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21.02.2011

Bergwacht ist stolz auf neuen Schlitten

Fahrzeugwart Otto Seidl bei einer Probefahrt mit dem neuen Motorschlitten. - Foto: Kiefl-Bergwacht

Grafenau.    Seit Januar 1986 steht der Bergwachtbereitschaft Grafenau zur Betreuung des weitverzweigten Loipennetzes und zur Rettung aus dem Winterwandergebiet ein Motorschlitten zur Verfügung. Im Laufe der Zeit ist immer mehr Reparatur angefallen und schließlich war es soweit, dass es keine Ersatzteile mehr gab. Aus diesem Grund wurde der Bereitschaft von der Landesgeschäftsstelle ein verbesserter Motorschlitten im Werte von etwa 18.000 Euro für den Rettungseinsatz zur Verfügung gestellt. Es handelt sich hier um einen Kanadischen Motorschlitten Modell IQ 800 der Firma Polaris, der mit einem Viertaktmotor mit einer Leistung von 80 PS bestückt ist. Das Rettungsgerät dient der Bergung und Beförderung von Verletzten und Kranken sowie hierzu notwendigen Ausbildungsfahrten der Helfer im Altlandkreis Grafenau. So brachte der neue Motorschlitten, der wesentliche größere Ausmaße hat als der alte, das Problem eines neuen Kraftfahrzeuganhängers zum Transport mit sich. Inzwischen hat man notgedrungen einen um 2.000 Euro angeschafft.

Autor: BW Grafenau / kfl

22.03.2011

Fit für die Bergwacht

Grafenau.      Mit Bravour haben die Grafenauer Bergwachtanwärter Lukas Mixa und Mathias Simmet nach guter Vorbereitung durch ihre Ausbilder Matthias Stockbauer und Dr. Bodo Strößenreuther kürzlich die Winterprüfung am Großen Arber bestanden. Voraussetzung hierzu war eine erfolgreiche Ablegung einer Prüfung in allgemeinen Fragen zum Sanitätsdienst, ein Eignungstest für den Winterdienst und verschiedene Fragen zu den Themen Lawinen, Funk und Luftrettung. Die anspruchsvolle Winterprüfung begann an der Talstation der Arberbahn mit einem theoretischen Teil. Sodann wurde mit der gesamten Ausrüstung zur Bergstation hochgefahren und dort der Akja für den Verletztentransport vorbereitet.

Lukas Mixa hatte eine Schulterluxation zu versorgen und Mathias Simmet eine Handgelenksfraktur. Der Abrtransport über den steilen, buckligen und teilweise vereisten Osthang stellte dabei eine echte Herausforderung dar. Zum Teil musste mit dem Seil gearbeitet werden. Hier machte sich der Schwerpunkt der Grafenauer Ausbildung "Rettung aus schwierigem Gelände" bezahlt.

Autor: BW Grafenau / kfl

11.08.2015

Bergwacht sucht erfolgreich nach Vermissten

25.09.2011

Das höchste Fest im Bayerwald

Brotjacklriegel.  Es begann mit einem 40m hohen Turm aus einer Stahlkonstruktin. Eine einfache Baracke daneben beherbergte die Sendetechnik. Mit dem Sender Brotjacklriegel startete auch Ostbayern vor 60 Jahren das UKW-Zeitalter.

Zu diesem Jubiläum trafen sich am Wochenende eine große Zahl Neugierige aus nah und fern auf dem Brotjacklriegel unter dem nunmehr aus Stahlbetan gebauten und auf 123m angewachsenen Sendturm.

Professer Hans-Joachim Götz, Leiter der Hauptabteilung Techik am Bayerischen Rundfnk wertete es als Zeichen der Verwurzelung in den Regionen, die sich nicht nur im Programm sondern besonders auch in der technischen Infrastruktur zeige. Die Austrahlung des digitalen Fernsehens und Radios, die Vernetzung von klassischen Medien mit dem Internet machten eine stetige technische Weiterentwicklung notwendig.

Der Leiter der Sendestation Jürgen Maiss freute sich über die vielen Besucher, die bei strahlendem Spätsommerwetter zu Fuß, mit dem Mountenbike, mit Walkingstöcken oder dem Shuttle-Bus auf den Brotjacklregel gkommen waren. "Wir wollten von Anfan an nicht nur uns selbst bejubeln sondern ein gemeinsames Fest mit der Bevölkerung feiern. Mi derTouristikverbnd Sonnenwald haben wir einen guten Partner gefunden", so Jürgen Maiss.

Und so grupierte sich um den Sendeturm eine spannende Ausstellung verschiedenster Gruppierungen und Vereine. Die Feuerwehren des Landkreises stellten ihre Fahrzeuge vor und informierten über ihre Engagement in der Brandbekämpfung. In der Bohut des Försters und der Erlebnisbäuerin Christiane Zeintl entdeckten Kinder mit allen Sinnen den umliegenden Wald, bastelten mit Naturmaterialien oder lernten interessante Dinge rund um den Wald.

Natürlich nutzten viele Besucher die Chance, die Sendeanlage im Inneren des Sendeturmes zu besichtigen. Der Bayerische Rundfunk hatte hier eine Ausstellung alter Empfangsgeräte aufgebaut und informierte über aktuelle Themen wie die Abschaltung des analogen Satellitenempfanges oder das digitale Radio. Ständig etwas los war auch auf der Bühne im Festzelt. Die Zentinger Blasmusik sorgte für Unterhaltung. Spätestens als der Gstanzl-Sänger Josef "Bäff" Piendl oder das Orginal aus Furth im Wald Toni Lauerer auf die Bühne stiegen war das Festzelt bis auf den letzten Platz besetzt. Die Moderation übernahm Angelika Schüdel aus dem Regionalstudio Ostbayern.

Am Nachmittag ertönte plötzlich ein Martinshorn aus dem Wald. Hoch auf dem Sendeturm hatte die Bergwacht Grafenau eine Person geborgen. Mit Hilfe der Drehleiter der Grafenauer Feuerwehr wurde die verunglückte Person auf dem Dach des Sendegebäudes übernommen und zur weiteren Versorgung dem Rettungsdienst des BRK Freyung-Grafenau übergeben. Zum Glück nur eine Übung, zeigte die Aktion den Anwesenden eindrücklich das perfekte Zusammenspiel der verschiedenen Rettungskräfte. Auch Radiomoderatorin Angelika Schüdel vetraute sich den Händen der Bergwacht Grafenau und der Feuerwehr an und ließ sich an Seil und mittels Drehleiter vom Sendeturm bergen.

Bergwacht Grafenau bei einer Abseilaktion vom Fernsehturm war zu sehen. -- Foto: Meier
Wer wollte, konnte einen Blick ins Innere des Turm werfen. -- Foto: Ernst

16.12.2011

Bergwacht-Bereitschaftsleiter hört zum zweiten Mal auf

Foto: Archiv-BW

Grafenau.    Vier Hubschraubereinsätze hatte die Bergwacht Grafenau heuer zu absolvieren. Die Einsatzleitungen haben sie, so die Hubschrauberbesatzungen, bestens gemeistert. Deshalb versteht Bereitschaftsleiter Fritz Friedsam nicht, warum sie Pflicht-Fortbildungen sollen.

Vier Hubschraubereinsätze hatte die Bergwacht Grafenau heuer zu absolvieren. Die Einsatzleitungen haben sie, so die Hubschrauberbesatzungen, bestens gemeistert. Deshalb versteht Bereitschaftsleiter Fritz Friedsam nicht, warum sie zu Fotos: ArchivPflicht-Fortbildungen sollen.

Zum zweiten Mal innerhalb von zweieinhalb Jahren hat Fritz Friedsam (52) sein Amt als Bereitschaftsleiter der Bergwacht Grafenau niedergelegt. Anlass war die Forderung der Bergwacht Bayern nach verpflichtenden Fotbildungen auch für die bereits seit vielen Jahren erfolgreich tätigen Einsatzleiter bis spätestens 2015.

Bei der Adventsfeier der Bergwacht im Lusenschutzhaus erklärte Friedsam seinen Kameraden die Gründe für seinen Rückzug. Bis zur Neuwahl − deren Termin noch nicht fest steht − wird Friedsams Stellvertreter Christian Mies die Bereitschaft leiten.

Autor: Bergwacht Grafenau / kfl

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