnehmern wurde die Sommereignung zugesprochen. Im Winter folgt dann für die Anwärter die Wintereignung.

20.05.2017

Feuerwehrfest Hammerbach

Am Samstag, den 20.05.2017 waren wir zu Gast beim Feuerwehrfest in Hammerbach bei Herzogenaurach.

Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hammerbach hatte uns eingeladen, dass wir uns auf dem Feuerwehrfest präsentieren können. Zwei Kameraden fuhren am Samstagnachmittag mit dem LKLD und dem ATV nach Hammerbach, stellten die Fahrzeuge aus und standen Interessierten für Fragen zur Verfügung.

Am Nachmittag zeigte die Freiwillige Feuerwehr Hammerbach bei einem Showeinsatz dann ihr Können. Unterstützt von einem Rettungswagen des ASB fuhren sie zu ihrem "Einsatz" vor dem Feuerwehrhaus. Eine Person war in einem Fahrzeug eingeklemmt und musste zügig und trotzdem schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Es wurde vorgeführt, welche Geräte zum Einsatz kommen und welche verschiedenen Techniken angewendet werden können, um Personen aus Fahrzeugen zu befreien.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Hammerbach für die Einladung.

14.05.2017

Beim Tag der offenen Tür des BRK Höchstadt

Am Sonntag, den 14.05. waren wir mit drei Leuten und unserem Rettungsfahrzeug, dem Spezialfahrzeug LKLD und dem ATV von 11-17 Uhr am Tag der offenen Tür beim BRK in Etzelskirchen (Höchstadt a.d. Aisch) vertreten. Der Anlass war der Tag der offenen Tür des BRK Alten- und Pflegeheims und der BRK-Rettungswache.

Mit uns zusammen waren auch die BRK-Hundestaffel, die BRK Bereitschaft Höchstadt, die Wasserwacht und das Rotkreuz-Museum aus Nürnberg anwesend und stellten sich mit verschiedenen Ständen vor. Interessant fanden die meisten Besucher auch, als wir ihnen den Einsatzzweck unseres Spezialfahrzeugs LKLD erklärt haben. Denn selbst bei einen Spaziergang im Wald kann man in eine medizinische Notlage geraten. Wenn man dann nicht weiß, wo man sich befindet, kann daraus schnell ein größerer Einsatz werden. Hier kommt eben die Bergwacht ins Spiel, die entsprechend suchen und im unwegsamen Gelände helfen kann.

13.05.2017

Ausbildungstag für Aktive Einsatzkräfte in der Fränkischen

Am Samstag, den 13.05.2017 fand unser Übungstag für aktive Einsatzkräfte statt.

Einige Kameraden hatten sich ein paar Orte und mögliche Szenarien ausgedacht. Der Schwerpunkt des Übungstages lag dieses Mal nicht auf der notfallmedizinischen Versorgung, sondern auf Bergrettungstechniken. Dazu hatten sie sich insgesamt drei durchaus realistische Einsatzorte und Szenarien in unserem Einsatzgebiet in der Fränkischen Schweiz ausgedacht. Alle drei Szenarien erforderten fortgeschrittene Bergrettungstechniken - was ja auch der Sinn des Übungstages war.

Das erste Szenario bestand darin, eine abgestürzte und verletzte Person aus einem Bachbett zu retten, das nur von oben zugänglich war. Das zweite Szenario bestand darin, eine Person von einem vorgelagerten Felsköpfl zu retten, auf das sie von oben gestürzt war und sich verletzt hatte. Das Gelände war außerdem in diesem Bereich extrem steinschlaggefährdet. Das letzte Szenario bestand dann darin, eine verletzte Person aus dichtem Gebüsch nach oben zu einem Gipfel zu retten.

Vielen Dank an alle Kameraden, die die Einsatzorte und Szenarien vorbereitet haben.

07.05.2017

Sandienst beim Reitturnier

Am Sonntag, den 07.05.2017 haben zwei Bergwachtler (super unterstützt von zwei kleinen Nachwuchs Bergrettern), den Sanitätsdienst beim Vereinsturnier der Frankenmeute gestellt.

Da unser Einsatzbus gleichzeitig zum Dienst in Veilbronn war, statteten wir das LKLD Fahrzeug mit Gebirgstrage, Luftrettungssack und Notfallrucksack aus um den Reitern im Gelände notfalls helfen zu können. Die Reiter springen im Teamwettbewerb und im Einzelwettbewerb über Gräben und Hindernisse aus Bäumen und müssen auch mehrmals durch die Wassergrube in der Mitte des Parcours reiten. Unsere Hilfe wurde erfreulicher Hilfe nicht gebraucht, denn alle kleinen und großen Reiter meisterten den Parcour mit Bravour.

07.05.2017

Sommereignung Modul 1 erfolgreich bestanden

Am Wochenende nahmen drei unserer Anwärter zusammen mit weiteren Anwärtern der Bereitschaften Bamberg, Kulmbach, Bischofsgrün und Zwiesel am Modul 1 des Sommereignungstests auf dem Naturfreundehaus in Veilbronn teil. Ziel des Wochenendes war es, Grundlagen für das Modul 2 im Gebirge zu schaffen und zu festigen. Die Teilnehmer wurden, je nach Können, in drei Gruppen aufgeteilt. Es wurde Standplatzbau, verschiedene Sicherungstechniken, mobiles Absichern, aber vor allem Klettern geübt.

Unseren Anwärtern Fanny, Isabel und Pia wurde die Eignung für Modul 2 zuerkannt.

03.05.2017

Gemeinschaftsübung mit B1

Im Rahmen unseres Dienstabends fand zum wiederholten Mal eine größere Übung zusammen mit der Bereitschaft B1 statt.

Die Einsatzkräfte des BRK rückten zuerst aus zum Einsatzort in der Nähe von Hüttendorf. Zunächst als „Verkehrsunfall“ gemeldet entpuppte sich die Lage vor Ort für den ersteintreffenden RTW des Rettungsdienst als „Kutschunfall mit über 10 Verletzten“. Da die Verletzten nicht nur auf der Straße, sondern auch in einem steilen Hang lagen, wurden wir als Bergwacht ebenfalls alarmiert.

Bei unserem Eintreffen waren die Verletzten bereits gesichtet und wir hatten die Aufgabe, insgesamt drei schwer verletzte Patienten, die nicht gehfähig waren, aus dem steilen Hang zu retten. Das war angesichts der wenigen Bergwacht-Einsatzkräfte und unseres begrenzten Materials, dass wir nicht für einen Massenanfall an Verletzten vorhalten, gar kein so leichtes Unterfangen. Die erste Patientin wurde deshalb leider etwas unsanft und behelfsmäßig nur mit dem Bergesack gerettet. Nachdem dann zwei Gebirgstragen zur Verfügung standen und Statikseile aufgebaut waren, wurden dafür die beiden anderen Patienten schonend und vorbildlich im Bergesack mit der Gebirgstrage am Statikseil gerettet.

Wir bedanken uns bei der B1 für die Vorbereitung und Organisation und den Mimen, die sich zur Verfügung gestellt haben.

30.04.2017

LKLD Symposium im bayerischen Wald

Am Sonntag, den 30.04.2017 fuhren einige Kameraden der Bergwachten Fürth und Erlangen in den bayerischen Wald nach Furth im Wald.

Mit dabei war auch unser Spezialfahrzeug LKLD, was wir gemeinsam als Bergwacht Erlangen und Fürth betreiben. LKLD steht dabei für Lokalisation, Kommunikation, Lagebeschreibung und Dokumentation. Im Rahmen der Further Messe hatten die Bereitschaften der Bergwachten Cham und Furth im Wald zu einem Symposium eingeladen, das unter dem Thema "Drohnen im Rettungseinsatz" stand. Neben uns waren auch viele andere Bergwachten aus ganz Bayern mit ihrem LKLD-Fahrzeug und ihren Drohnen gekommen.

Nach einem ausgiebigen Rahmenprogramm am Vormittag mit vielen Fachvorträgen von Referenten der Bergwacht, BRK, Polizei und Industrie gab es am Nachmittag auch praktische Vorführungen von Drohne und LKLD. Dabei kam der persönliche Austausch unter den LKLD Gruppen nicht zur kurz, was auch ein Ziel dieses Treffens war, um die verschiedenen Gruppen aus ganz Bayern besser miteinander zu vernetzen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Organisatoren und Beteiligten für den gelungen und interessanten Tag!

17.04.2017

Osterklettern in Neuhaus

Über die vier Osterfeiertage von Karfreitag bis Ostermontag hatten wir durchgehend Bereitschaftsdienst in unserer Hütte in Veilbronn.

Am Samstagmorgen kamen noch einige Ausbilder, Aktive und Anwärter unserer Bereitschaft zu uns auf die Hütte und wir fuhren dann weiter zum Klettern nach Neuhaus im Aufseßtal. Für die Anwärter, die zum Sommer-Eignungstest antreten wollen, galt es, ihre Kletterfertigkeiten zu verbessern und den Ausbildern zu zeigen. Alle anderen nutzten die Zeit an der Neuhauser Wand ebenfalls intensiv zum Klettern. Am späteren Nachmittag ging es zurück zur Hütte, wo dann der Grill angeschürt wurde und der gemeinsame Abend bei Grillfleisch, Salaten und einem Bier ausklang. An den anderen Tagen wurde an der Fürther Wand geklettert und abgeseilt, das Baumklettern geübt, Brennholz gehackt und was so auf der Hütte an Arbeiten anfällt, erledigt.

Ansonsten verlief das Osterwochenende für uns ruhig und wir hatten keine Einsätze zu verzeichnen.

05.04.2017

Auszeichnung für Boris Üblacker

(v.l.n.r) Stephan Kraus, Norbert Heiland, Boris Üblacker, Jürgen Schmieder, Armin Kroder


Im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung der Bergwacht Region Frankenjura in Lauf wurde unser langjähriger Bereitschaftsleiter Boris Üblacker für sein ausdauerndes Engagement für die Bergwacht Bayern geehrt.

Unter anderem für seine zwölfjährige Tätigkeit als Bereitschaftsleiter der Bergwacht Erlangen bekam er deshalb die Verdienstmedaille in Bronze der Bergwacht Bayern verliehen. Die Ehrung nahmen der Vorsitzende der Bergwacht Bayern, Norbert Heiland vor, sowie der Regionalleiter Jürgen Schmieder, der stellvertretende Regionalleiter Stephan Kraus und der BRK-Vorsitzende in Lauf und Landrat Armin Kroder.

Auch wir bedanken uns als Bereitschaft Erlangen bei Boris Üblacker für seinen Einsatz für unsere Bereitschaft.

08.03.2017

Neue Bereitschaftsleitung gewählt

Am 08.03.2017 fand die Jahreshauptversammlung der Bergwacht Erlangen mit Neuwahlen der Bereitschaftsleitung statt.

Nach 12 Jahren als Bereitschaftsleiter wurde Boris Üblacker (Mitte), welcher sich nicht mehr zur Wahl aufstellen ließ, mit großem Dank der gesamten Bereitschaft verabschiedet.

Neuer Bereitschaftsleiter ist Sven Waibel (links), der nun zusammen mit seinen  beiden Stellvertretern für die nächsten vier Jahre die Verantwortung für die Bergwacht Erlangen übernimmt.

Als erster Stellvertreter wurde Matthias Ertl (rechts) wiedergewählt, als zweite Stellvertreterin wurde Dr. med. Doris Rohde (nicht mit im Bild) in die Bereitschaftsleitung gewählt.

29.01.2017

Winterübungstag am Ochsenkopf

Am Sonntag, den 29.01.2017 machten wir uns mit einigen Ausbildern, Einsatzkräften und Anwärtern für unseren Winter-Ausbildungstag auf den Weg zum Ochsenkopf ins Fichtelgebirge. Der Ausbildungstag sollte unsere Anwärter auf den bevorstehenden Wintereignungstest und die Winterprüfung vorbereiten. Die Schneeverhältnisse waren ausreichend gut für unseren Übungstag, da auch abseits der Piste noch genügend Schnee lag. Am Vormittag wurde auf der Piste der Umgang mit dem Akja geübt, wie man einen Patienten sicher im Akja verpackt und mit dem Akja fährt. Parallel dazu wurde im Gipfelbereich abseits der Piste die Lawinenverschüttetensuche im Gelände geübt. Nach der Mittagspause wurde die Rettung eines Patienten im steilen winterlichen Gelände geübt. Dabei galt es unter Anderem, als Team zusammenzuarbeiten, den Akja zu sichern und zum Patienten abzulassen, den Patienten im Akja zu verpacken und dann wieder nach oben zu ziehen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die zum Gelingen unseres Winter-Ausbildungstags beigetragen haben.

24.01.2017

Bergwacht Erlangen bei der Skiwacht im Allgäu im Einsatz

Viele fragen sich bestimmt ob sie richtig gelesen haben – ja haben sie!

Zwei Kameraden der Bergwacht Erlangen unterstützen dieses Jahr die DSV Skiwacht bei der Pistenrettung in mehreren Skigebieten im Allgäu. Sie sind bei der SIS (Stiftung Sicherhheit im Skisport (DSV aktiv)) angestellt und widmen sich neben ihrer Arbeit als Rettungskräfte in erster Linie der Unfallprävention auf den Pisten. Auf regelmäßigen Pistenkontrollfahrten werden Sicherheitsstandards, Markierungen und Absperrungen ständig überprüft.

Ein Kamerad ist von Mitte Januar bis Mitte Februar wie die letzten Jahre für die Bergwacht Oberstaufen in mehreren Skigebieten unterwegs. Ein zweiter Kamerad ist von Anfang Januar bis Ende Februar für die Bergwacht Sonthofen in den Skigebieten Ofterschwang und Grünten im Einsatz.

DSV-Skiwacht

Wintersportler sind in deutschen Skigebieten in den besten Händen. Von Dezember bis in den Mai sind in 60 großen Skigebieten rund 270 DSV-Skiwachtfrauen und -männer für die Sicherheit der Skifahrer, Snowboarder und Langläufer im Einsatz. Seit über 35 Jahren sorgen eingespielte Teams mit hoch qualifizierter Ausbildung und Erfahrung für den reibungslosen Ablauf im Wintergeschehen. Alle hauptamtlichen Mitarbeiter der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) sind zugleich ehrenamtliche Bergwachtfrauen und -männer. In dieser Funktion sind sie im Fall von Verletzungen für den Rettungsdienst zuständig. Unser vorrangiges Ziel jedoch ist und bleibt, Unfälle durch präventive Maßnahmen zu verhindern. Hierzu zählt die Kontrolle des ordnungsgemäßen Zustands von Pisten, Pistenbeschilderungen sowie Schleppliftspuren, die tägliche Letztbefahrung der Pisten im betreuten Skigebiet nach Einstellung des Beförderungsbetriebes, die positive Beeinflussung von Skisportlern, welche durch ihr Verhalten sich und andere im Pistenbetrieb gefährden, Hilfestellung für Skifahrer bei Mängeln und Problemen mit der Skiausrüstung.

Ein paar Eindrücke finden Sie in der Bildergalerie

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