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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Samstag, 12. Mai 2012

Rettung am Berg in allen Situationen

Bergretter im Isarwinkel waren in den vergangenen Wochen vielfach gefordert: Ein Fahrzeugbrand, eine Person in Bergnot, ein internistischer Notfall, ein Gleitschirmabsturz und eine verletzte Person hielten die Einsatzkräfte in Atem.

Bei einem Fahrzeugbrand zwischen Reiserlift und Denkalm rückten am vergangenen Mittwoch die Feuerwehren aus Lenggries und Gaissach aus. Die Bergwachten aus Lenggries und Bad Tölz waren für die medizinische Absicherung in der Vorhaltung im Tal bereit bzw. der Einsatzleiter Bergwacht auch am Brandort selbst. 
Am gleichen Tag gegen 17:30 Uhr schlug eine Hüttenwirtin am Brauneck Alarm. Ein  Hausgast sei von einer Bergtour noch nicht zurückgekehrt. Per Handy konnte der abgängige 33-Jährige durch den Einsatzleiter der Bergwacht kontaktiert werden, „er habe sich heillos verstiegen und benötige Hilfe.“ Auf dem Rückweg von der Benediktenwand über die Achselköpfe wollte er dem tiefen Schnee in den Nordseiten ausweichen und kam dabei auf der Südseite in steiles Absturzgelände. Zwei Bergretter erreichten mit einem SAR-Rettungshubschrauber der Bundeswehr die Einsatzstelle. Von dort wurde der 33-Jährige mit der Rettungswinde an Bord genommen und zur Idealhanghütte gebracht.
Unmittelbar danach erreichte die nächste Meldung die Einsatzkräfte. Eine 77-jährige erlitt auf der Denkalm einen Kreislaufkollaps. Das Retterteam und der Bergwacht-Notarzt im SAR Hubschrauber konnten die Einsatzstelle sehr schnell erreichen und die Versorgung sicherstellen. Der Transport der Frau in das Klinikum nach München-Großhadern wurde durch den Bergwacht-Notarzt begleitet. Das Rettungsfahrzeug der Bergwacht brachte währenddessen den 33-jährigen in die Stadtklinik nach Bad Tölz.
Der Bergwacht-Notarzt war auch am Samstag im Einsatz. Bei einer Fußverletzung an der Quengeralm leistete ein zufällig anwesender Bergretter die Erstversorgung. Einsatzkräfte von der Latschenkopfhütte konnten bei der Versorgung mit unterstützen. Die Nordseite der Benediktenwand war am Donnerstag dann der Einsatzort für die Bergretter. Eine Gleitschirmfliegerin wollte im unwegsamen Gelände eine Notlandung durchführen. Dabei verletzte sie sich am Schienbein. Nach der Versorgung erfolgte der Abtransport und die Übergabe an den Landrettungsdienst im Tal.

Autor: Bergwacht Lenggries

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