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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Mittwoch, 22. Oktober 2014

Muldenkipper stürzt 60 m ab

Ein Muldenkipper ist in einem Steinbruch in der Nähe von Hammelburg etwa 60 Meter in die Tiefe gestürzt. Lage macht Windeneinsatz unumgänglich.

 

Ein Muldenkipper ist in einem Steinbruch in der Nähe von Hammelburg etwa 60 Meter in die Tiefe gestürzt. Trotz mehrfacher Überschläge war der Fahrer weiterhin ansprechbar. Nach einer Erstversorgung durch Rettungsdienst und Bergwacht wurde er mit der Winde des Rettungshubschraubers Christoph 27 aus Nürnberg aus dem unwegsamen Gelände gerettet.

Am Dienstagvormittag wurden um 10:00 Uhr der Einsatzleiter Bergwacht Rhön und die Bergwacht Oberbach von der integrierten Leitstelle alarmiert. In einem Steinbruch bei Langendorf war ein Muldenkipper beim Entladen rückwärts einen steilen Abhang heruntergestürzt. Dabei überschlug er sich mehrfach und blieb nach ca. 60 Metern am Abhang liegen.
Der Fahrer war wie durch ein Wunder nicht bewusstlos und konnte sich selbst aus dem Wrack befreien.

Da die Unfallstelle nicht über Fahrwege zu erreichen war und der Gesundheitszustand des Patienten eine terrestrische Rettung nicht zuließ wurde der Windenhubschrauber Christoph 27 nachalarmiert.

Nachdem der Patient von Rettungsdienst und Bergwacht versorgt worden war, wurde der verletzte LKW-Fahrer zusammen mit einem Bergretter per Winde aus dem Gelände gerettet. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus geflogen.

Bei dem Einsatz waren der Rettungsdienst, die Polizei, die Feuerwehr und 8 Bergretter der Bergrettungswache Oberbach beteiligt. Die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften der anderen Organisationen funktionierte reibungslos.

Vielen Dank an alle Einsatzkräfte für den erfolgreichen Einsatz an diesem Vormittag.

 

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