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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Freitag, 11. Mai 2018

Absturz am Lainbach-Wasserfall

Weil ein Hubschraubereinsatz nicht möglich war, erfolgte eine aufwändige terrestrische Bergung durch die Bergwacht Kochel a. See.

 

20 Meter über steiles Waldgelände stürzte am Nachmittag des 11. Mai 2018 ein etwa 70-jähriger Wanderer in der Nähe des Lainbach-Wasserfalls bei Kochel am See ab. Dabei zog er sich u.a. Kopfverletzungen zu.

Da der Einsatz eines Rettungshubschraubers aufgrund des Waldgeländes nicht möglich war, machten sich sofort zwei Bergretter zu Fuß auf zur Absturzstelle, um die Erstversorgung des Patienten zu übernehmen. Der Notarzt aus Murnau folgte wenig später mit weiteren Bergwachtmitgliedern, die das erforderliche Rettungsmaterial zur Unfallstelle trugen – ebenfalls zu Fuß. Nach der ärztlichen Versorgung erfolgte der Abtransport des Verletzten bis zur Forststraße mit der Gebirgstrage. Der Rettungsdienst brachte den Mann anschließend in die Klinik.

Der Einsatz zeigte wieder einmal, wie wichtig funktionierende Bergwacht-Abläufe gerade dann sind, wenn ein Hubschraubereinsatz nicht möglich ist.

Vor Ort waren elf Kochler Bergretter unter der Einsatzleitung von Max Schrödinger und der Notarzt. Direkt im Anschluss wurde die Bergwacht dann zu einem schweren Motorradunfall am Kesselberg gerufen.

 

Autor: BW Kochel a. See

Schwieriger Abtransport mit der Gebirgstrage

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