Mitglieder-Login

Passwort vergessen?

 

 

Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Freitag, 1. Juli 2016

Höhlenretter üben Einseil-Technik am Grödiger Überhang

Freilassinger Einsatzkräfte nutzen mildes Wetter und den langen Tag für Training mit Abseilgeräten und Steigklemmen

FREILASSING/GRÖDIG (ml) – Einsatzkräfte der Freilassinger Höhlenrettung haben am Montagabend nach anhaltenden Regenschauern das milde Wetter und das lange Tageslicht genutzt und am rund 30 Meter hohen Grödiger Übergang die Einseil-Technik geübt, die Grundlage zur Fortbewegung in alpinen Schachthöhlen ist. Mit dabei waren auch angehende Einsatzkräfte der Salzburger Höhlenrettung, die mit den Bayern Hand in Hand grenzüberschreitend als großes Team zusammenarbeiten und laufend ihre Erfahrungen austauschen.

Da die Wände unter Tage fast immer recht nass und schmierig oder sogar direkt von Wasserfällen überspült sind, ist Klettern direkt am Fels nur selten möglich. Bei Übungen und Einsätzen bewegen sich die Höhlenretter daher in der Regel mit Abseilgeräten am Seil durch die senkrechten Schächte hinab in den Berg und mit Steigklemmen am Seil wieder nach oben. Die Felsformationen und Gänge sind dabei oft so lang und verwinkelt, dass über längere Strecken hinweg Umsteigstellen und Seilverlängerungen eingebaut werden müssen.

Höhlenrettungschef Rudi Hiebl und sein Stellvertreter Peter Hogger übten mit der Gruppe, wie man frei hängend am Überhang einen Seilwechsel vollzieht und Abseilgerät und Steigklemmen über Verlängerungsknoten oder Umsteiger hinweg mit den richtigen Be- und Entlastungstechniken ummontiert. 

Autor: Markus Leitner

WissensBox-LOGIN

____________________

weitere Informationen

 

 

 

Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

Bergwacht-Zentrum