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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Bergwachtmusi Oberau

Einfach einzigartig ...

 

Unsere Oberauer Bergwachtmusi kann auf ein sehr langes Bestehen zurück schauen. In unserer Bereitschaft hat es immer Musikanten gegeben, die unvergessliche Hüttenabende und offizielle Feiern umrahmten.

War es von den 40er bis in die 70 er Jahre der leider viel zu früh verstorbene Max Hadersbeck, der ohne seiner Ziach auf keinem Bergwacht Ereignis gefehlt hat, sei es beim Abfahrtslauf am Dammkar in Mittenwald oder beim Klettern im Oberreintal - mit Musik ging alles viel leichter. Damals spielten die Musikanten noch einen sehr eigenwilligen Stil an bayrischer Musi. So waren es Lieder wie die "Fischerin vom Bodensee", die unser Ehrenbereitschaftsleiter Georg Stich fein säuberlich am Vortag auf eine "zu spielende" Liste geschrieben hatte. Seiner Meinung nach sollten die Musikanten seine Musikauswahl in der vorgegebenen Reihenfolge spielen, was nach Überlieferung nicht immer zu seiner Zufriedenheit klappte. Eine wichtige Stütze der damaligen Berwachtmusiker war auch unser im Jahre 2008 verstorbene Martin Leichte sen., der mit seiner Zugposaune kräftig mitbegleitet hatte.

Als besonderer Bergwachtmusikant ist unser Sepp Dengg zu bezeichnen. So ist nicht nur sein Weckruf mit der Zither als Oberreintalhüttenwirt in den 60er Jahren lengendär, sondern er beherrscht das "berglerische Hüttenliedgut" wie kein anderer. So bereitet er nicht nur im Kreis unserer Bereitschaft viel Freude, sondern unterhält bis heute internationales Publikum als Berg- und Skiführer aufs Beste.

Anfang der 60er Jahre stellte sich wieder Verstärkung bei der Bergwachtmusi ein. Der 2014 verstorbene Karl Lohr mit seiner diatonischen und chromatischen Harmonika und der immer noch aktive "Löffelschlager Virtuose" Anderl Heckmeier traten in die Bergwacht ein. Mit diesem Zugewinn war die Oberauer Bergwachtmusi soweit komplett und viele lustige Abende konnten seither bestritten werden. Auch Auftritte außerhalb unserer Bereitschaft sind immer wieder vorgekommen, so spielte unsere Oberauer Bergwachtmusi 1985 vor dem Sporthaus Schuster in München, um dort den Ablauf einer aufgestellten Kletterwand zu untermalen. Manche Passanten empfanden unsere Musi als größere Attraktion als die Kletterwand.

Anfang der 80er Jahre trat erneut musikbegabter Nachwuchs der Bergwacht bei, Herbert Gaßner ein leidenschaftlicher Musikant auf der chromatischen Harmonika und dem Kontrabass der zur Zeit im Ensemble "Auf geht`s" aktiv musiziert. Mit dem Lindauer Toni uns seiner Tuba und dem Lechner Sepp mit Gitarre, Kontrabass, Diatonischer Harmonika und vielem mehr, wurde die Bergwachtmusi kräftig verstärken. 

Immer wieder kommen auch neue Bergwachtler hinzu, die Ihre musikalische Begabung in die Bergwachtmusi einbringen. So konnten bei einigen Veranstaltungen bereits Peter Dowrtiel am Sousaphon und der Trompete und Franzi Vögele, sowie Josef Lohr auf der Diatonischen die musikalische Untermalung unterstützen.

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