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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Mittwoch, 10. Juli 2013

Höhlenrettungsübung in der Großen Spielberghöhle

„Abgestürzte Person unterhalb des 15-Meter-Schachtes in der Großen Spielberghöhle“ hieß die fiktive Einsatzmeldung für die Höhlenrettungsgruppe der Bergwacht Rosenheim-Samerberg am Samstag den 22.06.2013. Ein denkbares Szenario in einer häufig begangenen Höhle und ein Versuch, wie weit eine kleine Gruppe Höhlenretter ohne Nachforderung weiterer Einsatzkräfte im Ernstfall kommen kann. Mit dem Höhlenrettungsanhänger rückt die Mannschaft von der Bergrettungswache Samerberg aus und stationierte diesen am „Eiskeller-Gatterl“. Dort wurde die Gruppe in Zweierteams eingeteilt und startete bepackt mit Schleifsäcken zum Höhleneingang.

Das Vorstoßteam erreichte als erstes den Unfallort, welcher sich etwa 140 Meter Wegstrecke und 65 Meter Vertikaldistanz vom Höhleneingang entfernt befand. Die Patientin war stark unterkühlt und hatte sich eine Schienbeinfraktur zugezogen. Während sich der Vorstoßtrupp um ihre Erstversorgung kümmerte, wurde ein Höhlentelefon installiert, das es den einzelnen Rettungsabschnitten ermöglicht, in der Höhle miteinander kommunizieren zu können. Mit diesem Team gelangte auch der Bergwachtnotarzt – selbst ein Höhlenretter – zum Unfallort. Er schiente die Fraktur der Patientin mit selbstaushärtenden Gipsverbänden. Anschließend wurde die Patientin in der Höhlenrettungstrage gelagert und in den Musuc-Bag, einen Schlafsack mit Armen und Beinen verpackt, der mittels einer speziellen Personenheizung erwärmt werden kann.

Unterdessen hatten die Technik-Teams bereits begonnen den Rettungsweg für einen Liegend-Transport zu versichern. Es galt Tragestrecken, Engstellen und mehrere senkrechte Schachtpassagen zu überwinden. Trotz der geringen Anzahl an Höhlenrettern konnte der Rettungsweg in gut drei Stunden gemeistert und verschiedene Seiltechnik ausgiebig geübt werden. Fünf Stunden nach dem Eintreffen der ersten Höhlenretter am Unfallort konnte die Patientin die Höhle schließlich wieder verlassen. Sie war äußerst zufrieden mit ihren „Rettern“ und bekräftigte, dass ihr dank der Personenheizung nicht einen Moment lang kalt gewesen sei. Auch die Höhlenretter waren sichtlich zufrieden mit dem Erfolg und vor allem mit dem hervorragenden zeitlichen Ablauf der Übung.

„Abgestürzte Person unterhalb des 15-Meter-Schachtes in der Großen Spielberghöhle“ hieß die fiktive Einsatzmeldung für die Höhlenrettungsgruppe der Bergwacht Rosenheim-Samerberg am Samstag den 22.06.2013. Ein denkbares Szenario in einer häufig begangenen Höhle und ein Versuch, wie weit eine kleine Gruppe Höhlenretter ohne Nachforderung weiterer Einsatzkräfte im Ernstfall kommen kann. Mit dem Höhlenrettungsanhänger rückt die Mannschaft von der Bergrettungswache Samerberg aus und stationierte diesen am „Eiskeller-Gatterl“. Dort wurde die Gruppe in Zweierteams eingeteilt und startete bepackt mit Schleifsäcken zum Höhleneingang.

Das Vorstoßteam erreichte als erstes den Unfallort, welcher sich etwa 140 Meter Wegstrecke und 65 Meter Vertikaldistanz vom Höhleneingang entfernt befand. Die Patientin war stark unterkühlt und hatte sich eine Schienbeinfraktur zugezogen. Während sich der Vorstoßtrupp um ihre Erstversorgung kümmerte, wurde ein Höhlentelefon installiert, das es den einzelnen Rettungsabschnitten ermöglicht, in der Höhle miteinander kommunizieren zu können. Mit diesem Team gelangte auch der Bergwachtnotarzt – selbst ein Höhlenretter – zum Unfallort. Er schiente die Fraktur der Patientin mit selbstaushärtenden Gipsverbänden. Anschließend wurde die Patientin in der Höhlenrettungstrage gelagert und in den Musuc-Bag, einen Schlafsack mit Armen und Beinen verpackt, der mittels einer speziellen Personenheizung erwärmt werden kann.

Unterdessen hatten die Technik-Teams bereits begonnen den Rettungsweg für einen Liegend-Transport zu versichern. Es galt Tragestrecken, Engstellen und mehrere senkrechte Schachtpassagen zu überwinden. Trotz der geringen Anzahl an Höhlenrettern konnte der Rettungsweg in gut drei Stunden gemeistert und verschiedene Seiltechnik ausgiebig geübt werden. Fünf Stunden nach dem Eintreffen der ersten Höhlenretter am Unfallort konnte die Patientin die Höhle schließlich wieder verlassen. Sie war äußerst zufrieden mit ihren „Rettern“ und bekräftigte, dass ihr dank der Personenheizung nicht einen Moment lang kalt gewesen sei. Auch die Höhlenretter waren sichtlich zufrieden mit dem Erfolg und vor allem mit dem hervorragenden zeitlichen Ablauf der Übung.

 

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