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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Nachrichten

Dienstag, 24. Juni 2014

Kletterausbildung der Bergwacht Brannenburg

Kampenwandüberschreitung

Am Samstag, den 14.6.2014, brachen 12 Einsatzkräfte der Bergwacht Brannenburg zur Kletterausbildung „Sommer 1“ auf. Nach einem, durch die Unsicherheit der Wetterprognose bedingtem, langem Hin-und-Her hatte sich Ausbilder Klaus Horn dafür entschieden ins benachbarte Chiemgau zu fahren und die Kampenwandüberschreitung in Angriff zu nehmen. Durch den alpinen Charakter der zu kletternden Seillängen (die sich trotzdem in den unteren Schwierigkeiten bewegen; II bis IV) und einen kurzen Rückzugsweg stellte sich diese Wahl als ideal heraus – zum Einen in Hinsicht auf die Ausbildungsziele „Klettern in der Seilschaft; Kletter- und Seiltechnik; Vorstieg/Nachstieg; Sicherheit in alpinem Gelände“, zum Anderen unter Berücksichtigung der Wetterlage

Nach der Auffahrt mit der Kampenwandbahn wurden von den teilnehmenden acht Anwärtern, einer Aktiven Einsatzkraft und den drei Ausbildern fünf Seilschaften gebildet und in den Westgrat des Westgipfels eingestiegen. Nach der Überschreitung desselben ging es bei zunehmend ungemütlicher Witterung in leichter Kletterei hinunter zum äußerst fotogenen Gmelchturm, der von einer der Seilschaften über die Nordverschneidung bezwungen wurde. Währenddessen zogen die anderen Seilschaften vorbei, um den Teufelsturm über die Nordwestkante (bzw. inklusive der Dorner-Direkt-Einstiegsvariante) zu erklimmen. Von dessen östlichen Ende wurde dann in zwei Etappen abgeseilt und auf Grund der vorangeschrittenen Tageszeit und der zunehmend kühlen Witterung das Ende der Ausbildung beschlossen.

Bei einer Brotzeit auf der Steinling-Alm wurde im Anschluss noch ein gemütlicher Ausklang für den intensiven Ausbildungstag gefunden, bevor es mit der Kampenwandbahn wieder hinunter ins Tal ging. Bei der Abschlussbesprechung zeigten sich die Ausbilder Klaus Horn, Hari Kaiser und Ausbildungsleiter Stefan Schröcker sehr erfreut über den guten Ausbildungsstand der Anwärter. Auch wenn v.a. die Abläufe beim Klettern in der Seilschaft und das Arbeiten am Standplatz noch weiter geübt und optimiert werden müssen, so lasse die durchwegs gute Klettertechnik und hohe Motivation der Nachwuchs-Einsatzkräfte doch nur eine äußerst positive Bewertung durch die Ausbilder zu.

Mein besonderer Dank gilt in erster Linie den Betreibern und Mitarbeitern der Kampenwandbahn für die kostenlose und unkomplizierte Beförderung; des Weiteren Klaus Horn für die Organisation und Durchführung der Ausbildung sowie Hari Kaiser für seine fachmännische Unterstützung in Rat und Tat.

Stefan Schröcker

 

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