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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Sonntag, 8. November 2015

Jubiläumsgrat - Schnee und Eis zwingen drei Alpinisten zur Aufgabe

Der Jubiläumsgrat war am Sonntag das Einsatzgebiet der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen. Zweimal mussten Alpinisten mit dem SAR-Hubschrauber geborgen werden. Beide Einsätze gingen glimpflich aus.

Zum ersten Mal rückte die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen am Sonntag, den 08.11.2015 um 9:30 Uhr aus. Vier Bergsteiger waren am Samstag aufgebrochen und hatten die Nacht in einem Biwak verbracht. Als sie Sonntagfrüh aufbrechen wollten, war es kalt und eisig. Einen der vier verließ der Mut. Er war unverletzt, konnte aber nicht mehr weiter und alarmierte die Bergwacht. Während die anderen drei ihren Weg fortsetzten, wurde er vom Einsatzleiter der Bergwacht in den SAR-Helikopter geborgen, der den Bergsteiger ins Tal flog.

Ganz ähnlich verlief der zweite Einsatz, der am Sonntag gegen 15:00 Uhr anlief. Zwei Engländer waren am Samstag von der Zugspitze Richtung Jubiläumsgrat gegangen und hatten ebenfalls biwakiert. Als sie am Sonntagmorgen aufbrachen, stellten sie fest, dass der Grat teilweise vereist war. Auch die Schneeauflage, vor allem in schattigen Bereichen vorhanden war, machte den beiden zu schaffen. „Sie trauten sich weder vor noch zurück“, sagte Bergwacht-Bereitschaftsleiter Andi Dahlmeier. Er rückte erneut mit dem SAR-Helikopter aus und befreite beide Männer aus ihrer misslichen Lage. „Das schöne Wetter verleitet viele noch zu Touren, doch in der Höhe liegt schon viel Schnee. Deshalb stoßen manche schnell an ihre Grenzen“ sagt Dahlmeier.

 

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