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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Freitag, 12. September 2008

Mann stürzt von der Südspitze in die Westflanke

Erneut kam es im Berchtesgadener Land am vergangenen Donnerstag zu einem tragischen Bergunfall. Ein Bergsteiger stürzte an der Watzmannsüdspitze ab und kam dabei ums Leben.

 

Der sehr bergerfahrene Mann hatte am Vormittag zusammen mit seiner Ehefrau bei bestem Bergwetter die Watzmannostwand durchklettert und die 2712 Meter hoch gelegene Südspitze erreicht. Etwa um 12 Uhr mittags machten sich die beiden zusammen mit weiteren Bergsteigern über den Grat auf in Richtung Mittelspitze, um dann weiter zum Watzmannhaus abzusteigen.

Der Mann blieb dabei etwas zurück, um seinen Rucksack zu ordnen, während die Gruppe weiter ging. Kurz darauf war ein Schrei zu hören. Bei einer sofortigen Nachschau entdeckten seine Begleiter den Mann dann etwa 60 Meter tiefer regungslos in einem Schotterfeld liegend. Er dürfte gestolpert und dadurch abgestürzt sein. Nach einem mittels Handy abgesetzten Notruf wurde die Bergwacht Ramsau alarmiert, die mit etwa 20 Mann ausrückte.

Im Rettungseinsatz waren auch zwei Hubschrauber von Bundespolizei und Landespolizei. Der an der Unglücksstelle abgesetzte Notarzt konnte jedoch nichts mehr für den Abgestürzten tun, der Mann dürfte sofort tot gewesen sein.

Wegen der günstigen Geländeverhältnisse war eine Direktbergung mit der Rettungswinde aus der Wand möglich. Die Unfallaufnahme wurde von einem Bergführer der Polizei Berchtesgaden übernommen. Zur Betreuung der Ehefrau und der anderen Bergsteiger war das Kriseninterventionsteam Berg des Bayerischen Roten Kreuzes im Einsatz. Der Tote wurde mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen.

 

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