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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Mittwoch, 12. Oktober 2011

Hubschraubereinsatz am Hochgern

Eine verunglückte Urlauberin am Hochgern musste am vergangenen Oktoberwochenende mit dem Hubschrauber geborgen werden.

Die 55-jährige Bergsteigerin war im oberen Teil des „Steinackers“ im Abstieg vom Hochgerngipfel zur Staudacher Alm auf dem feuchten Steig ausgerutscht und hatte sich eine Sprungsgelenksfraktur zugezogen. Ihr Ehemann hatte daraufhin mit dem Handy einen Notruf abgesetzt.

 

Da der Rettungshubschrauber „Christoph 14“ im Einsatz war, wurde grenzüberschreitend „Christopherus 4“ aus St. Johann zur Unterstützung der Bergwacht Marquartstein angefordert. Der Hubschrauber nahm am Tallandeplatz in Marquartstein einen ortskundigen Luftretter der Bergwacht  auf und setzte ihn zusammen mit dem Notarzt in der Nähe der Unfallstelle ab. Während die Verunglückte zunächst medizinisch erstversorgt wurde, wurde bei einer erneuten Zwischenlandung in Marquartstein am Hubschrauber ein Bergetau montiert, damit zwei weitere Bergwachtmänner direkt zur Einsatzstelle geflogen werden konnten. Die Patientin wurde ans Tau genommen und zu einem geeigneten Zwischenlandeplatz geflogen, wo sie in den Hubschrauber umgelagert werden konnte. Von dort ging der Flug direkt weiter in das Klinikum Traunstein.

 

Der Ehemann der Verletzten wurde von der Bergwacht zum Hochgernhaus begleitet und von dort mit dem Bergwachtfahrzeug ins Tal gefahren.

Insgesamt waren sieben Einsatzkräfte der Marquartsteiner Bergwacht im Einsatz.

Autor: Bergwacht Marquartstein

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