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BayernTour Natur 2010: Bayerisch-Böhmische Grenzwanderung

Die Bayern Tour Natur der Bergwacht Lam stand im dieses Jahr unter dem Motto "Bayerisch-böhmische Grenzwanderung zum Osser". Im Nebel ging es dabei von der Absetz zum Osser.

"Raus in die Natur" - zum zehnten Mal hatdas Bayerische Umweltministeriumzur BayernTourNatur eingeladen. Die in ganz Bayern durchgeführten Aktionen sind eine ideale Plattform, um Menschen die Naturvielfalt in ihrer Heimat näher zu bringen und sie für den ANturschutz zu sensibilisieren.

Dies ist ein Aktiver Beitrag zum Internationalen Jahr der Biodiversität 2010, denn: Was der Mensch schätzt, das schützt er auch. Seit 2001 gibt es die Aktionen rund um die "BayernTourNatur" und aus anfangs rund 450 Veranstaltungen sind im Jubiläumsjahr 2010 über 4200 geworden. Inzwischen nehmen mehrere Zehntausend Menschen jeden Alters daran teil.

Auch die Bergwacht Lam beteiligte sich schon von Beginn an mit einer jährlichen Themenwanderung an der Initiative. Am vergangenen Sonntag war es wieder einmal so weit. Der Lamer Bereitschaftsleiter Franz Mühlbauer führte die BayernTour dieses Mal von der Absetz hinauf über den bayer.-böhm Grenzkamm zum Osser. So zumindest die Planungen.

In Anbetracht des sehr schlechten Wetters am Sonntagmorgen, waren die Erwartungen bezüglich der Teilnehmerzahl nicht sehr hoch, doch es hatten sich überraschend viele Wanderfreunde davon  nicht abschrecken lassen. Sogar aus Regensburg waren einige ausschließlich zur Bayern Tour Natur angereist. Und so machte sich die Gruppe vom gemeinsamen Treffpunkt am Lamer Bahnhof in Fahrzeugen auf zum Ausgangspunkt der gemeinsamen Wanderung.

Von der Absetz aus führte der Weg über einen ersten Anstieg den Kamm des Künischen Gebirges entlangs hinauf bis zum "Roten Kreuz", einem auf 897 Meter Höhe gelegenen rot gestrichenen Wegkreuz bzw. Marterl. Um dessen Herkunft ranken sich verschiedene Geschichten, doch welche der Wahrheit am nächsten kommt ist nach Aussage von Franz Mühlbauer unbekannt.

Nach einer kurzen Rast führte der Weg weiter zum Zwieseleck (1045m). Hier stärkten dich die Wanderer bei einer Brotzeit bevor es im dichten Nebel den Grenzweg entlang vorbei an der steinernen Kapelle und Brandwiese zum Weißen Riegel ging.

Dabei überquerten die Wanderer auch die zur Europäische Hauptwasserscheide gehörende Wasserscheide zwischen Donau und Elbe. Die Europäische Hauptwasserscheide, auch große europäische Wasserscheide oder europäische Kontinentalwasserscheide genannt: Sie trennt die Zuläufe von Atlantik/Nordsee/Ostsee und Mittelmeer/Schwarzem/Meer zwischen Gibraltar und Moskau. 

Dort entschied sich die Gruppe, dass sich der Aufstieg zum Ossergipfel auf Grund des Nieselregens und der damit verbunden fehlenden Fernsicht nicht lohnt. Auf dem Rückweg über den "Böhmsteig"gelangten sie dann in Höhe des "Teufelsritts" auf den Hauptwanderweg zum Sattel.

Der weitere Abstieg erfolgte über das Bergkircherl, wo der dortige Gasthof zur Einkehr einlud. Inzwischen hatte auch Wettergott Petrus ein Einsehen und es kam zumindest nicht mehr nass von oben. Im Himmelreich endete dann die, trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen gelungene Wanderung.

Text: AS / BW LAM

Bilder: W.Hirsch

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