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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Dienstag, 24. Mai 2011

Höhlenrettung im Einsatz

Nürnberger Land – Spezialisten der Bergwacht Höhlenrettung Lauf sowie der Feuerwehr Hersbruck befreiten am Samstagabend einen Vater und seinen 12-jährigen Sohn aus der Bismarckgrotte.

Die beiden sind gegen 16:00 Uhr in die Bismarckgrotte zwischen Achtel und Neuhaus eingestiegen. Im Vorfeld hatten sie mit der Lebensgefährtin eine Rückkehr gegen 21:00 Uhr angekündigt und vereinbart, dass sie im Zweifel die Rettungskräfte verständigen sollte.
Um 21:20 Uhr wurde der Einsatzleiter der Bergwacht Lauf darüber Informiert. Da der Wagen noch auf dem Parkplatz stand, wurde Höhlenalarm ausgelöst.
Nach kurzer Suche konnten die Höhlenwanderer im Ausgangsbereich der Bismarckgrotte in etwa 10 Meter Tiefe vorgefunden werden. Beide waren unverletzt, konnten die Höhle aber aus eigener Kraft nicht mehr verlassen. Per Seiltechnik sicherten und begleiteten die Einsatzkräfte von Bergwacht und Feuerwehr Vater und Sohn zurück ans Tageslicht.
Hervorzuheben ist das sehr besonnene Handeln der beiden Höhlengeher – durch ihre Absprache mit der Lebensgefährtin sowie das Warten auf die Einsatzkräfte ohne sich selber weiter in Gefahr zu bringen, konnte eine weitere Gefährdung verhindert werden.

Höhleneinsätze sind eine sehr aufwendige und nicht ungefährliche Aufgabe für alle Retter – Die Gemeinschaft der Höhlenretter der Bergwacht Lauf und der Feuerwehr Hersbruck hat sich wieder einmal sehr gut bewährt. Dies war bereits der vierte Einsatz seit Bestehen der Höhlenrettung im Nürnberger Land.

Die Bismarckgrotte zählt zu den beliebtesten Höhlen in der Hersbrucker Schweiz und wird demnach sehr häufig besucht.

 

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