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Samstag, 16. Februar 2019

Kreislaufkollaps an der Brünnstein-Schanze

Bergwacht und Christoph 14 retten kollabierten Skitourengeher

Am Freitag, 15. Februar wurde die Bergwacht Oberaudorf-Kiefersfelden kurz nach Mittag durch die Integrierte Leitstelle Rosenheim alarmiert. Ein 76-Jähriger Skitourengeher, war nach dem Aufstieg zur Brünnstein-Schanze völlig erschöpft und nicht mehr in der Lage, selbständig abzufahren. Nach dem Rückruf des Bergwacht-Einsatzleiters beim Melder an der Einsatzstelle, war klar, dass eine schnelle Rettung nur mit dem Hubschrauber möglich war.

 

Der angeforderte Rettungshubschrauber „Christoph 14" ging an der Bergrettungswache Oberaudorf zur Zwischenlandung um einen Bergwacht-Einsatzkraft aufzunehmen. Im Anflug zur Einsatzstelle erfolgte dann durch den ortskundigen Bergretter das Briefing der Hubschrauberbesatzung zur Einsatzörtlichkeit sowie dem Meldebild zum Patientenzustand.

 

„Christoph 14" konnte den Bergretter und die Notärztin zunächst im Schwebeflug in der Nähe des Gipfels an der Brünnstein-Schanze absetzen zuvor die Maschine dann in einem erneuten Anflug etwas unterhalb zur Landung gehen konnte.

Die Tourengruppe, darunter auch ein erfahrender Bergretter aus dem benachbarten Bayrischzell, hatte den 76-jährigen Münchner in der Zwischenzeit bereits entsprechend erstversorgt. Nachdem der Patient mittlerweile wieder einen stabilen Kreislauf hatte entschied sich die Notärztin, den Patienten aus der kalten Umgebung unmittelbar in den Hubschrauber zu verladen und erst am Zwischenlandeplatz an der Bergrettungswache weiter zu versorgen.

Autor: Bergwacht Oberaudorf-Kiefersfelden

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