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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Aktivitäten der Jugendruppe 2012

Januar

Der Winter gibt zur Zeit nicht so viel her, daher bereiten wir uns schon mal auf die kommende Klettersaison vor, indem wir mal wieder Knoten üben. Für einige ist es gar nicht so einfach. Andere wagen sich aber auch schon mal an schwierigere Varianten.

Februar

Hurra! Wir haben doch noch reichlich Schnee bekommen. Zuerst war es sogar zu viel, aber endlich paßt die Lawinenlage und wir brechen auf für eine kleine Skitour. Die meisten stehen das allererstemal auf Tourenski. Leider ist das Wetter heute nicht so ganz traumhaft, für Nachmittag ist sogar Regen angesagt, am Vormittag ist es neblig. Aber egal, wir fahren mit der Laberbahn hinauf, überprüfen die Lawinenpiepser und fahren los. Der Schnee ist nun wirklich nicht gerade pulvrig, aber es kommen doch alle ganz gut runter, zum Soilasee. Dann geht es wieder bergauf Richtung Ettaler Mandl: die Spitzkehren haben es in sich! So mancher legt sich dabei gleich mal hin....

Bei den Verhältnissen lassen wir den letzten Hang sein und fahren dafür nach einer Brotzeit und einem Schneeprofil ab. Es könnte schlechter sein und so haben alle Spaß! 

Es war zwar keine große Tour, aber es reicht, um Hunger zu bekommen! Also läßt ein Teil der Gruppe beim Pizzaessen den Tag noch gemütlich ausklingen.

Skitour im Nebel
Traumwetter schaut anders aus

März

Der Schnee ist wieder fast weg, aber Lawinen sind immer noch aktuell. Diesmal erzählt Konni etwas über Lawinensprengungen. Wir erfahren, daß die Arbeit schon im Sommer beginnt: die Sprengbahn muß hergerichtet werden, das Gelände genauerstens erkundet werden. Damit man überhaupt sprengen darf, muß man erst einen Lawinenkurs absolvieren, dann einen Sprengkurs mit Theorie und Praxis und einer anschließenden Prüfung.

Im Winter werden Infos über Lawinenwarndienst und Lawinenlagebericht gesammelt, im Team wird dann die Entscheidung zum Sprengen am nächsten Tag gegeben.

Am Sprengtag ist Treffen um 5 Uhr, aus dem Bunker werden Sprengstoff, Zündschnur und Sprengkapsel geholt (letztere wird immer, wenn möglich separat transportiert). Am Sprengort wird für eine sichere Absperrung gesorgt.

Dann wird die mindestens 4m lange Zündschnur (entspricht ca. 8 Minuten) angezündet und auf die Reise geschickt. Das beste Ergebnis wird erzielt, wenn die Ladung ca. einen Meter über dem Boden explodiert. Die Druckwelle löst die Lawine aus.

Zum Schluß erfahren wir noch, daß eine Sprengladung ca. 100 Euro kostet.

Und als Letztes dürfen die Kinder noch eine Zündschnur anzünden (natürlich ohne Sprengstoff oder Zündkapsel!)

Mai

Aufgrund der Ferien schaffen wir im April keinen Termin, aber auch der Mai macht es uns nicht leicht.

Das Wetter spielt nicht mit: statt Niedrigseilgarten üben wir Verbände! Wer bringt den schönsten Kopfverband zusammen, wie bindet man Knie oder Ellbogen ein?

Und was macht man bei Hand- oder Fingerverletzungen?

Unter viel Gelächter wird fleissig verbunden und wieder aufgewickelt.

Juli

Heuer steht wieder ein großes Sommerfest der Bergwacht an und da will natürlich auch die Jugendgruppe mitmischen!

Allerhand erste Ideen werden verworfen, dann einigt man sich auf ein "Theaterstück": Das "Kofler Horn" (frei nach den Komikern) soll gespielt werden.

Als erstes muß eine Handlung gefunden werden, damit in einem 2 Personenstück eine ganze Gruppe mitspielen kann.

Endlich steht die Handlung: Die beiden Hauptpersonen besteigen als "Erstbesteiger das Kofler Horn, nach den üblichen Sprüchen verletzt sich einer der beiden. Der andere ruft die Bergwacht, die dann auch mit viel Tamtam herbeieilt, allerdings bergtechnisch doch nicht so fit ist. Außerdem kommt plötzlich eine Touristengruppe aus dem hohen Norden, die dann auch noch einen "Ötzi" entdecken. Endlich ist der Verletzte dann doch verbunden, nun steht die Frage an, wie man wieder hinunterkommt. Antwort: springen, wie immer!

Die ersten Probe verlaufen ziemlich chaotisch, aber nach vielen Versuchen findet sich die richtige Mischung aus Sprüchen und Handlung.

Das Sommerfest selbst wird dann ein voller Erfolg: Die Jugendlichen ernten viele Lacher!

August

Anfang der Ferien steht unser traditioneller Ausflug nach Franken zum Klettern an! Und obwohl es bei der Abfahrt wieder mal schüttet und uns kurz vorm Ziel noch ein Gewitter einholt, können wir drei Tage klettern bis die Muskeln streiken!

Für drei aus unserer Gruppe ist es die letzte Veranstaltung! Nach den Ferien wechseln sie alle über in die "große" Bergwacht! Und so zeigen sie hier noch mal, was sie schon alles können oder probieren, ob sie es sich zutrauen können weiterzumachen.

Versorgt werden wir wieder auf´s Beste von unseren Herbergseltern, zu denen wir nun schon seit 11 Jahren ein äußerst herzliches Verhältnis haben.

Umso größer ist bei allen der Schock, als drei Wochen nach unserem Aufenthalt unsere allseits beliebte Herbergsmutter völlig überraschend stirbt! Wir werden sie immer in unserer Erinnerung behalten und trauern mit den Hinterbliebenen!

September

Vier Mitglieder der Jugendgruppe verlassen uns altersbedingt, drei davon greifen nun als Anwärter in der Bergwacht an! Nun haben wir wieder Platz in der Jugendgruppe. Aber so schnell kann man gar nicht schauen, wie Neue nachdrängen: gleich neun Neue rücken nach!

Und so fangen wir wieder mit ein paar Grundlagen an: Knoten werden eifrig geübt!

Oktober

Goldener Oktober? Wir haben Glück, es regnet nicht! Und so macht sich eine sehr motivierte Gruppe auf zu einer kleinen Bergtour: Der Kofel wird erobert. Über einen selten begangenen Steig erreichen wir alle den Gipfel, machen ausgiebig Brotzeit und wandern zur Kolbensattelhütte weiter.

Aufgrund mancher Blasen nehmen wir das Angebot, mit dem Sessellift runterfahren zu können, gerne an.

Zum Abschluß gibt es noch ein Eis im Paradiso.

November

Endlich klettern! Alle freuen sich auf ein paar Stunden klettern in der Halle in Peißenberg. Und sie nutzen es auch reichlich aus und sind kaum müde zu bekommen.

Die Älteren steigen schon mal die eine oder andere Route vor. Die Neuen sind sehr motiviert und wollen sich unbedingt in der Anzahl der gekletterten Routen übertreffen.

Mit so einer tollen Truppe macht es richtig Spaß. Man erkennt die Fortschritte bei den einen, die Geschicklichkeit der Neuen und den Spaß bei allen.

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