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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Sonntag, 23. September 2012

Rettungskräfte machten gemeinsame Sache

"Hilfe darf keine Grenzen haben" dieses Motto zog sich durch die grenzüberschreitende Übung deutscher und tschechischer Rettungskräfte in Janovice. Hand in Hand wurde Hilfeleistung und Brandbekämpfung geübt.

Grenzüberschreitend Hilfe zu leisten, haben sich die Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Cham auf ihre Fahnen geschrieben. Dies gilt für die Überschreitung von Kreis-, Bezirks- und sogar Landesgrenzen. Sollte der Landkreis im Katastrophenfall um Hilfe gebeten werden, hat er dafür eigens Kräfte aus den insgesamt 190 Feuerwehren aufgestellt. So genannte Hilfeleistungskontingente, die sich bei Hochwasser, Schneekatastrophen, Waldbränden, Sturmschäden und dergleichen innerhalb kurzer Zeit formieren und zum Einsatzort in Marsch setzen können.

In den frühen Morgenstunden des 1. September hat sich das Hilfeleistungskontingent formiert, das zu Übungszwecken nur aus Kräften aus der Feuerwehr-Inspektion Bad Kötzting aufgestellt worden war. Im Abstand von einer Viertelstunde machten sich zwei „Wellen der Hilfsbereitschaft“ von Lam aus ins benachbarte Tschechien auf.In Janovice im Angeltal begrüßte KBI Michael Stahl zu Übungsbeginn die zahlreiche Feuerwehren, Rettungsdienstkräfte sowie Mitarbeiter des THW aus dem Grenzgebiet zur Übung "Helfende Hände Janovice 2012".

Auf dem ehemalige Kasernegelände erwarteten sie bestens vorbereitete Einsatzszenarien. Allein gut fünfzig Statisten und Verletztendarsteller sorgten zusammen mit tschechischen Kollegen für ein realitätsnahes Übungsszenario. Deutsche und tschechische Rettungskräfte stellten sich Hand in Hand den Szenarien technische Hilfeleistung und Brandbekämpfung. Gelegentlich auftretende sprachliche Barrieren wurden dabei in pragmatischer Weise gemeistert.

Die medizinische Versorgung der „verletzten“ Statisten aber auch der Einsatzkräfte wurde durch Feuerwehrärzte aus der Umgebung, durch die Bergwacht Lam, DLRG und HVO-Arrach, sowie einen Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Regensburg sichergestellt. Auch die Ortsverbände des Technische Hilfswerks aus Cham und Roding stellte Fahrzeuge, Geräte und Einsatzkräfte zur Verfügung.

Das Motto „Hilfe darf keine Grenzen haben" zog sich wie ein roter Faden durch den Tagesablauf: Gemeinsam mit den tschechischen Feuerwehrkameraden waren drei Übungen zur Brandbekämpfung und eine große Massenkarambolage mit mehreren beteiligten Fahrzeugen und Verletzten als THL-Übung zu bewätigen.

Länderübergreifend wurden die Übungen Hand in Hand erfolgreich gemeistert!

 

 

Autor: bwlam / rr / wp

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