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Mittwoch, 13. März 2019

Jahreshauptversammlung bei der Bergwacht Grassau

Herausragende Leistungen während des Katastrophenfalls

Eingangs der diesjährigen Jahreshauptversammlung dankte Bereitschaftsleiter Martin Plenk allen Einsatzkräften, die während des Katastrophenfalls im Januar 2019 durch ihre selbstlose und selbstverständliche Bereitschaft zur Mithilfe in den betroffenen Gemeinden an der Bewältigung der mit den außergewöhnlichen Schneemengen einhergegangenen Einschränkungen beigetragen hatten. Insgesamt hatten 20 Einsatzkräfte der Bergwacht Grassau während dieser Tage etwa 300 Stunden Arbeitseinsatz geleistet. Mitgewirkt worden war u. A. bei Dachräumungen in den Gemeinden Inzell und Reit im Winkl sowie bei der Räumung des Schlechinger Ortsteils Raiten wegen eines drohenden Lawinenabgangs.

20 aktive Mitglieder und ein Bergwacht-Notarzt bilden derzeit die Mannschaft der Bergwacht Grassau, drei Anwärter absolvieren gerade die Ausbildung. 23 Einsätze waren es 2018, zu denen die Bergwacht Grassau alarmiert gewesen war. In Erinnerung bleibt die Rettung einer abgestürzten Person am Hochplattengipfel, die mit Unterstützung des Rettungshubschraubers Christoph 14 erfolgt war. Dieser hatte dazu kurz unterhalb des Gipfels eine wahre Punktlandung meistern müssen. Wie Martin Plenk berichtete waren im abgelaufenen Jahr 26 Ausbildungen abgehalten worden, worauf Ausbilder Toni Seitz jun. allen einen guten Kenntnisstand attestierte, gleichzeitig aber auch den Appell aussprach, sich weiterhin engagiert und motiviert fortzubilden.

Seinen Rück- und Ausblick abschließend verwies der Bereitschaftsleiter noch auf die kürzlich stattgefundene Dorfmeisterschaft des Skiclubs Grassau, wo die Bergwacht Grassau den dritten Platz bei der Mannschaftswertung eingefahren und mit insgesamt 32 Startern auch den Meistpreis gewonnen hatte. Maßgeblich entscheidend war hier die Teilnahme vieler Mitglieder der Jugendgruppe gewesen, von deren Arbeit im Anschluss Jugendleiter Sepp Rier berichtete. 2018 hatten zehn Jugendausbildungen und zwei andere Termine stattgefunden mit einer durchschnittlichen Beteiligung von 17 Kindern und Jugendlichen. Einschränkend musste er aber bekanntgeben, dass aufgrund des unerwartet großen Andrangs das Eintrittsalter künftig auf zehn Jahre angehoben werde. Für die Unterstützung bei den vielen Aktivitäten dankte er allen Beteiligten.

Nach dem Kassenbericht durch Sepp Grießenböck und dem Kassenprüfbericht durch Ernst Oberstaller erfolgte die Entlastung der Bereitschaftsleitung ohne Gegenstimme.

Zum Abschluss sprachen Bereitschaftsleiter Martin Plenk und sein Stellvertreter Michael Gaukler noch allen Mitgliedern ihren aufrichtigen Dank aus. Ohne das herausragende Engagement aller wäre die erfolgreiche Arbeit der Bergwacht Grassau unmöglich.

Autor: Josef Grießenböck

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