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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Ende Winterdienst 2014/2015

Neu-Ulm, 01.05.2015

Winterdienst der Bergwacht Neu-Ulm beendet -- seit Weihnachten fast sechzig Einsätze in allgäuer Skigebieten.

Mit dem vergangenen Wochenende ist der Winterdienst 2014/2015 der Bergwacht Neu-Ulm zu Ende gegangen, der wegen des späten Schneefalls erst am 27. Dezember begonnen hatte. In diesem Zeitraum wurde an zwölf Wochenenden der Pistenvorsorgedienst durchgeführt, und an fünf weiteren Tagen Sportveranstaltungen betreut. Dabei wurden 42 verunfallte Wintersportler von den vierzehn ehrenamtlichen Bergrettern aus dem Raum Ulm/Neu-Ulm erstversorgt, geborgen und dem Land- bzw. Luftrettungsdienst übergeben.

Als Dienstgemeinschaft unterstützt die Bergwacht Neu-Ulm seit gut vierzig Jahren die Bergwacht Oberstdorf in den Skigebieten und bei Veranstaltungen am südlichen Ende Bayerisch-Schwabens. Im nun beendeten Winterdienst verstärkten an neun Wochenenden je zwei ehrenamtliche Einsatzkräfte der Bergwacht Neu-Ulm die Skiwacht in den Skigebieten rund um Oberstdorf. In den Skigebieten Fellhorn, Nebelhorn und Grasgehren wurden die neu-ulmer Bergretter zu insgesamt 39 verunfallten Wintersportlern gerufen. Die Verletzungsmuster reichten von Knie- und Handgelenksverletzungen über Knochenbrüche und Schulterluxationen bis hin zu Traumata in Folge von Kollisionsunfällen. Im Schnitt bei jedem sechsten Einsatz musste auf Grund des Verletzungsbildes ein Hubschrauber mit Notarzt angefordert werden.

An fünf weiteren Wochenenden ergänzten die neu-ulmer Bergretter den Bereitschaftsdienst der Bergwacht Oberstdorf bei Veranstaltungen wie dem FIS Weltcup der nordischen Kombinierer.

Seit nunmehr knapp fünfzehn Jahren unterstützt die Bergwacht Neu-Ulm im Winter zudem die Bergwacht Unterjoch. Im unterjocher Skigebiet Spießer führten die ehrenamtlichen Bergretter an drei Wochenenden den Pistenrettungsdienst eigenverantwortlich durch, und wurden dabei zu drei Einsätzen gerufen.

Nicht gezählt sind die vielen Wintersportler, die mit kleineren Blessuren die Diensträume in Oberstdorf und Unterjoch aufsuchten, und denen mit einem Pflaster, einem kleinen Verband oder einem Kühlpäckchen geholfen werden konnte.

A. Ganzenmüller

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