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Mittwoch, 13. August 2014

Spatenstich für den Neubau der Bergrettungswache Oberaudorf

Bergwacht Oberaudorf – Kiefersfelden freut sich über symbolischen Spatenstich als Auftakt zum Neubau der Bergrettungswache

Das Projekt, das die Bergretter im südlichen Inntal seit mehr als 5 Jahren umtreibt, konnte heute zur Freude aller Beteiligten mit dem symbolischen Spatenstich begonnen werden.

 

Bereitschaftsleiter Florian Lotter und Stellvertreter Markus Anker begrüßten den Regierungspräsidenten von Oberbayern, Herrn Christoph Hillenbrand als Vertreter des Schirmherren und Ministerpräsidenten Horst Seehofer, den zweiten Bürgermeister der Gemeinde Oberaudorf, Alois Holzmaier sowie den dritten Bürgermeister der Gemeinde Kiefersfelden, Ralf Wieser. Die Landesleitung der Bergwacht Bayern war durch Stefan Schneider vertreten. Als langjährigen Projektbegleiter begrüßten die Bergretter ihren Architekten Markus Eck, der das Bauvorhaben von der planerischen Seite in unermüdlicher Weise und mit viel Idealismus seit fünf Jahren eng begleitet.

 

Dank sprach man vor allem dem anwesenden Grundstücksbesitzer Stefan Kiendl aus, der immer für die Anliegen der Bergwacht ein Ohr hatte und schließlich das für dieses Projekt notwendige Grundstück an der Sportplatzstraße der Bergwacht auf Erbpacht zur Verfügung stellte.

 

Das neue Gebäude soll die optimale Arbeit der Retter zukünftig unterstützen. Es bietet dann Platz für alle Einsatzfahrzeuge, das Rettungsgerät, eine Einsatzzentrale sowie den notwendigen Raum für die Aus- und Fortbildung der Bergretter.

 

Momentan ist die Bergwacht Oberaudorf-Kiefersfelden noch in der Alten Schule in Niederaudorf untergebracht. Standort und Räumlichkeiten sind hier aber nicht mehr zeitgemäß und erfüllen nicht die Voraussetzungen, die sich die Bergretter für ihre professionelle Arbeit selbst auferlegen.

 

Der Funktionsbau, dessen dringende Notwendigkeit sich bei den vielen Einsätzen der vergangenen Jahre immer wieder gezeigt hatte, ist mit 480.000.- € an Baukosten veranschlagt. Durch Rücklagen, Zuschüsse der beiden Gemeinden Oberaudorf und Kiefersfelden sowie durch die positive Resonanz des Spendenaufrufs konnte ein Grundstock für das Neubauprojekt gelegt werden. Nur durch eine Erbschaft, die der Bergwacht überraschenderweise im Frühjahr zuging, war es aber letztendlich möglich, das Projekt in diesem Sommer zu starten.

 

Nach wie vor hoffen die Bergretter, deren Zuständigkeit in den Bergen und unwegsamen Gebieten der Gemeinden von Kiefersfelden und Oberaudorf liegt, auf die weiterhin großzügige Unterstützung der Bevölkerung, Firmen und der Kommunen. Bis zur geplanten Fertigstellung im Herbst 2015 soll die derzeitige Finanzlücke von ca. 60.000.- €, die vor allem für die technische Ausstattung der Einsatzzentrale und des Schulungsraums notwendig ist, durch Spenden geschlossen werden.

 

Die Rohbauarbeiten für die neue Bergrettungswache beginnen Anfang September und sollen bis Ende November mit Einbau der Fenster und Tore abgeschlossen werden. In den Wintermonaten wollen sich die Bergretter mit viel Eigenleistung am Innenausbau des Gebäudes beteiligen.

 

Autor: Bergwacht Oberaudorf-Kiefersfelden

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