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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Sonntag, 19. Februar 2012

Faschingsrodeln mit der "schönsten Kuh vom Geigelstein"

Sachrang - "Die schönste Kuh vom Geigelstein ist die Miss Gipfelmulde." Beim neunten internationalen Faschingsrodeln der Bergwacht Sachrang nahm der brandneue Sachranger Kurdirektor Klaus Aiblinger mit der Wahl zur "Miss Geigelstein" die Wahl der "Miss Kampenwand" als schönste Bergkuh schon einmal vorweg.

Ein Schlitten voller ausgesuchter Kuh-Missen, von der Miss Sulzing über die Miss Ackerrucken, Miss Milka bis zur Miss Gipfelmulde, bewarb sich bei der Körung um den Titel der schönsten Kuh vom Geigelstein. Den roten Teppich hatten sie bereits selbst mitgebracht, mit allerlei Bestechungsgeschenken versuchten sie, das sachverständige Publikum von ihren Vorzügen zu überzeugen, doch meist vergeblich.
Bürgermeister Werner Weyerer und der Leiter der Tourist-Info Aschau, Herbert Reiter, durften "zum Üben" schon einmal die Siegerehrung durchführen: "Die schönste Kuh vom Geigelstein ist die Miss Gipfelmulde." Auf dem nächsten Schlitten der "Talbach Buam" kam dann mit dem "Mister Geigelstein" ein Rudel liebeshungriger Stiere ins Tal. Vom normalen Kinderschlitten, über Hörndlschlitten, das geplante Bernauer Rathaus und der Kindersegen der Sachranger Sennerinnen war alles auf der Rennstrecke beim Faschingsrodeln der Bergwacht Sachrang dabei, dazu der Trachtenverein mit der Kindergruppe, der ökumenische Frauenkreis als teuflisch gute Schlittenfahrerinnen, die Wasserburger Bergwacht als fromme Klosterschwestern und auch der Rettungsschirm für Griechenland war auf der Bahn und dazwischen immer wieder Schlittenfahrer aus dem ganzen Landkreis. Die Feuerwehrleute vom Niederndorfer Berg sorgten mit ihrem Handspritzenfeuerwehrschlitten für das internationale Flair.
Fast zwei Dutzend Schlitten gab es für die zahlreichen Zuschauer am Geigelsteinaufstieg zu bestaunen. Wer das Rennen gewonnen hat, blieb bis zum Schluss weitgehend unklar, Stadionsprecher Klaus Aiblinger hatte mit sich und den Teilnehmern so viel zu tun, dass für Ergebnisse nur noch wenig Raum blieb. Bis weit in die Nacht hinein feierten Teilnehmer, Zuschauer und Bergwachtler mit ausgelassener Stimmung an der Schneebar und im Bergwachtheim.

Autor: Hans Stangl/H. Regberg

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