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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

24.04.2010: Gleitschirmflieger in Hirschenstein Gebiet gerettet

Am Samstag 24. April 2010 waren die Bereitschaftsleiter und deren Stellvertreter auf der Jahreshauptversammlung der Bergwacht-Region Bayerwald in Deggendorf als um ca. 14.00 Uhr der Funkmeldeempfänger den Einsatzleiter Vorderer Wald zum Einsatz rief.

Nach Meldung bei der Rettungsleitstelle stellte sich folgende Situation dar: „Ein Gleitschirmflieger war im Bereich zwischen de Hirschenstein und Grandsberg abgestürzt und hing in einem Baum fest".

Sofort rückte der Einsatzleiter zur Einsatzstelle aus. Gleichzeitig wurde die Bereitschaft Bogen alarmiert und die Bergwacht Deggendorf rückte nach Absprache mit der Baumberge-Ausstattung aus.

Am Parkplatz Grandsberg traf man sich mit dem Rettungswagen der BRK Rettungswache Bogen. Nach Abklärung mit der Leitstelle war schnell klar das der verunglückte Pilot zwischen dem Schuhfleck und der Ödwies hängen musste. Nach kurzer Anfahrt meldete der Einsatzleiter Vorderer Wald den Kontakt mit dem Verunglückten. Innerhalb weniger Minuten traf das Bergrettungsfahrzeug St. Englmar und Deggendorf sowie der Einsatzleiter Graflinger Tal zur Unterstützung ein. Es wurde sofort begonnen die Bergung des Piloten, der in ca. 17 m Höhe hing, vorzubereiten. In der Zwischenzeit traf auch die Polizei aus Bogen und ein Bergwachtfahrzeug aus Viechtach an der Einsatzstelle ein.

Gemeinsam wurde zuerst der Pilot sicher auf den Boden zurückgebracht und anschließend noch das Fluggerät aus den Baumgipfel geborgen. Um 16.00 Uhr meldete der Einsatzleiter den Einsatz als beendet und die beteiligten Kräfte rückten ab.

 

Einsatzkräfte vor Ort:

Einsatzleiter Vorderer Wald mit Einsatzleitfahrzeug (BW Bogen)

Bergwacht Bogen mit 6 Mann und Bergwacht-Rettungsfahrzeug

Einsatzleiter Graflinger Tal mit Einsatzleitfahrzeug (BW Ruhmannsfelden)

Bergwacht Deggendorf mit 3 Mann und Bergwacht-Rettungsfahrzeug

Bergwacht Viechtach mit 1 Mann und Bergwacht-Geländewagen

BRK Rettungswagen (RK BOG 71/1)

Polizei Bogen

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25.04.10: Wandrerin erleidet "Herzschwäche"

Um 12:35 wurde der Einsatzleiter Vorderer Wald von der Leitstelle Straubing alarmiert. Eine Wandrerin hat am Wanderweg 14 von Pürgl nach Hacka eine Herzschwäche erlitten. Mit dem geländegängigen Einsatzleitfahrzeug konnte über den steilen Waldweg bis zur Patientin vorgefahren werden. Die Besatzung des RTW war bereits zu Fuß zur Patientin geeilt. Der Rettungshubschrauber Christoph 15 landete zeitgleich ca. 300 m oberhalb der Einsatzstelle. Nach Stabilisierung durch den Notarzt wurde die Patientin mit dem Bergrettungsfahrzeug St. Englmar weiter über den steilen Weg zum Hubschrauber gebracht, der sie dann zum Krankenhaus flog. Der Einsatz war um 13:45 Uhr beendet.

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25.04.10: Rettung aus Notlage am Hirschenstein

Gegen 21:00 Uhr wurde ein Bergwachtmann der Bergwacht Bogen von einem Hotel verständigt, dass sich zwei Wanderer bei der Rettungsbox 5 am Hirschenstein befinden. Wegen der Dunkelheit fanden die Bertoffenen nicht mehr ins Tal bzw. zum Parkplatz zurück. Über Handy konnte mit den Notleidenden Kontakt aufgenommen werden. Sie wurden angewiesen sich nicht von der Box 5 (Abzeigung Hirschensteinloipe zur Verbindungsloipe zum Grandsberg) zu entfernen da Hilfe in Kürze eintreffen wird. Nach 15 min waren die Retter am Einsatzort. Die Wanderer wurden mit dem Fahrzeug zu ihrem Ausgangspunkt am Grandsberg zurück gebracht. Um 22:20 war der Einsatz beendet.

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12.06.2010: Gestürzte MTB Fahrerin im Hirschensteingebiet

Um 11:41 Uhr wurde der Einsatzleiter Vorderer Wald von der Leitstelle Straubing alarmiert. Eine MTB Fahrerin war am Grandsberg, beim Grandl an der Rettungsbox 12, gestürzt. Aufgrund der Lagemeldung wurde die Rettungsmannschaft der Bergwacht Bogen alarmiert.

Beim Eintreffen am Grandsberg war der Rettungshubschrauber Christoph 15 am Schuhfleck bereits gelandet und die Notärztin mit dem RTW unterwegs zur Einsatzstelle. Die verletzte Radfahrerin befand sich aber in einem kleinen Seitenweg der nur mit Geländewagen zu befahren war. Die erste Kontaktaufnahme ergab, dass sich die Verletzte eine Gehirnerschütterung sowie Verletzung im Gesicht zugezogen hatte. Weiterhin klagte sie über Schmerzen am Hals. Die Notärztin wurde mit dem Einsatzleitfahrzeug zur Patientin gebracht und versorgte zusammen mit den Bergwachtlern die Verunfallte.

Nach der Versorgung und Lagerung begann der Transport mit dem Bergrettungsfahrzeug. Die Verletzte wurde zum Hubschrauberlandeplatz am Grandsberg gebracht.

Der Einsatz war um 13:15 beendet.

Versorgung an der Einsatzstelle
Notärztin mit der Bergwacht
RTH Christoph 15 mit ELF am Schuhfleck
Start am Grandsberg

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17.07.2010: Viele Rettungsmittel und kein "Absturz"

Am SO 18.07.10 wurde um 17.09 Uhr der Bergwacht Einsatzleiter Vorderer Wald per Meldeempfänger alarmiert. Die Durchsage lautete. „Abgestürzter Gleitschirmflieger in Ried bei Windberg“.

Daraufhin meldete sich unmittelbar das Fahrzeug der Bergwacht Bogen, dass auf der Bergrettungswache St. Englmar besetzt war. Neben dem Bergretter und einem Bergwachtarzt rückten zwei weitere Bergwachtler von zuhause zum Einsatz aus. Der Alarm galt auch dem Rettungswagen aus Bogen, dem Einsatzleiter Rettungsdienst, der Polizei Bogen und dem Rettungshubschrauber Christoph 15 aus Straubing.

Nachdem Kontakt mit Augenzeugen aufgenommen war, startete der RTH Christoph 15 und wurde per Funk nach Zeugenangaben in das „Absturzgebiet“ dirigiert. Dort wurde ein Objekt, in einem Baum hängend,aus der Luft entdeckt. Die Einsatzfahrzeuge konnten jetzt in die Nähe der Einsatzstelle gelenkt werden. Am Waldrand stieg die RTH-Besatzung nach einer kurzen Besprechung in das Bergrettungsfahrzeug um. Nun musste im dichten Wald noch die „Absturzstelle“ gefunden werden. Dies gelang sehr schnell, nachdem sich der RTH über der Einsatzstelle postierte. Aufgrund der hohen Bäume und der eingeschränkten Sicht war nicht eindeutig klar ob es sich um einen Gleitschirm handelte.

Gleichzeitig meldete sich der anfliegende SAR-Hubschrauber der Bundeswehr bei der Rettungsleitstelle. Er wurde zum Zwischenlandeplatz in der Nähe der Ortschaft Gaishausen beordert wo nach der Landung eine Lagebesprechung stattfand. Der SAR-Helikopter wurde daraufhin auf einen Windeneinsatz umgerüstet und einsatzklar gemacht. Nach Aufnahme eines Bergwacht-Luftretter der Bereitschaft Bogen wurde die „Absturzstelle“ angeflogen und das Objekt als Abdeckplane / -vlies identifiziert. Da mehrere Zeugen den Absturz gemeldet hatten wurde begonnen das Gebiet aus der Luft systematisch abzusuchen. Nachdem auch dies erfolglos blieb wurde der Einsatz abgebrochen.

Auch weitere Ermittlungen der Polizei brachten keine neuen Erkenntnisse. Zum Ende wurde der SAR-Hubschrauber und alle anderen Einsatzkräfte um kurz vor 20.00 Uhr von der Einsatzstelle entlassen.

Eingesetze Kräfte:

Bergwacht Einsatzleiter Vordere Wald (BW Straubing)

Bergwacht Rettungsfahrzeug St. Englmar (BW Bogen / BW Straubing)

Bergwacht Einsatzleiter Graflinger Tal (BW Deggendorf)

Bergwacht Rettungsfahrzeug Deggendorf (BW Deggendorf)

Einsatzleiter Rettungsdiest

BRK-Rettungswagen (RK BOG 71/1)

RTH Christoph 15 (ADAC Straubing)

SAR 56 (Bundeswehr LTG 61 Landsberg)

Polizei (Bogen)

Gleitschirmflieger-Absturz

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10.08.2010: Unfall am Grüner hang

Über Funkmeldeempfänger wurde der Einsatzleiter Vorderer Wald und die Bereitschaft Bogen zu einem Unfall auf den Grüner Hang gerufen.

Eine Urlauberin war beim Bullcard fahren verunglückt und hatte sich am Rücken verletzt. Die Frau wurde zusammen mit den Teams des  Rettungswagen und des Rettungshubschraubers versorgt und ins Krankenhaus gebracht.

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28.08.2010: Allergische Reaktion auf Wespenstich

Die Leitstelle schickte in den frühen Abendstunden die Bergwacht Bogen zu einem Notfall auf die Sommerrodelbahn. Eine Frau war von einer Wespe gestochen worden und reagierte allergisch. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes wurde die Versorgung durchgeführt.

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29.08.2010: Jugendliche mit Migräne-Anfall

Am frühen Nachmittag meldete sich auf der Bergrettungswache eine Mutter mit ihrer Tochter. Die Jugendliche hatte starke Kopfschmerzen und wies mehrere unklare Symtomee auf. Der hinzugezogene Bergwachtarzt untersuchte und behandelte die Patientin.

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03.10.2010: Unterstützung für den Rettungsdienst

Am frühen Abend wurde der Einsatzleiter Vorderer Wald zum Einsatz alarmiert. Im Gemeindebereich von Ascha war ein MTB-Fahrer gestürzt. Aufgrund der Notfallmeldung ereignete sich der Unfall in einem Waldstück und war mit normalen Rettungsfahrzeugen nicht zu erreichen. Der Einsatzleiter begab sich zusammen mit einem Bergwachtler an den Treffpunkt mit dem Rettungsdienst. Zeitgleich fuhr ein in der Nähe wohnender Bergwachtler zum Treffpunkt. Ein Passant brachte jedoch zwischenzeitlich den gestürzten Fahrer zum Treffpunkt. Ein Eingreifen der Bergwacht war nicht mehr nötig.

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04.10.2010: Einsatz am Pröller-Nordhang

Um 17.04 Uhr ertönte der Alarm für den Einsatzleiter Vorderer Wald: „Bergwacht zum Einsatz, Absturz aus großer Höhe am Pröller-Nordhang“.

Daraufhin ließ der Einsatzleiter die Bereitschaften Bogen und Viechtach alarmieren. Gleichzeitig rückte der Rettungshubschrauber aus Straubing und ein Rettungswagen aus Viechtach aus. Nachdem der Einsatzleiter die genaue Stelle erreicht hatte rückte die Bergwacht Bogen über den Hochpröller-Weg und die Skipiste bis zum Einsatzort vor. Der Patient, ein Jugendlicher der mit seiner Schulklasse unterwegs war, wurde bereits von der Besatzung des RTH versorgt. Nach kurzer Zeit traf auch das Fahrzeug der BW Viechtach an der Einsatzstelle ein. Der Verletzte wurde mit Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung auf eine Vakuummatratze gelagert und von der Bergwacht zum Hubschrauber getragen. Nach ca. 1 Stunde war der Einsatz für die 7 Bergwachtler beendet.

Bergrettungsfahrzeug St. Englmar und Viechtach
RTH Christoph 15 am Pröller-Nordhang

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01.11.2010: "Absturz" am Bogenberg

Am Allerheiligennachmittag um 15:45 Uhr wurde der Einsatzleiter Bergwacht Vorderer WaldAm zu einem Notfall am Bogenberg gerufen. Aufgrund des weiteren Meldebild „Absturz vom Bogenberg, Polizeihubschrauber im Anflug“ rückte auch die Bergwacht Bogen mit ihrem Einsatzfahrzeug zur Einsatzstelle aus.

Am Bogenberg waren bereits der Einsatzleiter Bergwacht, Polizei, Einsatzleiter Rettungsdienst, RTW, Notarzt und die FFW Bogenberg vor Ort. Die FFW suchte den Bereich unter der Friedhofsmauer ab.

Anschließend überflog der Rettungshubschrauber Christoph 15 das steile, unwegsame Gelände am Bogenberg Südhang. Der zwischenzeitlich eingetroffene Polizeihubschrauber suchte mit seiner Wärmebildkamera nun den gesamten Bogenberg ab.

Die Nachforschungen der Polizei hatten in der Zwischenzeit ergeben das sich der Verletzte im Stadtgebiet aufhalten soll. Dort wurde er vom RTW und Notarzt angetroffen und versorgt. Für die Bergwacht war der Einsatz um 17:00 beendet.

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