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Einsätze

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Waldbrand am Kramer

Bergwacht zu Sicherungsarbeiten angefordert.

Am Mittwoch kurz nach Mitternacht melden Anwohner von Garmisch-Partenkirchen, dass es an der Südseite des  Kramer brennt – etwa 200 Meter über der St.-Martins-Hütte, knapp unter der Kanzel, einem Aussichtspunkt in steilem, felsdurchsetzten Gelände.

Unterstützt wurden die gut 110 Feuerwehrkräfte dabei von zwölf Einsatzkräften der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen und dem SAR-Hubschrauber der Bundeswehr. Dieser flog ca. 25 mal den Löschwasserbehälter mit bis zu 700 Liter Inhalt vom provisorischen Landeplatz an der Almhütte zu den Brandstellen auf ca. 1400 Meter. Die Bergwacht sicherte die Feuerwehrkräfte im Gelände, im Bereich der Kanzel mussten diese auch abgeseilt werden. Die Dunkelheit erschwerte das Ganze zusätzlich, man sieht vor allem auch keinen Steinschlag.

Die Einsatzkräfte brachten das Feuer gegen 04.00 Uhr unter Kontrolle und hatten den Brand im Laufe des Vormittags endgültig abgelöscht. Durch den Polizeihubschrauber wurden noch vereinzelte Glutnester aufgespürt und der Nachaufsicht der Feuerwehr gemeldet. Um 15:00 Uhr war der Einsatz für alle Beteiligten beendet.

Die Einsatzleiter hoben das hervorragende Miteinander aller Beteiligten hervor - Feuerwehr, Bergwacht, Hubschrauberbesatzungen und Bayerisches Rotes Kreuz, die eine Versorgungsstation eingerichtet hatten.

Das Feuer ist aus bisher ungeklärter Ursache ausgebrochen, es ist eine Fläche von rund 25.000 Quadratmeter an der Südseite der Kramerspitz betroffen.

 

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