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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Zugunglück Kellmünz

Kellmünz, 17.07.2013

Morgens um kurz nach sieben wurde die Bergwacht Neu-Ulm vom Leiter der SEG Betreuung des BRK Kreisverband Neu-Ulm mit der folgenden Lagemeldung zur Unterstützung angefordert: "Dies ist keine Übung - Zugunglück bei Kellmünz - Fahrzeug von Zug am Bahnübergang erfasst - Zug entgleist, ein Zugteil umgekippt - benötigen Unterstützung." Das Einsatzgebiet der Bergwacht Neu-Ulm ist im Rahmen einer Dienstgemeinschaft das Gebiet rund um Oberstdorf im Allgäu. Hintergrund dieser Alarmierung ist, dass die Bergwacht Neu-Ulm im Katastrophenfall sowie bei Großschadenereignissen im Landkreis Neu-Ulm die SEG Betreuung des BRK Kreisverband Neu-Ulm unterstützt.

So rückten nach dem Abtelefonieren der bergwachtinternen Alarmliste vier Bergwächtler gegen halb neun vom Bergwacht Depot Senden aus, und trafen eine halbe Stunde später am Unfallort ein. Dort waren bereits die 37 un- und leichtverletzt geborgenen Zugreisende in die nahegelegene Fahrzeughalle der FFW Kellmünz, die 17 schwerer und schwerstverletzt geborgenen Zugreisenden sowie die PKW-Lenkerin zur medizinischen Versorgung in die umliegenden Krankenhäuser gebracht worden.

Während sich die SEG Betreuung für das leibliche Wohl der Geborgenen, deren Angehörigen sowie der ca. 150 Rettungskräfte sorgte, übernahmen die vier Kameraden der Bergwacht Neu-Ulm zusammen mit dem Kräften des Kriseninterventionsdienstes die psychologische Betreuung der 37 un- und leichtverletzt geborgenen Zugreisenden.

Nachdem gegen zwölf Uhr die letzten Betreuten von der Bahn organisiert die Weiter- bzw. Rückreise angetreten hatten, war auch der Einsatz für die Bergwacht Neu-Ulm beendet, und die Bergwächtler kehrten in ihr normales Berufsleben zurück.

Axel Ganzenmüller

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