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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Donnerstag, 7. August 2014

Feierliche Fahrzeugweihe und einige Einsätze der Bergwacht Hinterstein

Hohes Einsatzaufkommen während der Vorbereitungen

Am vergangenen Sonntag wurden im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes die beiden Einsatzfahrzeuge der Bergwacht Hinterstein durch Prodekan Karl-Bert-Mathias gesegnet.

Ca. 150 Einheimische und Gäste feierten zusammen mit der Hintersteiner Bergwacht die Einweihung ihrer neuen Fahrzeuge. Nach dem Gottesdienst konnte gegen eine Spende Kulinarisches, Getränke, sowie Kaffee und Kuchen zu Gunsten der Bergwacht erworben werden.

Ein herzlicher Dank gilt dem Herrn Pfarrer, der Kirchenverwaltung, allen Helfern mit dem hervorragenden Kaffee-Team und den Kuchenspendern!!!

Gesegnet wurde ein Skoda Yeti, der als Einsatzleitfahrzeug dient, sowie ein geländegängiges Rettungsfahrzeug vom Typ VW Amarok um Patienten aus unwegsamen Gelände zu transportieren. Beide Fahrzeuge wurden aus Staatsmitteln finanziert und der Hintersteiner Bergwacht zur Verfügung gestellt.

Der Zuständigkeitsbereich der gut 30 ehrenamtlichen Helfer aus dem Bergdorf reicht vom Iseler bis zum Hochvogel, weiter zum Nebelhorn und über weite Teile des Hindelanger Klettersteiges. Auch sind die Helfer im Tal aktiv. Als Helfer vor Ort werden diese bei akuten Notfällen von der Leitstelle alarmiert um die Erstversorgung zu übernehmen. Aufgrund der geographischen Lage sind die Anfahrtszeiten des Landrettungsdienstes oft sehr lange.

Auch während der Vorbereitungsarbeiten am Samstag waren die Hintersteiner Retter wieder im Einsatz. So musste im Bärgündle–Tal eine verletzte Wanderin versorgt werden. Am Nachmittag dann ein Einsatz auf der Willersalpe. Hier wurde ein Bergsteiger von einer Kreuzotter gebissen. Noch während der Bergung mit dem Rettungshubschrauber RK 2 ein erneuter Alarm: Ein 48-jähriger Mann stürzte am Kugelhorn 30 m über steiles Schrofengelände ab und verletzte sich erheblich. Dank des erfahrenen Piloten war trotz Nebels eine Hubschrauberrettung möglich. Dieser nutzte eine Wolkenlücke und konnte den Patienten mit einer Winde an Bord nehmen und ins Krankenhaus fliegen. Der Rest der 14–köpfigen Gruppe wurde von der Bergwacht ins Tal begleitet.

An fast derselben Stelle waren die Bergretter bereits vor einer Woche im Einsatz. Aufgrund des Nebels war damals eine Hubschrauberrettung nicht möglich (wie berichtet).

Am Dienstag wurde erneut eine Bergsteigerin mit einer Knieverletzung am Kugelhorn per Bergetau geborgen. Eine weitere Rettung mit dem Bergetau durch die Hintersteiner Retter war am Donnerstag notwendig, um eine verstiegene Person aus unwegsamen Gelände in Sicherheit zu bringen.

Weitere Fotos unter Bilder

 

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