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26.04.2014

Hochwasser und Bergretter passen zusammen

Die Flut in Deggendorf bescherte der Bergwacht eine neue Art von Einsätzen – und dabei hat sie sich bewährt

 

Grafenau.  Bei der Jahreshauptversammlung der Bergwacht Grafenau konnte Bereitschaftsleiter Harald Keller Bürgermeisterin Anni Mitterdorfer und stellvertretenden Regionalleiter Sepp Hutter aus Arnbruck als Ehrengäste und 31 Kameradinnen und Kameraden begrüßen. Nach der Begrüßung bat der die Anwesenden, für den im letzten Jahr verstorbenen Kameraden Horst Dankesreiter eine Gedenkminute einzulegen. Hierauf folgten dann die Grußworte der Ehrengäste.

2. Bürgermeisterin Anni Mitterdorfer überbrachte den Dank der Stadt Grafenau und erwähnte zugleich, dass sie zu ehrenamtlichen Organisationen gerne gehe; denn die Einstellungen und den guten Zusammenhalt der Mitglieder schätzt sie besonders, außerdem haben die Frauen und Männer der Bergwacht viel geleistet und es wird auch viel verlangt. Sie sprach allen ein Vergelts Gott aus und wünschte für die Zukunft allen Einsatzkräften eine glückliche Heimkehr von den oft gefahrvollen Hilfsaktionen.

Sepp Hutter entschuldigte Regionalleiter Manfred Falkner und ging in seinen Grußworten auf die Strukturreform, die seit 2008 läuft und auch manchen Staub aufgewirbelt hat. Nun will man sehen, wie die Sache in der Erprobungsphase läuft. Er sprach sich auch sehr positiv über die Einsatzleiterschulungen aus, denn man kann daraus für weitere Einsätze lernen und nebenbei wird auch die Kameradschaft zu anderen Bergwachtbereitschaften gepflegt. Er betonte bei seinen Ausführungen besonders, dass diese Schulungen keine Prüfungen sind, sondern ausschließlich Weitergabe von Erfahrungen aus anderen Bereitschaften und Gebieten.

Nach diesen Grußworten brachte Hannes Zilk als Verantwortlicher für die Finanzen seinen Bericht für das Jahr 2013. Daraus ging hervor, dass die Bergwacht Grafenau zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Bergrettungsdienst Benutzungsentgelte in Höhe von 5614 Euro erhielt. Dies waren um 2015 Euro weniger als 2012. Als weiteren Wermutstropfen auf der Einnahmenseite bezeichnete er die Entwicklung der Geldbußen. Im Jahr 2009 waren dies 2570 Euro, 2012 immerhin noch 1000 Euro und im Berichtsjahr nur noch 100 Euro. Bei den Spenden verhält es sich ähnlich. Während 2012 insgesamt 3250 Euro an Spenden flossen, waren es nur noch 580 Euro. Aber es gab auch Positives auf der Einnahmenseite zu berichten. So konnte die Bereitschaft die Einnahmen durch Förderer auf 3012 Euro steigern, was ein Plus von 2.2. Prozent ausmacht. Die Einnahmenseite wird ergänzt durch Zuschuss des Roten Kreuzes, Bekleidungsanteile der Bergwachtler sowie gesteigerte Mieteinnahmen von der Sparkasse und weist insgesamt einen Betrag von 13 691 Euro auf.

Die ständige Einsatzbereitschaft erfordert aber auch enorme Ausgaben. Die wichtigsten Positionen sind: Ausbildung 1498 Euro, Einsatzkleidung und Ausrüstung 981 Euro, Betriebskosten für Fahrzeuge (Treibstoff, Versicherungen, Reparaturen) 4547 Euro, Energiekosten 1901 Euro, allgemeine Versicherungen 1520 Euro. Die Ausgaben führen somit zu einem Betriebsergebnis von minus 2393 Euro.

Hannes Zilk meinte zum Schluss seines Berichtes: „Nach wie vor bin ich der Meinung, dass unser ehrenamtlicher Einsatz mehr Anerkennung finden müsste, und wir für die stete Bereitschaft in Notlage geratenen Menschen Hilfe zu bringen, nicht gleichzeitig mit Betteln um Spenden verbunden sein sollte.“

Hierauf folgte der Tätigkeitsbericht des Bereitschaftsleiters Harald Keller. Eingang brachte er die Statistik über die Einsatzstunden 2013. Insgesamt wurden 6834 ehrenamtliche Stunden geleistet, die sich wie folgt aufteilen: Sanitätsdienst 20, Sommerdienst 2698, Winterdienst 1588, Einsatzstunden für Mittelbeschaffung 412, Aus- und Fortbildung 1864, sonstige Einsatzstunden 9, K-Fall (Hochwasser Deggendorf) 213 Stunden. Im Berichtszeitraum fielen neun Einsätze an, wovon sieben Sommer- und zwei Wintereinsätze waren. In zwei Fällen musste der Rettungshubschrauber eingesetzt werden. Der Hochwassereinsatz ist bei dieser Statistik nicht mitgerechnet. Das Hochwasser in Deggendorf bescherte der Bergwacht eine neue Art von Einsätzen. Was aber auf den ersten Blick nicht zusammenpasst, Wasserrettung und Bergrettung, hat sich als gut funktionierende Einheit herausgebildet. Die Hubschrauber wurden je mit einem Wasserretter und einem Bergretter besetzt und somit war sichergestellt, dass Personen entweder aus dem Wasser oder von Hausdächern oder Balkonen geborgen werden konnten.

Das Technikfahrzeug der Bergwacht leistete hier sehr gute Dienste, ebenso bei der Vermisstensuche in Dezember 2013 in Zenting, bei der die Bergwacht Grafenau mit 14 und Deggendorf mit 11 Leuten vor Ort war.

Die Bereitschaft zählte am 31. Dezember 2013 51 Mitglieder, die sich in 21 aktive, 29 inaktive Mitglieder und einem Anwärter aufteilen. Der Bereitschaftsleiter beendete seinen Rückblick auf das Jahr 2013 mit einem Ausblick auf 2014 und wies auf eine geplante Großübung am 15. Juni 2014 hin. An dieser Übung beteiligen sich die Bergwacht Grafenau unter anderem mit dem Technikfahrzeug aus Deggendorf, die Bergwacht Wolfstein, mehrere Feuerwehren, das Rote Kreuz und Rettungshundestaffeln.

Ausbildungsleiter Matthias Stockbauer referierte über die Ausbildung in der Bereitschaft, die jedes Jahr gewisse Schwerpunkte aufweist. So wurden 2013 zwei Ausbildungsabende in Theorie im Sommer und vier Abende im Winter gehalten. Von fünf geplanten Ausbildungen im Gelände haben vier stattgefunden.

Im Sommerausbildungsblock haben sich die Teilnehmer vor allem mit dem Klettergarten in der Spiegelauer Steinklamm beschäftigt, einmal bei einer Besichtigung der Örtlichkeiten und später bei einer realistischen Einsatzübung. Im Winter wählte man als Übungsort den Lusen, der die Berghelfer in den letzten Jahren immer häufiger mit extremen Geländebedingungen konfrontiert. Durch den wenigen Schnee und die warme Witterungen vereisen die Wege immer stärker und es steigt die Gefahr, zwischen den Steinen durchzubrechen. Als relativ erfreulich bezeichnete Matthias Stockbauer die Situation in der Anwärterausbildung. Vor vier Wochen wurde mit vier Anwärtern die Grundausbildung Sommer mit Klettern und Knotenkunde gestartet. Zum Ausklang der Jahreshauptversammlung wählte man Fritz Friedsam noch als dritten Rechnungsprüfer und einigte sich auf eine andere Organisationsform der Gletscherfahrt.

 

Autor: kfl

 

29.04.2014

Pläne der Grafenau Bergwacht

Fünf Veranstaltungen im Sommer 2014 angesetzt

 

Grafenau.   Der Ausbildungsleiter der Bergwacht Grafenau hat den Ausbildungsplan für den Sommer 2014 herausgebracht und fünf Veranstaltungen geplant.

Der Beginn der Ausbildung ist am 16. Mai im Bergwachthaus. Dabei referiert Gerd Paulus aus Lam (Beauftragter KID bei der Region Bayerwald) über Kriseninterventionsdienst-Berg (KID-Berg) und Psychosoziale Notfallversorgung (NSNV). Dies sind wichtige Themen für die akute Betreuung von körperlich unverletzten Menschen, die in schwerwiegenden Ereignissen als Zeuge oder Angehörige betroffen werden nach tödlichem Unfall oder Überbringung der Todesnachricht in Zusammenarbeit mit der Polizei.

Der zweite Ausbildungsabend ist dem Naturschutz gewidmet, und zwar trifft man sich am 6. Juni um 19 Uhr im Waldgeschichtlichem Museum in St. Oswald, Wolfgang Bäuml für hier eine Sonderführung für die Bergwachtmitglieder durch. Am 15. Juni ist in Rentpoldenreut eine gemeinsame Alarmübung mit anderen Rettungsorganisationen geplant. An dieser Übung beteiligen sich die Bergwacht Grafenau unter anderem mit dem  Technikfahrzeug aus Deggendorf, auch die Bergwacht Wolfstein, mehrere Feuerwehren, das Rote Kreuz und Rettungshundestaffel Bayerischer Wald nehmen teil.

Die vierte Ausbildungseinheit ist am 27. Juni im Bergwachthaus und befasst sich mit der Rettungstechnik. Hier geht um das Fahrzeug, die Rettungsgeräte, um Karten und die Blaulicht-Unterweisung.

Den Abschluss des Sommerblockes bildet die Geländeausbildung am 12. Juli um 9 Uhr in Schachtenau und hat zum Inhalt Höhenrettung und Baumbergung.

Damit die Einsatzleiter nicht immer aus ihrem angestammten Gebiet nach Bald Tölz fahren müssen, hat Regionalleiter Manfred Falkner erreicht, dass Lehrgänge auch im Bayerischer Wald angeboten werden. So sind vom 4. bis 6. Juli das Einsatzleiter-Lehrgang-Zentralmodul am Arber und der Einsatzleiter-Lehrgang Sommer vom 17. bis 19. Oktober eventuell am Arber und der Einsatzleiter-Lehrgang Winter Anfang 2015 angesetzt.

Die Ausbildungsabende sind jeweils am Freitag um 19 Uhr Bergwachthaus.

 

Autor: kfl

 

 

10.05.2014

Bergwachtler leisteten 200000 Stunden

Bergwacht-Region Bayerwald mit 20 Standorten und rund 1000 Mitgliedern zog bei der Jahresversammlung in Furth im Wald eine beeindruckende Bilanz.

Von Beate Stoiber

Furth im Wald.
   Leben retten - Natur bewahren. Das ist das Motto der Bergwacht. Wie viel Kraft, Ausdauer, Hingabe und Freizeit diese kurzen Sätze für die vielen ehrenamtlichen Mitglieder bedeuten, wurde in der Jahresversammlung der Bergwacht-Region Bayerwald deutlich. In der Region Bayerwald/Oberpfälzer Wald ist die Bergwacht an zwanzig Standorten mit Weiden im Norden bis Passau im Süden vertreten und zählt über tausend Mitglieder.

Zünftige bayerische Musik von Nachreiner Toni und Co. begleitete die Teilnehmer und Ehrengäste bereits beim Eintreffen am Samstagvormittag ins Further Tagungszentrum. Regionalleiter der Bergwacht Bayerwald, Manfred Falkner, durfte im gut gefüllten Saal viele Ausschussmitglieder, Ehrenregionalleiter, und BRK-Vertreter zur ordentlichen Hauptversammlung begrüßen, und bat um eine Gedenkminute an die sechs im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden aus verschiedenen Bereitschaften.

Unschätzbarer Dienst

Als Hausherr begann Bürgermeister Sandro Bauer den Reigen der Grußworte und überbrachte auch herzliche Grüße vom Landrat, den er vertrat.

Er lobte besonders die Jugend, die ebenfalls stark vertreten war. Es sei keine Selbstverständlichkeit die vielen Stunden des Trainings und der Ausbildung bis zum Einsatz zu absolvieren und das neben der Schule. Die Jugendarbeit zeigt einen unschätzbaren Dienst an der Gesellschaft. Bauer zeigte seine Wertschätzung für alle ehrenamtlichen Mitglieder, die auch eine Vorbildfunktion für die Jugend ausüben.

Bergwachtler sind Schutzengel

MdL Dr. Gerhard Hopp überbrachte den Anwesenden einen Gruß vom verhinderten Markus Sackmann und ließ sie wissen, dass der Staat Bayern ohne solch engagierte und einsatzkräftige Mithilfe überfordert wäre. Er bezeichnete die Bergwachtler als Schutzengel für Skifahrer und Wanderer und stellte die gute Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Feuerwehr heraus.

Es folgten die Grußworte der Geschäftsführer der BRK für den Bezirk Ndb./Opf., Mario Drexler, und für den Kreisverband Cham, Michael Daiminger. 754 Einsätze der Bergwacht in der Region mit nahezu 200 000 Einsatzstunden, zeigte die Statistik dann auf. Bayernweit waren es im letzten Jahr etwa 13000 Einsätze. Hinter diesen Zahlen steckt weitaus mehr als man erahnen kann. Die Ausbildung ist sehr umfangreich. Die Erwartungshaltung an die Einsatzkräfte werde immer größer. Man müsse das Ehrenamt rekrutieren, professionalisieren und an uns binden, so Daiminger.

Breites Spektrum

Stefan Schneider von der Landesleitung der Bergwacht Bayern erinnerte in seinem Grußwort an seinen Familienurlaub in der Region im Frühjahr letzten Jahres der fast durchgehend von Regen begleitet wurde und weswegen er eine Woche später zum Katastropheneinsatz beim Hochwasser im Landkreis Deggendorf gerufen wurde.

600 Bergretter mit 50 Fahrzeugen aus ganz Bayern konnten dort wertvolle Hilfe und Unterstützung leisten. Der Bereitschaftsleiter der Bergwacht Furth im Wald, Dominik Schönberger, gab einen Überblick über den Ortsverein. Stolz sei man auf die Fahrzeuge und Diensthütten und den engen Kontakt der Nachbarbezirke Lam, Neukirchen, Cham und Schönsee.

Gefordert seien die Mitglieder jedes Jahr beim Amphibieneinsatz am Drachensee.

Passendes Outfit

Haupteinsatzort ist das Skigebiet am Voithenberg und die Althütte als Stützpunkt für den grenzüberschreitenden Einsatz.

Mit ihrer blau-roten Kleidung ist jeder Bergwachtler schon von der Ferne zu erkennen. Dass das nicht immer so war, zeigte die Jugendgruppe in einer eindrucksvollen Modenschau von früher bis heute. Zeichneten sich die Lebensretter zu Beginn nur mit einer weißen Binde über einer beliebigen Jacke aus, wurde die Trendfarbe in den 80er Jahren knalliges orange und entwickelte sich bis zum heutigen blau-rot.

Vor seinem Rückblick über das vergangene Jahr dankte Manfred Falkner seinem Stellvertreter Sepp Hutter und dem Geschäftsführer Wolfgang Günther für die tatkräftige Unterstützung.

Sehr wichtig für die oft unter schwierigen Umständen durchgeführten Rettungsaktionen ist die richtige Ausstattung mit speziellen Geräten und Fahrzeugen. Im Gegensatz zu den Anfängen gab es hier einen enormen Wandel.

Deshalb sei man froh, verschiedene Bereitschaften mit Schneefahrzeugen, Quad oder Tankanhänger ausstatten zu können. Im Aufbau sei in der Gruppe Kommunikation und Suche der Bergwacht Deggendorf die Suchdrohne. Ein Umbau des Zentrums für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz steht an.

Zahlreiche Einsätze in allen Bereichen wurden vorbildlich gemeistert. Ob gestürzter Radfahrer, gekenterter Kanufahrer, abgestürzter Gleitschirmflieger, verunglückter Wanderer, ob Luft- Berg- oder Höhenrettung, die Lebensretter konnten wertvolle Hilfe leisten.

Die Katastropheneinsätze beim Hochwasser in Deggendorf und Passau ließen selbst erfahrene Retter an ihre Grenzen stoßen.

Intensive Vorbereitung

Aber auch Betreuungsaufgaben wie beim Berglauf am Kaitersberg wird von der Bergwacht übernommen. „40 Naturschutzveranstaltungen haben wir unsere saubere Landschaft zu verdanken!“Diesen Einsätzen gehen aber viele Ausbildungs- und Übungsstunden voraus. Sommerrettungs- und Pistenrettungsübungen, Liftrettung und Gondelbergung am Arber mit Hubschrauberstaffel oder die Rettung von Gebäuden in Zusammenarbeit mit der FFW sind nur einige davon.

Dank und Ehre

Viele Lehrgänge und Fortbildungen sowie die Sommer- Winter- und Naturschutzprüfungen der Anwärter garantieren einen weitgehend reibungslosen Ablauf und halten das Risiko, das jeder Einsatz mit sich bringt, so gering wie möglich. Die Gesellschaft profitiert ganz gewaltig von der Jugendarbeit, die bei der Bergwacht in ganz Bayern groß geschrieben wird. Schließlich sind die Jugendlichen von Heute die Retter von Morgen. Dass der Bergwachtnachwuchs Spaß daran hat, zeigte die große Beteiligung am Jugendcamp am Rannasee. Einige ehrenamtliche Helfer der Bergwacht wurden im vergangenen Jahr für ihre Arbeit auf höchstem Leistungsniveau mit Auszeichnungen in Silber und Bronze gewürdigt.

Beim wichtigsten Teil der Versammlung ging es um die Würdigung der ehrenamtlichen Helfer, die ihre Arbeit auf höchstem Leistungsniveau und mit Freude verrichten. So konnten drei verdiente Bergwachtmitglieder mit dem Leistungsabzeichen in Bronze geehrt werden.

 

 

 

Margit Gill, Hans Hofmann, Dr. Bodo Strößenreuther bei der Ehrung durch Stefan Schneider und Manfred Falkner.
Gut gelaunte Ehrengäste: Tobias Vogl, Michael Daiminger und Bürgermeister Sandro Bauer (von links).
Die Ehrengäste und Geehrten (von links): Manfred Falkner, Michael Daiminger, Dr. Gerhard Hopp, Mario Drexler, Hans Hofmann und Margit Güll, Dominik Schönberger (Bereitschaftsleiter BW Furth im Wald), Dr. Bodo Strößenreuther, Stefan Schneider, Bürgermeister und Landratsstellvertreter Sandro Bauer, Heinrich Lobmeier und Anderl Kiefl (beide Ehren-Regionalleiter) sowie Josef Hutter. Fotos: fsb

18.06.2014

Vermisstensuche auf Probe

27.09.2014

Bergwacht trauert um Jupp Meininger

24.09.2014

Wieder Ruhe nach dem Bergwacht-Sturm

28.10.2014

So läuft die Ausbildung bei der Bergwacht

Grafenau.   Ausbildungsleiter Matthias Stockbauer hat für das Wintersemester 2014/15 den Ausbildungsplan für die Bergwachtbereitschaft Grafenau aufgestellt, der sechs Ausbildungseinheit beinhaltet und sich mit folgenden Themen befasst:

Einführung in die SMS Alarmierung, durch Messen, Beurteilen und Überwachung zur aussagekräftigen Anamnese, medizinische Arbeitsweisen verstehen, üben und beherrschen.

 

Praxistraining:

Der Umgang mit dem Rettungsfahrzeug und Motorschlitten im Gelände. Ausbilder, Wetter und Schneelage legen die Ausbildungsinhalte kurzfristig fest, sodass jederzeit im Gelände geübt werden kann. Aus diesem Grund weist der Ausbildungsleiter extra darauf hin, dass bei jeder Ausbildung auf die richtige Ausrüstung zu achten ist.

 

Als Termine sind vorgesehen:

31. Oktober, 14. und 28. November um 19 Uhr im Bergwachthaus und am 13. Dezember, 3. Januar und am 17. Januar 2015, Treffpunkt um 9 Uhr beim Bergwachthaus.

Autor: BW-GRA - kfl

 

17.11.2014

ERFOLGREICHE TEILNAHME AM BERGWACHT EINSATZLEITER ZENTRALMODUL

Zentralmodul für Einsatzleiter in der Region Bayerwald.
Ein anstrengendes aber erfolgreiches Wochenende geht zu Ende.

Am Wochenende vom 14. bis 16. November 2014 nahmen fünf erfahrene Einsatzkräfte der Bergwacht Grafenau in Bodenmais am Lehrgang Einsatzleiter Zentral Modul mit Erfolg teil.

Christian Mies, Siegfried Stockbauer, Mathias Simmet, Peter Mixa und Christian Sieber der Bergwacht Grafenau und weiteren erfahrenen Einsatzkräften wurden die wesentlichen Entscheidungsgrundlagen für die Arbeit als Einsatzleiter der Bergwacht Bayern vermittelt. Hierbei wurden die folgenden Themenschwerpunkte abgearbeitet.

§                  Auftrag, Aufgaben und Einsatzstruktur der Bergwacht

§                  Rechtliche Grundlagen der Einsatzleitung

§                  Einsatzleiter und Einsatzabwicklung

§                  Einsatzarten

§                  Praktisches Einsatzleitertraining mit Simulation

§                  Risikomanagement

§                  Personalmanagement

§                  Pressearbeit im Einsatzgeschehen

§                  Praktisches Einsatzleitertraining mit Simulation

Als nächstes besuchen Christian Mies, Siegfried Stockbauer, Mathias Simmet, Peter Mixa und Christian Sieber sie in der kommenden Wintersaison 2014/15 das letzte Modul Winter auf die fünf. Für den kompletten Abschluss der Ausbildung muss zu guter letzt noch ein Tagespraktikum in der Integrierten Leitstelle absolviert werden.

Autor: Bergwacht Grafenau/msim

19.11.2014

Laternen Sonntag am 16.11.2014 "Ist Grafenau noch zu retten ..."

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