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Sonntag, 27. November 2011

Sommer-Einsätze 2011

IMMENSTADT - Mit 75 Sommereinsätze erreichte die Bergwacht Immenstadt einen neuer Spitzenwert. Gegenüber 2010 steigerte sich die Zahl um 35 Prozent.

Besonders im Frühjahr und im Herbst wurden mehr Einsätze verzeichnet. Das anhaltend schöne Wetter spielte laut Bereitschaftsleiter Dörg Stephan mit Sicherheit eine Rolle. In den Sommerferien lagen die Einsätze unterhalb des Mittelwertes.
In der Statistik verlagerten sich auch die Einsatzorte. Neben den Bergbahnen ist die Nagelfluhkette mit dem Immenstädter und Gschwender Horn gleichauf. Dies war in den früheren Jahren nicht so. Schwere Einsätze mit intensiver medizinischer Versorgung standen besonders im Herbst an. So wurde etwa eine Vermisstensuche blitzartig zum Notarzteinsatz. Bewusstlos, in einem kleinen Bach liegend, wurde ein Verunglückter gefunden. Doch die Reanimationsmaßnahmen waren vergebens. Der Unterkühlte verstarb kurze darauf in der Klinik. Nicht immer geht eine Bergrettung gut aus. Bei zwei Bergunfällen kam jede Hilfe zu spät.
44 Wander- und Bergsteiger-Unfälle wurden gezählt. Überdurchschnittlich viele Flugunfälle, meist Gleitschirmflieger, gab es (neun Einsätze). In und um den Kletterwald wurden wir siebenmal gerufen. Bei dem Großeinsatz zur Evakuierung der Fahrgäste an der Tegelbergbahn in Füssen stellten wir zwölf Einsatzkräfte mit Material bereit.
Unterstützt wurden wir mehrmals von verschiedenen Rettungshubschraubern.
Fast reibungslos verlief laut Einsatzleiter Hannes Stumpf die Umstellung der Integrierten Leitstelle in Kempten.

Autor: Bergwacht Immenstadt

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