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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Mittwoch, 23. Oktober 2013

Training für Spezialisten

Übung der Bergwacht-Höhlenrettung Allgäu im Hölloch

19.10.2013 / Oberallgäu - Spezialisten für besondere Einsätze sind auch in der Bergwacht Region Allgäu gefragt, beispielsweise für Canyoning- und Höhlenrettung. Die sechs Kemptener und drei Immenstädter Bergwacht-Männer vom Team der Höhlenrettung Allgäu unternahmen deshalb vor kurzem eine Übung im Kleinwalsertaler Höllloch. Das Übungsziel war die Bergung einer verletzten Höhlenforscherin aus dem unteren Höhlenteil. Über 70 Meter musste sich die Rettungsmannschaft in die Höhle abseilen und ein sogenanntes Höhlofon, eine Telefonleitung per Kabel für die Kommunikation im Einsatz, installieren. Nach Erstversorgung durch einen Bergwacht-Notarzt brachten Retter die Patientin zum Aufzugsschacht. Mit einer Motorwinde von der nachgeforderten Bergwacht Oberstdorf erreichten alle Beteiligten den Höhleneingang und damit Tageslicht. Personelle Unterstützung für die Übung hatte das Höhlen-Team zudem von der Bergwacht Kempten.

Das Hölloch ist eine Höhle im Mahdtal direkt an der südlichen Grenze Deutschlands. Sie befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Oberstdorf. Ein Zugang ist durch das Kleinwalsertal in Österreich möglich. Mit 10.900 Meter vermessener Gesamtlänge ist es nach dem Riesending bei Berchtesgaden die zweitlängste bekannte Höhle Deutschlands. Die Höhle erstreckt sich horizontal über 1823 Meter und hat einen Höhenunterschied von 452 Meter. (Wikipedia).

 

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