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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Montag, 29. März 2010

Jahreshauptversammlung der Bereitschaft Bad Tölz vom 25.3.2010

4 Anwärter bestehen Bergwacht-Winterprüfung und 3 Anwärter den Winter-Eignungstest!

Der Rückblick der Bergwachtbereitschaft Bad Tölz auf 2009 beinhaltet 86 Einsätze und  „jede Menge Veranstaltungen“, so Bereitschaftsleier Xaver Wankerl auf der Jahresversammlung. Dass der knappe Personalstand nicht noch weiter absinkt ist den Anwärtern geschuldet: Alle vier Prüflinge bestanden aktuell die Winterprüfung, weitere drei Aspiranten den Eignungstest. Die Tendenz bei den Rettungseinsätzen zeigt zwar ein Absinken der Rodelunfälle am Blomberg, wird aber durch ein Plus bei den Snowboardern mehr als ausgeglichen. Bei den Verletzungsarten nahmen die der Hand und Schulter zu. 49mal mussten die Bergwachtler am Brauneck ausrücken, 32mal am Blomberg und 5 Einsätze spielten sich auf der Loipe und den übrigen von den Tölzern betreuten Bergregionen ab. Naturschutzleiter Richard Hoch verwies auf die gestiegenen Prüfungsanforderungen: „Nur Blumen und ein paar Viecher zu kennen reicht längst nicht mehr zur Prüfung“. Er hoffe daher auf mehr Material im Unterricht. Bedingt durch den erheblichen Einsatz aller Mitglieder bei den Benefiz-Veranstaltungen zugunsten der geplanten neuen Rettungswache schnellte der Kassenstand in die Höhe. „Ob aber unsere bisherigen Anstrengungen ausreichen werden wir Ende April erfahren“, machte Wankerl deutlich. Dann nämlich entscheide sich, ob dieser Neubau als Gesamtbestandteil des Zentrums für Sicherheit und Ausbildung mit in die staatliche Förderung einbezogen werde – was bisher nicht der Fall war. Da im Landeshaushalt lediglich ein Viertel der benötigten Summe für die Erneuerung des Ausrüstungsbestands aller Bereitschaften bewilligt sei, „werden wir sehen, was davon bei uns realisiert werden kann“. Auf der Liste der gewünschten Neuanschaffungen bis 2015 steht neben dem üblichen Ersatzbedarf immerhin ein Raupenquad mit Anhänger. Beim Thema Digitalfunk winkte Wankerl ab: „In absehbarer Zeit ist dieser für Gebirgsgegenden nicht zu erwarten“. Alternativ baue die Landesbergwacht bis zum Beginn der Ski-WM 2011 ein eigenes analoges Funknetz auf,  „damit wir dann auf unserem Einsatzgebiet bezogen wenigstens am Blomberg nicht ganz ohne Funkverbindung dastehen“, so Wankerl.  

Text Egon Hempel/Tölzer Kurier vom 29.3.2010

Autor: Bereitschaft Tölz

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