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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Ende Winterdienst 2013/2014

Neu-Ulm, 22.04.2014

Winterdienst der Bergwacht Neu-Ulm beendet -- seit Anfang Dezember fast sechzig Einsätze in allgäuer Skigebieten.

Mit dem Ostermontag ist der Winterdienst 2013/2014 der Bergwacht Neu-Ulm zu Ende gegangen. Trotz des schneearmen Winters hat die Bergwacht Neu-Ulm seit Anfang Dezember an achtzehn Wochenenden im Allgäu ihren Dienst versehen. Dabei wurden 58 verunfallte Wintersportler von den zwölf ehrenamtlichen Bergrettern aus dem Raum Ulm/Neu-Ulm erstversorgt, geborgen und dem Land- bzw. Luftrettungsdienst übergeben.

Als Dienstgemeinschaft unterstützt die Bergwacht Neu-Ulm seit gut vierzig Jahren die Bergwacht Oberstdorf in den Skigebieten und bei Veranstaltungen am südlichen Ende Bayerisch-Schwabens. Im nun beendeten Winterdienst verstärkten an zwölf Wochenenden je zwei ehrenamtliche Einsatzkräfte der Bergwacht Neu-Ulm die Skiwacht in den Skigebieten rund um Oberstdorf. In den Skigebieten Fellhorn, Nebelhorn und Grasgehren wurden die neu-ulmer Bergretter zu insgesamt 55 verunfallten Wintersportlern gerufen. Die Verletzungsmuster reichten von Knie- und Handgelenksverletzungen über Knochenbrüche und Schulterluxationen bis hin zu Traumata in Folge von Kollisionsunfällen. Im Schnitt bei jedem sechsten Einsatz musste auf Grund des Verletzungsbildes ein Hubschrauber mit Notarzt angefordert werden.

An drei weiteren Wochenenden ergänzten die neu-ulmer Bergretter den Bereitschaftsdienst der Bergwacht Oberstdorf bei Veranstaltungen wie dem FIS Weltcup der nordischen Kombinierer.

Seit nunmehr knapp fünfzehn Jahren unterstützt die Bergwacht Neu-Ulm im Winter zudem die Bergwacht Unterjoch. Im unterjocher Skigebiet Spießer führten die ehrenamtlichen Bergretter an drei Wochenenden den Pistenrettungsdienst eigenverantwortlich durch, und wurden dabei zu drei Einsätzen gerufen.

Nicht gezählt sind die vielen Wintersportler, die mit kleineren Blessuren die Diensträume in Oberstdorf und Unterjoch aufsuchten, und denen mit einem Pflaster, einem kleinen Verband oder einem Kühlpäckchen geholfen werden konnte.

A. Ganzenmüller

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