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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Sonntag, 19. Mai 2013

Boden- und Luftrettungseinatz parallel

Bergwacht Weilheim und Oberau retten abgestürzten Bergwanderer

Oberau - Die im Vorsorgedienst an der Weilheimer Hütte stationierte Bergwacht Weilheim wurde am vergangenen Sonntagmittag gegen 13:30 Uhr zu einer abgestürzten Person gerufen. Der 41-Jährige Eschenloher war auf dem Verbindungsweg zwischen Weilheimer Hütte und Kuhalm über steile Schrofen und Schneeflächen 70 Meter abgestürzt. Dabei zog sich der Mann Kopfverletzungen und Prellungen am ganzen Körper zu.

Aufgrund der schlechten Wetterlage und einer Sichtweite von 20 Metern, leitete die Bergwacht Weilheim den Abtransport des Verletzten mittels Gebirgstrage ein. Zum weiteren bodengebundenen Transport wurde die Bergwacht Oberau  zur Verstärkung hinzugezogen. Mit dem Bergrettungsfahrzeug gelangten die Retter bis zur Kuhalm um den Eschenloher dort von der Bergwacht Weilheim zu übernehmen.

Da sich die Wolkendecke widererwarten öffnete, konnte der Rettungshubschrauber Christoph Murnau den Verletzten aufnehmen.  Jedoch zwangen schnell wieder hereinziehende Wolken die Maschine mit dem Patienten an Bord im Michelfeld zur Landung, um eine Besserung der Wettersituation abzuwarten. Nach einer halbstündigen Zwangspause konnte der Hubschrauber schließlich Richtung Unfallklinik Murnau starten.

Im Einsatz waren die Bergwacht Weilheim, die Crew des Rettungshubschraubers Christoph Murnau, sowie vier Männer der Bergwacht Oberau.

Autor: Bergwacht Oberau

Einsatzstelle
Die Absturzstelle des 41-Jährigen. Vor dem Schneefeld ist eine 1,5m hohe Geländestufe.

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