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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Mittwoch, 6. August 2014

16 jähriger am Säuling abgestürzt

Hohenschwangau/Füssen/Reutte Am Säuling nahe Schwangau und Reutte wurde seit Sonntagnachmittag ein 16-jähriger Tourist vermisst.

Er war am Sonntagmorgen gegen 08:00 Uhr mit seinem Vater von Hohenschwangau zu einer Bergtour zum Säuling aufgebrochen. Der Vater und sein 16 Jahre alter Sohn hatten sich später getrennt, weil der 51 Jahre alte Vater mit dem Tempo seines Sohnes nicht mithalten konnte. Sie verabredeten sich für später in der Bleckenau. Dort kam der Sohn nie an.

Gegen 12.20 Uhr hatten die beiden zuletzt Handykontakt. Nach längerem Warten beschließt der Vater auf eigene Faust nach seinem Sohn zu suchen. Leider erfolglos. Am Sonntag Nachmittag bricht ein schweres Gewitter mit Starkregen und Hagel im Bereich des Säulings nieder. Gegen 22:00 Uhr informiert der Vater die Polizei und erstattet Vermisstenanzeige.

Noch in der selbern Nacht rückt die Polizei samt der diensthabender Mannschaft der Bergwacht Füssen aus, um den vermissten Jungen zu suchen. Das Gebiet um den Säuling wird mit Hubschrauber und Wärmebildkamera abgesucht. Gegen 3:30 Uhr Nachts wird die Suchaktion von Bergwacht und Alpiner Einsatzgruppe unterbrochen.

Am nächsten Morgen wird wieder gestartet. Jetzt sind 30 Einsatz- und Rettungskräfte bestehend aus Alpin-Polizei, österreichischer und deutscher Bergretter sowie der Bergwacht Bayern Hundestaffel im Einsatz und suchen samt neuester technischer Hilfsmittel den Vermissten Jungen.

Ca. 16:00 Uhr finden die Bergretter der Bergwacht Füssen die Leiche des verunglückten 16 Jährigen am Pilgerschrofen in unwegsamen Gelände. Anschließend bringen die Bergretter, gezeichnet von der langen Suchaktion den Toten ins Tal.

 

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