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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

11.12.2009

Nachtbergung unterkühlter Skitourengeher

Übungsverletzter mit Unterkühlung liegt auf einem Felsvorsprung.
Bergwachtretter kommen zur Erstversorgung, mit Hiblerpackung (Wärmepackung)
Kontaktaufnahme und ausführlicher Patientencheck, Anforderung Rettungsgerät und Notarzt
Weitere Bergretter mit Akja und Seil- und Sicherungsmaterial
Akjastandplatz vorbereiten, bergseitig weil Verletzter an Felskante liegt und wegen Unterkühlung nicht unnötig bewegt werden darf
Retter für Ablassen mit Akja ist inzwischen fertig, ebenso Verankerung am Baum mit Ablassbremse und Sicherungsknoten.
Vorbereiten der Wärmepackung im Akja, in welche der Unterkühlte gleich eingepackt wird. Heisses Tuch auf Brustraum und Foliendecke schließen die Hitze am Körperstamm ein.
Vorsichtiges Einheben des Unterkühlten ohne aktive Bewegung damit seine Blutzirkulation möglichst nicht aktiviert wird > Bergungstod !
Einwickeln des Unterkühlten in Rettungsfolie, Wolldecken und Wärmesack damit die feuchtheisse Hitze den Körperstamm aufwärmen kann.
Unfallort schwer erreichbar, eng, finster, kalt, rutschig ..... hier hat unsere Ausbilderin wieder einen sch--önen Übungsplatz ausgesucht!!
Vorsichtiges Ablassen des Retters und des Verletzten im Akja vom Sicherungsbaum oberhalb unseres Unfallortes bis runter zur Forststraße zum BW Auto.
Umheben des Unterkühlten samt kompleter Wärmepackung auf die Ferno-Krankentrage vom Bergwacht Vito.
Einheben des Unterkühlten in den Bergwacht Vito, mit dem es sofort weiter geht ins Klinikum wegen der lebensbedrohlichen Unterkühlung.

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